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Veröffentlicht am 29.12.2019

"Das kleine Glück am Weihnachtsabend" - nicht so stimmungsvoll und weihnachtlich wie erwartet!

Das kleine Glück am Weihnachtsabend
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Inhalt:
Mit dem Kauf eines verfallenen Landsitzes und der Eröffnung eines kleinen Luxushotels in Irland nach dessen Renovierung haben sich Claire und Neil, ein junges Ehepaar, ihren Lebenstraum erfüllt. ...

Inhalt:
Mit dem Kauf eines verfallenen Landsitzes und der Eröffnung eines kleinen Luxushotels in Irland nach dessen Renovierung haben sich Claire und Neil, ein junges Ehepaar, ihren Lebenstraum erfüllt. Als sich die wirtschaftliche Lage im Land verschlechtert und die Buchungen ausbleiben, ist die Sorge um ihre gemeinsame Zukunft in der Sugar Loaf Lodge, so der Name ihres Hotels, groß. Wie durch ein Wunder sind schließlich doch noch alle Zimmer über die Weihnachtstage mit zahlreichen Gästen belegt. Claire und Neil können aufatmen und wieder neue Hoffnung schöpfen.
Das Weihnachtsfest soll für alle etwas ganz Besonderes werden!

Das ansprechend weihnachtlich gestaltete Cover des Buches sowie der Prolog und der Klappentext
versprechen eine stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte rund um die Sugar Loaf Lodge und ihre Besitzer Claire und Neil.
Herausgekommen ist ein Roman, in dem in 7 ganz unterschiedlichen Kapiteln die Geschichte der Bewohner des jeweiligen Zimmers und der Grund, warum sie die Weihnachtstage nicht zuhause verbringen, erzählt wird. Gemeinsam ist diesen Geschichten die Sugar Loaf Lodge, in der sie sich zur Weihnachtszeit aufhalten. Jeder der Gäste hat sich in das gemütliche Hotel begeben, um vor Beziehungskrisen, der Familie, oder ähnlichem zu flüchten.
Für sich betrachtet sind die einzelnen Kapitel nett erzählt und mehr oder weniger ansprechend. Die Geschichte von Louisa, einer ehemaligen Bewohnerin des Landsitzes, gefällt mir sogar sehr gut.
Schade ist, dass Claire und Neil, den eigentlichen Hauptpersonen in der Sugar Loaf Lodge, nur eine Nebenrolle zukommt. Sie hätten der „rote Faden“ sein sollen, der die Einzelschicksale der anderen Protagonisten verbindet, damit sich in der Sugar Loaf Lodge alles zum „kleinen Glück am Weihnachtsabend“ zusammenfügt.
So ist am Ende ein ansprechender Roman entstanden, der zu jeder Jahreszeit irgendwo hätte spielen können. Die stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte, die ich erwartet habe, konnte ich leider nur im Ansatz entdecken.
Schade, denn die Sugar Loaf Lodge mit Claire und Neil und insbesondere auch Louisa hätte das Zeug zu einer wunderschönen Weihnachtsgeschichte gehabt und auch der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen.

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