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Jenoh_DieBuchfluesterin

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Veröffentlicht am 30.08.2020

Mal etwas Anderes!

Zombie Zone Germany: XOA
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Zombie Zone Germany

Xoa

von

Lisanne Surborg


Meinung:

VORSICHT! EVENTUELLE SPOILER!!!!

Schon lange wollte ich mal ein Buch aus der ZZG - Reihe aus dem Amrun Verlag lesen. Als erstres habe ich mich ...

Zombie Zone Germany

Xoa

von

Lisanne Surborg


Meinung:

VORSICHT! EVENTUELLE SPOILER!!!!

Schon lange wollte ich mal ein Buch aus der ZZG - Reihe aus dem Amrun Verlag lesen. Als erstres habe ich mich für Xoa entschieden, welches sich wohl ein wenig von den Übrigen abhebt.

Obwohl auch ich hier mehr Zombies erwartet hatte, entwickelt sich hier eine ohnehin tragische Geschichte in eine enorme Katastrophe.
Die Geschichte der beiden kleinen Mädchen, die hier von einem Irren entführt werden und jahrelang auf ihre Befreiung hoffen, ohne zu wissen, was sie draußen mittlerweile erwartet, hinterlässt schon einen mehr als hoffnungslosen Eindruck.
Dass sie jahrelang seinen grausamen Prüfungen und Launen ausgesetzt sind, berührte mich sehr.
Hervorragend umgesetzt empfand ich die langsam aber stetig verändernde Beziehung der Mädchen zueinander. Während sie sich als Mädchen alles erzählen, sich unterstützen. trösten, verändert sich Lei im Teenageralter und entfernt sich immer mehr von Xoa ( was auch seinen Grund hat), die in ihrer Naivität nicht verstehen kann, was mit ihrer Leidensgenossin, Freundin geschieht und was ihr angetan wird, wenn sie mit "dem Mann" den Keller verlassen darf.

Das Ende empfand ich als sehr passend und es lies mich ein wenig nachdenklich und auch traurig zurück.

Fazit:

Eine Geschichte, die erzählt dass der Mensch, auch in der größten Katastrophe, immer noch das größte Monster ist ( in der ZZG natürlich sowohl die Lebenden als auch die Toten !)

Empfehlung:

Auch wenn Xoa jetzt nicht der typische Zombie-Roman ist, hat mir die Geschichte sehr gefallen und deshalb gibt es dafür eine klare Lese-Empfehlung.

Von mir gibt´s:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2020

Eine toller Abschluss einer tollen Reihe

Die Toten von Largent
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Heute stelle ich euch mal den dritten und letzten Teil der CHRONIKEN DER WESTFAL CHAOTEN namens DIE TOTEN VON LARGENT von ANDREAS REUEL vor. Dabei handelt es sich um eine Fantasy- Reihe, die nicht so ganz ...

Heute stelle ich euch mal den dritten und letzten Teil der CHRONIKEN DER WESTFAL CHAOTEN namens DIE TOTEN VON LARGENT von ANDREAS REUEL vor. Dabei handelt es sich um eine Fantasy- Reihe, die nicht so ganz ernst genommen werden sollte.😏

Rezension

Die Toten von Largent - Die Chroniken der Westfal Chaoten

von

Andreas Reuel

Erhältlich als

Taschenbuch für 12,00 €
Kindle EBook für 7,99 €
ca. 344 Seiten

Herausgeber:
TWENTYSIX Verlag

Genre:
Fantasy / High Fantasy

Dieses Buch wurde mir vom Autor zur Rezension zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal: Vielen lieben Dank!

Inhalt:

Nach dem Gefängnisausbruch kommen die Chaoten endlich im fabelhaften Treveriam an. Während sie dort auf den Ermittler Reginald Vonderlus warten, stellen sich ihnen in dieser unbekannten Stadt neue Herausforderungen in den Weg.
Dabei haftet ihnen noch die ganz große Aufgabe an, das Amulett zu beschaffen und zu zerstören. Unterdessen zieht der Geheimbund der Ekpyrosis seine Fäden und der Magus Salomon Tretenville rüstet seine untoten Soldaten im besetzten Teil der Stadt Trivess auf.
Alles droht aus dem Ruder zu geraten. Die Fahrt steht auf Messers Schneide.
Wird Tolumirantos es schaffen, seine Freunde zusammenzuhalten und ihr eigentliches Ziel nicht aus den Augen zu verlieren?
Kann Reggie eine Drude finden, die ihnen bei der Zerstörung des Amuletts hilft?

Cover:

Sehr schlicht und passend zu seinen Vorgängern und daher als Reihe erkennbar.

Meinung:

Wie auch bei den beiden vorherigen Teilen, wird man hier auch wieder gleich mitten in das Geschehen geworfen und auch dieses Mal hat unsere liebgewonnene Chaoten-Truppe wieder eine Übermacht des Bösen vor sich und muss sich ein ums andere Mal sehr trickreich und mit viel Mut beweisen.

Der Gegenspieler lässt nicht lange auf sich warten und scheint auch irgendwie nicht die Welt der Lebenden verlassen zu wollen.

Der Spannungsbogen wird permanent oben gehalten, gepaart mit den gewohnt flapsigen Sprüchen und einer Menge Untoten, ergab das Ganze einen herrlichen Lese-Genuss.

Ich empfand den Schreibstil dieses Mal als ein wenig ausgereifter um nicht zu sagen erfahrener, aber weiterhin locker-leicht.

Die Handlung war schon von Beginn der Reihe sehr ideenreich und sehr amüsant. Allerdings setzt Andreas jetzt im letzten Teil noch eine Schippchen drauf. Die Geschichte bringt die bekannten Fantasy-Figuren hervor, auch ein paar widerspenstige Wiedergänger sind dieses Mal dabei.
Der sympathische Ermittler hat hier seine großen Momente.

Der Erzählstil ist auch locker-flockig-kumpelig gehalten und auch mit einem ständigen Augenzwinkern zu sehen.

Fazit:

Der krönende Abschluss einer eher ungewöhnlichen Fantasy-Reihe mit Figuren aus bekannten Fantasywelten aus Buch und Spiel, ist durch die sehr modern geschriebene Art und durch die flapsigen Dialoge, doch etwas sehr Eigenes zustande gekommen.

Empfehlung:

Für alle, die mal Fantasy auf eine ganz andere Art und Weise lesen möchten.

Von mir gibt's:

5 von 6 Sterne


diebuchfluesterin

rezension

dietotenvonlargent

andreasreuel

fantasy

highfantasy

diechronikenderwestfalchaoten

lesen #lesemachtsüchtig

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Es bleibt spannend!

Der Prinz der Schmerzen
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Der Prinz der Schmerzen - Von Göttern und Drachen

von

Jen Williams


Inhalt:

Unsere drei Helden Wydrin, Sebastian und Frith müssen den Schrecken bekämpfen, den sie auf die Welt gelassen haben. Lord ...

Der Prinz der Schmerzen - Von Göttern und Drachen

von

Jen Williams


Inhalt:

Unsere drei Helden Wydrin, Sebastian und Frith müssen den Schrecken bekämpfen, den sie auf die Welt gelassen haben. Lord Frith hat eine uralte Magie zum Leben erweckt, die ihrer aller Rettung sein kann. Doch er hat noch nicht gelernt, sie zu beherrschen.

Derweil ruft Wydrins unbesonnene Art eine Horde tödlicher Piraten auf den Plan. Und Sebastian versteht nur langsam, dass ein echter Sieg nur mit einem persönlichen Opfer errungen werden kann.



Cover:

Passend zu den beiden vorherigen Covern, wieder mit einem Drachenmotiv.
Dadurch als Reihe erkennbar.


Kurz-Meinung:

In dieser Folge sind alle unsere Helden der Truppe getrennt und müssen erstmal iher eigenen Gefahren und Abenteuer bestehen, bevor sie wieder vereint sind.
Auch in Folge 3 geht es spannend weiter mit viel Action, blöden Sprüchen und allerlei Gefahren und Geheimnissen.
Obwohl es mir nicht gefiel, dass unsere Truppe getrennt war, begleitete ich jedes fesselnde Abenteuer und freute mich über jeden noch so kleinen Sieg.
In dieser Folge lernt man den Hintergrund von Wydrin und Sebastian kennen und man kann bei beiden ihre Motivation und den daraus resultierenden Handlungen besser nachvollziehen.
Die beiden haben sich zu meinen Lieblingscharakteren entwickelt.


Fazit:

Dieses Fantasy-Abenteuer gefällt mir unheimlich gut und ich bin jetzt mehr als gespannt auf Folge 4 , die ja den Abschluß dieser Geschichte bildet und ich möchte nun endlich wissen, auf welches Ende diese Story hinausläuft.



Empfehlung:

Für jeden Fantasy-Hörbuch-Fan geeignet.
Peter Lontzek liest sehr angenehm und zieht den Hörer in seinen Bann.



Von mir gibts:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Es bleibt spannend!

Von Göttern und Drachen - Folge 02
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Die Geschwister des Nebels - Von Göttern und Drachen
Folge 2

von

Jen Williams


Inhalt:

Schreckliches geht im Dunkelforst vor sich.
Fane und seine skrupellosen Männer terrorisieren die Menschen ...

Die Geschwister des Nebels - Von Göttern und Drachen
Folge 2

von

Jen Williams


Inhalt:

Schreckliches geht im Dunkelforst vor sich.
Fane und seine skrupellosen Männer terrorisieren die Menschen von Kieferngrund. Sie greifen zu den grausamsten Mitteln, um aus den Bewohnern Hinweise auf einen geheimen Schatz der Friths zu pressen. Wydrin, Sebastian und Lord Frith sind die letzte Hoffnung für die geschundene Bevölkerung.
Doch sie brauchen einen guten Plan. Und zwischen Frith und der wohlverdienten Rache an dem Mörder seiner Familie steht ein schier unüberwindlicher Feind:
die gespenstischen Geschwister des Nebels...



Cover:

Auch dieses Mal wieder ein sehr schönes Drachencover, passend zum Vorgänger und daher auch als Reihe erkennbar.



Meinung:

Nach den Abenteuern in der Zitadelle und der damit ausgelösten Katastrophe, zieht es unsere Truppe nach Kieferngrund, wo neue und alte Feinde sie erwarten.

Nachdem ich von der 1. Folge schon recht angetan war, wurde bei Folge 2 so richtig aufgedreht. Die Geschwister des Nebels stehen ihrem Anführer in Grausamkeit in nichts nach und einmal mehr muss unsere liebgewonnene Truppe Zusammenhalt beweisen.

Der Storyverlauf nimmt jetzt mehr Kontur an und die Figuren, vor allem Wydrin, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und durch die jeweiligen Hintergrundgeschichten bekommen alle Charaktere etwas mehr Tiefe.
Der Spannungsbogen wird immer mal wiedere etwas gelockert und dann wieder zum zerreißen gespannt. Einige Geheimnisse werden gelöst, aber nur um neue Fragen aufzuwerfen und um dann alles in einem neuen Licht zu betrachten. Auch an Action und Zwietracht fehlt in dieser Geschichte nicht.

Gelesen wird von Peter Lontzek, der seine Sache immer noch sehr gut macht. Ich höre ihm gerne zu, da er auf eine angenehme Art liest.


Fazit:

Jetzt kann ich definitiv sagen, dass diese Geschichte genau nach meinem Geschmack ist. Folge 2 hat mir sogar noch besser gefallen, als die vorherige, denn nun kennt man sämtliche Figuren etwas besser und versteht deren Beweggründe.
Ich bin sehr gespannt, wie die Story weiter verläuft.



Empfehlung:

Weiterhin sehr empfehlenswert für alle Fans der High Fantasy und für jene die mal in eine Fantasy-Hörbuch reinhören möchten.



Von mir gibt´s:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Sehr lesenswert!

Richtung Nirgendwo
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Richtung Nirgendwo - Melodys Song

von

Michael Dissieux


Inhalt:

Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr ...

Richtung Nirgendwo - Melodys Song

von

Michael Dissieux


Inhalt:

Drei Jahre war ich unterwegs gewesen, immer auf der Suche nach dem letzten Überlebenden. Ich kam durch Dörfer, die keine Namen mehr trugen, und Städte, die so still wie ein Friedhof waren.
Ich begann zu trinken, um die Dämonen zu vertreiben, schrie, um eine menschliche Stimme zu hören und weinte, wenn meine tote Tochter in den Nächten zu mir kam. Drei Jahre blieb ich alleine.
Dann sah ich den Rauch am Horizont ...


Cover:

Ein Cover, welches man sich genau anschauen sollte.
Es ist hervorragend gewählt und ich mag es sehr.



Meinung:

Diese Dystopie ist eher von der ruhigeren Sorte und wer wilde Action oder Zombies erwartet, ist hier definitiv falsch. Man erfährt auch nicht, was genau eigentlich geschehen ist, sondern nur das von einen Tag auf den anderen die Menschen fort waren.

Der Autor lässt tief in die Psyche des einsamen Protagonisten blicken, indem er den Leser durch Rückblicke in die Zeit vor und kurz nach der Katastrophe mitnimmt und ihn die Einsamkeit und Verzweiflung der Figur nicht nur vor Augen führt, sondern hautnah mit erleben lässt.

Der Schreibstil ist locker gehalten, sodass man problemlos durch die Seiten gleiten kann. Die bildhaften Beschreibungen lassen Umgebungungen und Geschehnisse vor dem inneren Auge Realität werden. Man taucht dadurch tief in die Story und in ihre Atmosphäre ein.

Als unser einsamer Wanderer plötzlich Gesellschaft bekommt, ist das Misstrauen groß und die kleine Gruppe muss erst lernen einander zu vertrauen.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und in ihrem Handeln nachvollziehbar. Das macht sie sehr authentisch und als Leser bekommt man das Gefühl, sie persönlich zu kennen.

Das Ende hält eine große Überraschung bereit.
Vielleicht entdeckt aber der ein oder andere aufmerksame Leser, bereits die kleinen Hinweise im Laufe der Geschichte



Fazit:

Ein ruhiger dystopischer Roman, der durchaus seine aufregenden Momente hat, aber dennoch ein eher gemächliches Tempo vorgibt.

Eine Geschichte über Einsamkeit, Verzweiflung und Verlust aber auch über das Wiederfinden des Lebensmutes, Freundschaft, über das Menschsein und alles was damit einher geht.



Empfehlung:

Richtung Nirgendwo kann ich bedenkenlos an Leser weiterempfehlen, die gerne etwas gehaltvollere dystopische Geschichten lesen.


Von mir gibt´s:

5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere