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Jonas1704

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2020

Unterhaltsam und lakonisch

Mord in Highgate
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Was mir an den Autor Anthony Horowitz besonders gefällt ist diese humorvolle Selbstironie mit der seine Krimis geschrieben sind und eine sehr spezielle Atmosphäre somit erschaffen, die das Lesevergnügen ...

Was mir an den Autor Anthony Horowitz besonders gefällt ist diese humorvolle Selbstironie mit der seine Krimis geschrieben sind und eine sehr spezielle Atmosphäre somit erschaffen, die das Lesevergnügen steigert.
Kurz zum Inhalt: Der Anwalt Richard Pryce wird mit einer teuren Flasche Wein als Tatwaffe ermordet von seiner Haushälterin aufgefunden. Detective Inspector Cara Grunshaw ermittelt zusammen mit dem Privatdetektiven Daniel Hawthorne und unserem Autor. Die Tatsache, dass Letzerer sich selbst in das ganze Geschehen miteinbezieht finde ich sehr gelungen. Darauf muss man erst mal kommen.
Die verdächtigen häufen sich und es wird komplizierter als gedacht.
Die Fälle lesen sich unabhängig voneinander und die Auflösung von dem aktuellen Fall war spannend genug um mich durchgehend zu unterhalten. Am Ende gab es noch so einige Umreimheiten, jedoch war das bestimmt Absicht um auf einen weiteren Fall hoffen zu können. Empfehlenswerte Lektüre und ein klarer Lesetipp.

Veröffentlicht am 22.09.2020

Ein toller Lebensratgeber

Das Think Like a Monk-Prinzip
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Der ehemalige hinduistische Mönch Jay Shetty möchte uns mit diesem Buch einen anderen Blickwinkel erklären, mit dem wir das Leben betrachten und unsere Einstellung ändern sollten. Das Buch ist voll von ...

Der ehemalige hinduistische Mönch Jay Shetty möchte uns mit diesem Buch einen anderen Blickwinkel erklären, mit dem wir das Leben betrachten und unsere Einstellung ändern sollten. Das Buch ist voll von weisen Zitaten, viele von denen ich mir aufgeschrieben habe um sie wieder und wieder lesen zu können.
Darüber hinaus ist eines der wichtigsten Botschaften des Autoren die Dankbarkeit und das Positive Denken, damit man das Glück im inneren Frieden finden kann.
Der wunderbar leichte Schreibstil macht es dem Leser einfach sich in all diese Strategietipps hineinzuversetzen und obwohl mir manche bewusst waren, versuche ich doch immer mehr von dieser Einstellung in mein tagtägliches Leben und miteinander einzufügen. Was mir auch ausswerdem gut gefallen hat ist, dass das Buch nicht belehrend ist, sondern auf eine lockere Art und Weise zeigt es uns wie wir selbst zur Ruhe kommen können. Vielleicht ist es auch nichts Neues was der Autor uns da von sich und seinen Gedanken preisgibt, es ist aber gut geschrieben und warum nicht auch, gut vermarktet worden.
Man sollte dem Ratgeber nicht in einem Stpck durchlesen, das Buch verlang Zeit und schrittweise Veränderungen.
Ein paar Kritikpunkte sind meiner Meinung nach das Cover, mir gefallen Gesichtsportraits nicht als Cover sowie die detailierten Lebenabschnitte die er und von ihm erzählt. Beides könnte man veglassen, und deswegen auch der eine Stern Abzug. Trotzdem vor allem für Selbstsucher in ihren ersten Schritten prima geeignet.

Veröffentlicht am 23.08.2020

Atmosphärischer Auftakt einer Serie

Halligmord
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Halligmord“ ist der erste Fall für die Ermittlerin Minke van Horn. Der Postbote findet bei einem Sturm auf einer Hallig einen freigespülten Schädelund Knochen. Sie müssten schon seit Jahrzehnten dort gelegen ...

Halligmord“ ist der erste Fall für die Ermittlerin Minke van Horn. Der Postbote findet bei einem Sturm auf einer Hallig einen freigespülten Schädelund Knochen. Sie müssten schon seit Jahrzehnten dort gelegen haben und die Überschwemmung hat die ans Licht gebracht. Wer war der Tote? Handelt es sich um einen natürlichen Tod oder etwa gar um Mord? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem wieder als Kommissarin zurück in der friesischen Heimat, hat es bei ihrem ersten Fall nicht leicht. Der Tote stellt sich als der Dorfarzt Hinnerk Johannsen heraus, der vor dreißig Jahren bei einer Bootsexplosion ums Leben kam und dessen Leiche nie gefunden wurde.
Hatte man es auf ihn abgesehen?
Greta Henning schreibt flüssig und angenehm. Die Handlung hält die Spannung auf hohem Niveau und die Protagonistin wird symphatisch geschildert. Nebenbei spielen auch die Nebenfiguren eine nicht mindere Rolle und runden den Kreis der Figuren auf interessanter Weise ab. Auch wenn die Handlungsorte fiktiv sind, konnte man sich die Orte bildlich gut vorstellen.
Im Gesamten ein gelungener und gut konstruierter Nordseekrimi dessen Reihe ich sicherlich weiterverfolgen werde.

Veröffentlicht am 23.08.2020

Ein Krimi mit Urlaubsfeeling

Schwarzer August
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Beim Lesen der Leander Lost Krimis hat man Portugal so nah vor Augen, das man denkt man kennt das Land, obwohl man noch nie dort gewesen sein kann. Dies hat man vor allen Dingen dem Autor mit seinen atmosphärischen ...

Beim Lesen der Leander Lost Krimis hat man Portugal so nah vor Augen, das man denkt man kennt das Land, obwohl man noch nie dort gewesen sein kann. Dies hat man vor allen Dingen dem Autor mit seinen atmosphärischen Beschreibungen von Land und Leuten zu verdanken. Der Krimi Plot kommt aber auch nicht zu kurz. In der Algarve explodiert eine Autobombe und sprengt den Schließfachteil einer Bank. Die Einwohner von Fuseta befinden sich in Aufruhr und das Team der Polícia ermittelt zusammen mit dem liebenswerten Austauschkommissar aus Deutschland, Leander Lost. Seine Vorgehensweise und sein Anderssein, dass er dem Asperger-Syndrom verdankt, geben der Handlung das gewisse Etwas. Weitere Bombenanschläge folgen und es ist fast unmöglich zu erkennen, wer der Täter ist.
Losts Privatleben bleibt nicht zur Strecke, überhäuft aber auch nicht die Seiten des Krimis. Für diejenigen, die blutige Szenen und detailierte Tatbeschreibungen mögen, ist dies vielleicht nicht die richtige Wahl. Für einen Urlaubskrimi am Strand aber war es für mich tolle Unterhaltung.

Veröffentlicht am 23.08.2020

Die trügerische Idylle der Provence

Dunkles Lavandou
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Gerichtsmediziner Leon Ritter untersucht die Leiche einer jungen Frau, die unter einer Brücke gefunden wird. Er glaubt nicht an Selbstmord vor allem da es auch Ähnlichkeiten mit einem alten Fall gibt. ...

Gerichtsmediziner Leon Ritter untersucht die Leiche einer jungen Frau, die unter einer Brücke gefunden wird. Er glaubt nicht an Selbstmord vor allem da es auch Ähnlichkeiten mit einem alten Fall gibt. Als dann noch weitere Frauen verschwinden, darunter die Adoptivtochter des Kultusministers, schalten sich auch die gesamten Behörden ein. Doch die Ermittlungen erweisen sich als schwierig.
Spannende Lesestunden und ein flüssiger Schreibstil erwarten die Leser und auch die Entwicklung des Privatlebens vom Gerichtsmediziner wird interessant weitergespinnt. Le Lavandou, das in der wunderschönen anschaulichen Provence liegt, wird lebendig beschrieben und das frühsommerliche Wetter sowie die atemberaubenden Landschaften geben den Eindruck man befinde sich genau dort.
Für mich war dies eines der guten Bücher der Reihe. Ein solider Krimi mit einer guten Portion Lokalkolorit ohne die grossen Brutalitäten mit denen die Krimis in letzter Zeit überhäuft werden. Trotzdem aber mit genügend Spannung.