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Veröffentlicht am 03.12.2020

Packender Kriminalroman

Aus dem Schatten des Vergessens
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Inhalt:
Montreal, heute: Am Tag vor Weihnachten wird Judith Harper, eine renommierte Psychologin, auf grausame Weise umgebracht. Zur gleichen Zeit verschwindet Nathan Lawson, ein angesehener Anwalt, nachdem ...

Inhalt:
Montreal, heute: Am Tag vor Weihnachten wird Judith Harper, eine renommierte Psychologin, auf grausame Weise umgebracht. Zur gleichen Zeit verschwindet Nathan Lawson, ein angesehener Anwalt, nachdem er in Panik Dokumente auf einem Friedhof vergraben hat. Wenig später stürzt sich ein Obdachloser von einem Wolkenkratzer. Im Mantel des Obdachlosen: die Brieftaschen von Harper und Lawson. Als Sergent-Détective Victor Lessard, der selbst ein Getriebener ist, gemeinsam mit seiner Partnerin Jacinthe Taillon die Ermittlungen aufnimmt, wird den beiden eine verstörende Aufnahme zugespielt, auf der die Stimme von Lee Harvey Oswald zu hören ist, dem Mann, der einst J. F. Kennedy erschoss und der jetzt aus dem Grab zu ihnen spricht. Lessard und Taillon stehen vor einem Fall, der sie in die dunkelsten Abgründe sowohl der menschlichen Seele als auch der amerikanischen Geschichte führt.

Meine Meinung:
Der Autor Martin Michaud hat einen flüssigen Schreibstil, der, obgleich er hin und wieder ein wenig langatmig erscheint, trotzdem viel Spannung aufbaut und den Leser somit bei der Stange hält. Die nicht allzu langen Kapitel tragen dazu bei, den Spannungsbogen immer weiter aufzubauen und zum Ende fast jeden Kapitels (zumindest während des letzten Drittels der Geschichte) den Atem anzuhalten. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und kann das Buch deshalb nicht mehr aus der Hand legen!

Der Stil und das Setting der Geschichte erinnerten mich während des Lesens stark an skandinavische Krimi/Thriller – was mir gut gefallen hat.

Das Ermittlerduo Lessard und Taillon ist ein eingespieltes Team, obgleich sie sich aufgrund ihrer gegensätzlichen Charaktere des Öfteren in den Haaren haben. Dieser Umstand ließ mich etwas schmunzeln, da die beiden mir trotz oder besser gesagt aufgrund ihrer Ecken und Kanten sehr ans Herz gewachsen sind.
Vor allem das Privateben von Victor Lessard wird in diesem Buch öfter thematisiert und so lernen wir ihn und seine Lieben näher kennen. Aber auch seine inneren Dämonen und Ängste werden uns als Leser nähergebracht. Und gerade hier wurde Lessard mir immer sympathischer, da der Mensch durchkam und nicht nur der harte Polizist. Victor Lessard ist nämlich beides.

Die verschiedenen spannenden Handlungsstränge, die sich am Ende vereinen und ein großes Ganzes ergeben, sowie die Auflösung der Geschichte haben mich fasziniert zurückgelassen und ich kann nur sagen, der Autor hat hier einen super Job gemacht. Ich werde mir den Folgeband, sobald er in Deutschland erscheint, auf jeden Fall kaufen.

Mein Fazit:
Absolute Buchempfehlung für Krimifans, die einen ausschweifenden Schreibstil zu würdigen wissen :)

Meine Bewertung:
4/5 Sterne


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Ein Wohlfühlroman

Neubeginn in Virgin River
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Inhalt:
Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen - es gibt zu viele Erinnerungen. Da kommt der ...

Inhalt:
Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen - es gibt zu viele Erinnerungen. Da kommt der Job im beschaulichen Virgin River gerade recht. Allerdings beginnt der Neuanfang mehr als holprig: mieses Wetter, das Haus eine Ruine. Schnell stellt Mel fest, dass das Landleben nicht so idyllisch ist wie gedacht. Doch der attraktive Barbesitzer Jack setzt alles daran, sie vom Gegenteil zu überzeugen…

Meine Meinung:
Robyn Carr hat einen lockerleichten Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Ihre Art zu sich auszudrücken hat etwas romantisches und das passt perfekt zu diesem Wohlfühlbuch.

Mir fiel der Einstieg in die Geschichte sehr leicht und ich habe mich in Virgin River sofort wohlgefühlt. Das Setting ist genau mein Ding und auch die Protagonisten waren mir (fast) allesamt sehr sympathisch.

Die Romanze zwischen Jack und Mel ging mir persönlich etwas zu schnell und war teilweise zu perfekt, das ist aber wahrscheinlich Ansichtssache. Schließlich handelt es sich hier ja um einen "Frauenroman" ;) (bitte nicht falsch verstehen).

Die Thematik um Mel`s Berufung zur Hebamme und generell das Thema "Baby" hat mich ab Mitte des Buches leider begonnen zu langweilen, weshalb sich der Rest der Geschichte etwas zog. Wer davon jedoch nicht genug bekommen bzw. hören kann, der sollte seine wahre Freude an diesem Buch haben.

Was mir außerdem aufgefallen ist & was ich unbedingt erwähnen will/muss:
Teilweise haben sich die Männer in diesem Buch (auch Jack) mit ihren sexistischen Aussagen übertroffen, weshalb ich das ein oder andere mal stutzte. Natürlich kommt so etwas auch in der heutigen Zeit und gerade in den ländlichen Gegenden der USA noch vor, jedoch hätte ich mir von der Autorin mehr Kritik an derlei Aussagen gewünscht.

Fazit:
Ein Wohlfühlroman mit Ecken und Kanten.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Eine Fortsetzung, die mich leider nicht mitreißen konnte

17 2: Das zweite Buch der Erinnerung
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Inhalt:
Nach Adrians Enthüllung versucht Jo mehr über die Jägerschaft herauszufinden. Dabei steht ihr Finn zur Seite, der sich mehr und mehr zu einem Freund entwickelt. Gemeinsam machen sie sich auf die ...

Inhalt:
Nach Adrians Enthüllung versucht Jo mehr über die Jägerschaft herauszufinden. Dabei steht ihr Finn zur Seite, der sich mehr und mehr zu einem Freund entwickelt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem verschollenen Tagebuch ihrer Mutter, von dem sich Jo endlich Antworten erhofft. Doch statt Licht ins Dunkel zu bringen, steht Jo bald vor noch mehr Fragen: Was ist das für ein Schlüssel, nach dem die Jägerschaft sucht? Ist sie wirklich im Besitz davon? Und wie soll sie mit Adrian umgehen? Ist er tatsächlich ihr Feind oder soll sie doch ihrem Herzen vertrauen?

Meine Meinung:
Die Sprecherin Yara Blümel macht, wie auch bereits in Band 1, einen guten Job. Ihre Stimme passt sehr gut zur Hauptprotagonistin Jo und sie verleiht ihr Charakter.

Der Schreibstil von Rose Snow ist lockerleicht und unterhaltsam. Man fliegt nur so über die Seiten.

Band 1 endete mit einem Cliffhanger der besonderen Art, weshalb ich mir für Band 2 sehr viel erhofft hatte. Leider konnte das Autoren-Paar Rose Snow das Potential der Geschichte in meinen Augen nicht ganz ausschöpfen. Die Story packte mich nicht und so wurde mir die Geschichte im weiteren Verlauf leider etwas monoton.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Charaktere doch sehr denen aus der Lügenwahrheit-Reihe ähneln.

Die Idee zur Geschichte finde ich weiterhin spannend und innovativ, weshalb ich sehr traurig darüber war, dass mich das Buch nicht mitreißen konnte.


Fazit:
Dieser Fortsetzung konnte mich leider nicht mitreißen.

Meine Bewertung:
3 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

Gute, leichte Unterhaltung mit einem Zusatz an Spannung und Erotik

Mörderische Sühne
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Inhalt:
Ihr letzter Fall endete in einer Katastrophe. Doch die aktuelle Mordermittlung könnte Detective Sergeant Samantha Holland helfen, ihren Ruf wiederherzustellen: Ein bekannter Senator wurde brutal ...

Inhalt:
Ihr letzter Fall endete in einer Katastrophe. Doch die aktuelle Mordermittlung könnte Detective Sergeant Samantha Holland helfen, ihren Ruf wiederherzustellen: Ein bekannter Senator wurde brutal in seinem Bett umgebracht. War es ein politisch motiviertes Verbrechen oder ein grausamer Racheakt? Der wichtigste Zeuge ist für Samantha kein Unbekannter. Nick Cappuano war nicht nur der beste Freund des Toten, sondern auch ihr Liebhaber. Samantha lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, dass sie nicht nur ihre Karriere kosten könnte …

Meine Meinung:
Marie Force hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der sich auch bei diesem spannenden Roman zeigt und das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die Autorin versucht sich in dieser Reihe an einem Roman mit Thriller-Elementen, bei dem auch die Action und die Erotik nicht zu kurz kommen.

Die Hauptprotagonisten Sam und Nick wurden von der Autorin gut ausgearbeitet, wobei ich zumindest Nick als ein wenig zu perfekt empfand.
Die Ermittlungsarbeit von Sam und ihren Kollegen war durchaus spannend und fesselnd. Jedoch erschienen mir manche Methoden ein wenig schlecht recherchiert (Beispiel: Zivilisten mit zu Tatorten oder Verhören nehmen). Hier fehlte es mir, einem Thriller-Junkie/Kenner, an Authentizität.

Da Marie Force weiß, wie man den Leser/ die Leserin mit ihrer dynamischen Schreibart bei der Stange hält, hat mich die manchmal fehlende Authentizität nicht daran gehindert, die Protagonisten ins Herz zu schließen.
Schlau war auch der Aufbau der Geschichte mit seinen vielen verschiedenen Spuren zu scheinbar immer der richtigen Zeit – sodass ich tatsächlich bis fast zum Ende im Dunkeln tappte was den Täter betraf und sogar mehrere Hauptverdächtige hatte. So muss das sein!

Mein Fazit:
Gute, leichte Unterhaltung mit einem zusätzlichen Mix an Spannung, Action und Erotik.

Meine Bewertung:
3,5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.11.2020

DER klassische Abenteuerroman schlechthin!

Die Schatzinsel
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Inhalt:
In die Pension und Kneipe, die der jugendliche Jim Hawkins zusammen mit seiner Mutter betreibt, zieht ein seltsamer Gast ein. Er hat eine grässliche Säbelnarbe und verwahrt all sein Hab und Gut ...

Inhalt:
In die Pension und Kneipe, die der jugendliche Jim Hawkins zusammen mit seiner Mutter betreibt, zieht ein seltsamer Gast ein. Er hat eine grässliche Säbelnarbe und verwahrt all sein Hab und Gut in einer Seemannskiste.
Nach seinem Tod fällt Jim eine Schatzkarte in die Hände. Jim, der Gutsherr Trelawney, der ein Schiff und eine Mannschaft finanziert, sowie der Arzt Doktor Livesey machen sich auf den Weg zur Schatzinsel. Doch die drei sind nicht die einzigen, die von dem Schatz wissen...

Meine Meinung:
Obgleich der Autor Robert Louis Stevenson die Geschichte 1880/1881 zu Papier brachte, erscheint der Schreibstil keineswegs altbacken. Für mein Empfinden eher romantisch, ohne dabei zu ausschweifend zu werden.

Die Abenteuergeschichte des jungen Jim wird spannend erhält und ich habe mit seinem Schicksal in jeder Sekunde mit gefiebert.

Ich liebe Abenteuerromane und bin sehr froh, die Schatzinsel für mich entdeckt zu haben.

Mein Fazit:
Ein spannender Abenteuerroman, der Fernweh macht und die eigene Abenteuerlust weckt!

Meine Bewertung:
4,5 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere