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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2021

Toller Thriller

Dark
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Blair Habour, eine wegen Mordes verurteilte Ärztin, ist frisch aus dem Gefängnis entlassen und versucht gerade ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Jedoch ist das nicht so einfach, denn ihre ehemalige ...

Blair Habour, eine wegen Mordes verurteilte Ärztin, ist frisch aus dem Gefängnis entlassen und versucht gerade ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Jedoch ist das nicht so einfach, denn ihre ehemalige Zellengenossin Sneak Lawlor braucht Hilfe, um ihre Tochter Dayly, die in großer Gefahr schwebt, wiederzufinden.
Alleine stoßen die Frauen an ihre Grenzen und so kommen zwei weitere ungewöhnliche Frauen dazu. Jessica Sanchez, eine Polizistin, bei der gerade beruflich alles den Bach runter geht und Ada Maverick, eine Gangsterbraut, die man in Sachen Kriminalität kaum überbieten kann.
So ermittelt ein wirklich alles andere als harmonisch und normales Frauen-Quartett, um das Leben der jungen Dayly zu retten.

Schon mit der Hades Trilogie und der Crimson Lake Reihe hat Candice Fox mich absolut begeistern können. Ihre persönliche Note ist auch in ihrem neuen Thriller DARK von der ersten Seite an zu spüren. Diese schrägen Charaktere sind für mich jedesmal ein absolutes Highlight, bei denen ich so manches mal schmunzelnd den Kopf schütteln musste. Trotz wirklich vieler Personen und Ereignisse, war es kein Problem dem Ganzen zu folgen. Ja, die Geschehnisse waren teilweise ziemlich dick aufgetragen und wirkten dadurch etwas viel des Guten, was mich allerdings nicht gestört, da ja auch die Charaktere alles andere als normal sind.

Der Abschluss war spektakulär, wie es sich für einen Thriller gehört und lässt mich darauf hoffen, dass diese Geschichte weitergeführt wird.

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Veröffentlicht am 17.12.2020

Ein Thriller, der einen eiskalt erwischt

Der Mädchenwald
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Der Mädchenwald ...und auch so bitterkalt.
Ja, das ist wohl das Gefühl, was einen in diesem ganz besonderen Thriller verfolgt...Eiseskälte.

Es ist ein ganz besonderer Tag für die 13-jährige Elissa und ...

Der Mädchenwald ...und auch so bitterkalt.
Ja, das ist wohl das Gefühl, was einen in diesem ganz besonderen Thriller verfolgt...Eiseskälte.

Es ist ein ganz besonderer Tag für die 13-jährige Elissa und ihre Mutter. So lange hat sich das Mädchen auf dieses Jugendschachtournier gefreut und vorbereitet. Die Aufregung ist dementsprechend groß und die zwei brechen extra früh auf. Doch wie aufregend dieser Tag wirklich wird, wird Elissa erst bewusst, als sie in einem eiskalten feuchten Keller, angekettet wie ein Tier, ihr Bewusstsein wiedererlangt.
Nach ihrer brutalen Entführung ist ihr einziger Hoffnungsschimmer ein Junge Namens Elija. Er besucht sie heimlich in ihrem Verlies und nur er könnte sie vielleicht befreien oder Hilfe holen. Doch Elijah lebt ziemlich einsam im Mädchenwald und es ist unklar, ob er ihr wirklich helfen will.

"Der Mädchenwald" ist alles andere als ein gewöhnlicher Thriller. Er lässt einen im Dunklen tappen und wirft Fragen auf, vor deren Antworten man Angst hat.
Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Elissa, Elijah und der leitenden Polizistin Mairéad. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, dafür inhaltlich aber so explosiv, das der Spannungsaufbau ständig steigt. Dann nach gut 300 Seiten erhält die Geschichte einen Cut und der zweite Teil des Buches startet.
In diesem abschließenden Teil wurde ich beinahe vom Geschehen überrollt und das gesamte Ausmaß des Grauens bekam Farbe.
Der Autor "Sam Lloyd " hat eine Gabe Gefühle zu vermitteln, die ganz besonder spürbar ist. Auch der Ort des Geschehens wurde mir praktisch als Bilder in den Kopf projiziert. Lediglich die Ausfülichkeit zu den Personen hätte mir noch wesentlich umfangreicher sein dürfen, doch dann wäre das Buch bestimmt doppelt so dick geworden.

Ich kann nur jedem der mutig genug ist, einen Ausflug in den Mädchenwald empfehlen. Doch ich rate euch, zieht euch warm an!

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Schaurige Vorstellung

The Passengers
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Wäre es nicht praktisch, wenn man durch simple Spracheingabe sein Reiseziel einem selbstfahrenden Auto nennen könnte und sich dann ganz gemütlich zurück lehnt und sich um nichts mehr kümmern müsste?
Staus ...

Wäre es nicht praktisch, wenn man durch simple Spracheingabe sein Reiseziel einem selbstfahrenden Auto nennen könnte und sich dann ganz gemütlich zurück lehnt und sich um nichts mehr kümmern müsste?
Staus könnte es durch Berechnungen kaum noch geben und die Unfallzahlen würden drastisch sinken. Hört sich ja erst einmal gut an...oder?

In "The Passengers", einer Geschichte, die in der nahen Zukunft spielt, sind selbstfahrenden Fahrzeuge Alltag. Jedoch wird dieser Komfort der Albtraum für acht Menschen, deren Autos zum Ziel eines Häckerangriffs werden. Dieser bringt die Fahrzeuge unter seine Kontrolle und schickt sie auf Kollisionskurs. Dazu macht er seine grausame Tat im Internet zum Spiel für die Öffentlichkeit, die darüber abstimmen soll, wer das Recht hat zu überleben.

Schon "The one" war für mich ein absolutes Highlight und "The Passengers" steht dem in nichts nach. Ich bin durch den Perspektivwechsel der einzelnen Charaktere nur so durch die Seiten geflogen, dass ich kaum aufhören konnte in Erfahrung zu bringen, wer und was genau hinter allem steckt.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Fantasy-Auftakt mit Suchtpotenzial

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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Als "Liebe auf den ersten Blick" würde ich den Anblick des Covers beschreiben. Wunderschöne Farben, mit schillernde Effekten und Formen und einer Protagonistin, die einen herausfordernd entgegenblickt.
Was ...

Als "Liebe auf den ersten Blick" würde ich den Anblick des Covers beschreiben. Wunderschöne Farben, mit schillernde Effekten und Formen und einer Protagonistin, die einen herausfordernd entgegenblickt.
Was ich besonders gerne mag, ist die Gestalung auch unter dem Schutzumschlag. Einfach ein Schmuckstück, welches in jedem Bücherregal auffällt.

Die junge Sheera weiß sich in ihrem Leben als geächtete und bei den Hochalben verhasste Nachtalbe zu behaupten. Durch nächtliche Diebeszüge hält sie sich über Wasser und weiß ihre Begabung vorsichtig zu verstecken. Als jedoch eines Tages ein Kommandant mit samt Blutalben auftaucht, um sie zu verhaften, glaubt sie ihr Glück habe sie verlassen. Doch statt in einem Kerker zu landen, bringt man sie in den Palast der Hochalben, wo sie an einem Wettstreit um den Königsthron, gegen ihre hochangesehenen adeligen Konkurentinnen bestehen soll. Als Außenseiterin hat sie im Palast keine Freunde und die Gefahren lauern an jeder Ecke. Doch als wäre das nicht genug, bekommt sie es auch noch mit dem Kronprinzen des Menschenreiches zu tun.

Mit Moonlight Touch - Chroniken der Dämmerung hat die Autorin Jennifer Alice Jager einen extrem starken Auftakt zu einer Fantasy-Saga geschaffen. Die Geschichte hat von Anfang an eine sehr hohe Geschwindigkeit in der Handlung, ohne dass man sich hineingeworfen fühlt. Die Geschehnisse schreiten einfach so voran, als wäre man schon immer mitten in Sheeras Leben gewesen. Durch einen leichten Schreibstil und der relativ kurzen Kapitel, liest sich die schon sehr komplexe und fantasiereiche Geschichte einfach weg wie Butter.
Eine wunderschöne Karte im Anfang und am Ende des Buches veranschaulicht das magische Reich und deren Grenzen. Es gab einige Momente beim Lesen, in denen ich gerne darauf zurückgegriffen habe.

Mit Sheera wurde eine wundervoll starke Protagonistin geschaffen, die durch Mut, Stolz und ihrer unerschrockenen Art, mein Herz im Sturm erobert hat. Zu gerne hätte ich noch mehr über ihr Leben und Aufwachsen unter den Bedingungen einer geächteten Nachtalbe erfahren, aber dies wäre bestimmt eine ganz eigene Geschichte Wert.
Lysander, der Kronprinz des Menschenreichs, verblasst in den Anfängen etwas, bekommt aber im Laufe der Geschichte immer mehr an Festigkeit .
Ohne etwas vorwegzunehmen zu wollen, sorgen so einige Nebencharaktere für Überraschungen und interessante Wendungen, die den Spannungsbogen immer wieder in die Höhe treiben.
Das Ende kommt dann mit einem riesigen Knall und lässt mich als Leser mit schrecklicher Ungeduld und wartend auf nächsten Band, zurück.

Für mich ist "Moonlight Touch" ein rundum gelungener Fantasy-Auftakt, von dem ich ganz dringend den zweiten Band brauche. Doch nun heißt es voller Spannung warten, bis zum Frühjahr 2021.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Mit Leidenschaft zubereitet

Sila's Orientküche
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Ein Cover voller Farbenpracht lässt schon zusammen mit den abgebildeten Speisen erahnen, wo die Genussreise hinführt.
Hier wird es orientalisch, bunt und vielseitig.

Die bekannte Schauspielerin und leidenschaftliche ...

Ein Cover voller Farbenpracht lässt schon zusammen mit den abgebildeten Speisen erahnen, wo die Genussreise hinführt.
Hier wird es orientalisch, bunt und vielseitig.

Die bekannte Schauspielerin und leidenschaftliche Köchin Sila Sahin teilt nicht nur lediglich ihre liebsten Rezepte mit uns, nein, man erhält einen erfrischenden Einblick in ihr abwechslungsreiches Leben.

Nach einem Blick in Sila's buntem Vorratsschrank wurde mir klar, ich muss jetzt erst einmal Einkaufen, denn die orientalische Küche ist in den Gewürzgrundlagen dann doch etwas vielseitiger als die klassisch deutsche Küche.
Aber es war kein Problem diese Gewürze oder andere Grundlagen zu besorgen.

Die Auswahl an Köstlichkeiten im Buch ist unglaublich groß, dass ich mich kaum entscheiden konnte zwischen den ganzen Speisen. Angefangen von den Rezepten ihrer Mutter, wie z.B. die Börek-Schnecke, bis hin zur großen Tafel, die mit zauberhaften Dips und Kleinigkeiten gedeckt wird.
Ganz besonders angetan haben es mir auch die Süßspeisen, die wahrlich süße Sünden sind.

Durch die Hinweise für welche Personenzahl, der Zubereitungszeit und den Kalorienangaben erhält man direkt einen guten Überblick zum Gericht. Die Angaben der Zutaten und deren Zubereitung sind übersichtlich und gut strukturiert, so das ich keinerlei Schwierigkeiten beim Kochen hatte.
Und dann sind da noch die wunderschönen Bilder zu jedem Rezept, die einem beim Anschauen schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Ich kann nur jedem probierfreudigem Hobbykoch diesen Ausflug in die orientalische Geschmackswelt wärmstens empfehlen. Ich für meinen Teil werde noch viele weitere Rezepte ausprobieren und mich weiterhin dieser sinnlichen Vielfalt ergeben.
Ganz nach Sila's Motto:
"Das Leben ist zu bunt und vielfältig, um langweilig zu essen"

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