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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2019

Das Leben der Rita Dalek

Der Fund
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Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. ...

Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. Da findet sie Kokain in einer Bananenkiste versteckt. Mit diesem Fund könnte sie ihrem Leben eine andere Richtung geben und Rita ergreift die Chance.
Bernhard Aichner erzählt diese Story, die mit dem Fund und der Aussage beginnt, dass Rita sterben wird, abwechselnd in Form von Verhören eines Polizisten mit den Menschen, die Rita kannten in Dialogform sowie Rückblenden aus Ritas Leben.
Das Buch ließ sich leicht lesen, aber Spannung kam bei mir nicht auf. Derjenige, der die Verhöre führte, zu ihm konnte ich keine Verbindung und Vorstellung aufbauen, da Aichner ihm weder Gestalt noch Namen gibt. Rita selber konnte ich in ihrem Handeln auch nicht nachvollziehen, so dass ich trotz ihrer Schicksalsschläge und ihres Lebens keine besondere Sympathe oder Nähe zu ihr verspürte. Ich konnte in diese Geschichte nicht "eintauchen", stets war da eine große Distanz und Kühle. Bis auf eine Ausnahme, Gerda, eine totkranke Frau, der Rita hilft und zu der sie eine Freundschaft entwickelt. Gerda war für mich die Sympathieträgerin der Story.
Von mir deswegen nur 2, 5 Sterne!

Veröffentlicht am 18.12.2022

Sehr verwirrender Thriller

NIGHT – Nacht der Angst
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Das Cover des Buches hat mich sofort sehr angesprochen. In dem Buch geht es um die junge Studentin Charlie, deren beste Freundin Maddy auf dem Campus ermordet worden ist. Sie fühlt sich nicht mehr in der ...

Das Cover des Buches hat mich sofort sehr angesprochen. In dem Buch geht es um die junge Studentin Charlie, deren beste Freundin Maddy auf dem Campus ermordet worden ist. Sie fühlt sich nicht mehr in der Lage weiter zu studieren und möchte die Uni für immer verlassen. Per schwarzem Brett sucht sie eine Mitfahrgelegenheit und findet sie in Josh, der einen Mitfahrer sucht und so fahren die beiden an einem Abend los. Bald hat Charlie das Gefühl, dass mit Josh etwas nicht stimmt.

Die Geschichte ist sehr unheimlich, denn welche junge Frau steigt schon zu einem ihr unbekannten Mann ins Auto und fährt mit ihm durch die Nacht. Okay, ich habe Charlie schon gleich zu Beginn nicht so ganz verstehen können, denn ihr Verhalten war mir unbegreiflich. Ebenso verstand ich nicht wieso ihr Freund Robbie zuließ, dass sie die Uni auf diese Art verließ. Der Thriller erzählt in Rückblicken von Charlies Kindheit bzw dem , was passiert ist – der Unfalltod ihrer Eltern und was danach geschah.
Der andere Teil spielt größtenteils im Auto und sich in Charlies Kopf ab. Ich konnte das oft nicht einordnen und ich tat mich schwer mit dem Erzählstil sowie dem Inhalt und auch zu den Figuren blieb ich auf Distanz. Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 05.12.2022

Zähe Kost

Die Wintergarten-Frauen. Der Traum beginnt
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Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich war gespannt auf die Zeit der 20er Jahre in Berlin. Ich habe schon einige Romane aus dieser Zeit gelesen und die Thematik Varieté war bisher noch nicht vertreten. ...

Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich war gespannt auf die Zeit der 20er Jahre in Berlin. Ich habe schon einige Romane aus dieser Zeit gelesen und die Thematik Varieté war bisher noch nicht vertreten. So war ich sehr gespannt auf diesen Roman von Charlotte Roth, von der ich schon einige Romane gelesen habe, die mich sehr begeistert haben. Leider bin ich nur sehr schlecht in diese Geschichte hinein gekommen, denn vieles was erzählt wird, erschien mir übertrieben oder überzogen wie man es nimmt. Nina, die Hauptfigur der Geschichte, verliert im Laufe der Story meine Sympathie und ich kann ihr Handeln häufig nicht verstehen bzw nachvollziehen. Insgesamt machte mir das Lesen nicht so viel Freude, denn die Geschichte zog sich für mich dahin, mir fehlte es ein wenig an Leichtigkeit und von Traum kam bei mir wenig an. Schade! Zwei Sterne

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt

Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter
3

Erwartet habe ich einen locker,leichten Liebesroman, indem es viele romantische Szenen gibt und Weihnachtsstimmung aufkommt, bekommen habe ich meines Empfindens nach nichts von alledem. Die Ausgangssituation ...

Erwartet habe ich einen locker,leichten Liebesroman, indem es viele romantische Szenen gibt und Weihnachtsstimmung aufkommt, bekommen habe ich meines Empfindens nach nichts von alledem. Die Ausgangssituation ist folgende: Norah ist mit ihren Freundinnen vor 10 Jahren als Junge Erwachsener nach Italien gereist und hat dort Andrew kennengelernt. Falls sie in 10 Jahren noch Single wären, wollten sie sich Weihnachten 2019 in Dublin treffen. Zehn Jahre sind vergangen und Norah ist immer noch Single. Sie beschließt nach Dublin zu fahren. Die Ausgangssituation erinnerte mich selber" Before sunrise" und diesen Film fand ich damals großartig. Die Autorin erwähnt den Film selber im Roman und ich habe keine Ahnung, ob auch ihre Protagonisten Norah und Andrew sich an den Film erinnern, als sie sich das Versprechen gaben. Leider kommt im Buch überhaupt keine romantische Stimmung auf und die Geschichte wirkt zähflüssig.. die Protagonistin Norah empfinde ich als sehr naiv und eher unsympathisch. Nach dem ersten Drittel des Buches war mir fast klar wie die Geschichte ausgehen würde und ich lag richtig. Eigentlich hätte ich mich über dieses Happy end freuen müssen, doch mir fehlte die "Verbindung" zu Norah und der Mann an ihrer Seite hatte eher mein Mitgefühl. 2 Sterne

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Nicht das, was ich nach der Kurzbeschreibung erwartet habe

Wie ein Stern in dunkler Nacht
5

Mir hat der Roman nicht so gut gefallen, was vielleicht daran liegt, das ich mit der falschen Erwartungshaltung das Buch gelesen habe. Erwartet habe ich "Eine bittersüße Geschichte über Liebe und Loslassen", ...

Mir hat der Roman nicht so gut gefallen, was vielleicht daran liegt, das ich mit der falschen Erwartungshaltung das Buch gelesen habe. Erwartet habe ich "Eine bittersüße Geschichte über Liebe und Loslassen", wie auf der Buchrückseite geschrieben, bekomme habe ich einen Roman, der sehr viele ernste Themen streifte und mir diese dadurch oberflächlich abgehandelt wurden.Ja, es gab auch Liebe,jedoch auch diese war ziemlich getrübt.
Das weitere Problem war für mich die Protagonistin Christina, eine Ärztin, und ich habe eine intelligente und strukurierte Frau erwartet, aber sie handelte oft für mich so gar nicht nachvollziehbar weder auf der rationalen noch auf der emotionalen Schiene.
Das Ende der Story hat mich dann, nachdem im Mittelteil des Romans ein wenig Optimismus aufkam, gar nicht gefallen. Es bleiben 2 Sterne

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