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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2020

Perfekter Liebesroman

Song for Song. Liebe im Duett
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Song for Song ist ein wunderschöner Jugendliebesroman. es geht um Kai, dem Schönling der Schule, und Sasha. Sacha liebt Musicals, so kommt es gelegen, dass an ihrer Schule ihr Lieblingsmusical aufgeführt ...

Song for Song ist ein wunderschöner Jugendliebesroman. es geht um Kai, dem Schönling der Schule, und Sasha. Sacha liebt Musicals, so kommt es gelegen, dass an ihrer Schule ihr Lieblingsmusical aufgeführt wird. Sie bekommt die Hauptrolle und kann ihr Glück kaum fassen. Wäre da nicht Kai. Kai, der sie einmal zutiefst beleidigt und bloßgestellt hat. Er bekommt die andere große Rolle und damit sieben Küsse.

Der Schreibstil von Verena Bachmann ist sehr leicht und flüssig. das Buch lässt sich schnell lesen, was auch daran liegt, dass die Geschichte nie langweilig wird.
Sasha war so lustig. Sie hat mich sehr oft zum lachen gebracht und jedes mal dachte ich: Haha, das könnte so ich sein!
Ich verstehe, dass sie Kai anfangs überhaupt nicht leiden kann, ihn immer wieder stehen lässt oder ignoriert. Er hat sie unbewusst stark verletzt und damit auch ihr Selbstbewusstsein vorübergehend geschwächt.
Sasha hat eine tolle Familie und fantastische Freunde. Es hat richtig Spaß gemacht, mit ihr durchs Leben zu gehen.

Kai konnte mich auch für sich gewinnen. Er liebt seine Familie und ist besonders für seine kleine Schwester immer da. Man muss ihn schon dafür einfach lieben!
Kai ist außerdem sehr ehrgeizig und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Das liegt auch an seinem sehr großen Selbstbewusstsein. Aber auch das beginnt manchmal zu bröckeln...

Alle Nebencharaktere waren gut dargestellt, dafür, dass das Buch nur knapp 300 Seiten hat. Sie waren allesamt liebenswert und es hat mich gefreut etwas über sie zu erfahren.

Ich kann nur sagen, ich habe dieses Buch geliebt und an einem Abend durchgelesen. Sasha war so lustig und verrückt. Kai war ein typischer Bookboy. Hinreißend!

Lest dieses Buch! Es wird unterschätzt und bekommt viel zu wenig Aufmerksamkeit!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2020

BlAKE IST EINFACH PERFEKT!

Dream Again
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Dream again ist wie die meisten wissen, der 5 Band der heißbegehrten Again-Reihe von Mona Kasten und hoffentlich nicht der letzte!

Ich liebe liebe liebe die farbliche Gestaltung des Covers! Das blau ist ...

Dream again ist wie die meisten wissen, der 5 Band der heißbegehrten Again-Reihe von Mona Kasten und hoffentlich nicht der letzte!

Ich liebe liebe liebe die farbliche Gestaltung des Covers! Das blau ist wunderschön und bereitet mir allein damit eine Freude.

Jude hat eine wirklich schwere Zeit hinter sich und zieht deswegen zu ihrem Bruder. Einen anderen Ausweg gibt es für sie nicht, auch wenn sie dort auf ihren Exfreund Blake trifft.
Anfangs ist er wirklich schlecht gelaunt und lässt es an Jude aus. Klar, sie hat ihm das Herz gebrochen und er weiß nicht einmal warum sie das getan hat. Ich wäre an seiner Stelle auch nicht gerade erfreut.

Die ersten 120 Seiten des Buchen haben sich sehr gezogen, sodass ich nicht so motiviert war weiter zu lesen. Von meinem Freunden habe ich allerdings nur positives gehört und sie schwärmten richtig für dieses Buch. Das hat mich angetrieben der Geschichte weiter zu Folgen.

Nach den besagten 120 Seiten, ging es bergauf. An dieser Stelle gab es eine Rückblende von vor 1,5 Jahren, wodurch ich die beiden liebgewonnene habe. Man merkt, wie verliebt die beiden früher einmal waren. Dadurch hat sich auch mir die Frage gestellt: Wie konnte daraus so eine Feindseligkeit entstehen?!

Mit zunehmenden Seiten habe ich Blake richtig lieben gelernt und mitgefiebert. Er ist sehr sensibel, wenn es um seine Gefühle geht. Aber er ist auch lustig, klug und liebevoll. Ein richtiger Schatz!

Die "neuen" Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch und interessant dargestellt. Ich hoffe es wird weitere Bücher zu ihnen geben!


Schade fand ich nur, dass ausgerechnet Scott Yoga macht. Scott ist schwul, wie man gegen Ende des Buches sicher erfährt und sich seit Anfang an selbst denken kann, da er seinen Exfreund erwähnt.
Es gibt in unserer Welt schon genug Klischees über Schwule, wie: Nur Schwule schminken sich oder eben wenn Männer Yoga machen, sind sie Schwul!
Mona Kasten hat mit ihrem Buch diese Vorurteile verstärkt, was ich wirklich sehr schade finde.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2019

Ich bin verliebt!

The Deal – Reine Verhandlungssache
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>Hier ist Garretts Nachhilfelehrerin. Du gehst mir auf die Nerven. Wir sind in dreißig Minuten fertig. Ich bin mir sicher, dass du bis dahin dein Höschen anbehalten kannst. <
~Hannah in The Deal- reine ...

>Hier ist Garretts Nachhilfelehrerin. Du gehst mir auf die Nerven. Wir sind in dreißig Minuten fertig. Ich bin mir sicher, dass du bis dahin dein Höschen anbehalten kannst. <
~Hannah in The Deal- reine Verhandlungssache

INHALT
In The Deal geht es um Hannah und Garrett. Hannah hat schon länger ein Auge auf Justin, einen Footballspieler des Colleges geworfen. Nur leider schenkt er ihr keine Beachtung. Um ihre Popularität zu steigern und damit Justin auf sie aufmerksam zu machen, lässt sie sich auf einen Deal mit dem Eishockeyspieler Garrett Graham ein.

The Deal von Elle Kennedy ist der erste Band der Off-Campus-Reihe. Es folgen noch drei weitere Bände, in welchen es um andere Protagonisten aus der gleichen Welt, wie in The Deal, geht.

GESTALTUNG/SCHREIBSTIL
Das Cover und die Farbgestaltung des Buches gefallen mir sehr gut. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Personen auf dem Cover. Hier sind allerdings die Gesichter nicht zu sehen und im Hintergrund ist ein wunderschöner Sonnenuntergang, was die Sache wieder wettmacht.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen und die Seiten flogen nur so an einem vorbei.
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Abwechselnd aus der Sicht von Garrett und der Sicht von Hannah. Dadurch haben wir einen Einblick in die Gedanken von beiden Protagonisten bekommen. Das gefällt mir persönlich immer sehr gut. Die Handlung wird in chronologischer Reihenfolge erzählt. Es wird weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit gesprungen.

MEINE MEINUNG
Ich muss sagen, ich liebe dieses Buch. Es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights und einfach nur ein Traum. Deswegen habe ich es auch innerhalb eines Tages beendet.
Meine Meinungsschilderung wird hier sehr kurz ausfallen, da ich einfach nichts zu bemängeln habe. :)
Die Protagonisten waren mir unheimlich sympathisch. Hannah mochte Garrett am Anfang überhaupt nicht. Er ist Sportler und sie denkt, er bekommt alle guten Noten hinterhergeworfen und wäre eingebildet.
Ihre Meinung über ihn und auch ihre Umgehensweise ihm gegenüber war sehr realistisch. Sie fand Garrett nicht schrecklich und gleichzeitig unheimlich sexy. Sie wollte anfangs wirklich nichts von Ihm, was ich als sehr ansprechend empfunden habe.
Beide nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie sagen meist, was sie denken. Bei Unterhaltungen reden sie nicht erst um den heißen Brei herum, wenn ihnen etwas nicht passt, sondern sagen es direkt (Weiter Pluspunkt, da es niemand lange aushält,, wenn die Protagonisten einfach nicht mit der Sprache rausrücken.)
Kommen wir zu den Hintergrundgeschichten der Figuren. Garrett und Hannah hatten eine schwere Kindheit. Beide kommen mittlerweile ganz gut damit klar, trotzdem reichen die Folgen der Geschehnisse bis in die Gegenwart. Es war interessant und spannend die Erlebnisse der beiden zu erfahren und wie auch tragische Ereignisse die Zukunft beeinflussen können, obwohl der vermeidlich schwierigste Teil bereits überwunden ist.
Gerade die Nebenfiguren Logan, Tucker, Dean und Allie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jeder hat eine andere Persönlichkeit. Sie sind alle verschieden und sind auf andere Weisen interessant. Umso mehr freue ich mich auf die nächsten Teile, die wohl alle in einem rutsch gelesen werden. :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Romantisch, Sexy, Humorvoll!

Prince of Passion – Henry
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>Du solltest keine Angst vorm Sterben haben, Sarah. Sterben muss jeder mal. Das Einzige, wovor man Angst haben sollte, ist vorher nicht gelebt zu haben. <
~Henry in Prince of Passion-Henry

1. Inhalt

Henry ...

>Du solltest keine Angst vorm Sterben haben, Sarah. Sterben muss jeder mal. Das Einzige, wovor man Angst haben sollte, ist vorher nicht gelebt zu haben. <
~Henry in Prince of Passion-Henry

1. Inhalt

Henry ist der neue Thronfolger von Wessco. Auf diese Rolle ist er jedoch nie vorbereitet worden und so kommt es, dass sie Queen ihn auf einen abgelegenen Landsitz verbannt. Dort soll er weniger Skandale verbreiten und sich auf seine neue Verantwortung vorbereiten. Doch das geht gewaltig schief, da Henry seinen eigenen Kopf hat und für eine lustige Unterhaltung sorgt. Nicht das ihm noch langweilig wird…

Prince of Passion - Henry ist der zweite Teil Trilogie. Alle Teile spielen in der gleichen Welt, haben allerdings unterschiedliche Protagonisten. Das Buch kann unabhängig vom ersten Band aus gelesen werden. (Man spoilert sich allerdings das Ende, welches wie ich finde, aber vorhersehbar ist.)

2. Schreibstil/ Gestaltung

Das Cover finde ich wunderschön. Es ist grau, mit goldenen Blattverzierungen und mit schwarzer Schrift. Durch das Gold besitzt es eine königliche Ausstrahlung, was natürlich super zum Inhalt passt. Auch im Regal sieht es sehr schön aus, da es perfekt zum Vorgänger passt. Besonders Loben muss ich die zwei Krönchen am Buchrücken. Man sieht auf Anhieb, dass dieses Buch der zweite Band ist und muss nicht erst Rätselraten.

Das Buch lässt sich wie schon der erste Teil flüssig lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt zu den Figuren. Wir bekommen Einblick in die Gedanken von Sarah und von Henry. Die Perspektiven wechseln sich in regelmäßigen abständen ab. Das gefällt mir bei Büchern immer sehr gut, da ich so mehr Einblick in das Geschehen habe und Meinungen aus zwei Sichtweisen bekomme.


3. Meine Meinung

Ich muss zugeben, dass ich Henry im ersten Teil nicht sehr sympathisch fand. Er war ein echter Partylöwe und war gefühlt nie nüchtern. Auch am Anfang seines Buches konnte er mich nicht ganz von sich überzeugen. Er wirkte wie ein typischer Draufgänger, was ich an sich nicht schlimm finde. Allerdings war er sehr Oberflächlich und hat einen denken lassen, dass er Frauen nur als Objekt ansieht.
Im laufe der Handlung hat er sich geöffnet, er hat einem gezeigt, dass er sehr mitfühlend ist und anderen unbedingt helfen möchte. Er kümmert sich um Familien, die eine wichtige Person im Krieg verloren haben. Das hätte ich im anfangs nicht zugetraut und hat mich positiv überrascht.
Henry ist meistens eine Frohnatur und lässt sich nichts von andern sagen. Klar er ist ja auch der Kronprinz und kann damit machen was er möchte. Denkt er zumindest. Er liebt es, wenn er von Anderen überrascht wird. Nicht im Sinne von Geschenken, sondern das Personen etwas tun, etwas sagen, was er nicht von ihnen erwartet hätte.
Dadurch findet er Interesse an Sarah.
Sie ist eine schüchterne, höfliche, kluge und Bücherliebende Protagonistin, die man einfach bezaubernd finden muss. Sarah hat Kontersprüche und zweideutige Anspielungen parat, die man ihr anfangs gar nicht zugemutet hätte. Dadurch hat sie das Buch aufgelockert und Schwung hineingebracht.
Wie auch Henry hat Sarah eine tragische Vergangenheit, die sie versucht zu bewältigen. Was sie in ihrem Leben schon durchmachen musste, müsst ihr selbst herausfinden.
Nun kommen wir leider zu dem Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat.

[leichter SPOILER]

Und das ist die allgemeine Handlung der Geschichte: Die Carstingshow. Anfangs musste ich sofort an Selektion denken und war somit geteilter Meinung. Einerseits habe ich Selektion geliebt, andererseits wirkte es auch wie ein Abklatsch. Es war wie Selektion, gleichzeitig aber auch irgendwie nicht. Die Dreharbeiten der Show waren mir zu ungenau dargestellt und Sarah kam darin nicht vor, obwohl sie ja ihrer Schwester beistehen sollte. Es wirkte allerdings so, als ob sie im Landsitz nur Urlaub machen würde. Von der Show haben wir lediglich mitbekommen, wo die Kameras standen und wann Henry wo hingehen sollte. Zu selten gab es stellen, wo wir wirklich Gespräche mit den anderen Frauen mitverfolgen konnten.

4. Fazit

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Es gab lustige, nachdenkliche, romantische und total unerwartete Szenen, was mir sehr gut gefallen hat. Das Buch lies sich flüssig lesen und es war eine gute Geschichte für zwischendurch. Für jeden der ein Royalfanatiker ist, ist dieses Buch die richtige Wahl.

Veröffentlicht am 30.11.2019

ENTTÄUSCHENDE FORTSETZUNG

Flying High
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Erst einmal muss ich leider sagen, dass ich mich durch das Buch etwas durchquälen musste. Den ersten Band habe ich sofort nach der Erscheinung gelesen, sodass ich auf Flying High lange warten musste, bis ...

Erst einmal muss ich leider sagen, dass ich mich durch das Buch etwas durchquälen musste. Den ersten Band habe ich sofort nach der Erscheinung gelesen, sodass ich auf Flying High lange warten musste, bis ich endlich weiterlesen konnte. Auch diesen Teil habe ich mir direkt am Erscheinungstermin zugelegt. Ich war gespannt, wie es weitergeht und hatte große Erwartungen, die aber leider nicht befriedigt werden konnten.

Die ersten 40 Seiten sind noch Spannend, doch dann plätschert die Handlung nur noch so dahin. Es passiert fast nichts, wodurch sich auch keine Spannung aufgebaut hat.
Die Gedanken der Protagonisten sind auf Dauerschleife gestellt. „Ich weiß nicht, wie ich ohne Katie leben soll.“ oder „Ich wollte damit doch niemanden verletzten, ich wollte nur wieder bei Katie sein.“ sind Hailees Lieblingssätze.

Immer wieder musste ich mich zwingen weiterzulesen. Um ehrlich zu sein, habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, dass Buch ganz abzubrechen.
Ich muss zugeben, dass die Thematik sehr kompliziert umzusetzen ist. Ein Selbstmordversuch und der Verlust von gleich zwei Personen, die man liebt, ist ein sensibles Thema. Um danach mit seinen Leben in Einklang zu kommen, braucht man viel Kraft und Zeit. Dieser Aspekt ist in dem Buch sehr gut herübergekommen und allgemein ist die Handlung sehr realistisch dargestellt.
Ich kann mir vorstellen, dass sich die Gedanken dann immer um das eine drehen, wie es in dem Buch dargestellt wurde. Nur leider ist das nicht Fesselnd und die Spannungskurve ist nicht wirklich vorhanden.

Ab Kapitel 20 ging es wieder aufwärts, jedoch war es nie so toll, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.


Fazit:

Für mich war Flying High einfach zu langweilig. Es kam nicht viel Spannung auf, da die Handlung sehr realistisch dargestellt wurde. Der Prozess sich selbst zu lieben, mutig und nach dem Tod einer geliebten Person wieder glücklich zu sein, ist eben ein langwieriger und nicht so ereignisreicher Vorgang. Für mich, jemanden, der viele unerwartete und herzzerreißende Aktionen braucht, ist es einfach nicht so überzeugend. Für jemanden, den es reizt zu erfahre, wie die Selbstfindung nach einem so tragischen Ereignis verlaufen kann, ist es vielleicht genau das richtige.