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Veröffentlicht am 07.01.2020

Eine tolle Geschichte mit einem Ende das mich etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.

One Memory
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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Schon seit Katie Weber das Cover veröffentlicht hat, stand dieses Buch auf meiner Wunschliste. Der Klappentext klang auch wirklich spannend.
Es ist ja ein Thema ...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Schon seit Katie Weber das Cover veröffentlicht hat, stand dieses Buch auf meiner Wunschliste. Der Klappentext klang auch wirklich spannend.
Es ist ja ein Thema welches man durchaus kennt in diesem Genre. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Umsetzung von Katie. Denn für mich ist sie eine der wenigen Autoren, die es schafft emotionale Momente ohne viel Kitsch und unglaublich realistisch zu beschreiben.

Wir lernen hier Elisa und Caden kennen.
Elisa ist gerade in ihrem alten Heimatort zurückgezogen. Doch es ist keine glückselige Rückkehr denn Elisa hat bei einem Unfall ihren Mann verloren und ebenso ihr Gedächtnis. Und so ist sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert ohne zu wissen wer sie wirklich ist. Deshalb geht sie den meisten Menschen aus dem Weg. Doch als dann auf Caden trifft kommen erste kleine Erinnerungen an die Vergangenheit und an die Elisa die sie einmal war zurück.
Elisa als Charakter mochte ich sehr gerne. Sie war warmherzig, ehrlich und hat ein riesiges Kämpferherz.

Caden ist ganz erstaunt als er plötzlich am Grab seines ehemals besten Freundes Elisa sieht. Sofort sind alte Gefühle und Erinnerungen da. Und auch wenn er es wollte, kann er sich nicht von ihr fernhalten.
Schnell verstickt er sich denn eigentlich ist er mit Elisas ehemals besten Freundin verlobt. Doch die alten Gefühle sind zu stark. Außerdem merkt er wie die Momente mit Elisa dazu führen, dass sie sich immer mehr an ihre Vergangenheit erinnert.
Auch Caden mochte ich sofort. Er ist so ein herzensguter Mensch. Auch wenn die Geschichte mit seiner Verlobten nicht so schön ist, macht er das nicht, weil er ein Bad Boy ist. Er merkt einfach das alte Gefühle sich nicht verdrängen lassen. Egal wie sehr man es möchte.

Ich mochte den Erzählstil wirklich gerne. Diese Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit finde ich in dieser Geschichte wirklich sehr passend. Genauso wie der Leser Elisa kennenlernt, lernt sie auch sich selber kennen. Das ist unglaublich spannend und emotional. Katie weiß einfach wie man die richtigen Worte findet. Genau deshalb liebe ich ihre Bücher auch so sehr.
Auch die Liebesgeschichte konnte mich überzeugen. Diese langsamen Annäherungen und die Konflikte, die jeder mit sich ausmachen musste. Es passte einfach perfekt und war wirklich glaubhaft dargestellt.
Trotzdem ist auch Platz für Charakterentwicklungen. Gerade bei dieser Thematik finde ich das auch sehr wichtig. Die Protagonisten brauchen auch Raum für sich und den haben sie bekommen.

Am Ende war ich etwas zwiegespalten. Das bin ich auch immer noch ein wenig. Denn auf der einen Seite hatte ich das Gefühl es fehlt etwas. Nicht die komplette Auflösung aber ein paar mehr Informationen über Elisas Vergangenheit. Vielleicht eine Aussprache mit ihren Schwiegereltern, irgendwas. Irgendwas fehlte mir.
Auf der anderen Seite und nachdem ich ein wenig darüber nachgedacht habe, denke ich mir es ist durchaus auch ein passendes Ende. Denn auch wenn vielleicht nicht alles aufgelöst wurde, zeigt es das es manchmal vielleicht auch eben genau so gut für die Menschen ist. Sie können neu anfangen, müssen sich nicht mit der Vergangenheit und was dort passiert ist quälen und können sich einfach auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Und ich denke das haben sowohl Elisa wie auch Caden mehr als verdient.

Trotzdem hätte ich mir insgesamt vielleicht ein paar mehr Details und besondere Momente im Verlauf der Geschichte gewünscht. Einfach diese Szenen wo man selber Herzklopfen bekommt und die man noch ganz lange im Kopf hat.
Das ist aber auch Kritik auf hohem Niveau.

Insgesamt hat mich „One Memory“ wirklich überzeugen können und das Warten auf dieses Buch hat sich absolut gelohnt. Wieder einmal hat Katie Weber mir unglaublich schöne Lesestunden bereitet.
Deshalb bekommt die Geschichte von Caden und Elisa 4 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Viel Herzklopfen und viel Drama mit kleinen Schwächen

Everything I Didn't Say
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Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch. Nicht nur das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich habe auch schon die Upper – Eastside Reihe von Kim Nina – Ocker gelesen und mochte sie ...

Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch. Nicht nur das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich habe auch schon die Upper – Eastside Reihe von Kim Nina – Ocker gelesen und mochte sie wirklich sehr.

Jamie ist sehr bodenständig. Sie hat nichts geschenkt bekommen und musste sich alles hart erarbeiten. Nach dem Tot ihrer Mutter lebt Jamie mit ihrem Bruder beim Vater. Die Familie hat nicht viel Geld und Jamie muss neben dem Studium auch immer noch Nebenjobs machen damit sie sich das Studium leisten kann. Trotzdem kämpft sie für ihren Traum am Theater als Dramaturgin zu arbeiten.
Ich mochte Jamie sehr gerne. Sie hat viele Facetten, ist nicht die typische Protagonistin und lässt viel Raum für Entwicklungen.

Carter kommt zwar aus einem reichen Elternhaus, hat aber nie Liebe erfahren. Er ist seinem Traum als Schauspieler schon etwas näher gekommen mit seiner Rolle in einer Daily Soap. Doch dort will Carter nicht enden, er möchte gerne als Schauspieler auch in Kinofilmen erfolgreich sein.
Für Carter ist es normal das die Frauen um ihn herumschwärmen. Deshalb ist er auch sehr verwundert das Jamie auf ihn nicht anspringt.
Carter war mir sogar noch ein wenig sympathischer. Auch wenn er zu Anfang ein schwieriger Charakter war, man merkt einfach das er wirklich vielschichtig ist und es hat Freude gemacht hinter seine Fassade blicken zu können.

Die Geschichte von Carter und Jamie wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Man ist einmal in der Gegenwart und erlebt dann die Kennenlerngeschichte der beiden in der Vergangenheit. Trotz dieser zwei Zeitebenen und der zwei Erzählperspektiven ist es kein Problem der Geschichte zu folgen. Kim Nina Ocker hat wirklich einen sehr lebendigen und flüssigen Erzählstil.
Man spürt die Anziehung zwischen Carter und Jamie, merkt aber auch warum und wo es harkt. Ich fand die Handlungen meistens sehr nachvollziehbar. Natürlich gibt es auch einige Klischees aber die finde ich hier nicht extrem und sie passen auch zur Story.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber doch noch. Einmal musste ich zwischendurch bei Jamie wirklich den Kopf schütteln. Sie hat sich in manchen Momenten wirklich nicht nett verhalten. Natürlich hat sie Einiges durchgemacht aber, dass sie die Bemühungen von Carter so schlecht macht und alles so negativ sieht ist zeitweise etwas anstrengend.
Und manchmal fand ich die Geschehnisse sehr vorhersehbar. Man hatte trotzdem Freude beim Lesen einfach, weil die Charaktere toll waren und Kim Nina Ocker einen tollen Schreibstil hat aber manchmal hätte ich mir vielleicht eine etwas weniger vorhersehbare Wendung gewünscht.

Ich hatte schöne Lesestunden mit Carter und Jamie. Es gab Herzklopfen, eine ordentliche Portion Drama, Humor und vor allem keine konstruierten Protagonisten. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

„Everything I didn´t say“ bekommt von mir 4 von 5 Lesekatzen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Spannende Charaktere, manchmal hat sich die Handlung etwas gezogen.

Faded - Dieser eine Moment
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Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch. Immer wenn ich neue Autoren finde bin ich neugierig. Und wenn es sich dann noch um Rockstar Romance handelt um so mehr.

Hier geht es um Felicity und Ryder. ...

Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch. Immer wenn ich neue Autoren finde bin ich neugierig. Und wenn es sich dann noch um Rockstar Romance handelt um so mehr.

Hier geht es um Felicity und Ryder. Felicity ist ein sehr starker Charakter. Sie wirkt oft zerbrechlich aber in ihr steckt eine Kämpferin. Ihre Vergangenheit hat sie nachhaltig geprägt und trotzdem lässt sie es nicht heraushängen. Sie ist noch sehr jung, möchte aber in Nashville ein neues Leben beginnen, weit weg vor ihrer Vergangenheit.

Ryder ist sehr undurchsichtig. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen und das mag er auch. Von sich selber denkt er, dass er kein gutes Herz hat. Denn seinen Traum von Musik und einem Plattenvertrag geht er oft recht egoistisch an.
Trotzdem gibt es da diese besonderen Seiten an ihm. Und das macht seinen Charakter am Ende auch so spannend.

Der Schreibstil von Julie Johnson war leicht und locker. Ich mochte es wie die die Charaktere beschreibt. Denn egal ob Protagonisten oder Nebencharaktere, alle hatten ihre Ecken und Kanten. Es gibt kein Schwarz und Weiß.
Auch den Bezug zur Musik und die Liedtexte zwischendurch haben mir sehr gut gefallen. Sie erzählen vieles zwischen den Zeilen und wenn man genau liest dann erfährt man noch einmal so Einiges über die Emotionen von Ryder und Felicity.

Manchmal gab es für mich aber auch ein paar Längen. Da ist es mir dann schwergefallen dem Geschehen zu folgen und ich war froh als dann wieder etwas Fahrt aufgenommen wurde.
An anderen Stellen hätte ich mir dafür gewünscht das sich für die Geschehnisse mehr Zeit genommen worden wäre.
Wie so oft ist es schwierig da alle Leser glücklich zu machen. Ich denke dafür sind wir alle zu verschieden.
Es ist am Ende ja auch meckern auf hohem Niveau. 

Insgesamt hat mir die Story sehr gefallen. Die Charaktere sind realistisch und die Handlung hat auch für den zweiten Teil noch viel Potenzial. Ich bin sehr gespannt was mich da noch erwartet.

„Faded – Dieser eine Moment“ bekommt von mir 4 von 5 Lesekatzen.

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

Einige Schwächen aber die Liebesgeschichte zwischen Lianne und DJ hat überzeugt!

The Ivy Years - Bis wir uns finden
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Mit diesem Teil geht die Ivy Years Reihe von Sarina Bowen schon zu Ende. Ich bin ein wenig traurig denn ich mochte sie wirklich sehr gerne.
In diesem Teil geht es um Lianne und DJ. Beide lernt man schon ...

Mit diesem Teil geht die Ivy Years Reihe von Sarina Bowen schon zu Ende. Ich bin ein wenig traurig denn ich mochte sie wirklich sehr gerne.
In diesem Teil geht es um Lianne und DJ. Beide lernt man schon im vierten Teil kennen und nun erfährt man mehr über sie.

Lianne ist schon seit ihrer Kindheit als Schauspielerin tätig. Sie hatte große Rollen in einer Fantasy Reihe und möchte nun aber studieren und auch ernstere Rollen spielen. Das sieht die Branche und ihr Manager aber ganz anders.
Für Lianne ist es nicht einfach Kontakte zu knüpfen. Sie wird schnell erkannt und am College machen sich die Leute eher über sie lustig. Und so sitzt sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer und spielt Computerspiele.
Man merkt schnell das Lianne wirklich unterschätzt wird. Sie ist trotz ihres Erfolgs sehr bodenständig und ist schlau. Sie ist oft eher zurückhaltend. Mir persönlich hat die Liebe zur Musik sehr gefallen. Dadurch hat sie sich in mein Herz geschlichen.

DJ ist für die Musik der Eishockeymannschaft am College zuständig. Er liebt Musik genau so wie Lianne und diese Leidenschaft zieht sich auch durch ihre Geschichte.
Er ist absolut kein Bad Boy. Allerdings wird ihm etwas zur Last gelegt was er nicht begangen hat. Das macht ihn in vielen Momenten verschlossen und vorsichtig. Manchmal traut er sich selber nicht. Und es führt dazu das er Lianne oft auf Abstand hält obwohl er sie eigentlich faszinierend und anziehend findet.
Durch die Geschehnisse die DJ begleiten wirkt er genau wie Lianne oft wesentlich erwachsener.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden mochte ich wirklich gern. Beide sind interessante Charaktere und gemeinsam sind sie einfach toll. Ich mochte den Austausch zwischen den beiden. Vor allem die Szenen über Musik haben es mir sehr angetan.
Für mich ist die Beziehung zwischen den beiden sehr realistisch dargestellt und ich habe mit beiden mitgefiebert.

Was für mich am Ende aber ein Kritikpunkt war sind die Geschehnisse, die beide Charaktere einzeln betreffen. Ich finde man hätte wesentlich mehr herausholen können.
Die Geschichte rund um DJ hat sich so schnell und einfach aufgelöst das ich irgendwie das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben.
Und auch die Handlung rund um das Hollywood Leben von Lianne hätte man ganz anders darstellen können. Ich hatte mir richtige Einblicke gewünscht. Aber es war alles so oberflächlich und am Ende auch hier die Auflösung wieder zu einfach. Dadurch fehlte es für mich oft an Reibungspunkten.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht. Ich mag die Art wie Sarina Bowen schreibt und man ist eigentlich direkt von der ersten Seite an in der Handlung drin. Das ist auch hier der Fall. Und trotz der Kritikpunkte ist es nicht langweilig beim Lesen. Denn man hat hier einfach zwei Protagonisten die einen gemeinsam durch das Buch tragen.

Ich habe lange überlegt und zwischen 3 und 4 Lesekatzen geschwankt. Am Ende habe ich mich aber für 4 von 5 Lesekatzen entschieden. Einfach wegen der sehr schönen Lovestory die mich mitgerissen hat.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.11.2019

Leider schwächer als der erste Teil!

Wild Souls - Mit dir für immer
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Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger in Teil eins war ich wirklich gespannt wie es mit Sawyer und Finn in Wild Souls weitergehen wird.
Die Story startet genau dort wo sie in Wild Hearts aufgehört hat. ...

Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger in Teil eins war ich wirklich gespannt wie es mit Sawyer und Finn in Wild Souls weitergehen wird.
Die Story startet genau dort wo sie in Wild Hearts aufgehört hat. Man bekommt also direkt eine erste kleine Auflösung.
Aber zuerst einmal zu den Protagonisten.

Saywer hat sich in Wild Hearts ja schon sehr entwickelt. Hier macht sie noch einmal eine stärkere Entwicklung durch. Sie lernt immer mehr das „normale“ Leben außerhalb der kirchlichen Gemeinde kennen. Mit den Bewohnern aus Outtskirts hat sie eine Ersatzfamilie gefunden und die Beziehungen zu ihnen wird immer enger.
Genau so wie die Beziehung zu Finn. Auch wenn die beiden noch nicht so lange zusammen sind merkt man dieses ganz besondere Band das die beiden verbindet.
Sawyer entwickelt auch immer mehr Humor. In einigen Momenten wo ihr mangelnden Wissen aufgrund der Lebensweise der Kirche auffällt, schafft sie es mit Humor die Situationen aufzulockern und sich selber nicht immer zu ernst zu nehmen.
Doch sie hat auch einiges zu verarbeiten in diesem Teil. Dadurch versucht sie sich emotional zurückzuziehen. Aber Finn schafft es immer wieder zu ihr durchzudringen. Diese Momente haben mich sehr berührt und sie haben Sawyer zu einer richtigen Kämpferin gemacht.

Finn hat seine alten Dämonen zu großen Teilen abgelegt. Nachdem in Sawyer es im ersten Teil geschafft hat ihn aus seiner Dunkelheit zu reißen, hilf Finn nun Sawyer mit allem was passiert zurechtzukommen. Am liebsten würde er selber alle Kämpfe für Sawyer kämpfen aber er merkt auch das sie gewisse Dinge selber erleben muss um ihre Vergangenheit hinter sich zu bringen.
Für mich ist Finn unglaublich gewachsen und viel ist von dem düsteren Finn aus Wild Hearts nicht mehr übrig.

Wild Hearts war für mich das erste Buch von T.M. Frazier und hatte mich total überrascht und begeistert.
Auch in Wild Souls hat sie wieder einen lockeren und flüssigen Schreibstil. Sie schafft es eine tolle Atmosphäre zu schaffen und ich würde am liebsten selber einmal ein paar Tage in dem kleinen Örtchen verbringen.

Viele Entwicklungen waren nicht vorhersehbar und haben mich überrascht. Manches hat man sicherlich auch so erwartet. Trotzdem war auch der zweite Teil sehr spannend und ich bin über die Seiten geflogen.
Allerdings gibt es auch ein paar Schwächen. Für mich hätten manche Dinge etwas mehr ausgearbeitet werden müssen. Gerade die ganze Handlung mit Sawyers Vater hätte so einige Seiten mehr vertragen können. Manches bleibt eher ungesagt und im Raum stehen. Man fragt sich „Wie hat er das geschafft?“.
Auch das ein Nebencharakter eingeführt wird, der nachher keinen Nutzen mehr hat für die Geschichte verstehe ich nicht. Da wäre Raum für wichtigere Handlungen gewesen.
Das etwas mystische Erlebnis zum Ende hin ist sicherlich nicht für jeden etwas. Allerdings fand ich diese Szene durchaus gelungen und hat zu dem gesamten Abschluss absolut gepasst.

Insgesamt hat mir auch die Fortsetzung sehr gut gefallen. Die Geschichte von Sawyer und Finn hat mich gefangen genommen und begeistert. Ich habe mit beiden mitgefiebert. Aber sie hatte auch ein paar Schwächen und ist deshalb auch nicht ganz so stark wie der erste Teil dieser Dilogie.
Deshalb bekommt „Wild Souls“ von mir 4 von 5 Lesekatzen.