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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2020

Denke auch an dich selbst

Alles, was ich für dich fühle
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Der Auftakt der "Everything for you" - Reihe ist wunderbar gelungen. Wer eine Geschichte mit angenehmen Feeling, einer anderen Kulisse als bei typischen Büchern und einer neueren Thematik sucht ist hier ...

Der Auftakt der "Everything for you" - Reihe ist wunderbar gelungen. Wer eine Geschichte mit angenehmen Feeling, einer anderen Kulisse als bei typischen Büchern und einer neueren Thematik sucht ist hier definitiv richtig.
Wir lernen zum einen die Psychaterin Linda kennen, die von Deutschland nach Spanien reist, einerseits, um ihren eigenen Problemen und Ängsten zu entfliehen, aber auch, um den Wunsch einer ihrer Patienten zu erfüllen. Dabei trifft sie auf den "Pferdeflüsterin" Damién, der ebenfalls mit seinen Lasten zu kämpfen hat. Und das, was sie verbindet, ist der Tod seines Sohnes, ihres ehemaligen Patienten.
Abgesehen von dem Wohlfühlfaktor der Kulisse hilft es ungemein, dass man die Geschehnisse aus beiden Sichten lesen und so verstehen kann. Wir können hinter beide Fassaden blicken und verstehen, weshalb Damién zunächst so abweisend zu Linda ist, während sie nach und nach daran verzweifelt, wie sie sich beiden helfen kann. Die Familie Alvarez vervollständigt das Ganze und macht durch deren Ereignisse, die zusätzlich ablaufen, neugierig auf sich. Ängsten muss sich gestellt werden, man muss sich hinterfragen, was man sich vom Leben wünscht. Für diejenigen, die in ein angenehmes Buch ohne großen "Boom", wie wir ihn sonst in Büchern kennen, reinlesen wollen, sind hier ganz klar richtig.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2020

Tolle Botschaft, anstrengender Schreibstil

The Music of What Happens
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The music of what happens beschäftigt sich mit vielerlei Themen - mit Homosexualität, aber auch mit heikleren Themen wie Vergewaltigung, Spielsucht oder auch zwischenmenschlichen Aspekten.
Jordan übernimmt, ...

The music of what happens beschäftigt sich mit vielerlei Themen - mit Homosexualität, aber auch mit heikleren Themen wie Vergewaltigung, Spielsucht oder auch zwischenmenschlichen Aspekten.
Jordan übernimmt, nachdem sein Dad gestorben ist, einige Jahre später seinen Food-Truck um die Schulden der Familie zu begleichen. Doch alleine schafft der Jugendliche es nicht und bekommt unerwartete Hilfe von Max, einem seiner Schulkameraden. Die Zeit, die die beiden Männer zusammen verbringen, schweißen sie nicht nur zusammen, sondern verändern auch sie selbst. Sei es ihre Wahrnehmung anderer Menschen oder die Hinterfragung eigener Gedanken. Grundsätzlich sind die Messages im Buch wichtig und toll ausgewählt. Was die Umsetzung jedoch anbelangt hapert es etwas.
Einerseits liegt es am Schreibstil, der auf den ersten Moment zwar 'leicht' wirkt, auf Dauer jedoch anstrengend wird und so gerade die erste Hälfte des Buches zu einem Kampf werden lässt. Man wird mit den Protagonisten einfach nicht warm, was sich erst in der zweiten Hälfte ändert und eindeutig das Buch hochzieht!
Erst dann konnte ich mich richtig in die beiden Männer hineinversetzen, habe sie verstehen können und es als eindeutig angenehmer empfunden die Seiten zu lesen. Es wirkte nicht mehr langatmig und vor allem wurde die Geschichte selbst interessanter.
Man muss sich bei diesem Werk also wirklich durchbeißen und die ein oder andere Passage vielleicht eher überfliegen, um am Ball bleiben zu können, denn die Botschaften selbst sind es eindeutig wert dieses Buch zu lesen. Fazit: 3.5 von 5

  • Cover
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Veröffentlicht am 17.12.2020

Absolute Leseempfehlung

BLACKLIGHT
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Spannung, Leidenschaft und eine Story, die überrascht!
Bereits die "Bedford" - Reihe konnte mich von der Autorin überzeugen und auch hier merke ich, dass Sara's Schreibstil und ihre Ideen total meinen ...

Spannung, Leidenschaft und eine Story, die überrascht!
Bereits die "Bedford" - Reihe konnte mich von der Autorin überzeugen und auch hier merke ich, dass Sara's Schreibstil und ihre Ideen total meinen Geschmack treffen.
In Band 1 dieser Dilogie geht es um die Studentin Evelyn, die mit ihrem besten Freund einen exclusiven Club betritt, welcher ihr Leben fortan ändern soll. Die Belastungen ihrer Vergangenheit - nämlich das spurlose Verschwinden ihrer Schwester Stacey - hat sie stark geprägt und nun versucht sie wieder frei zu sein. Dabei trifft sie auf sie Zwillinge Jace und Reed Black, von denen besonders einer ihr gehörig den Kopf verdrehen wird.
Jace, der Hauptprota dieses Teils, ist eindeutig der Sotfie der Zwillinge, auch wenn selbst er versucht jegliche Empfindungen von sich zu halten. Was verständlich ist, wenn man die Vergangenheit der beiden berücksichtigt. Reed stellt sich als der typische Arsch dar, doch gerade zum Ende hin merkt man, dass es nur Fassade ist und dass auch er im Inneren bloß ein junger gebrochener Mann ist.
Evelyn ist eine starke, aber geprägte Persönlichkeit. Das Verschwinden ihrer Schwester - ihr Vorbild - hat sie erschüttert und selbst nach drei Jahren merkt man wie sehr der Verlust sie belastet. Sie erlebt eine klare Entwicklung durch, von der unsicheren scheuen jungen Studentin zu einer Frau, die mithilfe des Mannes, der sie unterstützt, auch damit zu leben lernt. Auch wenn sie deutlich überrascht wird.
Genau dieser Punkt ist ein sehr großer Pluspunkt des Buches, denn gerade zum Ende hin werden wir nicht nur einmal überrascht und geschockt - es lohnt sich also ganz klar dieses Buch zu lesen!

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Veröffentlicht am 13.12.2020

Verrat, Geheimnisse und eine Frau, die für ihre Familie alles tun würde

Feuer im Schatten (Das Geheimnis der Schwingen 1)
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"In einer Welt, in der so viel Hass ist, wie kann ich da Liebe empfinden? Wie kann ich zulassen, dass mein Herz so stark nach dir verlangt, dass es wehtut?" 

"Indem wir den Rest der Welt vergessen."

Dieser ...

"In einer Welt, in der so viel Hass ist, wie kann ich da Liebe empfinden? Wie kann ich zulassen, dass mein Herz so stark nach dir verlangt, dass es wehtut?" 

"Indem wir den Rest der Welt vergessen."

Dieser Abschnitt beschreibt nur einen der vielen, die mich in diesem Buch umgehauen haben. Mit "Feuer im Schatten" ist ein wunderbares Fantasybuch entstanden, dass sich um Rivalität, Geheimnisse, aber auch verbotener Liebe dreht. Um eine Frau, die nicht sie selbst sein kann. Um einen jungen Mann, der nichts mehr will als für sein Volk zu sorgen, dem aber die Hände gebunden sind. Um Kräfte, denen sie sich nicht entziehen können. Von der ersten bis zur letzten - miesen Cliffhanger - Seite, hat Aurelia mich in ihren Bann ziehen können. Man spürt die Liebe, die Konflikte, den Schmerz! Verpackt in einer spannenden Geschichte, die fesselnd ist.
Wir werden konfrontiert mit Kämpfen, Verrat, Geheimnissen, die wir nicht erwarten. Und einer starken Frau, die für ihre Familie alles tun würde - selbst wenn es ihre Tod bedeutet. Es ist ganz klar ein Highlight des Monats und ich kann es aus vollsten Herzen empfehlen. Band 2 kann nicht schnell genug kommen! 

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Veröffentlicht am 12.12.2020

Eine Welt aus tausenden Farben

Tausend Farben der Liebe
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Mit diesem Buch hat die Autorin es geschafft eine Geschichte zu zaubern, die ich so noch nirgends gelesen habe. Über ein Thema, welches mir bis zu diesem Buch nicht einmal bekannt war, mich dafür umso ...

Mit diesem Buch hat die Autorin es geschafft eine Geschichte zu zaubern, die ich so noch nirgends gelesen habe. Über ein Thema, welches mir bis zu diesem Buch nicht einmal bekannt war, mich dafür umso mehr fasziniert hat. Nell und ihr Bruder Leon sind Synästhetiker. Sie nehmen die Welt anders, intensiver wahr. Für sie besteht die Welt nicht nur aus dem, wie wir anderen sie sehen, sondern aus Tönen, Farben, Geschmäckern. Ich finde es richtig toll mal wieder etwas zu lesen, was sich von der Thematik stark zu anderen Büchern abhebt und habe es genossen von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und man merkt den Young Adult Faktor nicht zu stark raus. Zugegeben, zum Ende hin wurde es doch etwas kitschig, doch insgesamt hat mir die Geschichte von Nell und Zac super gefallen. Sie zeigt, dass ein Mensch durch seine Erlebnisse stark geprägt sein und dennoch ein guter Mensch in ihm stecken kann. Dass man nicht immer nur etwas auf das Äußere geben sollte, auf den ersten Eindruck, sondern den Menschen dahinter und seine Geschichte näher kennengelernen muss, um ein Urteil fällen zu können. Es ist erfrischend leicht und hat dennoch seine Höhepunkte. Das Cover ist nicht so ganz mein Geschmack, passt jedoch zum Inhalt des Buches. Und für Leute, die mal eine ganz andere Art von Geschichte lesen wollen, ist ein Blick hinein ganz klar wert!

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