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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2020

Spannender Thrillerauftakt

Mooresschwärze
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Inhalt:
Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es ...

Inhalt:
Julia Schwarz kennt sich aus mit dem Tod. Die Rechtsmedizinerin ist in ihrem Institut auch als Eislady bekannt. Nichts kann sie so schnell aus der Bahn werfen. Jedenfalls nicht, solange sie es schafft, ihre düstere Vergangenheit in Schach zu halten. Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus. Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt. Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist.

Meine Meinung:
Die Sprecherin Svenja Pages erzählt die Geschichte aus Sicht von Julia Schwarz für meinen Geschmack zu emotionslos. Teilweise wird das Buch auch durch die junge Hannah wiedergegeben und hier passt die Sprecherin gut, wie ich finde.

Die Idee zu der Geschichte ist innovativ und ohne den Inhalt wiederzugeben (ich möchte nicht spoilern) kann ich sagen, dass die Taten des Serienmörders hier spannend und zum Teil auch recht gruselig erzählt wurden.

Fazit:
Ein etwas anderer Thriller, der Lust auf den zweiten Band macht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Nicht unbedingt ein Schauerroman

Frankenstein
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Das Buch "Frankenstein" von Mary Shelly wurde im Jahre 1818 erst veröffentlicht.
Umso erstaunlicher finde ich den Schreibstil der Autorin, der fast gar nicht aus dieser Zeit zu sein scheint und erfrischend ...

Das Buch "Frankenstein" von Mary Shelly wurde im Jahre 1818 erst veröffentlicht.
Umso erstaunlicher finde ich den Schreibstil der Autorin, der fast gar nicht aus dieser Zeit zu sein scheint und erfrischend modern für das Jahr 1818 ist.
Die Geschichte wird durch Viktor Frankenstein selbst, teilweise in Briefform, erzählt.
Trotz der Thematik empfinde ich dieses Buch nicht unbedingt als gruselig. Vielmehr handelt es sich zum größten Teil um eine dramatische Familiengeschichte mit einem Hauch an Spannung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Nicht unbedingt ein Schauerroman

Frankenstein
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Das Buch "Frankenstein" von Mary Shelly wurde im Jahre 1818 erst veröffentlicht.
Umso erstaunlicher finde ich den Schreibstil der Autorin, der fast gar nicht aus dieser Zeit zu sein scheint und erfrischend ...

Das Buch "Frankenstein" von Mary Shelly wurde im Jahre 1818 erst veröffentlicht.
Umso erstaunlicher finde ich den Schreibstil der Autorin, der fast gar nicht aus dieser Zeit zu sein scheint und erfrischend modern für das Jahr 1818 ist.
Die Geschichte wird durch Viktor Frankenstein selbst, teilweise in Briefform, erzählt.
Trotz der Thematik empfinde ich dieses Buch nicht unbedingt als gruselig. Vielmehr handelt es sich zum größten Teil um eine dramatische Familiengeschichte mit einem Hauch an Spannung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Tolles True Crime Hörbuch

ZEIT Verbrechen
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Inhalt:
Die letzte Szene einer Ehe - Tod im Vorüberfahren - Die wahrhaftige Lügnerin: Spannende Kriminalfälle wie diese beschreibt Sabine Rückert im Hörbuch zum beliebten Podcast Zeit Verbrechen. Dabei ...

Inhalt:
Die letzte Szene einer Ehe - Tod im Vorüberfahren - Die wahrhaftige Lügnerin: Spannende Kriminalfälle wie diese beschreibt Sabine Rückert im Hörbuch zum beliebten Podcast Zeit Verbrechen. Dabei erweckt sie sachliche Gerichtsurteile zum Leben, stellt Fragen an unsere Gesellschaft, nimmt das Justizsystem genau unter die Lupe und beschäftigt sich intensiv mit Kriminalpsychologie. Vor allem aber sieht sie immer die Menschen hinter den Fällen - ob Täter oder Opfer. Lehrreich und aufrüttelnd!

Meine Meinung:
In dem Hörbuch Zeit Verbrechen von Sabine Rückert werden 12 Kriminalfälle von 12 verschiedenen Sprechern vorgetragen. Zum Beispiel Sascha Rotermund – um nur einen der tollen Erzähler zu nennen, die diesem Hörbuch ihre Stimme verliehen haben.
Ein Bonuskapitel, welches ganz am Ende von Sabine Rückert erzählt wird, rundet das ganze Hörbuch ab.

Ich bin ein großer Fan des Podcast Zeit Verbrechen, weshalb ich dieses Hörbuch auch unbedingt haben wollte. Anders als im Podcast, indem die Fälle in einem Gespräch erläutert werden und Interviews mit Zeugen, Familienangehörigen und Polizisten eingespielt werden, wird im Hörbuch der einzelne Kriminalfall von einem Sprechen zusammengefasst vorgetragen. Das Hörbuch hat also einen gewissen Erzählcharakter, den der Podcast nicht in dem Ausmaß mit sich bringt. Ich mag beides gern, wobei ich den Podcast vorziehe, weil dieser interaktiver ist.

Die 12 Fälle gehen allesamt unter die Haut. Detailliert wird dargestellt, wie zum Beispiel Behörden viel zu spät eingreifen und die Justiz versagt. Als Beispiel möchte ich hier den Fall des jungen Ismaels nennen, der scheinbar von den Eltern vernachlässigt aufwächst und ein Delikt nach dem anderen begeht, ohne dass er zur Verantwortung gezogen wird bzw. ihm die therapeutische Hilfe zuteilwird, die er offensichtlich dringend braucht. Am Ende stirbt ein anderer Jugendlicher durch Ismaels Hand und erst da werden die Behörden hellhörig.

Weitere Themen des Hörbuchs sind zum Beispiel Kindesmisshandlung, Fremdenfeindlichkeit und sexuelle Gewalt.
Alle vorgestellten Kriminalfälle sind auf ihre eigene Art brutal und unfassbar. Ich habe nach jedem Fall eine Pause eingelegt „um Luft zu schnappen“. Die Schicksale der Betroffenen, ob nun Opfer, Angehörige oder manches Mal auch Täter, gingen mir sehr nahe und beschäftigen mich noch heute.

Fazit:
Dieses Hörbuch ist ein Tipp für alle True Crime Fans, Hörer des Podcast Zeit Verbrechen und alle diejenigen, die sich mit Kriminalfällen näher beschäftigen wollen.

  • Erzählstil
  • Sprecher
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.11.2020

Biographischer Roman über einen beeindruckenden Seefahrer

Die Entdeckung der Langsamkeit
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Inhalt:
Seit seiner Kindheit träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar ungeeignet ist, denn in allem, was er tut, ist er extrem langsam. Doch was er einmal erfaßt hat, vergißt ...

Inhalt:
Seit seiner Kindheit träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar ungeeignet ist, denn in allem, was er tut, ist er extrem langsam. Doch was er einmal erfaßt hat, vergißt er nicht mehr. Er geht zur Marine und erlebt den Krieg. Insgeheim aber träumt er von friedlichen Fahrten auf See und von der Entdeckung der legendären Nordwestpassage. Als Kommandant eines Schiffes begibt er sich auf die Suche … Sten Nadolnys vielfach preisgekrönter Bestseller ist auf den ersten Blick zugleich ein Seefahrerroman, ein Roman über das Abenteuer und die Sehnsucht danach und ein Entwicklungsroman. Doch hat Sten Nadolny die Biografie des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786–1847) zu einer subtilen Studie über die Zeit umgeschrieben.

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Autors Sten Nadolny war für mich zu Beginn des Buches ein wenig gewöhnungsbedürftig - was vielleicht an der Zeit lag, zu der dieser biographische Roman über den Seefahrer und Nordpolforscher Sir John Franklin geschrieben wurde und an dem damit verbundenen ausschweifenden Schreibstil.

Auch die Langsamkeit (siehe Titel des Buches :) ) und Einfältigkeit, mit dieser der junge Franklin teilweise dargestellt wurde, machte es mir beim Lesen schwer. Dies änderte sich jedoch schlagartig mit Beginn seiner Seefahrerkarriere.

Der Autor schafft es sachlich und mit interessanten Fakten bestückt die Reise des beeindruckenden Franklin zur Erforschung der Nordwestpassage darzustellen.
Ich bin ein großer Fan von Sir John Franklin und lese alles, was ich zu diesem Seefahrer in die Finger bekomme :)

Fazit:
Ein lesenswerter biographischer Roman über den Seefahrer und Nordpolforscher Sir John Franklin.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere