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Veröffentlicht am 14.12.2019

So macht mich Salat an

1 Salat - 50 Dressings
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Kaum zu glauben, wie vielfältig ein Salat-Dressing ausfallen kann. In diesem GU Küchenratgeber wird einem Lust auf's Experimentieren gemacht, anstatt lediglich zum Allragsdressing überzugehen. ...

Kaum zu glauben, wie vielfältig ein Salat-Dressing ausfallen kann. In diesem GU Küchenratgeber wird einem Lust auf's Experimentieren gemacht, anstatt lediglich zum Allragsdressing überzugehen.

Wie gewohnt von allen Küchenratgebern des Verlages, findet sich auch hier eine super geordnete Struktur. Beginnend mit den Grundkniffen in der Zubereitung und den Hilfsmitteln die benötigt werden. Es wird zum Beispiel erwähnt, dass oftmals eine Prise Zucker benötigt wird, um dem Dressing den letzten Pfiff zu verleihen. Mein Reden. Das sind die Tipps, die wirklich hilfreich sind.

Im Rezeptbereich wird unterteilt in:

-Vinaigrette
-Cremigen Dressings
-Dressings aus aller Welt

Alle Rezeptvorschläge sind bebildert, was für mich ein wichtiger Punkt ist. Denn der erste Eindruck ist für mich auschlaggebend, ob ich Lust habe es auszuprobieren.
Auch die Informationen zur Mengenangabe, Zubereitungszeit und ein Hinweis, wie einfach, kalorienarm oder klassisch, finde ich hilfreich.
Auch wird eine Empfehlung ausgesprochen, zu welchem Salat das Dressing sehr gut passt.

In meiner Experimentierküche habe ich mit dem altbewährte Kräuter-Joghurt-Dressing gestartet, bin aber schnell, durch die Anregungen, zu obstigen Zutaten übergegangen, die ich noch mit Kürbiskernen aufgepeppt habe. Das Ergebnis war absolut gäste, aber auch alltagstauglich.

Für mich ist dieses Kochbuch eine Bereicherung, vor allem, wenn ich einfach mal neue Variationen und Anregungen haben möchte. Alle die nicht so oft ein Dressing selbstzubereiten, werden hier toll und unkompliziert in die Standards eingeweiht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2019

Lecker und a absolut alltagstauglich

1 Nudel – 50 Saucen
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1 Nudel - 50 Soßen ist ein Küchenratgeber, bei dem jeder, der Nudeln mag, auf seine Kosten kommt.

Anfangs werden ein paar praktische Grundlagen zum Kochen der Nudeln, sowie einfache Helfer erklärt. Eigentlich ...

1 Nudel - 50 Soßen ist ein Küchenratgeber, bei dem jeder, der Nudeln mag, auf seine Kosten kommt.

Anfangs werden ein paar praktische Grundlagen zum Kochen der Nudeln, sowie einfache Helfer erklärt. Eigentlich plausible Sachen, die ich bis dato allerdings nicht alle unbedingt so wusste.

Unterteilt sind die Gerichte nach:
Ruckzuck gezaubert
Schnell gekocht
*Gemütlich geschmort
Sehr praktisch, vor allem, wenn man ein bestimmtes Gericht wiederfinden möchte

Sehr schön sind auch Symbole an den Gerichten, welche die vegetarischen Rezepte ausweisen.Gut strukturiert sind Zutaten, Mengenangaben und kleine hilfreiche Hinweise wie, einfach oder gut vorzubereiten.

Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, was ich als besonders wichtig empfinde, da es meine Krativität auch mal bei der Umwandlung des ein oder anderen Gerichts anregt.

Im Praxistest habe ich zwar ohne App gearbeitet, aber ich finde es toll, dass im Medienzeitalter, auch hier mitgegangen wird.

Meine nachgekochten Spinatnudeln, so wie das geschmorte Speckkraut sind sehr gut gelungen.

Für mich ist dieses Kochbuch sehr alltagstauglich und Fantasieanregend. Es gab nichts, was ich gesucht oder vermisst hätte. Daher volle Empfehlung und gutes Gelingen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Fantastischer erster Teil

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Ein Cover, was schöner kaum sein könnte.Es spiegelt auf schillernde Weise die Mystik des Buches wieder.Die Protagonisten in anmutigen weiß, bedroht von der schleichenden Dunkelheit. Sehr gelungen.

In ...

Ein Cover, was schöner kaum sein könnte.Es spiegelt auf schillernde Weise die Mystik des Buches wieder.Die Protagonisten in anmutigen weiß, bedroht von der schleichenden Dunkelheit. Sehr gelungen.

In der Geschichte geht es um Aria, die bei einem tragischen Autounfall ihre Eltern verloren hat.Nun zieht sie vom modernen New York zu ihrer Tante in die ländliche Pampa, irgendwo im Nirgendwo. Dort ist aller Anfang schwer und ganz besonders auf der Highschool.In dieser schweren Zeit steht ihr ganz besonders der smarte Simon zur Seite, aber komisch, dass ihr Herz auch immer sehr schnell schlägt , wenn der Bad Boy Dean in Erscheinung tritt. Doch noch weitere Veränderungen geschehen.Nicht nur die Natur spielt total verrückt, sondern Aria wacht eines morgens mit schneeweißen Haaren auf.Dies ist das erste Zeichen, der Katastrophe, die ihren Lauf nimmt.

Aria ist eine Protagonistin, der man einfach feste zur Seite stehen muss.Manchmal habe ich zwar gedacht, man müsste sie mal zum Handeln und Reden anstupsen, doch dann hat sie mich ganz taff mit ihren Taten überrascht. Was die Liebesbeziehung zum smarten Simon betrifft, hat die geschickte Autorin Kira Licht ganze Arbeit geleistet, mich als Leser absolut zu manipulieren. Von oh wie schön und nett, bis zu... diese Nervensäge. Ähnlich erging es mir auch mit Dean.Zuerst dachte ich, Finger weg und dann, ja dann dachte ich, bloß nicht mehr loslassen.
Die merkwürdigen Geschehnisse in dieser Gegend haben mich in den Bann gezogen und mir viele Rätsel aufgegeben.Fragen, zu denen ich noch viel zu wenige Antworten bekommen habe.

Ein tolles Buch, was mich nun nach einem fiesen Cliffhanger wartend zurück lässt.
Im Frühjahr 2020 geht es weiter und ich bin auf jeden Fall wieder dabei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

Rasanter Thriller

DRAUSSEN
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Unheilvoll strahlt einem das eisig düstere Cover des Thrillers entgegen. Das Abenteuer beginnt mit dem ersten Blick auf das Buch, denn man meint direkt dort zu sein. Man riecht die Tannen, spürt das Moos ...

Unheilvoll strahlt einem das eisig düstere Cover des Thrillers entgegen. Das Abenteuer beginnt mit dem ersten Blick auf das Buch, denn man meint direkt dort zu sein. Man riecht die Tannen, spürt das Moos unter den Füßen und spürt die Kälte. Sehr gelungen.

Sie müssen im Verborgenen leben. Oder ist es eher ein Überleben auf einer Art Flucht. Jedenfalls leben die Geschwister Chayenne und Joshua, die im Teenageralter sind, zusammen mit dem Erwachsenen Stephan in der Wildnis. Schon seit Jahren drillt er die Kinder, wie in einem Überlebenscamp. Sie werden im Kampf trainiert, um jedem Angriff standzuhalten.
Doch warum macht Stephan das? Wer ist ihnen auf den Fersen und was ist der Grund für seine und ihre Flucht? Doch eines Tages geschieht das Absehbare. Cayenne wird brutal angegriffen und die Gefahr ist greifbar nah.

Der Thriller ist in einem rasanten Tempo geschrieben. Die Geschichte ist trotz verschiedener Stränge flüssig wegzulesen, wirft aber unheimlich viele Fragen auf. Das Entscheidenste ist wohl, dass man einfach nur wissen will, warum die drei solch ein Leben führen und warum Stephan noch nicht einmal den Kindern den wahren Grund für ihre merkwürdigen Lebensumstände erzählt. Die Gefahr ist beim Lesen absolut greifbar.
Jedoch bekommt man erst einmal nichts sortiert. Weder den Strang mit dem karriereorientierten Jürgen Wagner, der bei einem großen Stromanbieter arbeitet und einen asiatischen Handlanger hat.
Noch ergeben Tagebucheinträge von einem französischen Soldat aus der Fremdenlegion irgendeinen Sinn.
Im Vordergrund stehen die Geschwister und Stephan, die mit einfachsten, aber sehr brutalen Mitteln um ihr Leben kämpfen. Sehr gut verstehen konnte ich Cayenne, die in pubertärer Aufsässigkeit sich Stephan gegenüber anfängt zu wehren. Immer steht die Frage im Raum, ob man ihm wirklich trauen kann.

Gegen Ende kommen so einige Wendungen ins Spiel und die Fäden werden zusammengeführt.Der Abschluss ist nochmals eine große Steigerung in der Spannung und lässt einen das Ganze nun endlich verstehen.

Für mich war "Draussen" ein solider Thriller, der mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Erschreckend nah an der Realität

Dry
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Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

Schon diese Aussage hat mich aufstehen lassen und das erste, von unzähligen Gläsern Wasser, holen lassen, die ich bei diesem Buch getrunken ...

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

Schon diese Aussage hat mich aufstehen lassen und das erste, von unzähligen Gläsern Wasser, holen lassen, die ich bei diesem Buch getrunken habe.

Die Bevölkerung wurde gewarnt. Das Wasser sei knapp und man sollte achtsam damit umgehen.Ja sogar Verbote wurden ausgesprochen. Kein Bewässern des Rasens! Pools durften nicht befüllt werden!...
Doch als der Tag des Tap-Outs kam, traf es fast alle völlig überraschend und unvorbereitet.

So erging es auch der 16-jährigen Alyssa und ihrer Familie. Als sie begreifen wie ernst die Lage ist, ist es eigentlich schon zu spät.Die Menschen veränderten sich und bald war nicht nur der Durst ihr einziger Feind.

Eine absolut fesselnde Geschichte, die schrecklich nah an der heutigen Zeit des Klimawandels ist.Die Flucht oder auch Wassersuche von Alyssa, zusammen mit den drei anderen Jugendlichen, haben mich in vielen Momenten erstarren und innehalten lassen. Neal und Jarrod Shusterman haben die Ängste vor solch einem grausamen Szenario erschreckend real wiedergegeben.Das Verhalten der Menschen wirkte für mich leider sehr nachvollziehbar und ich habe mich oft gefragt, zu was ich werden würde, wenn ich in solch eine Situation kommen würde.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für diese erschreckende Dystopie.
Haltet euch reichlich Wasser beim Lesen bereit!