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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2020

Der beste Zeitreiseroman, den ich je gelesen habe!

Zeitenchaos
1

Inhalt:
Nachdem Pepper herausgefunden hat, dass ihr Freund Fremd gegangen ist, möchte sie nur noch eins. Weg aus ihrem Dorf und weg von ihrem Freund. Sie flüchtet deswegen nach London, wo sie schon immer ...

Inhalt:
Nachdem Pepper herausgefunden hat, dass ihr Freund Fremd gegangen ist, möchte sie nur noch eins. Weg aus ihrem Dorf und weg von ihrem Freund. Sie flüchtet deswegen nach London, wo sie schon immer Leben wollte. Doch während sie ihren Freund einfach nur hinter sich lassen und nichts mehr von ihm hören möchte, lernt sie plötzlich Noah kennen, der ihr gebrochenes Herz wieder zum Leben erweckt. Als sie dann noch durch eine Taschenuhr einen Tag in die Vergangenheit zurückreist, ist das Chaos perfekt. Als sie plötzlich wieder in der Gegenwart ist, hat sich einiges geändert, doch um diese Dinge wieder rückgängig zu machen, bricht sie erneut in die Vergangenheit auf, doch diesmal mit Noah, den sie immer wieder trifft. Doch wie sich herausstellt hat die Taschenuhr einen eigenen Willen und schickt sie in ganz andere Jahrzehnte.
Fazit:
Dieser Zeitreiseroman ist einfach nur großartig. Pepper ist super sympathischen, nett und liebenswürdig. Sie hat es eigentlich gar nicht verdient hintergangen zu werden, doch so kann man sich mit ihr auf die aufregende Reise nach London begeben. Die einzelnen Orte, die sie besucht, sind so detailliert und liebevoll beschrieben, dass man das Gefühl hat selbst dort zu sein. Der Buchladen in Notting Hill, St. Dustan in the East, der Hyde Park und nicht viele weitere. Die Idee mit der Taschenuhr fand ich zumindest ziemlich genial umgesetzt. Sehr geheimnisvoll und mysteriös. Und interessant waren auch einfach die Zeitreisen, ich kann mich an so gut wie nichts vor 2010 erinnern, weshalb es für mich auch einfach interessant war zu erfahren wie die Menschen den früher gelebt haben, was sie getragen haben usw.
Wer aber genau erfahren möchte in welche Jahrzehnte Pepper und Noah reisen, der sollte das Buch selbst lesen, denn ich möchte ja nicht alles verraten. Noah ist übrigens auch ein toller Charakter. Im Gegensatz zu vielen anderen ist er sehr bodenständig und zufrieden mit seinem einfachen Leben. Zudem ist er einfach nur zum Verlieben süß, halt so ein book boyfriend denn sich jeder wünscht. Das Ende mochte ich richtig gerne, auch wenn ich jetzt schlecht sagen kann warum. Insgesamt hat mir die Story einfach nur richtig gut gefallen und vielleicht liegt es auch daran, dass ich bis jetzt nur sehr wenige Zeitreiseromane gelesen habe, das bedeutet ich habe den ersten Band der Edelstein-Trilogie irgendwann mal angefangen😂, aber ich finde einfach, dass die Geschichte einzigartig ist. So etwas liest man auf jeden Fall nicht jeden Tag.
Deswegen kann ich dem Buch auch einfach nur 5/5⭐️ geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2021

Leider komplett anders als erwartet

Das Verschwinden der Erde
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Inhalt:

Aljona und Soija sind seit einem eher kalten Sommertag auf der Halbinsel Kamtschatka nicht mehr auffindbar. Es gibt verschiedenen Theorien, was mit den Geschwistern passiert ist , doch auch nach ...

Inhalt:

Aljona und Soija sind seit einem eher kalten Sommertag auf der Halbinsel Kamtschatka nicht mehr auffindbar. Es gibt verschiedenen Theorien, was mit den Geschwistern passiert ist , doch auch nach Wochen des Suchens von Seite der Polizei sind die beiden immer noch verschwunden.  Währenddessen werden die Leben von den unterschiedlichsten Frauen durch diesen Vorfall beeinflusst. 

Meine Meinung:

Ich hatte letztens richtig Lust mal wieder einen Thriller zu lesen und habe mich dann sehr gefreut, als ich „Das Verschwinden der Erde“ bei LovelyBooks gewonnen habe. Doch leider hat sich das Buch mehr als Roman herausgestellt als ein Thriller, weswegen ich gar nicht verstehen kann wieso  auf der Rückseite des Buches von einem Thriller gesprochen wird. Dennoch hat es mir ganz gut gefallen, wenn es meiner Meinung nach zum Teil sehr langatmig war. 

Der rote Faden in dem Buch ist das Verschwinden der Geschwister Sofija und Aljona und dennoch ist dieser Vorfall eher ein Nebenstrang der Geschichte. 

Insgesamt wurden die Kapitel des Buches nach den Monaten aufgeteilt. Im August, dem ersten Kapitel, verschwinden Sofija und Aljona und danach wird jeder weitere Monat aus der Sicht einer andern Frau geschildert. Manche Kapitel fand ist ziemlich spannend und andere haben sich leider nur gezogen. Zum Teil fand ich die Länge auch ziemlich krass. Das vorletzte Kapitel hatte sage und schreibe 70 Seiten. 

Im Allgemeinen ging es in den Kapiteln auch immer um das Selbe. Man hat die Frauen und ihre Familien kennengelernt, viel über ihre Leben und was für Probleme sie haben erfahren. 

Außerdem fand ich es schade, dass das Buch ein offenes Ende hat. Man kann sich selbst das Ende ausmalen, doch diese Sicherheit, dass es wirklich so passiert hat man nicht. Außerdem hätte ich es mir gewünscht, dass die verschiedenen Stränge der Geschichte noch mehr zusammenlaufen. 

Am spannendsten fand ich es jedoch einmal hinter die Kulissen von Russland schauen zu können. Man viele Einblicke in die Leben der Frauen, durch die man sehr vieles über das Leben in Russland und insbesondere auf der Halbinsel Kamtschatka erfährt. 

Fazit:

Schlussendlich fand ich schon, dass sich die Geschichte recht in Länge gezogen hat. Leider war sie auch nicht so spannend und das Ende hat mir auch nicht so gut gefallen, weswegen ich dem Buch 3/5 Sterne gebe. Und wer auf einen spannenden Thriller hofft, sollte das Buch besser nicht lesen. 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2020

Die Story hat einfach zu viele Ecken und Kanten

Engelsflammen
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Inhalt:
Luce brauchte endlich Antworten auf die ganzen Fragen, die das ganze Chaos um sie herum verursacht haben. Dafür reist sie durch die Verkünder in die Vergangenheit. Ihr Ziel ist es herauszufinden, ...

Inhalt:
Luce brauchte endlich Antworten auf die ganzen Fragen, die das ganze Chaos um sie herum verursacht haben. Dafür reist sie durch die Verkünder in die Vergangenheit. Ihr Ziel ist es herauszufinden, was es mit dem Fluch auf sich hat und warum sie jedes Mal sterben muss. Dabei lässt sie sich von keinem helfen, bis auf den kleinen Gargoyle Bill, der Ihr oft in Zwickmühlen zur Hilfe kommt. Doch während sie immer weiter in der Zeit zurückreist, merk sie wie sehr sie Daniel liebt und ihn vermisst. Dies lässt sogar noch mehr nach antworten suchen, als schon zuvor, doch wie weit muss sie zurückreisen, bis sie die Wahrheit herausfindet?
Fazit:
Hätte ich nicht wissen wollen, was es mit dem Fluch rund um Luce und Daniel auf sich hat, hätte ich im Nachhinein wahrscheinlich zweimal überlegt, ob ich das Buch lesen soll oder nicht.
Die Idee an sich ist eigentlich ganz gut und die Aufdeckung des Fluchs ist ja auch ziemlich wichtig für die Story, aber insgesamt war die Geschichte sehr langatmig und langweilig. Am Anfang war es noch interessant, mit Luce durch die Zeit zu reisen, doch irgendwann hat es sich einfach nur noch sooo in die Länge gezogen. Man muss bedenken, dass sie in diesem Teil auch wirklich nichts anderes macht, als durch die Zeit zu springen. Ich glaube schon allein, dieser Aspekt macht es schwierig, 400 Seiten „spannend“ zu gestalten. Dennoch kamen ab und zu ein paar unerwartete Dinge vor, die die Story wieder ins Rollen gebracht haben.
Ansonsten fand ich es noch gut, dass nicht jedes Kapitel aus der Sicht von Luce erzählt wird, sondern auch aus der von Daniel, das hat einfach einen ganz anderen und neuen Einblick in die Geschichte gegeben und hat es dadurch auch ein wenig interessanter gemacht.
Bill, ein kleine Gargoyle, der Neu in dieser Geschichte ist, hat die Story auch noch definitiv aufgewertet, denn ohne jetzt zu viel zu verraten, er ist nicht wirklich der, der er zu sein scheint.
Letztendlich ist dieser Band eher nur ein Lückenfüller und zudem nicht mal besonders großartig. Die Geschichte hat mehr Ecken und Kanten, als das sie noch richtig gut wäre, aber ein Paar gute Sachen gab es dann doch, weshalb es 3/5 Sternen von mir gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2020

Ein Abenteuer in eine Welt voll Magie

LUCE
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Inhalt:

Luce Leben war ganz normal, bis sie Mal etwas Neues ausprobiert hat und auf eine Party gegangen ist. Jules ihr bester Freund hat aber ein bisschen zu viel getrunken und sie im Stich gelassen, ...

Inhalt:

Luce Leben war ganz normal, bis sie Mal etwas Neues ausprobiert hat und auf eine Party gegangen ist. Jules ihr bester Freund hat aber ein bisschen zu viel getrunken und sie im Stich gelassen, weshalb Luce so schnell wie möglich die Party verlassen hat. Doch sie merkt auf dem weg nach Hause, dass sie verfolgt wird, als sie auch schon von einem gefährlichen und gruseligen etwas angegriffen wird. In letzter Sekunde wird sie von Jason, den sie kurz zuvor auf der Party kennenlernen dürfte, gerettet. In der Sekunde hat sich ihr Leben um 180 Grad gewendet und plötzlich wird sie in eine Welt voll Magie und magischen Wesen geworfen.
Fazit:

Der erste Band der Civitas Lux Saga ist auf jeden Fall sehr vielversprechend.

Mein größtes Problem mit dem Buch war eigentlich der andauernde Sichtwechsel. Gerade am Anfang, wo ich mich noch mit den ganzen Protagonisten zurechtfinden musste, war es zum Teil ziemlich verwirrend, dass die Geschichte mitten in einem Abschnitt plötzlich aus der Sicht einer anderen Person erzählt wurde. Doch, als ich erstmal die Protagonisten kennen gelernt habe, konnte ich mich auch viel besser in der Geschichte zurechtfinden und die Sichtwechsel haben mir auch nichts mehr ausgemacht.

Die Protagonisten im Allgemeinen waren ganz sympathisch. Mel, die Schwester von Jason, ist aber mein Lieblingscharakter. Sie ist einfach nur unglaublich nett, liebenswürdig und warmherzig. Am wenigsten mochte ich Jules. Er war mir einfach von Anfang an unsympathisch, zu anhänglich und zu nervig. Luce fand ich ganz ok, genauso wie Jason.

Die zweite Sache, die ich an dem Buch nicht mag, ist die Dreiecksbeziehung zwischen Jules, Jason und Luce. Gegen so ein bisschen hin und her habe ich auch nichts, aber das hier war einfach zu viel Dreiecksbeziehung für mich.

Die Story ist ansonsten super, wenn gleichzeitig auch noch ein wenig ausbaufähig. An manchen Stellen, vor allem im Mittelteil, hätte ich mir zumindest ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Aber das Ende sowie der Anfang waren so schon sehr gut. Am Ende gab es dann einen riesengroßen Cliffhänger, weswegen ich unbedingt Band zwei lesen muss, damit ich weiß wie die Story weitergeht.

Insgesamt bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 07.08.2020

Ein Buch das mich bis ins Mark berührt hat

Für die Familie
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Inhalt:
Seit dem Tod ihrer Mutter und ihrer besten Freundin geht es in Kims Leben immer weiter abwärts. Schule interessiert sie nicht mehr, stattdessen geht sie Abend für Abend feiern. Sie raucht, trink ...

Inhalt:
Seit dem Tod ihrer Mutter und ihrer besten Freundin geht es in Kims Leben immer weiter abwärts. Schule interessiert sie nicht mehr, stattdessen geht sie Abend für Abend feiern. Sie raucht, trink zu viel Alkohol und schleppt jeden Abend einen anderen Kerl ab. Aber so wirklich lässt sie niemanden an sich heran, denn keiner soll von ihren Ängsten und ihrer kaputten Familie erfahren. Doch ein gravierender Vorfall in ihrer Familie, ändert etwas in ihr. Plötzlich fängt ihre Schutzmauer, die sie um ihre Gefühle errichtet hat, an zu bröckeln. Aber auch die anderen Familienmitgliedern, bleiben davon nicht unberührt. 
Fazit:
Ich muss sagen, dass ich wirklich sehr positiv von dem Buch überrascht bin. Der Klappentext hat, mich sofort angesprochen, aber dass mir das Buch so nahe gehen würde, hatte ich nicht gedacht. 
Eigentlich ist das Buch ein New Adult Roman, aber es steck noch so viel mehr darin. Es beinhaltet zum einem eine typische Liebesstory, zum anderen aber auch eine eher ungewöhnliche. Aber auch der Aspekt Familie wir in diesem Buch groß geschrieben.
In dem Buch werden viele wichtige Themen angesprochen, welche die meisten von uns wahrscheinlich aus dem Alltag kennen. Vielleicht nicht so krass, wie in dieser chaotischen Familie im Buch, aber dennoch sind sie einem nicht unbekannt. Auch Demenz spielt in dieser Story eine große Rolle. Vielleicht hat der ein oder andere schon Erfahrungen mit dieser Krankheit. Ich habe sie nämlich. Und vielleicht auch gerade, weil mein Opa selbst Demenz hatte, konnte ich mich so gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich konnte ihre Ängste verstehen und diese schlimme Situation, wenn man auf einmal nicht mehr erkannt wird. Aber auch die alltäglichen Teenie Probleme werden hier nicht weniger deutlich.
Die Geschichte wird übrigens nicht nur aus Kims Sicht erzählt, sondern auch aus der von Maria, ihrer Großmutter. In Kim konnte ich mich sehr gut hineinversetzten, da wir Teenager ja alle die gleichen Probleme haben. Anfangs musste ich mich erstmal daran gewöhnen, ein Buch zum Teil aus der Sicht einer alten Dame zu lesen, aber im Enddefekt, war es gar nicht so anders.
Das Buch ist an sich nicht lang und die Kapitel sind kurz, so dass man es wirklich gut auch zwischendurch lesen kann. Der Schreibstil ist zudem wirklich locker und es ist alles sehr gut und einfach erklärt.
Die gesamte Story hat mich übrigens wirklich fertig gemacht, von ich bin den Tränen nahe bis ich kann nicht mehr aufhören zu lachen, war wirklich alles dabei. Ich glaube, dass es auch zu einem meinen Jahreshighlights gehören wird, den so ein Buch wie dieses habe ich wirklich noch nie gelesen, weshalb "Für die Familie" für mich etwas wirklich Besonderes ist. Deshalb gebe ich dem Buch 5/5 ⭐️ und kann euch nur empfehle dieses Buch zu lesen. Springt einfach Mal ins kalte Wasser und lasst euch auf das Buch ein, vielleicht werdet ihr dann genau so überrascht davon sein wie ich.

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