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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2020

Hoch lebe König Linus! Oder auch nicht?

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Mit Silver Crown ist der Auftakt in eine royale Geschichte eingeläutet worden, die ganz sicher nicht dies ist: ein Traum.
Denn Emilia Lancaster, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Frau, die lieber ...

Mit Silver Crown ist der Auftakt in eine royale Geschichte eingeläutet worden, die ganz sicher nicht dies ist: ein Traum.
Denn Emilia Lancaster, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Frau, die lieber sich selbst treu bleiben will, als vom Gift des Ruhms und Geldes getroffen zu werden. Das und weitere Eigenschaften dieser Frau haben sie mir sofort sympathisch erscheinen lassen und ich finde, dass sie eine taffe Frau ist, die sich nicht zu fein ist ihre Meinung Preis zu geben. Emilia ist nicht das typische Symbol eines Mädchens, welcher ein Kindheitstraum erfüllt wird. Und ich kann all ihre Entscheidungen, ihrem Vater eine Chance zu geben, genauso wie Carter, total nachvollziehen.
Carter selbst ist mir ebenfalls, trotz seiner ruppigen arroganten Art, ans Herz gewachsen, denn genauso wie Emilia verstecken sie hinter ihrem Verhalten tiefgehende Gefühle - den des Verlusts der Familie. Wenn auch auf verschiedene Art und Weisen.
Die Nebencharaktere sind durchdacht und im perfekten Einklang in das Buch eingebaut worden. Drama ganz klar vorprogrammiert!
Man hatte keine Probleme seine Lieblinge zu finden und diejenigen, den man gerne mal in den Hintern treten würde.
Vor allem König Linus konnte mich letztendlich von sich überzeugen, denn ich habe seinen Schmerz über die fehlende Zeit mit seiner Tochter richtig mitempfinden können.
Daher ist das Ende einerseits traurig, andererseits jedoch perfekt für den Übergang in Band 2, den ich nun kaum abwarten kann. Denn ich habe so die Befürchtung, dass noch einiges auf Emilia zukommen wird...

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.08.2020

Positiv überrascht

Never Doubt
0

"Du bist mein 'bis'. Das 'bis', dass alles besser macht."
Wenn ich Emma Scott's neues Werk in wenigen Worten beschreiben müsste wären es diese - emotional, tiefgründig, tragisch.
Die Thematik des Buches ...

"Du bist mein 'bis'. Das 'bis', dass alles besser macht."
Wenn ich Emma Scott's neues Werk in wenigen Worten beschreiben müsste wären es diese - emotional, tiefgründig, tragisch.
Die Thematik des Buches an sich ist nichts Neues - ein gebrochenes Mädchen, was auf einen ebenso gebrochenen Jungen trifft. Doch beide verstecken sich hinter einer Maske, die sie selbst kreiert haben. Und nur sie vermögen es hinter die des jeweils anderen zu sehen.
Wenn ich zwischen Isaac und Willow wählen müsste, wer mein Herz mehr berührt hat, dann hat Isaac haushoch gewonnen. Denn so sehr ich Willow's Gefühlswelt nachvollziehen kann, habe ich bei ihr etwas länger gebraucht um mich auf sie einzulassen wie mit Isaac. Alles, was dieser junge Mann durchleben musste, wie er sein Leiden, sein Kämpfen auszudrücken versucht, hat mich vom ersten Moment an berührt.
Bei ihm habe ich ab der ersten Sekunde verstanden was es für ihn bedeutet seine Gefühle auf eine Art und Weise auszudrücken, die einerseits erschreckend wie faszinierend ist.
Das Highlight des Buches ist für mich definitiv, dass ihre Geschichte mit einer weiteren verknüpft ist - nämlich Hamlet. Und dieses Stück, wie die Szenen, Sätze gewählt wurden, haben einfach genau das widergespiegelt, wie es bei Willow und Isaac im wahren Leben aussah.
Das Buch hat mich positiv überrascht und glänzt nicht nur vom äußeren. Auch wenn ich mir zum Ende hin etwas mehr gewünscht hätte, was den Epilog angeht, da er zum Rest des Buches vergleichsweise zu vorhersehbar ausgefallen ist. Dennoch konnten mir Willow und Isaac genügend Tränen entlocken. Fazit: 4.5 von 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2020

Bizarr, faszinierend, nichts für schwache Nerven

Angels deserve to die
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Nichts für schwache Nerven!
Missbrauch, psychische Spiele - Diese beiden Dinge sind nur zwei der vielen Punkte, die in diesem Buch behandelt und unverschönt veranschaulicht werden. Dennoch, so ernst und ...

Nichts für schwache Nerven!
Missbrauch, psychische Spiele - Diese beiden Dinge sind nur zwei der vielen Punkte, die in diesem Buch behandelt und unverschönt veranschaulicht werden. Dennoch, so ernst und grenzwertig diese Themen auch sein mögen, hat Mika D. Mom es geschafft, mit diesen ein wirklich gelungenes Buch zu kreieren. Es ist mein erstes Buch aus ihrer Feder und ich muss sagen, dass ich begeistert bin!

Da mich nichts so leicht abschreckt hatte ich keinerlei Probleme dieses Buch zu lesen. Die authentischen Charaktere, Verhaltenszüge, die real erscheinen, in Kombination mit einer verkorksten Liebesgeschichte. Es fällt mir wirklich schwer dieses Buch zu beschreiben ohne euch etwas vorweg zu nehmen.

Aber so viel kann ich sagen - Wer die ungeschminkte Wahrheit lesen will, wessen Hemmschwelle nicht niedrig legt, und wer etwas anderes lesen will, der ist bei diesem Buch definitiv richtig!

So bizarr Vice und Anna zusammen waren, desto perfekter wirkten sie für mich füreinander. Und das Ende (?) ist in meinen Augen jenes, welches genau auf diese beiden Menschen zutrifft.

Warum ich das Fragezeichen schreibe? Nun, das werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch lest. Und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Liebe, Vertrauen, Kraft

For that Moment
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Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich davon überzeugt, dass mir das Buch und die Geschichte um Emilia und Vincent gefallen würde. Hat es das?
Das kann ich mit einem eindeutigen JA beantworten! ...

Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich davon überzeugt, dass mir das Buch und die Geschichte um Emilia und Vincent gefallen würde. Hat es das?
Das kann ich mit einem eindeutigen JA beantworten!
Ich persönliche finde es schwer zu sagen was der Hauptpunkt der Story sein soll - die Tatsache, dass Emilia totkrank ist und wortwörtlich jeden Moment sterben kann, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen kann? Dass sie versucht Vincent klar zu machen, dass er mehr ist als der junge Mann, den die anderen sehen?
Vertrauen, Liebe und Freundschaft sind schwerwiegende Punkte in diesem Buch und wurden sehr gut umgesetzt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass man erst nach und nach erfahren hat woran Emilia erkrankt ist, was es mit Vincent's Verhaltens- und Denkweise auf sich hat und man selbst Vermutungen aufstellen konnte.
Mein einziger 'großer' Kritikpunkt ist zum einen, dass Emilia in meinen Augen oftmals sehr naiv und leichtsinnig wirkte. Dass sie sich viel zu schnell als realistisch in Vincent verliebt hat und sich daher auch etwas übertrieben verhalten hat. Und was Vincent angeht muss ich zugeben, dass seine heftigen Stimmungsschwankungen ab und an doch anstrengend gewesen sind.
Das Ende hat mich am meisten überrascht, da ich ehrlich gesagt nicht mit solch einem Hintergrund gerechnet hätte. Es lässt den Leser definitiv auf Band 2 (und ich hoffe, dass es den geben wird) fiebern und was nun aus dem Scherbenhaufen wird, den Vincent zu verantworten hat.

Fazit: 4.5 von 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.08.2020

Körper, Geist und Seele

Siebzehn Jahre. Ohne mich. Mit dir.
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Eltern sein, ohne zusammen zu sein? In vielen Augen ist das Ideal einer Familie, wenn die Eltern zusammenleben, sich lieben und alles für ihr Kind tun. Es in seinen Träumen unterstützen und alles für ihn ...

Eltern sein, ohne zusammen zu sein? In vielen Augen ist das Ideal einer Familie, wenn die Eltern zusammenleben, sich lieben und alles für ihr Kind tun. Es in seinen Träumen unterstützen und alles für ihn oder sie geben würden. Und bei Bennet und Piya erfüllen alle diese Punkte, allerdings mit einem gravierenden Unterschied: ihre gegenseitige Liebe beruht nicht auf romantischer Basis, sondern auf einer tiefgründigen Freundschaft und dem Verlangen für ihr Kind alles in ihrer Macht stehende zu tun.
Dass das aber irgendwann eskalieren wird ist quasi vorprogrammiert und auch hier werden wir, wenn auch fast zwei Jahrzehnte später, dahin überzeugt.
Dennoch finde ich, dass Piya und Bennet etwas geschafft haben, was selbst viele Paare heutzutage nicht zu vermögen scheinen und dafür bewundere ich sie.
Man erkennt in dem Buch ganz genau wie Piya eine charakterliche Entwicklung macht und wie sich diese auf ihr Leben auswirkt. Was der Beruf an Auswirkungen auf das Privatleben haben kann, was passiert, wenn man sich selbst etwas vormacht oder auch, was es heißt, ehrlich zu sein.
In diesem Buch dürfen wir zum einen die Freundschaft zwischen den Eltern hautnah miterleben, aber auch, wie sie mit dem Alter reifer werden. Das Buch hatte auf mich ein ganz andere Wirkung wie andere Bücher, die kaum zu beschreiben ist. Man hat geradezu mit ihnen gelitten und nicht nur einmal sind Tränen geflossen.
Es ist definitiv ein Buch, was sich um das Thema Selbstwahrnehmung, das Elternleben und Freundschaft befasst. Doch nicht nur diese Themen werden angesprochen und ich finde es toll wie so vieles in einer winghgen Geschichte verpackt werden konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere