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Veröffentlicht am 26.08.2019

"Krasse" Ausdrucksweisen bremsen Lesefluss

Nachtschwärmer
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Das Cover ist sehr einfach gehalten und strahlt dennoch etwas Besonderes aus. Der Klappentext verspricht eine emotionale und fesselnde Geschichte auf rund 400 Seiten. Daher musste ich unbedingt das Buch ...

Das Cover ist sehr einfach gehalten und strahlt dennoch etwas Besonderes aus. Der Klappentext verspricht eine emotionale und fesselnde Geschichte auf rund 400 Seiten. Daher musste ich unbedingt das Buch lesen.
Ich habe sehr lange überlegt, wie ich meine Rezension formulieren soll, denn das Buch konnte mich leider nicht begeistern. Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch mit jugendlichen Charakteren im Alter von ca. 17, 18, 19 Jahren. Dementsprechend sind auch die ganzen Gespräche – in der typisch krassen Jugendsprache. Mir ist schon klar, dass in einigen Ecken Deutschlands bzw. unter einigen Jugendlichen tatsächlich so gesprochen wird. Dennoch fand ich es eher anstrengend und es bremste meinen Lesefluss. Vor allem rassistische und sexistische Kommentare treten häufig auf. Auch Hitlervergleiche kamen vor, was ja mal gar nicht geht, in einem Jugendbuch erst recht nicht. Am häufigsten tauchten Ausdrücke, wie etwa „Spast“ auf, was mich echt fassungslos machte, obwohl sie es vermutlich nicht ernst meinten. Wenn die ganzen unschönen Ausdrucksweisen mal nicht vorkamen, war der Schreibstil allerdings ganz in Ordnung.
Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel sagen, außer dass ich mich nicht so richtig mit ihnen anfreunden konnte. Ich fand sie einfach sehr unsympathisch, vor allem die Freunde von Lukas sind extrem „krass“ drauf.
Die Idee hinter Geschichte ist jedoch ganz gut, die Umsetzung, wie man schon merkt, nicht so gelungen. Ein lgbtq-Buch ist es in meinen Augen allerdings nicht. Es kam lediglich nur eine lesbische Person darin vor, das war es dann auch.
Am Ende des Buches konnte ich ehrlich gesagt nicht mehr viel damit anfangen und es konnte keinerlei Emotionen in mir wecken. Es war mir schon fast gleichgültig, was alles passiert ist und wie es weitergeht.
Abgesehen von der unschönen Sprache, finde ich den Schreibstil ganz okay. Außerdem ist die Grundidee hinter diesem Buch ganz schön, nur scheiterte es eher an der Darstellung der Jugendlichen. Aus diesem Grund vergebe ich diesem Buch 2,5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2021

Konnte mich leider nicht begeistern...

Ein letzter erster Augenblick
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Das Cover ist ein echter Blickfang und machte mich direkt auf das Buch neugierig. Und da der Klappentext eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz versprach, konnte ich mir dieses Buch ...

Das Cover ist ein echter Blickfang und machte mich direkt auf das Buch neugierig. Und da der Klappentext eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz versprach, konnte ich mir dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen.
Doch leider wurde ich ziemlich schnell enttäuscht. Die Geschichte plätschert nur so vor sich hin, es passiert rein gar nichts Interessantes und war für mich schlichtweg nur langweilig. Am Anfang dachte ich mir noch, dass es wohl etwas dauert, bis man in die Geschichte hineinfindet – wie es bei den meisten Büchern eben der Fall ist. Doch es vergingen immer mehr Seiten und auch nach ca. 200 Seiten war keine Spannung, kein Drama oder generell etwas Besonderes in Sicht. Das nahm mir zunehmend die Lust am Lesen und ich spielte mehrmals mit den Gedanken, das Buch abzubrechen. Da aber der Klappentext doch so vielversprechend klang, quälte ich mich bis zum Ende durch und überflog die Seiten grob.
Zudem konnte ich keinerlei Beziehung zu den beiden Protagonisten aufbauen, da sie nur oberflächlich behandelt wurden. Es hat mir in dieser Hinsicht sehr an Tiefe gefehlt, vor allem mehr und intensiver von ihrer Gedanken- und Gefühlswelt zu erfahren. Ich habe mich daher nur wie eine außenstehende Beobachterin gefühlt, die nur das erkennbare Äußere der Lebensgeschichte der beiden mitkriegt.
Der Schreibstil an sich ist ganz in Ordnung, doch die Autorin beschreibt und erzählt Vieles meiner Meinung nach schon sehr ausführlich. Weniger hätten der Geschichte definitiv nicht geschadet.
Nichtsdestotrotz finde ich die Grundidee hinter dieser Liebesgeschichte wunderschön – daran habe ich keinerlei Zweifel. Doch an der Umsetzung ist es für mich gescheitert. „Ein letzter erster Augenblick“ konnte mich überhaupt nicht begeistern, doch ich hoffe, euch wird es evtl. anders ergehen als mir. Ich habe zu diesem Buch schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört, der Großteil mochte es allerdings.
So schön das Cover auch ist und so herzzerreißend schön die Grundidee auch sein mag, ich zähle leider nicht zu den dazugewonnenen Fans und kann es daher nicht weiterempfehlen. Ich vergebe 2/5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2020

Eher enttäuschend...

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Nachdem „Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“, also der erste Teil dieser Dilogie gehyped und für gut befunden wurde, wurde ich sehr neugierig auf diese düstere Neuerzählungen von „Alice ...

Nachdem „Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“, also der erste Teil dieser Dilogie gehyped und für gut befunden wurde, wurde ich sehr neugierig auf diese düstere Neuerzählungen von „Alice im Wunderland“. Ich habe den ersten Teil der Reihe nicht gelesen, mir aber versichern lassen, dass die Bände unabhängig voneinander gelesen werden können. Das Cover finde ich gelungen und auch generell die Aufmachung des Buches ist toll.
Das Buch ist in zwei Teilen aufgebaut und beinhaltet keinerlei Kapiteln. Dies erschwerte mir das Lesen und nahm mir mit jeder Seite immer mehr die Lust weiterzulesen. Zudem finde ich, dass diese Geschichte zu keinem Zeitpunkt so düster und so richtig spannend war, wie ich es zuvor bei einigen gehört hatte. Ich fand es eher ruhiger, leider fast schon langweilig und vor allem vorhersehbar. Der Schreibstil war allerdings ganz angenehm und ließ sich abgesehen davon, dass es keine Kapitel gibt, doch ganz flüssig lesen. Die Atmosphäre war aufgrund der in der Handlung vorkommenden Magie und Zauberei eher mehr mystisch und lockerer als wie erhofft düster und brutal.
Die Charaktere fand ich sehr interessant und wurde in dieser Hinsicht ein wenig überrascht, vielleicht deshalb, weil ich noch die Original-Geschichte im Hinterkopf hatte und nach Ähnlichkeiten gesucht hatte. Apropos Ähnlichkeiten, „Die Chroniken von Alice – Die schwarze Königin“ ist wirklich eine Neuerzählung und hat fast nichts mit dem Original gemeinsam.
Ich finde, die Idee hinter dieser Geschichte ist sehr interessant, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht sonderlich begeistern. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe (allerdings hatte ich keine Probleme, der Handlung zu folgen) oder aber auch daran, dass ich einfach mit viel zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. So oder so, leider hat es mich enttäuscht zurückgelassen, weshalb ich nur 2/5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Konnte mich leider nicht begeistern

Feel My Soul
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„Feel my Soul“ wurde von zwei Autorinnen – Michelle Schrenk und Emily Ferguson – verfasst. Ich habe bisher nur „Als ob du mich liebst“ von Michelle Schrenk gelesen, was mir ganz gut gefallen hat. Aus diesem ...

„Feel my Soul“ wurde von zwei Autorinnen – Michelle Schrenk und Emily Ferguson – verfasst. Ich habe bisher nur „Als ob du mich liebst“ von Michelle Schrenk gelesen, was mir ganz gut gefallen hat. Aus diesem Grund hatte ich nun bei diesem Buch hohe Erwartungen und freute mich schon sehr darauf, es zu lesen.
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist in wunderschönen und glamourösen Farben gehalten und sticht sofort ins Auge. Aber auch der Klappentext verspricht eine herzzerreißende Liebesgeschichte, sodass ich umso neugieriger wurde.
Allerdings kam alles anders und ich wurde enttäuscht, denn ich kam überhaupt nicht mit dem Schreibstil der beiden Autorinnen klar. Vieles wurde teils oberflächlich gehalten, anderes hingegen war in meinen Augen einfach nur unrealistisch. Bei den Gesprächen zwischen den Protagonisten habe ich mich wie eine Fremde gefühlt. Ich kann mir das ehrlich gesagt selbst nicht erklären, ob das daran liegt, dass gleich zwei Autoren an einem Werk arbeiten. Fakt ist jedoch, dass mich das Buch nicht wirklich unterhalten konnte. Ich habe aber ehrlich gesagt auch immer wieder mit den Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen, was ich aber eher ungerne mache.
Die Handlung war größtenteils vorhersehbar und konnte mich emotional leider gar nicht packen. Auch mit den Protagonisten konnte ich mich leider nicht anfreunden und fand sie von Anfang an etwas unsympathisch.
Mich wundern ehrlich gesagt all die positiven Rezensionen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wenn ihr das Buch aber unbedingt lesen wollt, empfehle ich euch, vorher die Leseprobe zu lesen.
Ansonsten vergebe ich „Feel my Soul“ von Michelle Schrenk und Emily Ferguson 2/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.02.2018

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente
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Inhalt:
Getroffen haben sich Tess und Jonah nur ein einziges Mal. Obwohl sie sieben Monate zusammen waren. In dieser Zeit haben sie alles miteinander geteilt per Chat, Facebook, Tweets, haben sich herzzerreißende ...

Inhalt:
Getroffen haben sich Tess und Jonah nur ein einziges Mal. Obwohl sie sieben Monate zusammen waren. In dieser Zeit haben sie alles miteinander geteilt per Chat, Facebook, Tweets, haben sich herzzerreißende E-Mails geschrieben, ihr Innerstes preisgegeben, sich gegenseitig ihre Liebe erklärt. Und trotzdem hat Tess es nicht kommen sehen: Jonahs Selbstmord. Doch Tess sendet weiter Nachrichten an Jonah, ihre erste Liebe. Es ist ihre Art, die Trauer zu verarbeiten. Und eines Tages erhält sie tatsächlich Antwort … Ein außergewöhnlicher Roman über Tod und Abschied in Zeiten von Social Media und darüber, dass jedem Ende ein neuer Anfang - und vielleicht sogar eine neue Liebe - innewohnt.


Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll. Das Cover ist ein echter Blickfang. In Wirklichkeit sieht es sogar noch schöner aus als auf den Bildern. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ein "Verpackungsopfer" bin - sieht das Cover toll aus, muss ich es unbedingt haben. Und auch der Klappentext klingt vielversprechend. Dadurch hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, wurde aber enttäuscht.
"Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente" beginnt damit, dass Tess sich in einer depressiven Phase findet. Sie hat ihren Freund verloren und trauert um ihn. Sie sieht sich nicht mehr in der Lage ein normales Leben weiterzuführen, bricht daher die Schule ab und flüchtet zu ihrem Vater, bei dem sie wohnen wird. Die Hauptprotagonistin Tess war zu Beginn recht sympathisch und ich mochte ihren Humor. Doch mit der Zeit änderte sich das - nach und nach wurde ihr Verhalten einfach nur noch kindischer und nervte. Die anderen Protagonisten waren in Ordnung, mehr aber nicht. Ich konnte zu keinem der Protagonisten eine Beziehung aufbauen und kam nicht so richtig in die Geschichte rein. Es passieren viele Dinge, die sehr unrealistisch sind (insbesondere da Tess 16, also noch nicht volljährig ist). Ich konnte vieles nicht nachvollziehen und fand, dass das Meiste eher ins Lächerliche gezogen wurde. Peter Bognanni hat aber einen sehr angenehmen Schreibstil und spricht viele wichtige Themen an (Liebe, Familie, Verlust und Trauer), allerdings kann er sich leider nicht in die Gefühle eines Teenagers hineinversetzen.
Ich finde, seine Idee ist sehr schön, denn es spricht auch die Aktualität in unserer Gesellschaft (Online-/Fernbeziehungen) an. Doch die Umsetzung ist meiner Meinung nach misslungen.
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und bekam "Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente" von Lovelybooks zugeschickt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich "Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente" von Peter Bognanni leider nicht weiterempfehlen kann. Auch die meisten meiner Mitleser sind zu demselben Entschluss gekommen. Es sind einfach sehr viele Dinge, die einfach nur unlogisch sind und überhaupt nicht zueinanderpassen. Sehr schade eigentlich, denn Potenzial wäre da gewesen. Das Buch ist mit seinen 272 Seiten noch dazu recht kurz gehalten.
Ich vergebe daher 2/5 Sterne.