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Veröffentlicht am 07.09.2020

Death Bastards gegen Rebels

Death Bastards – Dunkle Liebe
2

Biker Club Stories sind eindeutig welche, die eine geballte Mischung aus Sex, Gewalt und der Frage der Loyalität sind.
In dieser Geschichte lernen wir Billie und Rose kennen. Zwei Mädchen, die einst in ...

Biker Club Stories sind eindeutig welche, die eine geballte Mischung aus Sex, Gewalt und der Frage der Loyalität sind.
In dieser Geschichte lernen wir Billie und Rose kennen. Zwei Mädchen, die einst in einem 'harmonischen' Club gelebt haben, bis sie lernen müssen was es heißt alles zu verlieren. Und damit meine ich nicht nur die Menschen, die man liebt, sondern in gewisser Weise auch sich selbst.
In meinen Augen ist Billie eine starke und tapfere Frau, die vieles über sich ergehen lässt und das mit einem Ziel: dem Schutz ihrer kleinen Schwester. Gerade deshalb verstehe ich ihre Gedanken und Verhaltensweisen. Dass es Cage, dem Mitglied der Death Bastards, dabei ganz schön ins Schwitzen bringen wird sie für sich zu gewinnen ist vorprogrammiert und ich finde es gleichzeitig süß wie amüsant, wie die beiden quasi um sich herum schleichen wie bei einem Katz und Maus Spiel.
Dabei weiß Cage genau, wie es sich anfühlt Menschen zu verlieren, die man über alles liebt. Dies und einiges mehr sind Gründe weshalb sie so gut zusammen passen, auch wenn Billies Vergangenheit ihnen einige Steine in den Weg legt.
Die Nebencharaktere, allen voran ihre Schwester Rose und ihr Onkel Angus, sind mir direkt ans Herz gewachsen. Sie haben vermittelt was Loyalität, grenzenlose Liebe und Vertrauen bedeuten und für Auswirkungen haben können und die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen.
Zu den Rebels muss ich denke nicht viel sagen außer - wo ist meine Bratpfanne, damit ich ihnen eins überziehen kann!?
Für mich hätte es noch einen Ticken mehr Action gegen Ende sein können, als die Death Bastards auf die Rebels treffen, aber rundum war es ein sehr schöner Aufenthalt in Addison und eine Empfehlung an Biker Club - Fans.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.09.2020

Hoch lebe König Linus! Oder auch nicht?

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Mit Silver Crown ist der Auftakt in eine royale Geschichte eingeläutet worden, die ganz sicher nicht dies ist: ein Traum.
Denn Emilia Lancaster, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Frau, die lieber ...

Mit Silver Crown ist der Auftakt in eine royale Geschichte eingeläutet worden, die ganz sicher nicht dies ist: ein Traum.
Denn Emilia Lancaster, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Frau, die lieber sich selbst treu bleiben will, als vom Gift des Ruhms und Geldes getroffen zu werden. Das und weitere Eigenschaften dieser Frau haben sie mir sofort sympathisch erscheinen lassen und ich finde, dass sie eine taffe Frau ist, die sich nicht zu fein ist ihre Meinung Preis zu geben. Emilia ist nicht das typische Symbol eines Mädchens, welcher ein Kindheitstraum erfüllt wird. Und ich kann all ihre Entscheidungen, ihrem Vater eine Chance zu geben, genauso wie Carter, total nachvollziehen.
Carter selbst ist mir ebenfalls, trotz seiner ruppigen arroganten Art, ans Herz gewachsen, denn genauso wie Emilia verstecken sie hinter ihrem Verhalten tiefgehende Gefühle - den des Verlusts der Familie. Wenn auch auf verschiedene Art und Weisen.
Die Nebencharaktere sind durchdacht und im perfekten Einklang in das Buch eingebaut worden. Drama ganz klar vorprogrammiert!
Man hatte keine Probleme seine Lieblinge zu finden und diejenigen, den man gerne mal in den Hintern treten würde.
Vor allem König Linus konnte mich letztendlich von sich überzeugen, denn ich habe seinen Schmerz über die fehlende Zeit mit seiner Tochter richtig mitempfinden können.
Daher ist das Ende einerseits traurig, andererseits jedoch perfekt für den Übergang in Band 2, den ich nun kaum abwarten kann. Denn ich habe so die Befürchtung, dass noch einiges auf Emilia zukommen wird...

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.11.2020

Hype größer als der Inhalt

Don't LOVE me
1

Mit Don't Love Me habe ich den Auftakt einer Reihe begonnen, der von vielen Bloggern gehyped wurde und somit auch nicht an mir vorbei ging. Doch letztendlich musste ich feststellen, dass es diesen für ...

Mit Don't Love Me habe ich den Auftakt einer Reihe begonnen, der von vielen Bloggern gehyped wurde und somit auch nicht an mir vorbei ging. Doch letztendlich musste ich feststellen, dass es diesen für mich nicht rechtfertigt.
Das Cover an sich ist schön gestaltet und weckt ganz klar die Aufmerksamkeit. Die Charakterkarten von Lyall und Kenzie ist wirklich gelungen und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Doch der Inhalt hat mich leider viel zu viel hoffen lassen.
Die Storyline an sich finde ich spannend und mal was ganz anderes als sonst - dass sowohl Kenzie als auch Lyall im künstlerischen Bereich begeistert sind, sprich im architektonischen und Designer-Bereich, war für mich sehr spannend und hat sofort Pluspunkte bei mir gesammelt. Und auch die Verhältnisse in der Hierarchie der Hendersons und was es mit seinem Aufenthalt im kleinen Ort zu tun hat, muss ich sagen, dass es interessant umgesetzt wurde.
Was die Emotionen anbelangt kamen sie nur leider zu selten hervor, was sehr schade ist. Kenzie und Lyall haben für mich ein Bild in meinem Kopf und an sich sind mir beide Charaktere sympathisch - beide wollen die Menschen schützen, die sie lieben. Gleichzeitig geben sie jedoch so viel von sich auf, bis zumindest Lyall versteht, dass auch er mal an sich selbst denken muss. Und für ihn ist es Kenzie.
Kenzie strahlt durch die Umstände, die sie so schnell haben erwachsen werden lassen. Und grundsätzlich finde ich ihre Denkweise sehr gut, denn sie versucht logisch an die Dinge ranzugehen und versucht beide Seiten der Medaille zu sehen.
Und dann kommt das Ende Buches. Dies ist meine Meinung zu den Gegebenheiten, die mit anderen nicht übereinstimmen müssen, nur empfinde ich es so:
Ja, dass Lyall ihr die wahren Umstände verschwiegen hat, kann Kenzie sauer machen, das wäre für mich auch nachvollziehbar. Doch nachdem sie die Nachricht abgehört hat hätte sie erstens nicht voreilig handeln dürfen und zweitens hätte sie meiner Meinung nach ihren Verstand müssen!
Kein Mensch wird zu seinem Handeln gezwungen, er tut es selbst. Ja, Lyall hätte seine Worte mit mehr Bedacht aussuchen sollen, doch das lässt sich im Nachhinein nicht ändern. Doch solch eine drastische Entscheidung ist erstens nicht (!) seine Schuld und zweitens hätte sie eine wichtige Sache bedenken müssen - Lyall hat ihr mehrfach von den Umständen vor drei Jahren erzählt, sie wusste also wie es um die Beziehung stand und (!) dass es offensichtliche Komplexe und Störungen in diesem jungen Mädchen gaben, die zumindest für mich verdächtig klangen. Demnach enttäuscht mich das Ende leider sehr, da ich einfach mit mehr gerechnet habe. Dennoch werde ich die Reihe weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2020

Wenn Eltern deinen Partner auswählen

Ice Knights - Mr Right für 5 Dates
1

Wenn Eltern den Partner für ihre Kinder aussuchen kann das doch eigentlich nur in die Hose gehen, oder? - Zara und Caleb beweisen, dass dies durchaus im Guten ausgehen kann!
Mittels einer Dating-App, die ...

Wenn Eltern den Partner für ihre Kinder aussuchen kann das doch eigentlich nur in die Hose gehen, oder? - Zara und Caleb beweisen, dass dies durchaus im Guten ausgehen kann!
Mittels einer Dating-App, die durch den Einfluss der Eltern mögliche Partner suchen und denjenigen mehr oder weniger zu fünf Dates zwingen lernen sich diese beiden kennen - ein berühmter Eishockey Spieler und eine 'einfache' Künstlerin. Recht schnell wird klar, dass keinem der beiden dies so wirklich gefällt, doch man soll bekanntlich nicht zu schnell urteilen. Und genau das bemerken die beiden ebenfalls.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht ihre Dates mitzuverfolgen und ihre jeweiligen Gedanken dazu. Man merkt bei beiden, wie sie sich nach und nach zum anderen mehr hingezogen fühlen. Und ich denke eine beachtlicher Fellknäuel hat sicher einen guten Teil dazu beigetragen!
An sich muss ich hier sagen, dass mir die Nebencharaktere beinahe mehr Spaß bereitet und mich neugierig gemacht haben als Zara und Caleb selbst, was zwar nicht Sinn der Sache ist, aber hier wird gezeigt wie wichtig diese nun mal sind.
Caleb ist für mich eine starke Persönlichkeit, da er trotz seiner negativen Erfahrungen den Glauben in die Menschen nicht verloren hat und Zara diesen in gewisser Weise zurück gibt. Zara ist mir zeitweise etwas sprunghaft, aber letztendlich auch ein sehr angenehmer Charakter, vor allem wegen ihres durcdoch außergewöhnlichen Jobs. Das Ende des Buches ist zwar süß, aber nicht wirklich mein Geschmack, da mir solche Enden einfach zu klassisch sind, das ist aber Geschmackssache. Der Spannungsbogen war zwar da, hätte für meinen Geschmack aber etwas ausgeprägter sein können. Aber dennoch ein gelungener Einstieg in eine neue Reihe!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.11.2020

Liebe kennt keine Grenzen

Only One Song
0

Winston und Theo's Geschichte erzählt etwas, wovon sicher viele Mädchen träumen. Die Barkeeperin lernt den den Drummer einer aufsteigenden Band kennen und verfällt ihm nach und nach, so wie er ihr. Doch ...

Winston und Theo's Geschichte erzählt etwas, wovon sicher viele Mädchen träumen. Die Barkeeperin lernt den den Drummer einer aufsteigenden Band kennen und verfällt ihm nach und nach, so wie er ihr. Doch die Angst darum, was passieren wird, wenn er auf Tour ist, lässt sie zweifeln und das, was zwischen ihnen ist, auf eine hätte Probe stellen. Eine, die beider Leben prägen wird, ohne dass sie damit rechnen würden.
Winston's Charakter war für mich wirklich toll. Vor allem seine enge Bindung zu seinem Hund, die Anfangs sehr im Fokus stand, hat gezeigt, dass auch Persönlichkeiten wie er nur Menschen sind, was viele heutzutage leider vergessen. Genau deswegen passt Theo perfekt zu ihm, denn für sie zählt der Mann in ihm und nicht die Aufmerksamkeit. Außerdem macht die Tatsache, dass sie freiwillig in einer Tierklinik aushilft, macht sie noch sympathischer. Auch das Thema ihrer Familie wird gut behandelt und zeigt, wie schnell die Bindung zur Familie verschwinden und welchen Einfluss dies auf sein Leben haben kann. Als wäre dies nicht genug geschieht ein sehr prägendes Ereignis, die die beiden star prägen wird und selbst heute noch passiert. Gerade bei diesem Vorfall wurden die Gefühle der beiden stark hervorgehoben, was einfach zur Story gepasst hat und dem Drama den fehlenden Push gegeben hat. Das Ende war passend und ich finde, dass es realistisch umgesetzt wurde.
Was mich jedoch etwas irritiert ist der Titel des Buches - ja, es geht um Musik, das ist von Anfang an klar. Doch kann ich den Titel sonst nicht mit der Geschichte verbinden, da es bis auf den einen Aspekt keinen richtigen Bezug zum Buch hat. Zum empfehlen ist es dennoch für alle Musiker-Story Fans. Fazit: 4.5 von 5

  • Handlung
  • Erzählstil
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