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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2021

Märchenhaft geht es weiter

Märchenhaft-Trilogie (Band 2): Märchenhaft erlöst
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Meine Meinung

“»Was ist schon das Leben eines Einzelnen gegen das von vielen?« Niemand trat vertrauensvoll vor Heera und blickte zu ihr auf. »Tu es , Heera«, bat er sie.” (Märchenhaft erlöst, Kapitel ...

Meine Meinung

“»Was ist schon das Leben eines Einzelnen gegen das von vielen?« Niemand trat vertrauensvoll vor Heera und blickte zu ihr auf. »Tu es , Heera«, bat er sie.” (Märchenhaft erlöst, Kapitel 25)

Das Cover ist wieder ein Traum und ich kann mich gar nicht daran satt sehen, es ist einfach so edel und märchenhaft.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und der Märchensprache angepasst, aber dabei nicht zu detailreich, dass es langatmig wirkt, sondern man fliegt nur so durch die Geschichte. Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive erzählt und begleitet die unterschiedlichen Charaktere der Geschichte, sodass man sie aus allen Blickwinkeln kennenlernt.

Neben den liebgewonnenen Charakteren aus dem ersten Band, treffen wir auf vier neue Mädchen, die Prinzessinnen aus den anderen Ländern. Jede für sich ist eine ganz eigene Person und die vier könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber die Auserwählten haben gar keine Zeit neidisch aufeinander zu sein, denn die böse Hexe schmiedet schon wieder dunkle Pläne, mit denen sie alle ins Verderben reißt. Auch die Charaktere aus dem ersten Band entwickeln sich weiter und wir lernen einige von einer ganz anderen Seite kennen. Ich mag die Charakterkonstellation sehr gerne.

Der Schein trügt, ist wohl der beste Satz mit dem man die Handlung im zweiten Band beschreiben kann. Nichts ist mehr wie zu vor und die Auserwählten müssen sich schrecklichen Kreaturen, unlösbaren Prüfungen und neuen Abenteuern stellen. Dabei liebe ich es die vielen Elemente aus schon bekannten Märchen zu entdecken und wie Maya sie mit der Handlung verknüpft hat. Und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn ich mag den Stil, die Handlung und auch die Charaktere einfach sehr, außerdem möchte ich doch unbedingt wissen wie es weitergeht. Auch hier war das Ende wieder wirklich fies und ich kann es gar nicht erwarten bis der dritte Band dann endlich mit neuem Kleidchen erscheint. Durch und durch für mich einfach eine gelungene Geschichte, die mich total packt, aber auch etwas für jüngere Leser ist.

Mein Fazit

In Märchenhaft erlöst müssen sich die Auserwählten wieder düsteren Kreaturen, vermeidlich unlösbarer Aufgaben und neuen Abenteuern stellen, dabei entwickeln sich auch viele herzallerliebste Liebesgeschichten und welche, die es vielleicht noch werden können. Für mich ist die Märchenhaft Trilogie bisher einfach ein Highlight, denn ich mag die Verknüpfung der Märchen und die Charaktere der Geschichte sehr. Nun warte ich ungeduldig auf den letzten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Humorvoll, liebenswert und absolut spannend!

Banshee Livie (Band 6): Realitätsreisen für Einsteiger
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Meine Meinung

“»Wenn das Herz der siebten Banshee bricht, das Geschlecht der Harrowmores endgültig untergeht.«” (Banshee Livie: Realitätsreisen für Einsteiger, Kapitel 8)

Das Cover passt sehr gut in ...

Meine Meinung

“»Wenn das Herz der siebten Banshee bricht, das Geschlecht der Harrowmores endgültig untergeht.«” (Banshee Livie: Realitätsreisen für Einsteiger, Kapitel 8)

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und auch wieder perfekt zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll, liebenswert und einfach mittlerweile wie nach Hause kommen. Denn so fühlt es sich an, wenn man in die Abenteuer von Livie eintaucht. Auch diese Geschichte wird wieder aus der Ich-Perspektive von Livie erzählt.

Mittlerweile fühlt sich das Eintauchen ins Livie-Universum schon an wie nach Hause kommen, denn man trifft auf liebgewonnene Charaktere, aber lernt auch Neue kennen. Wie immer hat der bunte Haufen, um Livie ein neues spannendes Abenteuer zu bestehen, doch diesmal scheint alles anders zu sein. Plötzlich befinden sich Livie und ihre Freunde in einer anderen Realität und nichts scheint mehr so zu sein, wie es war. Ein Fluch muss abgewandt werden, eine Familie gerettet und mitten im Zentrum steht Livie, die sich an nichts mehr erinnert und doch möglicherweise Auslöser des Fluches ist.

Mir hat es wieder unglaublich Spaß gemacht in die Geschichte abzutauchen und Livie bei ihrem neuen Abenteuer zu begleitet. Die Bücher von Miriam Rademacher sind für mich immer absolute Gute-Laune-Bücher, die ich nur empfehlen kann. Und mal ehrlich – wer wünscht sich gerade nicht eine andere Realität herbei?

Mein Fazit

Banshee Livie: Realitätsreisen für Einsteiger ist wieder ein humorvolles, spannendes und verrücktes Abenteuer von Livie und ihren Freunden. Eintauchen, genießen und mit einem guten Gefühl wieder auftauchen, für mich sind Miriams Geschichten einfach ein Garant für gute Laune und spaßigen Geschichten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Herzerfrischende & Humorvolle Liebesgeschichte

Wiedersehen mit Lucky
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Meine Meinung

Oder macht er das etwa absichtlich?
Werde ich hier verführt?
Mit … Schwimmen? Geht das?
SCHWER ZU SAGEN.”
(Wiedersehen mit Lucky, S. 242)

Das Cover ist für mich ein absolutes ...

Meine Meinung

Oder macht er das etwa absichtlich?
Werde ich hier verführt?
Mit … Schwimmen? Geht das?
SCHWER ZU SAGEN.”
(Wiedersehen mit Lucky, S. 242)


Das Cover ist für mich ein absolutes Highlight, denn ich mag den Stil total gerne. Es ist farbenfroh mich wichtigen Details und strahlt einfach gleich gute Laune aus.

Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll, flüssig und lässt sich wunderbar leicht lesen, sodass man einfach in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Josie erzählt.

Josie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist chaotisch, liebenswert und sehr humorvoll, außerdem mochte ich ihre Art zu Denken. Ich fühlte mich ihr eigentlich vom ersten Satz nah und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei ist sie manchmal so herrlich naiv, denkt in Großbuchstaben und liebt aus vollem Herzen, auch wenn sie das nicht immer so offen zeigen kann. Außerdem ist Josie in ihrer Art etwas eigen, wie es irgendwie typisch ist für die Charaktere von Jenn Bennett. Es war einfach so erfrischend in die Gefühlswelt von Josie einzutauchen. Aber auch Lucky hat mir sehr gut gefallen, der Junge mit dem großen Herzen und dem Badboy-Image.

Ich liebe einfach die Art wie Jenn Bennett ihre Geschichten erzählt, man kann das gar nicht richtig beschreiben. Auf jeden Fall sehr humorvoll, liebenswert und die Geschichten machen einfach immer gute Laune, die Charaktere sind ein bisschen eigen, aber dadurch immer sehr besonders. Wiedersehen mit Lucky ist auch wieder so eine Geschichte in der man sich einfach wegträumt und genießt, vielleicht sogar auch die Sonne und das Meer spürt. Eine Geschichte über die Liebe, Freundschaft aber auch über die Familie. Denn Josie ist ein Mädchen, dass sich nach einer normalen Familie sehnt und nicht nur nach ihrer verrückten Mutter, aber wann ist eine Familie denn wirklich normal? Ich finde, dass es hier wirklich wundervoll harmonisch, chaotisch und humorvoll zugleich ist. So wie das Cover versprüht die Geschichte einfach nur Freude, auch wenn sie an einigen Stellen sehr tiefgründig und auch mal dramatisch sein kann.

Mein Fazit

Wiedersehen mit Lucky ist so bunt, humorvoll und schön, wie das Cover verspricht. Nachdem gefühlt tausensten Umzug mit ihrer Mutter, beschließt Josie, dass es jetzt genug ist. Sie möchte nicht mehr so leben und zu einer richtigen Familie gehören. Also beschließt sie genug Geld zu verdienen, um zu ihrem Vater ziehen zu können. Jedoch kommt das Leben und Lucky dazwischen und Josie muss sich fragen, was sie sich wirklich wünscht. Einfach humorvoll, lebensfroh und wunderschön. Ich habe die Geschichte von Jenn Bennett wieder sehr genossen und kann sie euch eigentlich nur ans Herz legen. Eine wirklich erfrischende Liebesgeschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

Düster, rasant und spannend

The Run. Die Prüfung der Götter
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Meine Meinung

“Denn wenn jeder Mensch schweigt, dann wird nie auch nur irgendjemand seine Stimme erheben und die Schwachen werden auf ewig unterdrückt sein. In so einer Welt will ich nicht leben. Da riskiere ...

Meine Meinung

“Denn wenn jeder Mensch schweigt, dann wird nie auch nur irgendjemand seine Stimme erheben und die Schwachen werden auf ewig unterdrückt sein. In so einer Welt will ich nicht leben. Da riskiere ich lieber mein Leben.” (The Run: Prüfung der Götter, S. 234)

Die Gestaltung des Buches ist ein absolutes Highlight, sowohl das Cover als auch der Glitzereffekt haben es mir total angetan. Auch die Karte im Inneren ist wundervoll.

Der Schreibstil der Autorin ist rasant, mitreißend, düster und absolut fesselnd, dabei hätte ich mir gewünscht, dass es vielleicht auch noch etwas detailreicher und atmosphärischer ist. Grundsätzlich ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sari erzählt, jedoch erhalten wir auch ein paar Einblicke aus einer anderen Sicht.

Sari lebt um ihren Bruder zu beschützen, denn ihr Bruder ist ein Mutant und wird von der Regierung gejagt. Dabei kennt sie in ihrem Leben nichts anderes als ihren Bruder zu beschützen, erst zu The Run muss sie lernen, auch sich selbst zu beschützen. Denn es gibt in dieser Welt weit mehr gefahren. Sari entwickelt sich in der Geschichte wirklich unglaublich, denn von einem zurückhaltenden Mädchen wird sie zur Stimme eines Volkes. Aber mein Lieblingscharakter ist Keeran, der mächtige Schattenbringer. Er ist so zerrissen, undurchsichtig und geheimnisvoll, dass ich sofort mehr über ihn erfahren wollte, obwohl er wirklich nur sehr wenige Kapitel aus der eigenen Perspektive hat, merkt man seinen Zwiespalt zu jeder Zeit. Auch gefällt mir, dass man bei ihm nie wirklich weiß auf welcher Seite er steht.

The Run ist düster, mitreißend und spannend, ein Buch, dass man wirklich kaum mehr aus der Hand legen kann. Der Weltenentwurf ist interessant, magisch und faszinierend. Ich mag diese dunkle Atmosphäre, dass die Autorin auch kein Blatt vor dem Mund nimmt, sondern mit brutaler Ehrlichkeit keine Szene verschönt. Die ganze Idee der Handlung und auch die Charaktere sind absolut spannend gestaltet, man fällt einfach von einer Prüfung in die Nächste und genauso wie die Charaktere hat man eigentlich keine Atempause. Die Geschichte könnte für mich ein absolutes Jahreshighlight sein, wenn sie für mich mehr Raum bekommen hätte.

Ich finde, dass Carlsen Konzept mit dem Romantasy Highlights, die zumindest erstmal als Einzelband geplant sind, absolut super. Für mich hätte die Geschichte mehrere Bände haben dürfen, da ich das Gefühl habe, mir fehlt in der Geschichte was. Durch die rasante Handlung ging für mich so ein bisschen die Beziehung zu den Charakteren unter und auch einige Zusammenhänge mit der Magie und den Göttern habe ich nicht wirklich verstanden. Und ich wollte einfach noch viel mehr über die Welt, die Charaktere und deren Magie erfahren. Die Autorin schreibt so genial und man ist einfach super in der Geschichte drin, ich wäre halt am liebsten noch viel tiefer in The Run eingetaucht.

Mein Fazit

The Run: Prüfung der Götter ist mitreißend, düster, atmosphärisch und absolut faszinierend. Ich liebe das Worldbuilding, das brutale und wunderschöne Setting zu gleich, vor allem aber auch die Charakterkonstellation. Wem kann man vertrauen, wer hintergeht dich? Die Handlung ist obergenial und bis zum Schluss absolut spannend, sodass man die ganze Zeit mit fiebert. Jedoch hat mir auch so ein bisschen der Zugang zur Geschichte gefehlt, ich fühlte mich den Charakteren nicht so nah, wie ich es mir gewünscht hätte und auch einige Zusammenhänge gerade mit der Magie und den Gaben habe ich nicht verstanden. Ich wäre einfach am liebsten noch viel tiefer in The Run abgetaucht und hätte mir daher gewünscht, dass sich die Geschichte auf mehrere Bände aufteilt, um einfach noch mehr zu erleben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2021

Wo liegen die Grenzen zwischen Gut und Böse

Die Drachenhexe (Band 2): Krone und Ehre
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Meine Meinung

“Doch an die weiße Magie hatte ich nie einen Gedanken verschwendet. Weshalb auch? Ich war kein Wesen, das Leben rettete, sondern sie nahm. In mir floss dunkles Blut.” (Die Drachenhexe: Krone ...

Meine Meinung

“Doch an die weiße Magie hatte ich nie einen Gedanken verschwendet. Weshalb auch? Ich war kein Wesen, das Leben rettete, sondern sie nahm. In mir floss dunkles Blut.” (Die Drachenhexe: Krone und Ehre, Kapitel 1)

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sehr gut in die Geschichte einsteigen kann, außerdem knüpft sie an das Ende des ersten Bandes an. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Freyja und Lucien erzählt.

Freyja wandelt sich in diesem Band sehr und wird zu einer sehr interessanten Persönlichkeit, denn sie wandelt zwischen Gut und Böse. Dabei versucht sie alles, um das von ihr gebrachte Unrecht wieder gut zu machen, denn Schuld lastet auf ihrer Seele. Ich mag ihre Charakterentwicklung sehr und bin schon ganz gespannt zu was für einer Frau sie noch heranwächst. An Luciens Entwicklung hat mir so einiges nicht sehr gefallen, worauf ich aber hier nicht eingehen kann, denn es würde zu sehr spoilern. Ich kann verstehen, dass die Autorin den inneren Zwiespalt zeigen wollte und auch sein Weg in die Dunkelheit, aber dennoch war ich damit nicht ganz so zufrieden.

Irgendwie konnte mich der zweite Band nicht so sehr abholen, wie der erste. Was mir an der Geschichte gut gefallen hat, war Freyjas Part. Wie sie versucht mit ihrer Schuld zu leben und wieder Vertrauen zu fassen. Denn für ihr Königreich würde sie fast alles machen. Es war faszinierend ihre Entwicklung zu beobachten, aber es hätte an der einen oder anderen Stelle auch gerne etwas spannender werden können. Dafür hat der Part von Lucien mir nicht so zugesagt, irgendwie konnte ich seine Entwicklung nicht so richtig nachvollziehen. Es gab auch so die ein oder andere Stelle, die mir persönlich nicht so zugesagt haben. Aber natürlich ist gerade sein Ende sehr spannend. Alles in allem ist es eine interessante Geschichte über die Grenzen zwischen Gut und Böse, jedoch bin ich diesmal nicht ganz so warm mit der Geschichte geworden.

Mein Fazit

Die Drachenhexe: Krone und Ehre ist eine interessante Fortsetzung über die Grenzen zwischen Gut und Böse. Gerade die Entwicklung von Freyja und ihrem Königreich hat mir sehr gut gefallen, denn ihr innerer Konflikt war wirklich spannend zu sehen. Außerdem gibt es gerade zum Ende einige Verwicklungen, die noch mehr Spannung versprechen. Jedoch wurde ich auch mit einer Seite der Geschichte nicht so richtig warm und das war Luciens, irgendwie habe ich häufig sein Verhalten nicht ganz nachvollziehen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere