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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2020

Tolle Botschaft, anstrengender Schreibstil

The Music of What Happens
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The music of what happens beschäftigt sich mit vielerlei Themen - mit Homosexualität, aber auch mit heikleren Themen wie Vergewaltigung, Spielsucht oder auch zwischenmenschlichen Aspekten.
Jordan übernimmt, ...

The music of what happens beschäftigt sich mit vielerlei Themen - mit Homosexualität, aber auch mit heikleren Themen wie Vergewaltigung, Spielsucht oder auch zwischenmenschlichen Aspekten.
Jordan übernimmt, nachdem sein Dad gestorben ist, einige Jahre später seinen Food-Truck um die Schulden der Familie zu begleichen. Doch alleine schafft der Jugendliche es nicht und bekommt unerwartete Hilfe von Max, einem seiner Schulkameraden. Die Zeit, die die beiden Männer zusammen verbringen, schweißen sie nicht nur zusammen, sondern verändern auch sie selbst. Sei es ihre Wahrnehmung anderer Menschen oder die Hinterfragung eigener Gedanken. Grundsätzlich sind die Messages im Buch wichtig und toll ausgewählt. Was die Umsetzung jedoch anbelangt hapert es etwas.
Einerseits liegt es am Schreibstil, der auf den ersten Moment zwar 'leicht' wirkt, auf Dauer jedoch anstrengend wird und so gerade die erste Hälfte des Buches zu einem Kampf werden lässt. Man wird mit den Protagonisten einfach nicht warm, was sich erst in der zweiten Hälfte ändert und eindeutig das Buch hochzieht!
Erst dann konnte ich mich richtig in die beiden Männer hineinversetzen, habe sie verstehen können und es als eindeutig angenehmer empfunden die Seiten zu lesen. Es wirkte nicht mehr langatmig und vor allem wurde die Geschichte selbst interessanter.
Man muss sich bei diesem Werk also wirklich durchbeißen und die ein oder andere Passage vielleicht eher überfliegen, um am Ball bleiben zu können, denn die Botschaften selbst sind es eindeutig wert dieses Buch zu lesen. Fazit: 3.5 von 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2020

Walking Dead Flair

Lost Souls
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Wer dieses Buch liest muss automatisch an eine sehr bekannte Zombie-Serie denken - und wenn man sich die Danksagung ansieht wird dies auch bestätigt. Die Menschheit geht an einem Virus zugrunde - gerade ...

Wer dieses Buch liest muss automatisch an eine sehr bekannte Zombie-Serie denken - und wenn man sich die Danksagung ansieht wird dies auch bestätigt. Die Menschheit geht an einem Virus zugrunde - gerade in unserer aktuellen Situation kennen wir die Probleme, die ein Virus mit sich bringt. Und dieses Buch dreht sich darum, wie einige Überlebende Jahre, nachdem es ausgebrochen ist, versuchen nicht getötet zu werden.
Kacey und Jared spielen dabei die Hauptrollen und was ich hier positiv finde ist, dass die Gefühle, die zwischen ihnen entstehen, nicht zu schnell verlaufen. Sie wirken trotz der Umstände real. Dadurch, dass ich die Serie selbst gesehen habe musste ich leider wirklich nur daran denken, wodurch das Buch seine Individualität verloren hat. Es bleibt letztendlich eine abgewandelte Form einer Fanfiktion und das habe ich sehr stark gemerkt, wobei meine Vermutung am Ende auch bestätigt wurde. Die Idee an sich ist gut, aber aufgrund der genannten Gründe fällt es mir sehr schwer eine richtige Bewertung für das Buch festzulegen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Interessante Storyline, hapernde Umsetzung

Sweet Little Lies
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Wenn der eigene Mann nicht der zu sein scheint, wie man dachte. Damit muss sich Betty auseinandersetzen, als ihr Leben und das, was sie glaubte, von der einen auf die andere Sekunde, Zweifel aufwirft. ...

Wenn der eigene Mann nicht der zu sein scheint, wie man dachte. Damit muss sich Betty auseinandersetzen, als ihr Leben und das, was sie glaubte, von der einen auf die andere Sekunde, Zweifel aufwirft. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich spannend und man merkt ganz stark die Charakterentwicklung von Betty und Thom. Dieser Aspekt hat mir besonders gefallen und dass aus dem einfachen Versicherungsmann ein rattenacharfer Agent wurde. Auch Betty entwickelt sich von der einfachen Frau zu einer Badass Woman.
Kritikpunkte bietet das Buch jedoch einige - einerseits wäre da das Cover, welches in meinen Augen zwar schön aussieht, zum Buch an sich aber ganz und gar nicht passt. Dann merkt man, dass das Buch unter seiner relativ geringen Seitenanzahl ganz schön leidet. Die Ereignisse kommen Schlag auf Schlag, wodurch einfach die Tiefe fehlt. Es wirkt meist einfach zu oberflächlich und man hat das Gefühl, dass ma kein einziges Mal zum Durchatmen kommt. Und auch das Ende wirkte auf mich zu schnell und zu extrem. Natürlich hat es den Leser aufatmen lassen, doch die Umstände wirkten irgendwie zu surreal und unpassend für Betty. Es ist also einiges an Luft nach oben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Hype größer als der Inhalt

Don't LOVE me
1

Mit Don't Love Me habe ich den Auftakt einer Reihe begonnen, der von vielen Bloggern gehyped wurde und somit auch nicht an mir vorbei ging. Doch letztendlich musste ich feststellen, dass es diesen für ...

Mit Don't Love Me habe ich den Auftakt einer Reihe begonnen, der von vielen Bloggern gehyped wurde und somit auch nicht an mir vorbei ging. Doch letztendlich musste ich feststellen, dass es diesen für mich nicht rechtfertigt.
Das Cover an sich ist schön gestaltet und weckt ganz klar die Aufmerksamkeit. Die Charakterkarten von Lyall und Kenzie ist wirklich gelungen und gefällt mir ebenfalls sehr gut. Doch der Inhalt hat mich leider viel zu viel hoffen lassen.
Die Storyline an sich finde ich spannend und mal was ganz anderes als sonst - dass sowohl Kenzie als auch Lyall im künstlerischen Bereich begeistert sind, sprich im architektonischen und Designer-Bereich, war für mich sehr spannend und hat sofort Pluspunkte bei mir gesammelt. Und auch die Verhältnisse in der Hierarchie der Hendersons und was es mit seinem Aufenthalt im kleinen Ort zu tun hat, muss ich sagen, dass es interessant umgesetzt wurde.
Was die Emotionen anbelangt kamen sie nur leider zu selten hervor, was sehr schade ist. Kenzie und Lyall haben für mich ein Bild in meinem Kopf und an sich sind mir beide Charaktere sympathisch - beide wollen die Menschen schützen, die sie lieben. Gleichzeitig geben sie jedoch so viel von sich auf, bis zumindest Lyall versteht, dass auch er mal an sich selbst denken muss. Und für ihn ist es Kenzie.
Kenzie strahlt durch die Umstände, die sie so schnell haben erwachsen werden lassen. Und grundsätzlich finde ich ihre Denkweise sehr gut, denn sie versucht logisch an die Dinge ranzugehen und versucht beide Seiten der Medaille zu sehen.
Und dann kommt das Ende Buches. Dies ist meine Meinung zu den Gegebenheiten, die mit anderen nicht übereinstimmen müssen, nur empfinde ich es so:
Ja, dass Lyall ihr die wahren Umstände verschwiegen hat, kann Kenzie sauer machen, das wäre für mich auch nachvollziehbar. Doch nachdem sie die Nachricht abgehört hat hätte sie erstens nicht voreilig handeln dürfen und zweitens hätte sie meiner Meinung nach ihren Verstand müssen!
Kein Mensch wird zu seinem Handeln gezwungen, er tut es selbst. Ja, Lyall hätte seine Worte mit mehr Bedacht aussuchen sollen, doch das lässt sich im Nachhinein nicht ändern. Doch solch eine drastische Entscheidung ist erstens nicht (!) seine Schuld und zweitens hätte sie eine wichtige Sache bedenken müssen - Lyall hat ihr mehrfach von den Umständen vor drei Jahren erzählt, sie wusste also wie es um die Beziehung stand und (!) dass es offensichtliche Komplexe und Störungen in diesem jungen Mädchen gaben, die zumindest für mich verdächtig klangen. Demnach enttäuscht mich das Ende leider sehr, da ich einfach mit mehr gerechnet habe. Dennoch werde ich die Reihe weiterlesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Noch ausbaufähig, Grundidee aber was Neues

Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin
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Das Cover als auch der Klappentext versprechen schon einiges und das, an was man sofort denken muss, sind Vampire und Werwölfe. So ganz liegt man auch nicht falsch, dennoch wurde ich ganz schön überrascht ...

Das Cover als auch der Klappentext versprechen schon einiges und das, an was man sofort denken muss, sind Vampire und Werwölfe. So ganz liegt man auch nicht falsch, dennoch wurde ich ganz schön überrascht als ich herausfand um welche beiden Rassen sich Midnight Shadows dreht. Vorab - mich konnte diese leider gar nicht überzeugen und so hart es auch klingt, wirkt sie auf mich eher lächerlich.

Der Schreibstil an sich ist angenehm und man kommt locker durch die Seiten, allerdings hätte man nochmals über das Manuskript schauen sollen, da mir doch einige Fehler aufgefallen sind. Was ebenfalls etwas störend war ist die Tatsache, dass manche Szenen sehr kurz waren und - gerade das Ende - sehr abrupt und zu oberflächlich behandelt wurden. Die Grundidee gefällt mir wiederum sehr gut.

Sowohl Aaron als auch Olivia sind interessante Charaktere und jeder, der sich im Thema Werwolf etwas auffällt wird schnell die Bindung zwischen ihnen bemerken. Aaron ist für mich ein angenehmer Charakter, dem Loyalität seh wichtig ist. Dennoch, als er auf Olivia trifft merkt man immer mehr wie er seine Prinzipien seinen Gefühlen ihr gegenüber abwägen muss - und bringt dafür auch Opfer. Mit Olivia hingegen bin ich nicht warm geworden. Für mich war sie zu naiv, sprunghaft. Ich konnte sie nicht ernst nehmen und auch das, was man später über sie erfährt und wie sie damit umgeht, kann mich nicht von ihr überzeugen. Das einzig Positive, was ich an ihr sehe, ist das, was sie für Aaron tut und für die kleine Abby. Was die Nebencharaktere angeht haben sich überraschende Wendungen ergeben, die dem Buch Spannung eingebracht haben.

Rundum muss ich aber gestehen, dass es mich nicht wirklich von sich überzeugen konnte. Dennoch bin ich gespannt wie es in Band 2 weitergeht und ob wir noch etwas über die beiden erfahren werden und inwieweit sich die Handlung ändern und verbessern wird. Fazit: 3 von 5

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasie