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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2019

Was für ein Finale

Queen of Air and Darkness
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Zu aller erst: Ich liebe Cassie! Und ich hasse sie auch gleichzeitig ein bisschen 😂 niemand schafft es so wie sie mein Herz zu brechen und wieder zu flicken um es wieder zu brechen usw. Dieses Buch war ...

Zu aller erst: Ich liebe Cassie! Und ich hasse sie auch gleichzeitig ein bisschen 😂 niemand schafft es so wie sie mein Herz zu brechen und wieder zu flicken um es wieder zu brechen usw. Dieses Buch war eine Achterbahn der Gefühle. Nachdem Lord of Shadows mich wirklich in tausend teile zersetzt hatte war ich sehr nervös wegen diesem Buch! Ich hatte so Angst um all meine Lieblingscharakteren und das völlig zu Recht meiner Meinung nach.
Das Buch war das dickste was ich jemals gelesen habe und es war nicht einmal langweilig oder hat sich gezogen. Durch die ganzen verschiedenen PoV bleibt es spannend und es passiert einfach so viel!
Ich persönlich war ein großer fand von der Dreiecks Geschichte und habe mich immer wieder gefreut wenn es Thema wurde. So einen Aspekt habe ich bis jetzt noch nicht in Büchern gefunden wo er nicht verurteilt wurde. Ich liebe es das Cassie Rand Themen anspricht die für die Gesellschaft "unnormal" sind. Sie zeigt uns aber die guten Seiten davon und das mag ich sehr.
Emma und Julian waren wie immer herzzerreißend. Es hat mich immer so traurig gemacht wie die zwei gelitten haben. Und es spricht für die Autorin wenn die Leser so gut nachempfinden können wir es den Protagonisten geht. Es spricht auch für Cassie das ich ab der Hälfte des Buches total aufgeregt am lesen war, weil ich wusste es MUSS was großes und schlimmes passieren. Ich war total aufgekratzt bei der großen Schlacht und mit großen Augen das Ende gelesen.
Ich finde sie hat alles hervorragend gelöst bekommen, gerade das Ende mochte ich sehr. Die Sache ist nicht erledigt und das kann es auch nicht. Es wird sowohl in ihrer Welt als auch in unserer immer Rassismus und Rechtsextremismus sowie Fanatismus geben, deshalb kann man hier kein happy end in dem Sinne herzaubern und das alles streichen auch wenn wir es in der Wirklichkeit auch gerne so hätten. Und das ist noch etwas was ich an Cassie liebe, sie bezieht sich immer zu unserer Welt. Ich freue mich jetzt noch mehr auf die neuen Bücher von ihr und hoffe sehr das wir herausfinden ob die Königin das macht worum jemand sie am Ende gebeten hat.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Eine unglaublich emotionale Geschichte

All In - Tausend Augenblicke
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Wow! Wie soll ich dieses Buch nur beschreiben, geschweige denn meine Gefühle darüber in Worte fassen können?
Es ist anders, besonders und für mich vollkommen.
Die Emotionalität baut sich langsam auf und ...

Wow! Wie soll ich dieses Buch nur beschreiben, geschweige denn meine Gefühle darüber in Worte fassen können?
Es ist anders, besonders und für mich vollkommen.
Die Emotionalität baut sich langsam auf und dann ab dem zweiten Teil ist es wie eine große Welle die dich umhaut.

Die Charaktere sind für mich greifbar und toll umgesetzt.
Kacey macht eine tolle Entwicklung durch. Die Schale von dem arroganten Rockstar legt sie zum Glück schnell ab und der Leser bekommt einen Blick auf die eigentliche Kacey. Diese ist mir so ans Herz gewachsen. Ich fand es toll, dass es am Ende kein zusätzliches Drama gab und der Fokus auf dem Hauptstrang der Geschichte lag.
Jonah ist einfach toll! Ein so liebenswerter Charakter, der so echt wirkt und so mutig ist! Seine Handlungen konnte ich alle nachvollziehen und habe sowohl mit ihm als auch mit Kacey und den Fletschers mit gelitten.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Die Autorin bringt tolle Zitate mit ein und die Beschreibungen der medizinischen Situationen und auch der Kunstwerke ist gut ausgearbeitet.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der gerne emotionale Geschichten liest.

Veröffentlicht am 06.07.2021

Lustig, herzerwärmend und liebenswert

Kate in Waiting
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Fazit:
Mit Simon Vs. gehört dieses Buch zu meinen liebsten von der Autorin. Die Charaktere und die Geschichte sind einfach Zucker und ich habe alles geliebt.

Auf "Kate in waiting" von Becky Albertalli, ...

Fazit:
Mit Simon Vs. gehört dieses Buch zu meinen liebsten von der Autorin. Die Charaktere und die Geschichte sind einfach Zucker und ich habe alles geliebt.


Auf "Kate in waiting" von Becky Albertalli, erschienen bei Knaur Taschenbuch, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Bis jetzt habe ich alle Bücher von der Autorin auf Englisch gelesen und auch alle geliebt. Ich war sehr auf ihr neuestes Werk gespannt, besonders weil es auch außerhalb des Simonverse stattfand.

In dem Buch geht es um Kate und Andy, die beste Freunde sind seit beide denken können. Sie haben keine Geheimnisse voreinander, wohnen auch direkt nebeneinander und verbringen jede Minute miteinander. Sie haben sogar den selben Männergeschmack und teilen sich ihre Schwärmereien. Doch als Matt Olsson auf ihrer Schule auftaucht, merken beide das es vielleicht doch nicht so toll ist in den selben Kerl verliebt zu sein. Beide müssen sich entscheiden wie sie mit der Situation und ihrer Freundschaft umgehen sollen.

Mir hat das Buch und die Geschichte rund um Kate und Anderson so gut gefallen. Es war typisch Becky Albertalli, es war lustig, liebenswert und einfach herzerwärmend. Ihr Schreibstil ist so ehrlich, zeitgemäß und lustig. Es ist als ob man in den Gedanken der Protagonisten dabei ist, jeder Gedanke ist ungefiltert, teilweise chaotisch und dadurch so lustig. Ich fühl mich dadurch immer direkt super wohl in der Geschichte. Die Charaktere sind auch alle immer so liebenswert. Egal ob die Protagonisten oder die Nebencharaktere.

Bei Kate und Andy war es nicht anders. Kate ist so sympathisch, ich hab sie direkt ins Herz geschlossen. Ihre Freundschaft mit Anderson ist so besonders und um nichts auf der Welt würde ich so etwas aufgeben. Anderson ist auch so ein lieber Kerl, ich habe es geliebt wie die beiden offen und ehrlich miteinander kommuniziert haben und wie beide ihre Freundschaft an erster Stelle gestellt haben. Aus der Geschichte hätte jemand anderes bestimmt ganz großes Drama gemacht, eine total nervige und toxische Dreiecks-Geschichte. Aber nicht Becky Albertalli.

Und das lag zum Großteil auch an den tollen Nebencharakteren, wie Matt und Noah. Matt war so lieb zu Kate und Andy, ich hatte zu Beginn Angst das er beide ausnutzt, aber meine Angst war völlig unbegründet. Matt ist genauso lieb wie der Rest. Noah habe ich direkt ins Herz geschlossen, er war so lustig! Wie er Kate immer liebevoll provoziert hat und dabei aber auch so lieb war. Becky Albertalli erschafft einfach jedesmal so tolle liebenswerte Charaktere die einfach nur nett sind. Und genau das liebe ich an ihren Geschichten.

Es war ein super angenehmes und leichtes Buch, für mich war es genau das was ich gebraucht habe, ohne das ich es wusste. Ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht und hätte es am liebsten direkt am Stück verschlungen. Ich fand die Geschichte an sich super süß und herzerwärmend. Direkt zu Beginn hatte ich direkt eine Vermutung wie das Buch enden wird und ich lag auch richtig damit, aber das hat mich gar nicht gestört beim lesen. Ich hatte einfach so viel Spaß dabei, herauszufinden wie die Charaktere zu dem Ende kommen das ich vorausgesehen hatte.

Für mich war es die ideale Sommerlektüre und ich kann sie nur weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.07.2021

Authentisch, ehrlich und wunderbar

In all seinen Farben
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Fazit:
Absolut authentisches und ehrliches LGBTQIA+ Buch über Drag Queens, Selbstfindung und Freundschaft. Ich kann es nur weiter empfehlen.

"In all seinen Farben" von George Lester, erschienen beim ONE ...

Fazit:
Absolut authentisches und ehrliches LGBTQIA+ Buch über Drag Queens, Selbstfindung und Freundschaft. Ich kann es nur weiter empfehlen.


"In all seinen Farben" von George Lester, erschienen beim ONE Verlag, hat durch die Drag Thematik direkt meine Aufmerksamkeit erregt. Ich hatte Anfang des Jahres das Buch "The black Flamingo" von Dean Atta gelesen und dort hatte mich das Thema Drag schon sehr fasziniert.

"In all seinen Farben" handelt von Robin, der durch eine Absage seiner Traumuniversität in eine Identitätskrise gerät. Wie viele jugendliche in diesem Alter fragt auch er sich, was er mit seinem Leben anfangen soll. Als seine Freunde ihn dann zu einer Drag Show mitnehmen, fühlt sich das richtig an und gut. Robin schmiedet also einen neuen Plan für seine Zukunft.

Der Weg zur Selbstfindung von Robin habe ich sehr gerne gelesen. Ich glaube wirklich jeder kennt die Grundproblematik in dem Buch, die Angst vor der Zukunft und was nach der Schule kommt. Was passiert mit den Freundschaften danach? Das Thema Freundschaft hat in dem Buch viel Platz eingenommen. Robin musste lernen, dass es sich nicht immer nur ausschließlich um ihn dreht und auch seine Freunde die selbe Angst empfinden wie er und mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Die Emotionen der Charaktere fand ich sehr authentisch beschrieben vom Autor. Ich habe mit Robin richtig mitgefühlt, als er seine Absage erhalten hat von der LAPA und die Enttäuschung riesig war und auch die Unsicherheiten danach von ihm und seine Ängste.

Die Geschichte behandelt jedoch nicht nur das Thema Identitätskrise sondern auch zum Teil triggernde Elemente wie Homophobie. Was Robin da erleiden musste fand ich hart. Die Szene wird nicht komplett beschrieben, sondern nur angerissen, aber als Leser hatte ich trotzdem ganz schlimme Bilder vor Augen. Die Figur des Connor's steht hier für viele Jugendliche die sich wegen ihres toxischen Umfelds nicht trauen sich zu outen. Ich fand es aber super, dass Robin das akzeptiert hat und ihn zu nichts gedrängt hat. Es ist wichtig zu verstehen, dass jede Person für sich selbst entscheidet wann und wie sie sich outen möchte. Der Autor hat diese Message, meiner Meinung nach, gut rübergebracht.

Die Drag Thematik fand ich erfrischend und besonders. Ich habe gemerkt, dass der Autor selber Teil dieser Community ist. Seine Beschreibungen waren überzeugend und echt, wie Robin sich das Schminken beibringt, die Performances der Queens und auch als Kaye Robin als ihre Drag Tochter annimmt. Ich fand es super interessant und fesselnd. In Deutschland ist das Thema Drag nicht so präsent und deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich unheimlich viel beim Lesen gelernt habe.

Der Schreibstil war perfekt auf die Thematik abgestimmt. Robin ist vom Charakter sehr dramatisch und auch die Queens waren Over-the-Top, deshalb fand ich es nur passend, das der Schreibstil sich dementsprechend auch anpasst. Ich persönlich hatte keinerlei Probleme damit und habe auch zu Beginn sehr schnell in die Geschichte gefunden.

Ich hätte mir aber am Ende eine bessere Auflösung bzgl. Connor gewünscht. Irgendwie ging es mir da zu schnell. Ich glaube einen kurzen Epilog der nach der Schulzeit stattfindet, vielleicht bei der Abschlussfeier, der die nächsten Schritte von den Charakteren zeigt, hätte mir als Abschluss des Buches noch besser gefallen.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Ein sehr ruhiger YA Thriller

The Cousins
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Das Buch hat mir so gut gefallen!
Zu aller erst, es ist ein YA Thriller, somit wird hier nicht alle paar Seiten eine Leiche gefunden und die Protagonisten begeben sich nicht am laufenden Band in gefährliche ...

Das Buch hat mir so gut gefallen!
Zu aller erst, es ist ein YA Thriller, somit wird hier nicht alle paar Seiten eine Leiche gefunden und die Protagonisten begeben sich nicht am laufenden Band in gefährliche Situationen weil sie auf der Jagd nach Mördern sind. In "The Cousins" dreht sich alles um eine Familie und deren Geheimnisse die im Laufe des Buches ans Tageslicht befördert werden. Es ist somit eher etwas ruhiger, trotzdem war ich wie wild am rätseln.

Als Leser habe ich immer kleine Häppchen an neuen Informationen erhalten und versucht sie in Einklang zu bringen. Hätte ich ein Whiteboard gehabt, wäre es absolut chaotisch gewesen mit all den Infos. Bis zum Schluss ergab sich mir nicht das große Ganze, das wieso und das wer. Und genau das liebe ich!

Die Autorin schafft es jedesmal mich an ihre Geschichten, die Charaktere und deren Geheimnisse zu fesseln. Ich liebe es wie sich jedes Buch von ihr langsam und vorsichtig als ein page turner entwickelt. Ich merke gar nicht wie ich durch die Seiten fliege, während ich mit den Charakteren am rätseln bin.

Die Charaktere waren wieder so authentisch und nah ausgearbeitet. Ich fand Milly so lustig! Ich musste so oft über sie und ihre Art schmunzeln. Sie hat mich etwas an Veronica aus Riverdale erinnert. Die Liebesgeschichte mochte ich, im Gegensatz zu vielen negativ Stimmen, und sie hat mich gar nicht gestört.
Für mich gehört dir Autorin zu eine der besten im YA Thriller Genre!

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