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Veröffentlicht am 23.04.2018

Gelungene Mischung aus Humor und Dramatik!

Der letzte erste Blick
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Klappentext:

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch ...

Klappentext:

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen …

Meine Meinung:

Ich habe schon viel von Bianca Iosivoni gehört aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen etwas von ihr zu lesen. Als ich dann den Klappentext zu ihrer neuen First-Reihe gelesen habe, dachte ich mir das ist doch ein toller Einstieg.

Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Direkt auf den ersten Seiten ist man in der Geschichte. Emery ist eine tolle Protagonistin. Sie hat in ihrer High-School Zeit einige schlimme Dinge erlebt und möchte das Studium in West Virginia dazu nutzen Abstand von diesen Erlebnissen zu bekommen. Sie möchte einfach noch einmal von vorne beginnen.
Doch als sie die Einführungswoche an der Uni verpasst und erst genau zu Studienbeginn eintrifft, erlebt Emery die erste böse Überraschung. Das einzige freie Zimmer muss sie sich mit Mason teilen. Vom ersten Moment an findet sie in unsympathisch und versucht das Zimmer zu wechseln. Da aber alle Plätze besetzt sind, muss Emery sich erst einmal mit der Situation abfinden.
Als sie dann auch noch Masons Freund Dylan kennenlernt sind viele spannende und zum Teil auch sehr lustige Schlagabtäusche vorprogrammiert.

Man merkt direkt eine Anziehung der beiden. Doch Emery ist durch ihre Vergangenheit vorsichtig und hat sich eine ziemlich harte Schale angeeignet. Dadurch ist sie oft sehr direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Autorin übertreibt es aber auch nicht. Emery ist zwar ein schlagfertiger Mensch, der sich nichts gefallen lässt aber man merkt auch sehr oft die verletzliche Seite an ihr. Das es ihr schwer fällt Menschen zu vertrauen und das sie nicht mehr glaubt das Menschen einfach nur nett sind weil sie einen mögen.
Im Laufe der Geschichte macht Emery eine sehr glaubwürdige Entwicklung durch.
Ich mag es nicht wenn man beim Lesen das Gefühl hat von jetzt auf gleich hat die Person sich verändert und alles ist gut. Entwicklung hat auch immer wieder mit Rückschritten zu tun. Und genau das erlebt man hier immer wieder.

Dylan ist auch ein sehr interessanter Charakter. Er ist gutaussehend, nett und immer für seine Freunde da. Auch er ist sehr schlagfertig und hat viel Humor. In Verbindung mit Emery gibt es wirklich einige lustige Szenen, die das Buch wirklich auflockern und zwischen den durchaus ernsten Themen alles etwas lockerer machen. Man bekommt als Leser einen Moment zum durchatmen.

Dylan hat aber auch keine leichte Vergangenheit. Auch wenn er auf den ersten Blick so locker wirkt, hat er einige Dinge die ihn belasten und das Leben nicht gerade einfach machen.
Manchmal hat man beim Lesen wirklich das Gefühl so langsam müssten seine Kräfte doch mal aufgebraucht sein. Aber man merkt, dass er für die Menschen die ihm wichtig sind, wirklich alles geben würde.

Aber auch die restliche Gruppe rund um Emery, Dylan und Mason sind spannend. Jeder hat seinen eigenen Charakter und es ist spannend alle etwas kennenzulernen.
Ich freue mich schon sehr auch von ihnen mehr zu erfahren.

Der Schreibstil ist locker, oft witzig aber auch ernst. Einfach eine gelungene Mischung und es macht Spaß in die Geschichte einzutauchen.
Ich bin wirklich froh endlich etwas von Bianca Iosivoni gelesen zu haben und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der First –Reihe. Dort wird es dann um Elle und Luke gehen. Auch zwei spannende Charaktere die man in diesem Teil schon etwas kennenlernt.

Von mir bekommt „Der letzte erste Blick“ 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ich liebe Elle und Luke

Der letzte erste Kuss
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Klappentext:

Das größte Risiko, das beste Freunde eingehen können …
Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch ...

Klappentext:

Das größte Risiko, das beste Freunde eingehen können …
Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen …

Meine Meinung:

Bereits Teil eins „Der letzte erste Blick“ hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und war wirklich sehr gespannt wie es weitergehen wird. Und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht.
Im ersten Teil haben wir schon ein wenig was über Luke und Elle erfahren. Beide sind beste Freunde und haben sich zum Beginn ihrer Freundschaft versprochen das sie nie miteinander im Bett landen werden. Daran haben sie sich auch immer gehalten. Denn die beiden sind wirklich wichtig füreinander.

Sowohl Elle wie auch Luke kommen aus schwierigen Familienverhältnissen. Allerdings wissen die beiden in der Hinsicht sehr wenig voneinander. Denn keiner von ihnen will wirklich über seine Vergangenheit und Familie reden. Doch in den zwei Jahren ihrer Freundschaft stehen sie sich immer bei.

Elle hat einen starken Charakter. Sie liebt ihr Leben an der Uni und ist froh direkt Anschluss gefunden zu haben. Denn im Gegensatz zu den anderen aus ihrem Freundeskreis ist sie erst für das Studium dazu gezogen. Die anderen kannten sich schon vorher. Luke ist in der Zeit ihr wichtigster Begleiter geworden.
Sie hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie. Ihre Mutter konnte sich bis heute nicht damit anfreunden das Elle ihren eigenen Weg geht und nicht danach schaut was für die Familie das vermeintlich bessere wäre. Aus Unverständnis hat Elles Mutter sie vor zwei Jahren zuhause raus geworfen und seitdem hat Elle keinen Kontakt mehr zu ihnen gehabt. Doch als ihre Schwester sich verlobt und Elle zur Feier einlädt, muss diese sich dem Unvermeidlichen stellen. Immer an ihrer Seite ist Luke, der sogar kommt wenn sie gar nicht damit gerechnet hat. Und auch wenn sie beiden sich vor zwei Jahren ein Versprechen gegeben haben, merken sie doch immer mehr das da mehr ist als nur Freundschaft.

Luke hat mir im ersten Teil schon so gut gefallen. Ich mag seine witzige Art. Auch in Teil zwei wo wir so viel über ihn erfahren musste ich oft schmunzeln und er ist mir richtig ans Herz gewachsen.
Auch Luke hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Seine Eltern sind früh gestorben und er ist mit seinem Bruder zusammen bei der Tante aufgewachsen. Aber Schuldgefühle lassen ihn einfach nicht los und leider ist mit den Jahren auch das Verhältnis zu seinem Bruder immer schlechter geworden.
Seine Tante besucht er zwar auch nur selten aber sie liegt ihm sehr am Herzen.
Auch wenn Luke als Herzensbrecher nie um einen lockeren Spruch verlegen ist, bekommen wir hier noch eine ganz andere Seite von ihm zu lesen. Diese Dunkelheit die ihn immer zu einer bestimmten Zeit packt ist wirklich erschreckend. Er hat mir wahnsinnig leid getan und man möchte ihm eigentlich nur helfen.

Natürlich erfahren wir auch wieder etwas über die anderen aus Elles und Lukes Freundeskreis. Es war schön zu lesen wie es mit Emery und Dylan weitergeht. Auch die beiden sind mit ihren gegenseitigen Streichen immer für einen Lacher gut.

Bianca hat einen tollen Schreibstil. Man ist so leicht in der Geschichte drin und fliegt quasi nur so über die Seiten. Es ist wirklich eine Freude ihre Bücher zu lesen.
Sie schreibt sehr bildlich und bringt einem die Gefühle der Protagonisten richtig nahe. Man versinkt quasi in der Geschichte.
Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil der Reihe und bin jetzt schon traurig wenn wir die Clique ziehen lassen müssen.

Ein tolles Buch, welches ich wirklich nur empfehlen kann. Deshalb bekommt „Der letzte erste Kuss“ 5 von 5 Lesekatzen von mir.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Eine Geschichte die ich so noch nicht gelesen habe!!

Berühre mich. Nicht.
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Klappentext:

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn …

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, ...

Klappentext:

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn …

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint, und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt dies ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

Meine Meinung:

Eigentlich stand dieses Buch auf meiner Wunschliste weil mir das Cover so gut gefallen hat. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wollte ich es auf jeden Fall schnell lesen.
Und das habe ich gemacht. Ich habe es wirklich bis auf 50 Seiten an einem Tag verschlungen. Was für eine unglaublich tolle Geschichte das ist.

Sage ist so ein spannender Charakter. Als sie in Nevada ankommt merkt man wie verschlossen und voller Angst sie ist. Alles was ungewohnt ist bringt sie dazu sich zurückzuziehen. Sage hat große Probleme mit fremden Menschen und vor allem mit Männern.
Das macht für die den Start an der Uni in Nevada wirklich schwer. Dabei will Sage auf jeden Fall ein neues Leben und Veränderungen. Sie versucht wirklich stark an sich und ihren Ängsten zu arbeiten. Vor allem ihre neue Freundin April hilft ihr am Anfang dabei. Doch auch Aprils Bruder Luca schafft es bald das Sage sich nicht mehr unwohl in seiner Nähe fühlt.
Der Charakter Sage mit all ihren Problemen ist wirklich toll dargestellt. Sie ist so vielschichtig. Man merkt beim Lesen immer wieder wie sehr Sage Veränderungen will. Wie sehr sie es endlich schaffen will ein normales Leben zu leben. Doch auch Rückschläge gehören dazu. Und so leidet man als Leser wirklich jede Zeile mit Sage und wünscht sich für sie einfach nur Glück.

Luca ist auch ein sehr starker Charakter. Für mich ist er nicht der typiche „Bad Boy“. Man merkt eigentlich direkt durch die Erzählungen von April, dass er ein sehr netter Kerl ist und das er immer für die Menschen da ist die er mag.
Er ist von Anfang an nett zu Sage und versucht mit ihr in Kontakt zu treten. Das ist am Anfang gar nicht so leicht denn Sage hat wirklich Probleme in seiner Nähe und bringt kaum ein Wort raus.
Manchmal hätte ich mir gewünscht etwas Einblick in Lucas Gedanken zu bekommen. Es gibt ein paar Situation die für ihn ganz sicher nicht einfach waren. Wenn er gemerkt hat wie Angst von Sage Besitzt ergriffen hat und er wirklich einfühlsam auf sie eingegangen ist. Er hat sie nie bedrängt etwas zu erzählen und hat immer versucht sie aus der Angst herauszuholen. Aber was in den Momenten in seinem Kopf vor sich gegangen ist wäre durchaus interessant. Vielleicht erfährt man da noch etwas in Teil zwei drüber.

Auch April war ein toller Charakter. Sie hat in so vielen Momenten die Stimmung aufgelockert und mir als Leser ein Lächeln bereitet. Sie scheint fast immer gut gelaunt zu sein und voller Energie. Doch in manchen Gesprächen hört man heraus das auch sie Dinge hat die sie belasten.
Ich habe auch schon eine Vermutung und bin gespannt ob sich diese bestätigt.

Die Geschichte von Sage und Luca ist wirklich mit ganz viel Feingefühl geschrieben. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Laura Kneidl schreibt sehr bildlich und schafft es wirklich die Emotionen zu transportieren. Es gab einige Momente wo mich die Angst von Sage auch ergriffen hat.
Der Cliffhanger am Ende von Band eins ist natürlich schon etwas gemein. Aber zum Glück müssen wir ja nicht so lange warten bis es weitergehen wird.
Für mich war „Berühre mich. Nicht“ auf jeden Fall ein Highlight dieses Jahr was mich auch ein paar Tage später noch sehr beschäftigt.
Deshalb bekommt das Buch von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ein absolutes Highlight!!

A Thousand Boy Kisses - Poppy und Rune für immer
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Klappentext:

Ein Kuss hält nur für einen kurzen Moment. 1000 Küsse halten für die Ewigkeit.

Als Rune Kristiansen nach zwei Jahren in Norwegen in das verschlafene Blossom Grove, Georgia, zurückkehrt, ...

Klappentext:

Ein Kuss hält nur für einen kurzen Moment. 1000 Küsse halten für die Ewigkeit.

Als Rune Kristiansen nach zwei Jahren in Norwegen in das verschlafene Blossom Grove, Georgia, zurückkehrt, hat er nur eins im Sinn: Herausfinden was mit Poppy passiert ist. Herausfinden, warum das Mädchen, das ein Teil seiner Seele ist und das ihm einst versprochen hat, bis in alle Ewigkeiten auf ihn zu warten, ihn ohne ein Wort der Erklärung aus ihrem Leben verbannt hat. Zwei Jahre lang hat Poppys Stille Rune jeden Tag aufs Neue das Herz gebrochen, doch als er ihr nach all der Zeit das erste Mal wieder gegenüber steht, weiß er augenblicklich, dass ihnen der schlimmste Herzschmerz erst noch bevorsteht.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch von Tillie Cole hat mich vor allem der Klappentext angesprochen. Ich bin ja ein großer Fan der skandinavischen Länder und war wirklich sehr neugierig auf die Geschichte von Rune und Poppy.
Das mich diese Geschichte aber so emotional mitreißen würde, dass hatte ich wirklich nicht erwartet.

Poppy ist so ein fröhlicher Charakter. Als sie mit 5 Jahren das erste Mal ihren neuen Nachbarn Rune trifft, ist es direkt eine Freundschaft für „unendlich“. Poppy ist immer für ein Abenteuer zu haben. Vor allem mit Rune und ihrer Großmutter unternimmt sie immer wieder gerne neue Abenteuer.
Als Poppys Großmutter stirbt, gibt die Poppy ein Glas mit einer Aufgabe für den Rest von Poppys Leben. Noch ahnt Poppy nicht wie wichtig dieses Abenteuer für sie wird.

Rune hat mir als Charakter auch sehr gut gefallen. Wenn man schon häufiger auf Skandinavier getroffen ist dann weiß man, dass viele der Charaktermerkmale wirklich gut zutreffen.
Rune ist oft still und in sich gekehrt. Aber wenn er mit Poppy zusammen ist dann kann er sich öffnen und scheint fast ein anderer Mensch zu sein.
Als Rune mit seiner Familie für eine Zeit zurück nach Norwegen muss, ahnt er noch nicht das ausgerechnet Poppy dafür sorgen wird das er als ein ganz anderer Mensch nach Blossom Grove zurückkehren wird.

Diese Geschichte von Poppy und Rune hat mich einfach total mitgerissen. Ich hatte nicht so eine Geschichte erwartet.
Für viele mag es vielleicht unrealistisch sein das man in so jungen Jahren schon so tiefe Gefühle füreinander hat. Aber ich bin da anderer Meinung. Ich denke das sich niemand darüber ein Urteil bilden kann. Jeder geht mit seinen Gefühlen einfach anders um und auch junge Menschen können schon aus ganzem Herzen lieben und die Verantwortung für diese Gefühle tragen.

Die Geschichte ist für mich wahnsinnig tiefgründig. Sie zeigt wie die richtige Person an der Seite dafür sorgen kann, dass man sein Leben wirklich lebt. Es holt die besten Seiten aus einem heraus und hilft bei der Weiterentwicklung.
Ab einem gewissen Punkt weiß man natürlich wo sich die Geschichte hin entwickeln wird. Trotzdem ist es wahnsinnig spannend und vor allem unglaublich emotional. Da bleibt wirklich kein Auge trocken. Aber zu viel will ich nicht verraten.

Ich habe in einigen Rezensionen gelesen, dass sie das Ende nicht so gut fanden. Für mich hat es wahnsinnig gut gepasst. Ich hätte vielleicht eine kleine Erklärung mehr haben wollen aber trotzdem passt es meiner Meinung nach einfach perfekt.

Auch wenn das Jahr noch ganz jung ist, für mich ist „A thousand boy Kisses“ schon ein Highlight das mich wirklich umgehauen und emotional total gepackt hat. Deshalb bekommt das Buch von mir 5 von 5 Lesekatzen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen!

Verliere mich. Nicht.
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Klappentext:

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren …

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. ...

Klappentext:

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren …

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Meine Meinung:

Nachdem „Berühre mich. Nicht“ mit einem bösen Cliffhanger geendet hat war ich sehr froh als endlich „Verliere mich. Nicht“ erschienen ist. Der erste Teil hat mich ja wirklich überrascht und begeistert und war auch eines meiner Highlights 2017.

In diesem Teil geht es nun direkt nach der Trennung von Luca und Sage weiter. Luca ist über die Weihnachtstage bei seiner Familie geblieben und Sage mietet sich in einem heruntergekommenen Hotel ein. Die Trennung fällt ihr sehr schwer und wühlt Sage ganz schön auf. Es ist für sie sehr schwer wieder in ein normales Leben zu finden. Finanziell steht sie auch nicht gut da und das macht die Wohnungssuche nicht gerade einfacher.
Es ist nicht immer so leicht nachzuvollziehen warum Sage sich so verschließt und von Luca distanziert. Man denkt sich immer das sie doch einfach nur erzählen muss was ihr passiert ist. Dann könnte Alan ihr nichts mehr anhaben. Aber so leicht ist es für Menschen natürlich nicht die diese Dinge erlebt haben wie Sage. Sie musste sich über so viele Jahre verschließen und verstellen. Durch die Panikattacken und Angststörungen fällt es ihr nicht leicht den Menschen die sie mag die Wahrheit zu sagen. Sie möchte nicht mit anderen Augen gesehen werden und sie möchte ihre Schwester schützen.
Diesen emotionalen Zwiespalt kann man als Leser sehr gut nachempfinden. Man merkt das Sage so manches Mal gerne anders handeln will aber es nicht schafft. Das ist ein sehr steiniger Weg für sie und die Entwicklung finde ich hier sehr glaubwürdig dargestellt. Es braucht nun einmal Zeit.

Luca hätte ich zu Beginn des Buches wirklich am liebsten so richtig geschüttelt. Natürlich ist es verständlich das er verletzt ist und Sage Handlung nicht versteht. Aber sich dann direkt jemand neues zu suchen das wirkt eher so als seien die Gefühle nicht so tief gewesen wie er immer gesagt hat.
Zum Glück entwickelt auch er sich im Laufe der Story noch weiter. Und im Verlauf der Handlung merkt man dann auch immer wieder wie wichtig Sage für Luca ist.

Auch die Nebencharaktere sind wieder wahnsinnig spannend. Ich mag die ganze Clique rund um Sage und Luca. Sie lockern oft die Stimmung etwas auf und haben auch in der Geschichte ihren eigenen Platz mit einigen Problemen.

Der Schreibstil ist wie in Teil eins wieder leicht und sehr emotional. Ich habe das Buch in 1,5 Tagen verschlungen. Laura schafft es die Welt rund um Sage und Luca sehr bildlich zu beschreiben. Ich konnte richtig in die Handlung eintauchen.

Ein kleiner Kritikpunkt ist trotzdem da. Es braucht recht lange bis die Geschichte in Fahrt kommt. Das finde ich an sich nicht schlimm denn es ist nicht langweilig deshalb. Es braucht einfach Zeit bis der emotionale Rahmen da ist damit man die Handlungen auch nachempfinden kann.
Aber am Ende sind für mich einige Dinge nicht wirklich geklärt. Vorher ist der Freundeskreis von Sage und Luca so wichtig und dann bleiben genau ihre Geschichten offen. Das finde ich schade denn die Charaktere rund um April und Connor hätten auf jeden Fall auch einen passenden Abschluss verdient. Ich hoffe sehr das vielleicht noch ein oder zwei Bücher damit kommen werden.

Ansonsten konnte mich „Verliere mich. Nicht“ aber wieder absolut mitreißen und hat mich an vielen Stellen wirklich mitleiden lassen. Deshalb bekommt „Verliere mich. Nicht“ 5 von 5 Lesekatzen.