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Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein absolutes Herzensbuch für mich!

A Wish for Us
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Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, musste ich die Handlung erst einmal sacken lassen. Denn sie hat es ganz schön in sich. Ich wusste ja schon das Tillie Cole weiß wie man das Leserherz bricht. Aber ...

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, musste ich die Handlung erst einmal sacken lassen. Denn sie hat es ganz schön in sich. Ich wusste ja schon das Tillie Cole weiß wie man das Leserherz bricht. Aber trotzdem hatte ich es so nicht erwartet.

Die beiden Protagonisten Bonnie und Cromwell sind wirklich sehr starke Charaktere.
Bonnie ist eine fröhliche junge Frau, die Musik liebt und für ihr Studium wirklich alles gibt. Sie arbeitet hart für ihre Träume. Obwohl sie sehr pflichtbewusst ist und nicht dazu neigt viel außerhalb der Uni zu machen, ist sie alles andere als langweilig.
Ich mochte ihre sehr offene und ehrliche Art sehr. Denn vor allem Cromwell macht es ihr nicht immer leicht. Trotzdem behält sie einen klaren Kopf und schafft es so immer wieder Cromwell aus dem Konzept zu bringen.
Zu ihrem Zwillingsbruder Easton hat sie ein sehr inniges Verhältnis. Er ist so ganz anders als Bonnie und gerät häufiger mal in schwierige Situationen. Doch wann immer Easton die Hilfe von Bonnie braucht, ist sie auch für ihn da.

Cronwell.. Ich glaube er ist einer meiner liebsten Protagonisten. Man merkt eigentlich von der ersten Seite an wie zerrissen und voller Wut er ist. Und trotzdem steckt in ihm so viel mehr. Die Musik ist seine Ausdrucksweise und ob er will oder nicht, ohne sie kann er nicht leben. Sein Talent und seine Gabe sind wirklich einzigartig.
Er hat mich wirklich sehr berührt und seine Entwicklung mitzuerleben war für mich nicht nur sehr spannend, sondern auch extrem emotional.

Ich liebe Bücher in denen Musik eine große Rolle spielt. Dieses Buch setzt es noch einmal auf eine ganz andere Ebene. Ich höre nicht viel Klassik aber es war genau die Musik, die diese Geschichte brauchte.
Die Art wie Bonnie und Cromwell durch die Musik miteinander kommunizieren hat mich sehr fasziniert. Vor allem Cromwell ist schlecht darin Gefühle zu zeigen oder darüber zu sprechen aber wenn er Musik macht dann gibt er Bonnie einen Einblick in sein Innerstes.
Auch seine Begabung der Synästhesie fand ich wahnsinnig spannend. Diese Gabe ist hier so wundervoll beschrieben, ich konnte es mir wirklich bildlich vorstellen.
Dieses Buch ist für mich wahnsinnig vielschichtig. Ebenso wie Bonnie und Cromwell einen immer stärkeren Zugang zueinander finden, bekommt auch der Leser immer mehr Zugang. Und ehe man sich versieht rollen schon die ersten Tränen.
Man kann sicherlich darüber streiten ob die ein oder andere Sache hätte sein müssen. Am Ende spielt es aber keine Rolle, einfach weil Cromwell und Bonnie mich so in ihre Geschichte gezogen haben das ich alles andere um mich herum vergessen habe.

Für mich ist Tillie Cole schon seit „A thousand boy kisses“ eine meiner liebsten Autorinnen. Und das hat sie mit diesem Buch noch einmal bestärkt. Denn diese Geschichte ist für mich auf jeden Fall ein Jahreshighlight.
Deshalb bekommt „A wish for us“ von mir 5 von 5 Lesekatzen.

  • Gefühl
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Ganz große Redwood Liebe!!!

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Endlich wieder zurück nach Redwood. Ich habe mich so unglaublich gefreut als zwei weitere Teile der Reihe angekündigt wurden.
Dieses Mal müssen Ella und Jason dran glauben als das Drachentrio auf die ...

Endlich wieder zurück nach Redwood. Ich habe mich so unglaublich gefreut als zwei weitere Teile der Reihe angekündigt wurden.
Dieses Mal müssen Ella und Jason dran glauben als das Drachentrio auf die beiden aufmerksam wird.

Ella ist so eine unglaublich sympathische Protagonistin. Sie wurde in Redwood geboren, hat ihre Kindheit aber nicht dort verbracht. Nun ist sie aber seit 3 Jahren zurück und arbeitet als Grundschullehrerin. Aufgrund ihrer Vergangenheit fällt es Ella schwer neue Kontakte zu knüpfen. Sie ist eher ruhig und in sich gekehrt und nach Feierabend verbringt sie die meiste Zeit zuhause mit ihrer Katze und Netflix.
Wenn Ella nervös ist dann neigt sie dazu einfach zu reden ohne Punkt und Komma. Das hat beim Lesen wirklich für einige Lacher gesorgt.
Ihre Art war sehr authentisch und mir hat ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte sehr gefallen.

Jason hat man in den vorherigen Teilen schon kennengelernt. Er ist bei der Feuerwehr in Redwood.
Auch ihn mochte ich sehr gerne. Natürlich ist er der typische Single Mann, der absolut keine Beziehung möchte. Trotzdem ist er herzlich, ehrlich und hilfsbereit.
Bei einem Einsatz wird er unverhofft der neue Besitzer einer kleinen Katze. Da kommt ihm seine Nachbarin Ella natürlich wie gerufen. Sie hat viel Erfahrung mit Katzen und springt immer ein wenn Jason mal wieder lange Dienste hat.

Der Schreibstil von Kelly Moran ist einfach toll. Ich hatte sofort das Gefühl wieder zurück zu sein. Von der ersten Seite an hat Redwood seinen Zauber entfaltet.
Diese Reihe ist eine absolute Wohlfühlreihe. Die Themen in diesem Buch sind authentisch und ich war wirklich begeistert darüber wie gefühlvoll Kelly Moran darüber schreibt. Vor allem mit Ella konnte ich sehr mitfühlen.

Auch die Liebesgeschichte hat mir überzeugt. Man merkt wie zwischen Ella und Jason die Funken sprühen und es hat unglaublich viel Freude gemacht beiden dabei zuzusehen wie die beiden sich näherkommen.
Es gab viele Ernste Momente aber auch diese locker, leichten Szenen die einfach nur Freude bereitet haben. Vor allem wenn Ella mal wieder durch ihre Nervosität einfach drauflos redet. Nicht nur Jason wächst sie durch diese frische und offene Art ans Herz.

Ich habe diese Geschichte wirklich geliebt. Es war toll wieder in diese Welt eintauschen zu dürfen und auch altbekannte Charaktere zu erleben. Es hat einfach alles gestimmt.
Deshalb bekommt „Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Spannende Thematik, wirklich toll umgesetzt!

Kissing Lessons
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Auf dieses Buch war ich aufgrund der Thematik wirklich sehr gespannt. Eine Protagonistin mit dem Asperger Syndrom ist wirklich etwas das ich bisher nicht gelesen habe.

Stella ist eine unglaublich spannende ...

Auf dieses Buch war ich aufgrund der Thematik wirklich sehr gespannt. Eine Protagonistin mit dem Asperger Syndrom ist wirklich etwas das ich bisher nicht gelesen habe.

Stella ist eine unglaublich spannende Protagonistin. In ihre Welt einzutauchen empfand ich als unglaubliche Bereicherung. Alles von Stella ist ungefiltert, Emotionen fallen ihr schwer. Auf der einen Seite ist es sicherlich eine Stärke, wenn man immer sagt was man denkt. Ich schätze solche Menschen. Allerdings gibt es auch unpassende Momente und das muss Stella auch immer wieder feststellen.
Körperliche Nähe ist für Stella schwer auszuhalten. Selbst bei ihren Eltern hat es gedauert bis sie sich daran gewöhnt hat.
Soziale Kontake hat Stella auch kaum. Sie arbeitet am liebsten und ist dort auch unglaublich erfolgreich. Denn dort bewegt sie sich in sicheren Gebieten und muss nicht auf ihre Umwelt achten.

Michael war für mich ein toller Gegenpart zu Stella. Er ist extrem einfühlsam und einfach ein Protagonist, den man sofort ins Herz schließen muss.
Er hat sehr mit der Vergangenheit seiner Familie zu kämpfen und arbeitet sogar als Escort um seine Mutter finanziell zu unterstützen.
Wie er mit Stella umgeht hat mir sehr gefallen. Denn er behandelt sie sehr respektvoll. Und das liegt nicht daran das sie seine Kundin ist. Michael behandelt alle Menschen mit viel Respekt.

Man taucht direkt in zwei spannende Welten ein. Die Welt von Stella ist wirklich neu. Die Welt von Michael kennt man vielleicht schon von anderen Geschichten aber trotzdem ist sie so detailreich beschrieben. Ich mochte es wie nach und nach beide Welten miteinander verwoben werden.
Auch finde ich es toll wie man dem Leser hier die Welt eines Menschen mit Asperger Syndrom nahebringt. Dinge, die man nicht kennt erscheinen einem ja oft seltsam und hier hat Helen Hoang es wirklich geschafft mit viel Feingefühl den Leser in diese Welt eintauchen zu lassen.

An manchen Stellen fand ich Stellas Entwicklung zu schnell. Gerade was das Körperliche mit Michael angeht und wenn man ihre Vorgeschichte kennt, denke ich da hätte man es vielleicht etwas langsamer angehen lassen können.

Ansonsten hat mir diese einmalige Geschichte aber wirklich gut gefallen. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Bücher dieser Reihe. Deshalb bekommt „Kissing Lessons“ von mir auch 5 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Anders als die Bücher davor aber ein gelungener Abschluss!

Queen of Passion – Lenora
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Ich liebe die Prince of Passion Reihe. Sie war 2019 wirkliches eines meiner Highlights. Deshalb war ich auch wirklich gespannt auf die Geschichte von Queen Lenora. In den Bücher der Prinzen war sie für ...

Ich liebe die Prince of Passion Reihe. Sie war 2019 wirkliches eines meiner Highlights. Deshalb war ich auch wirklich gespannt auf die Geschichte von Queen Lenora. In den Bücher der Prinzen war sie für mich immer wieder eine Bereicherung.

In dieser Geschichte reisen wir zurück in das Wessco der 50 er Jahre. Lenora ist gerade 19 Jahre alt als sie Königin wird. Für das kleine Königreich ist es völlig neu das eine Frau auf dem Thron sitzt. Deshalb ist der Druck auch hoch das Lenora so schnell es geht heiratet.
Die junge Lenora ist oft noch unsicher und es fällt ihr anfangs schwer in ihre Rolle zu finden. Mit der Zeit merkt man aber wie sie zu der starken Persönlichkeit wurde, die sie auch in den späteren Büchern ist.
Ich mochte Lenora sehr und fand ihre Entwicklung unglaublich interessant. So einige ihrer Handlungen in den anderen Büchern kann man mit diesem Einblick noch einmal wesentlich mehr nachvollziehen.

Edward ist auch ein interessanter Charakter. Er ist eher ein Freigeist und man könnte meinen er passt so gar nicht zu Lenora. Allerdings ergänzen die beiden sich wirklich wunderbar.
Leider blieb Edward für mich als Protagonist immer etwas blass. Das fand ich sehr schade. Es ist natürlich nicht leicht bei so einer starken Protagonistin aber ich glaube Edward hätte durchaus noch wesentlich spannender sein können.

Die Einblicke in das frühere Wessco fand ich wirklich spannend. Man merkt dadurch erst was Lenora eigentlich für ihr Reich geleistet hat und was sie auch Nicholas und Henry ermöglicht hat.
Teilweise war es sicherlich recht politisch aber es war so gut in die Geschichte eingewoben das es wirklich leicht zu lesen war.

Leider wollte bei der Liebesgeschichte zwischen Edward und Lenora bei mir nicht wirklich viel Herzklopfen aufkommen.
Ich mochte beide als einzelne Charaktere und auch das sie gut zusammenpassen war mir klar. Aber irgendwie fehlte mir etwas. Ich weiß nicht wo dran es gelegen hat aber ich konnte einfach da keinen so starken Bezug finden.
Es ist einfach komplett anders als die ersten drei Teile. Deshalb betrachte ich es eher als die Vorgeschichte von Wessco und Lenora als Person und weniger als Liebesgeschichte.

„Queen of Passion“ war für mich auf jeden Fall eine spannende Ergänzung zu den ersten drei Teilen. Es war anders aber trotzdem interessant und für mich rundet es die Reihe noch einmal ab.
Deshalb bekommt Lenoras Geschichte von mir 4 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Eine absolute Wohlfühlgeschichte!

Hinter vier Mauern
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Die Mitbewohner Reihe von Katie Weber ist für mich eine absolute Wohlfühlreihe. Es gibt keine extremen Dramen und alles ist ein wenig ruhiger. Einfach eine entspannte Liebesgeschichte. Deshalb habe ich ...

Die Mitbewohner Reihe von Katie Weber ist für mich eine absolute Wohlfühlreihe. Es gibt keine extremen Dramen und alles ist ein wenig ruhiger. Einfach eine entspannte Liebesgeschichte. Deshalb habe ich mich auch so auf Band 4 der Reihe gefreut. Es passt einfach perfekt zur aktuellen Jahreszeit.
Jedes Buch kann unabhängig voneinander gelesen werden. Man muss sich also nicht unbedingt an die Reihenfolge halten.

Hier geht es um Toni. Sie ist zu Anfang der Geschichte auf der Flucht vor ihrem alten Leben. Sie möchte nicht mehr in dieser Blase der High Society leben und landet so in der Hütte von Devon und seinen Mitbewohnern.
Mir war Toni sehr sympathisch. Ich fand ihre Entscheidungen oft nicht einfach und meist sehr mutig. Auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte konnte mich überzeugen.

Devon ist Captain des Eishockeyteams und ihm gehört die Hütte in die Toni einsteigt. Zusammen mit seinen Freunden Jax, Slater und Aiden findet er Toni auf seinem Sofa. Und anders als seine Freunde ist er nicht begeistert darüber ihr zu helfen.
Allerdings merkt er eine gewisse Anziehung zu ihr. Das Ganze sorgt für interessante Dialoge zwischen den beiden und hat mir viel Freude bereitet.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gefallen. Jax, Slater und Aiden bringen so einige Lacher in die Handlung und lockern alles etwas auf.
Mein kleines Highlight war der Kater Newton. Ich liebe es, wenn Tiere ihre ganz eigenen Auftritte in Büchern bekommen. Und ich bin ihm natürlich direkt verfallen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig. Katie schafft es einfach das man sich in der Handlung wohlfühlt und mit den Protagonisten mitfiebert.
Es gibt keine erzwungene Dramatik und trotzdem wird es nicht langweilig. Auch die Entwicklung der Protagonisten war für mich realistisch und nachvollziehbar.
Die Liebesgeschichte zwischen Devon und Toni war sehr unterhaltsam und man konnte die Anziehung zwischen den beiden wirklich spüren. Ich mag es wie Katie Weber es schafft ohne platte Wortstrukturen die Gefühle zum Leser zu transportieren.

Insgesamt war „Hinter vier Mauern“ ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat und in dem ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich hatte viel Freude beim Lesen und ich hoffe das es nicht der letzte Teil der Reihe gewesen ist.
Von mir bekommt der vierte Teil der Mitbewohner Reihe 5 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere