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Veröffentlicht am 04.07.2020

Unkonventioneller Krimi!

Die verlassenen Kinder
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Jack ist elf Jahre alt, seine Schwestern Joy und Merry sind 9 und 2 Jahre, als ihre Mutter Eileen plötzlich verschwindet. Die Kinder warten im Auto auf sie, während sie zur Notrufsäule geht, weil das Auto ...

Jack ist elf Jahre alt, seine Schwestern Joy und Merry sind 9 und 2 Jahre, als ihre Mutter Eileen plötzlich verschwindet. Die Kinder warten im Auto auf sie, während sie zur Notrufsäule geht, weil das Auto stehen geblieben ist. Von dort verliert sich ihre Spur. Jack ist überzeugt, dass seine Mutter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Drei Jahre später hält er sich und seine Schwestern mit Einbrüchen über Wasser. Bei so einem Einbruch entdeckt er etwas, was Licht ins Dunkel über das Verschwinden seiner Mutter bringt.



Die Anfangsszene, die Kinder, die alleine im Auto warten bis ihre Mutter zurückkehrt, ist sehr dicht beschrieben. Belinda Bauer hat ein Händchen für Szenen, die sie so realistisch beschreibt, dass man als Leser die Angst buchstäblich fühlen kann.
Sehr mit gefühlt habe ich mit Jack und seinen Schwestern. Gezeichnet durch den Verlust der Mutter, zeigen die drei Geschwister alle Facetten eines Traumas auf. Jack gerät auf die schiefe Bahn, Joy zieht sich in eine Scheinwelt zurück und die Jüngste, Merry lechzt nach Anerkennung. Erstaunt war ich über die Entwicklung der Geschichte. Was im Klappentext so tönt, als ob das eventuelle Verbrechen an der Mutter der drei Kinder im Vordergrund steht, rückt erst mal ziemlich in den Hintergrund. Denn über längere Passagen geht es zwar um die drei Kinder, doch da werden oft Gefühle und das schwierige Leben ohne Eltern thematisiert. Erstaunt hat mich, dass niemand bemerkt, dass drei minderjährige Kinder ohne Elternteil oder sonstige Verwandten in einem Haus leben. Ab und zu empfand ich dadurch den Plot leicht konstruiert.

Dann bekommt ein Strang rund um die schwangere Catherine und ihren Mann Adam sehr viel Raum. Lange konnte ich mir nicht erklären, wie das mit den elternlosen Kindern zusammen hängen könnte.
Und schlussendlich erfährt man noch, wie findige Ermittler eine Einbruchserie zu stoppen versuchen. Der Fokus der Erzählung liegt zuerst ganz klar nicht auf den Ermittlungen. Weder in dem vermeintlichen Verbrechen an Eileen Bright, noch im Fall der Einbruchserie. Es wird im Gegenteil sehr viel Wert darauf gelegt, das Leben einzelner Figuren zu thematisieren und die schlussendlich schlüssig zu verstricken. Bis es soweit ist, muss man einige Längen überwinden. So ufert zum Beispiel eine Passage über ein Abendessen mit Freunden von Catherine und Adam leicht aus.

Schlussendlich wird doch noch ermittelt. Und nach und nach fallen die Puzzleteile an Ort und Stelle !
Was ich lange als unvorstellbar angesehen habe, gelingt der Autorin ganz toll. Alle Stränge verbinden sich zu einem grossen und schlüssigen Ganzen.
" Die verlassenen Kinder " ist ein unkonventioneller Krimi, auf dessen Fokus lange nicht die Auflösung der Verbrechen oder kriminellen Aktivitäten liegt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Wie Computersucht zum Krimi wird...

Fenster zum Tod
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Ray Kilbride zieht nach dem Tod seines Vaters eine Weile zu seinem Bruder Thomas. Thomas lebt, trotz seines Alters von 35 Jahren, immer noch im Elternhaus in Promise Falls. Nun will Ray sicherstellen, ...

Ray Kilbride zieht nach dem Tod seines Vaters eine Weile zu seinem Bruder Thomas. Thomas lebt, trotz seines Alters von 35 Jahren, immer noch im Elternhaus in Promise Falls. Nun will Ray sicherstellen, dass Thomas alleine zurecht kommt. Denn Thomas leidet unter Schizophrenie und verlässt das Haus kaum. Thomas hat zudem ein zeitintensives Hobby. Er reist virtuell in der Welt herum,besucht per Computer Städte, Dörfer und andere Kontinente. Bei einem solchen Besuch in Manhattan beobachtet Thomas einen Mord.

Nach den ersten Seiten machte sich erst mal Ernüchterung bei mir breit. Denn da werden bis in jedes Detail Strassen, Kreuzungen und Geschäfte in Manhattan beschrieben. Ich war in grosser Sorge, dass es so langatmig weiter geht. Erst nach und nach erfasst man als Leser, weshalb die ersten Seiten nur so strotzen von orthografischen Details. Denn genau das ist die Passion, nein … der Lebensinhalt von Thomas Kilbride. Er merkt sich Details von Städten, die er nur virtuell besucht. Thomas kann zum Beispiel auf Anhieb beschreiben, wie man von einem bestimmten Hotel in Paris zum nächsten Restaurant für vietnamesische Küche gelangt. Und das ohne jemals in der Stadt gewesen zu sein.
Das erinnert sehr an Menschen, die auf Grund einer Beeinträchtigung über eine besondere Begabung verfügen. Ich denke da vor allem an Menschen, die mit Autismus leben.

So gab mir die Figur richtig viel Stoff für Überlegungen. Sehr schnell konnte der Autor meine Neugier für diesen Charakter wecken. Ich empfand Thomas als überaus interessant. Er ist auch sehr witzig durch seine trockene Art. Vor allem bei seinen Gesprächen mit seinem Bruder Ray, der weitaus nüchterner und pragmatischer ist, musste ich oft schmunzeln. Thomas hat psychische Probleme, leidet unter Schizophrenie und Zwangsvorstellungen. Er bildet sich zum Beispiel Gespräche mit dem ehemaligen Präsidenten der USA, Bill Clinton, ein. Das hatte etwas tragisch - komisches, jedoch auch sehr authentisches.
Parallel zu den Kapiteln mit Thomas und Ray erfährt man die Geschichte rund um die Kellnerin Allison. Abgebrüht erpresst sie einflussreiche Leute und versucht so an Geld zu kommen um ihren gehobenen Lebensstandart zu sichern.

Hier konnte der Autor mich überraschen. Denn genau als ich dachte zu wissen, in welche Richtung dieser Strang geht, geschieht eine überraschende Wendung. Die Cliffhanger bei den Kapitelenden machen auch diesen Nebenstrang fesselnd.
Stück für Stück verbinden sich die Stränge zu einer tollen, schlüssigen und fesselnden Story. Unvorhersehbar steigert sich die Geschichte, die mit einem 35Jährigen mit einer Computersucht beginnt, zu einer Kriminalgeschichte.

Ich habe mich, ausser beim Einstig in das Buch, nie gelangweilt. Es geschieht immer irgendetwas und die Figur Thomas sorgt für Unterhaltung der besonderen Art!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Sehr spannend!

Der Fahrer
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In Hamburg werden junge Frauen, die den Personenfahrdienst MyDriver in Anspruch genommen haben, kurze Zeit später tot aufgefunden. Das Ermittlerteam unter der Leitung von Kommissar Jens Kerner im Wettlauf ...

In Hamburg werden junge Frauen, die den Personenfahrdienst MyDriver in Anspruch genommen haben, kurze Zeit später tot aufgefunden. Das Ermittlerteam unter der Leitung von Kommissar Jens Kerner im Wettlauf gegen die Zeit: denn der Täter hinterlässt die Opfer beschmiert mit fluoreszierender Farbe. Gleichzeitig postet er auf sozialen Kanälen die Aufforderung an die Polizei, sich zu beeilen. Sehr schnell ist klar, dass ein Serientäter für Angst und Schrecken sorgt.


Nach " Das Haus der Mädchen " und " Die Lieferung " ist dieses Buch der dritte Fall rund um Jens Kerner. In sich abgeschlossen ist der Fall, doch ein paar zurückhaltend eingesetzte private Details laufen weiter.
Andreas Winkelmann versteht es auch hier in " Der Fahrer " sofort Spannung aufzubauen. Da man die Taten an den jungen Frauen bildlich vor sich sieht, geschuldet ist dies der gruseligen Atmosphäre und der detaillierten Beschreibung, ist der Gänsehautfaktor hoch. Dazu kommt, dass der Serientäter wohl eine persönliche Abneigung gegen Jens Kerner hat. So versucht er mit den Taten, dem Kommissar eines auszuwischen. Das hebt die Kaltschnäuzigkeit noch mal auf ein anderes Level.
Immer wieder sind kurze Kapitelteile aus der Sicht des Täters eingeflochten. Hier erkennt man, wie krank der Serientäter ist. Der Prolog aus seiner Sicht gewinnt nach und nach an Bedeutung und die Auflösung ergibt sich erst am Schluss des Buches.

Die jungen Frauen haben vor allem auf Social Media Kanälen den Täter auf sich aufmerksam gemacht. Damit hebt der Autor den Mahnfinger und zeigt auf, dass ein zu freizügiger Umgang auch grosse Risiken bedeuten kann.
Sehr schnell beschlich mich ein Verdacht, wer der Täter sein könnte. Hier hat es Andreas Winkelmann hervorragend geschafft, mich auf eine falsche Fährte zu locken. Dabei war ich so sicher die Identität zu kennen. Es hat grossen Spass gemacht, den Ermittlern über die Schulter zu schauen und mitzurätseln. Gerade weil die Ermittlungen sehr schlüssig und logisch sind. Durch das Buch verteilte Anschläge auf junge Frauen haben weiterhin die Gänsehaut geschürt. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor anhand kurzer Lagebesprechungen des Ermittlerteams die Details zu den Taten für uns Leser zusammenfasst. So ist man immer auf dem neusten Stand!

Mir gefällt der Ermittler Jens Kerner gut. Ab und zu agiert er wie ein Einzelgänger. Was die Teamarbeit nicht gerade fördert. Und seine Chefin Mareike Baumgärtner auf die Palme treibt. Nicht ganz durchgeblickt habe ich, was er denn nun eigentlich genau für seine Kollegin Rebecca empfindet. Mal hü und mal hott! Gerade, wie es seine Laune und Tagesform zulässt. Da das Geplänkel jedoch vorwiegend am Rande lief, hat mich das nicht sonderlich gestört.

Mir hat dieser Thriller gefallen. Sehr solide der Aufbau, sehr flüssig der Schreibstil von Andreas Winkelmann. Man gruselt sich von Seite zu Seite. Und so bin ich gespannt auf den nächsten Fall rund um Jens Kerner und sein Team!

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 25.06.2020

Temporeicher Hotelalltag!

Willkommen im Hotel der Herzen
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Gretchen Wilde, ihr Schwiegervater Theo und ihre Tochter besitzen und führen ein Hotel in Cornwall. Das Hotel im kleinen Ort Port Magdalen ist ein Geheimtipp und praktisch immer ausgebucht. Was die drei ...

Gretchen Wilde, ihr Schwiegervater Theo und ihre Tochter besitzen und führen ein Hotel in Cornwall. Das Hotel im kleinen Ort Port Magdalen ist ein Geheimtipp und praktisch immer ausgebucht. Was die drei mit ihren Gästen erleben, zeigt die breite Palette von lustig bis zu berührend und skurril. Nettie, die 16-jährige Tochter des Hauses, hat jedoch auch eigene Probleme, die sie verarbeiten muss, denn plötzlich fühlt sie sich zu Damien, ihrem Freund aus Kindertagen, hingezogen. Doch auch ihre Mutter möchte nicht mehr alleine durch das Leben gehen. Nettie versucht, sie mit einem Gast des Hauses, dem Schriftsteller Harvey Hamilton, zu verkuppeln … doch Gretchen hat da so ihre eigene Idee.



Langweilig wird die Geschichte um die Familie Wilde und ihren Hotelbetrieb nicht, denn immer geschieht etwas Unvorhergesehenes und so wird die Story sehr vielseitig und abwechslungsreich. So wandeln drei Mitglieder der Familie auf Freiersfüssen, ein Gast hat nach dem Genuss giftiger Pflanzen gesundheitliche Probleme und ein Wasserschaden hält die Hoteliersfamilie in Atem. Dadurch ist dieser Beruf ganz und gar nicht rosarot verklärt, sondern so beschrieben, wie er vermutlich ist : Hart und arbeitsintensiv.

Ab und zu hätte ich mir gewünscht, dass ein, zwei Figuren weniger in die Handlung involviert gewesen wären, denn die wird zeitweise leicht hektisch.
Nur schon drei Generationen unter einem Dach ist wohl nicht immer einfach. Wenn dann noch jede der drei Generationen im Hotelalltag ihre Hand im Spiel hat, wird's wohl schnell chaotisch. Okay, die Jüngste, die 16-jährige Nettie, arbeitet nur in den Ferien im Hotel. Dafür sehr pflichtbewusst. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als das Alter von Nettie erwähnt wurde. Denn sie agiert, reagiert und spricht nicht wie eine 16-jährige. Da ist die Pubertät wohl spurlos an ihr vorbeigezogen. Genau so wie bei ihrem besten Freund Damien. Die beiden kommen sehr erwachsen rüber. Da hätte ich mir ab und zu ein altersgemässes Aufbegehren gewünscht! Nettie war mir jedoch von Beginn weg sehr sympathisch, wohl auch aus dem Grund, weil sie eine leidenschaftliche Leserin ist. So sind die Figuren durchwegs liebevoll charakterisiert. Vor allem Gretchen hat mich berührt. Zwischendurch sind Kapitel eingeschoben, die 4,5 Jahre zuvor handeln. In diesen Kapiteln erfährt man, was mit Gretchens Mann, Nettes Vater, geschehen ist. Dadurch bekommt die Figur Gretchen sehr viel Tiefe und meine Bewunderung.
Der Schreibstil der Autorin kann ich als temporeich angeben. Es gibt keine langatmige Stellen, ständig geschieht irgendwas. Dass sie bei so viel Handlung noch geschafft hat, die Stimmung der Gezeiteninsel rüberzubringen, finde ich toll. Ab und zu wurden die Belegungspläne der vier Zimmer und der Suite eingeschoben, was ich als besondere Idee einstufe. Denn so weiss man, im Anbetracht der regelmässig wechselnden Gästen, immer, wer denn nun gerade in der Story anwesend ist. Der Hotelalltag enthält witzige und lustige Passagen, bei denen ich geschmunzelt habe. Dann liest man jedoch auch Szenen, die mich weniger begeistert haben, bei denen es gewollt lustig zu und her geht.

Mir hat die Geschichte um die Familie Wilde sehr gefallen und somit werde ich das Buch " Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen" ganz sicher auch lesen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 22.06.2020

Kürzerer Einstieg in das Buch !

Mercy. Die Stunde der Rache ist nah
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Rick Bentz vom New Orleans Police Departement hofft nach einer Verletzung wieder ermitteln zu können. Denn seine Arbeit als Detektiv bedeutet ihm viel. So wie auch seine Frau Olivia ihm viel bedeutet . ...

Rick Bentz vom New Orleans Police Departement hofft nach einer Verletzung wieder ermitteln zu können. Denn seine Arbeit als Detektiv bedeutet ihm viel. So wie auch seine Frau Olivia ihm viel bedeutet . Doch seine Arbeit und die Beziehung zu Olivia wird auf den Kopf gestellt, als er denkt seine Exfrau Jennifer gesehen zu haben.
Doch wie kann das sein? Denn Jennifer ist seit 12 Jahren tot. Rick Bentz reist nach Los Angeles. Dort hat er mit Jennifer und der gemeinsamen Tochter Kristie bis vor Jennifers Tod gelebt.
Olivia, die ein Kind erwartet, reist Rick nach, um ihm die Botschaft, dass er Vater wird, persönlich zu überbringen … und verschwindet noch am Flughafen in L. A. spurlos!

" Mercy " ist eigentlich schon der sechste Band rund um den Detective Rick Bentz. Und mein erstes gelesenes Buch mit dem eigenwilligen Detective. Obwohl ab und zu alte Fälle erwähnt werden, hatte ich jedoch keinerlei Verständigungsprobleme. Denn vieles wird erklärt oder kann man sich zusammenreimen. So wie auch Details zu Ricks Tochter Kristie, die in " Angels " , dem fünften Band, eine grössere Rolle spielt.

Hier in diesem Buch rollt Bentz gezwungenermassen seinen persönlichsten Fall noch mal auf. Den Tod seiner Exfrau Jennifer. Was vor 12 Jahren als Unfall angesehen wurde, wirft nun viele Fragen auf.
Allerdings gestalteten sich die ersten 200 Seiten eher zäh. Immer wieder sieht Bentz die Tote, geht ihr nach und verliert sie aus den Augen. Dazu kommen einige Wiederholungen, die seine Verletzung und den Kinderwunsch seiner Frau Olivia betreffen. So stockte die Handlung ordentlich und es benötigt Geduld, bis mal was geschieht, das diese Monotonie durchbricht. Der Durchbruch kam, wie gesagt nach 200 Seiten, mit dem Doppelmord an zwei jungen Frauen, die für Bentz ein Déja vu bedeuten. Dann geht es Schlag auf Schlag …. weitere Morde geschehen! Ab hier konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Wer schon Bücher von Lisa Jackson gelesen hat, weiss, dass sie eine gemächliche Erzählerin ist. Sehr detailliert beschreibt sie auch unwichtige Handlungen, Orte und soziale Kontakte von Nebenfiguren.
Da ich nicht so gerne übersinnliche Komponente in Büchern mag, hat mich die zu Beginn stark im Zentrum stehende Frage, ob Bentz seine Exfrau wirklich sieht oder dies einer Einbildung geschuldet ist, gestört. Auch glänzt Kristie mit übersinnlichen Fähigkeiten, was wieder in die paranormale Schiene eingereiht werden kann. Doch dies mein persönliches Empfinden, das ich hier nicht in die Bewertung einfliessen lasse.
Doch genau diese Frage erzeugt schlussendlich mehr und mehr Spannung. Lebt Jennifer noch oder leidet Rick Bentz unter Halluzinationen? Die Auflösung ist sehr schlüssig und überraschend.

Bei 600 Seiten Buchdicke hätte die Autorin sich ruhig kürzer fassen dürfen. Da hätte man die ersten 200 Seiten ruhig auf 100 kürzen können.
So hätte sich der Einstieg ins Buch fesselnder gestaltet!

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