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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2020

Potential nach oben

Autumn Leaves
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Wir waren kaputt, trugen beide eine Maske. Jeder auf seine eigene Art und Weise, gemeinsam - und doch allein.

Wenn ich mein Empfinden zu diesem Buch beschreiben müsste gleicht es einer mittelmäßigen ...

Wir waren kaputt, trugen beide eine Maske. Jeder auf seine eigene Art und Weise, gemeinsam - und doch allein.

Wenn ich mein Empfinden zu diesem Buch beschreiben müsste gleicht es einer mittelmäßigen Achterbahnfahrt.
Der Anfang war langwierig, schleppend. Ich hatte Probleme mich mit Autumn und dem Erzählstil anzufreunden, und auch was Bryan angeht, war ich ihm nicht wohlgesonnen. Es kamen Szenen vor, wo ihre Gedanken oder auch ihr Verhalten total widersprüchlich gewesen sind, und ich einfach nur den Kopf schütteln konnte (wenn ihr es lesen solltet, verweise ich hier auf ihre Gedanken bezüglich ihrer Mutter und den Interviews hin, dann versteht ihr was ich meine).
Was ich positiv finde ist, dass es sich um eine Sportart dreht, die nicht zum typischen Klischee gehört und die Geschichte so etwas aufwertet. Was dies jedoch meiner Meinung nach wieder runzerzieht ist wie Autumn gepriesen und gelobt wird. Auch hier habe ich es einfach zu realitatsfern empfunden.
Die Probleme, welche Autumn und Bryan jeweils selbst in sich tragen, sind nachvollziehbar und erklären ihr Denken und ihr Verhalten, was die sprunghaften 'Entscheidungen' aber wieder zunichte machen, was die Geschichte wieder mehr runzerzieht, als es nötig wäre.
Letztendlich bin ich zwar mit ihnen warm geworden und hatte keine Probleme die Geschichte fertig zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass ich mehr erwartet habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2020

Mehr erhofft

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Karriere, Träume, Liebe. Das sind wohl die wichtigsten Aspekte dieser Geschichte und die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. Dass es außerdem nicht in den typischen Städten wie New York spielt, sondern ...

Karriere, Träume, Liebe. Das sind wohl die wichtigsten Aspekte dieser Geschichte und die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. Dass es außerdem nicht in den typischen Städten wie New York spielt, sondern in Dänemark, verleiht dem Buch einen besonderen Touch. Das Cover passt ebenfalls perfekt zur Story und finde ich persönlich sehr ansprechend.
Was jedoch den Inhalt selbst angeht war ich leider nicht so begeistert. Der Schreibstil war mir an vielen Stellen zu wörtlich, die Gedanken zu ausgefallen aufgeschrieben. Und auch mit Sophie, der Hauptprotagonistin, bin ich bis zum Ende hin einfach nicht warm geworden. Ihre Entwicklung hat das ebenfalls unterstützt, wodurch mir lediglich das Ende gut gefallen hat.
Zudem ist es mir in der ersten Hälfte des Buches sehr viel schwerer gefallen am Ball zu bleiben als bei der zweiten Hälfte.
Was Nick angeht muss ich sagen, dass mir dessen Auftreten doch sehr knapp vorkam, wenn man bedenkt welche Rolle er letztendlich spielt.
Das Buch hat also noch viel Luft nach oben und es ist wirklich schade, da die Idee selbst mir wirklich gut gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Tolle Message - mittelmäßiges Rüberbringen

V is for Virgin
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Die Idee hinter V is for Virgin ist meiner Ansicht nach wirklich toll - man soll sich nicht schämen für das, was man will, einzustehen. Wenn jemand sich aufheben möchte oder für seiner selbst willen geliebt ...

Die Idee hinter V is for Virgin ist meiner Ansicht nach wirklich toll - man soll sich nicht schämen für das, was man will, einzustehen. Wenn jemand sich aufheben möchte oder für seiner selbst willen geliebt werden will ist eine sehr wichtige Message, weshalb ich die Thematik an sich wirklich toll finde.
Die Umsetzung ist allerdings eher mittelmäßig gelungen. Die Geschichte um Valerie und wie sie zum Symbol 'Virgin Val' geworden ist war leider viel zu übertrieben und unrealistisch. Ich konnte es leider nicht ernst nehmen, ganz abgesehen von Kyle und seiner Band. Ich hatte Probleme mich im Valerie hineinversetzen zu können oder mit ihr warm zu werden, und dass obwohl sie die Hauptprota ist. Ihr Disput mit Kyle über das gesamte Buch war zwar amüsant, irgendwann jedoch einfach nur noch nervig. Und vor allem eine Szene direkt am Anfang des Buches wirkte auf mich doch heuchlerisch, bedenkt man ihren Standpunkt und wie sie über das eigene Wahrnehmen und Behandeln anderer Personen denkt. Daher hat mir tatsächlich das Ende am besten gefallen, zusammen mit ihrem ersten 'intensiveren' Moment.

Was die Nebencharaktere angeht bin ich lediglich mit Isaac und zum Ende hin mit Zach warm geworden. Alle anderen waren so widersprüchlich, dass ich einfach keine Bindung zu ihenne aufbauen konnte.

Und was Kyle angeht - ich verstehe seine Sichtweise und in gewisser Weise auch sein Denken hinter seinem Handeln. Damit will ich nicht seine Meinung unterstützen, sondern kann einfach nachvollziehen, wieso er was tut und sagt. Ironischer Weise finde ich ihn von allen Charakteren am besten und dass trotz seines Verhaltens.

Gespannt auf Band 2 bin ich dennoch, denn meine Hoffnung bleibt bestehen - dass alter und Erfahrungen sich auf die Protas einwirken und Valerie mich eventuell noch überzeugen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.06.2020

Liebe kennt kein Alter

Als du mich sahst
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Zuerst muss ich sagen, dass ich die Thematik an sich interessant finde - schließlich kennt man es eher separat, dass ein jüngerer Mann eine Beziehung mit einer anderen älteren Frau anfängt, oder eine Beziehung ...

Zuerst muss ich sagen, dass ich die Thematik an sich interessant finde - schließlich kennt man es eher separat, dass ein jüngerer Mann eine Beziehung mit einer anderen älteren Frau anfängt, oder eine Beziehung zu einem Prominenten führt. Hier wird beides verbunden und hat es so vom Klischee-Thema abgehoben. Die Charaktere selbst sind sehr gut in Szene gesetzt worden, sodass man sich ein Bild von ihnen - und seine Meinung zu ihnen bilden konnte. Auch der Schreibstil ist flüssig und lässt einen das Buch problemlos durchlesen. Und das Civer selbst ist auch sehr schön.

Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte selbst eher oberflächlich geschrieben ist. Mir hat die gewisse Tiefe gefehlt und wenn diese auftrat, ging es nur um ein und dasselbe Thema - die Zweifel an ihrer Beziehung. Es hat sich mehr oder weniger durch das gesamte Buch gezogen, was auf Dauer leider anstrengend geworden ist.

Dann Ende wiederum ist gut, da es, im Gegensatz zur Thematik selbst, realistischer ausgefallen ist, andererseits sehr aprubt erschien. Insgesamt ein süßes Buch für zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Magie und seine Tücken

Das Flüstern der Magie
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Mit diesem Buch habe ich mich nach langem wieder mal an den Bereich Fantasy gewagt. Fallon und Reed sind Charaktere, die mir sehr sympathisch waren und genauso wie ihre Beziehung, die sich über die Ereignisse ...

Mit diesem Buch habe ich mich nach langem wieder mal an den Bereich Fantasy gewagt. Fallon und Reed sind Charaktere, die mir sehr sympathisch waren und genauso wie ihre Beziehung, die sich über die Ereignisse entwickelt hat, hat sich auch meine Ansicht über die Geschichte. Zu Beginn war ich sehr angetan von der Story, sie war für mich erfrischend und interessant. Doch je näher es ans Ende kam, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass ein gewisses Maß an Spannung gefehlt hat. Die Storyline an sich hat mir gefallen, doch so ganz wollte der Funke einfach nicht überspringen. Für zwischendurch jedoch eine angenehme Story - und im Bücherregal macht sich das Buch auch sehr gut!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere