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Veröffentlicht am 19.05.2021

Spannender Roman, aber nicht unbedingt ein Thriller

Tiefenzone
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Inhalt:
Das Projekt: unterirdische Seen in der Antarktis. Die aufstrebende Wissenschaftsjournalistin Julia Kern wird zusammen mit einer internationalen Journalistengruppe in die Antarktis eingeladen. Dort ...

Inhalt:
Das Projekt: unterirdische Seen in der Antarktis. Die aufstrebende Wissenschaftsjournalistin Julia Kern wird zusammen mit einer internationalen Journalistengruppe in die Antarktis eingeladen. Dort soll vor den Augen der Weltpresse in Terra Nova II, einer hochmodernen Forschungsstation, eine bahnbrechende Premiere gefeiert werden. Doch was genau wird in Terra Nova II eigentlich erforscht? Die Situation gerät außer Kontrolle, als Terroristen die Station überfallen. Worauf sind sie aus? Im ewigen Eis beginnt für Julia und ihren Kollegen George eine atemberaubende Flucht vor einem Gegner, der zu allem bereit ist.

Meine Meinung:
„Tiefenzone“ ist das erste Buch, das ich von Andreas J. Schulte las.
Der Klappentext hat mich sofort gepackt – ich liebe Bücher über die Pole und in diesem Fall ist die Antarktis Schauplatz der Handlung.
Der Autor hat einen recht einfach gehaltenen und flüssigen Schreibstil, der mich nur so über die Seiten fliegen ließ. Auch, dass die Kapitel eher kurz gehalten waren, mochte ich gerne.
Das Buch begleitet hauptsächlich die Hauptprotagonistin Julia. Gelegentlich werden jedoch auch kurze Kapitel mit Gedankengängen des sogenannten „Doc“ eingestreut, unseren Antagonist.
Die Handlung plätscherte weite Strecken einfach so dahin, weshalb ich hier nicht von einem durchweg spannenden Thriller sprechen kann. Auch blieben mir die Protagonisten leider weitestgehend egal, da sie, bis auf die Journalistin Julia, recht oberflächlich beschrieben wurden.
Das Finale mit der sehr überraschenden Auflösung hat mich mit der Geschichte wieder versöhnt, weshalb ich das Buch, trotz Abstrichen, empfehle möchte.

Fazit:
Ein spannender Roman (kein Thriller) mit dem Schauplatz Antarktis.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

Ein Buch über das Anderssein & Akzeptanz

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Inhalt:
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie ...

Inhalt:
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. Linus' eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus', das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus' Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens...
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Meine Meinung:
TJ Klune hat eine wunderbare Art, Landschaften und Stimmungen zu beschreiben. Die Atmosphäre dieser Geschichte hat mich an ‚Die Insel der besonderen Kinder‘ von Ransom Riggs erinnert. Und ich liebte es!
Der Autor hat jeden Hauptcharakter liebevoll gestaltet und ausgearbeitet. Mit seinen kleinen und großen Macken ist mir jeder einzelne von ihnen ans Herz gewachsen. Bemerkenswert wie jeder Protagonist wichtig für die Geschichte schien und ich am Ende ehrlich sagen kann: niemand hätte fehlen dürfen!
Wenn ich während des Lesens kurz die Augen schloss, konnte ich die Meeresbrise in meinem Haar spüren, ich war bei der Safari im Wald live dabei und habe den Duft der wunderschönen Blumen im angrenzenden Garten gerochen.
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„Wärst du nicht gerne hier?“
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Dieses Buch thematisiert das Anderssein und damit oftmals verbundene Vorurteile und Probleme. Gleichzeitig aber auch das dagegen Auflehnen, stark sein und besonders die Hoffnung auf bessere Zeiten.
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Fazit:
Eine Geschichte über das Anderssein und Akzeptanz. Ein absoluter Hoffnungsschimmer in dieser turbulenten Zeit ♥️
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Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Band 2 der Crys-Tale-Reihe

Crys Tale of the Moon
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Inhalt:
Hagel, Blitz und Donner - Stürmische Zeiten in der Welt der Werwölfe: Als Enya im Gebiet des Rudels auftaucht, ist der Werwolf-Alpha Redek nicht erfreut. Doch Enya kann nicht zurück, denn sie hat ...

Inhalt:
Hagel, Blitz und Donner - Stürmische Zeiten in der Welt der Werwölfe: Als Enya im Gebiet des Rudels auftaucht, ist der Werwolf-Alpha Redek nicht erfreut. Doch Enya kann nicht zurück, denn sie hat ein Geheimnis. Redek ist sich sicher: Werwölfe und Menschen passen nicht zusammen… oder doch?
Wie geht es mit der Vampirjägerin Crystal und dem Vampir Kento weiter? Was passiert, wenn nicht nur Vampire und Werwölfe, sondern plötzlich auch noch andere Wesen mitmischen? Und was, wenn der Feind mächtiger ist, als gedacht?

Meine Meinung:
Bereits den ersten Band der Crys-Tale-Reihe von S.H. Raven, nämlich Crys Tale of Ice: Vampirjägerin, durfte ich im letzten Jahr als Rezensionsexemplar lesen und dieses Buch war eines meiner Jahreshighlights 2020!
Band 2 nun, Crys Tale of the Moon: Werwölfe, knüpft nicht wirklich an die Geschichte um Crys und Kento an und das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich hier habe. Denn ich habe beide so arg in Herz geschlossen.
Es wird im zweiten Band vielmehr das Kennenlernen und Annähern der jungen Mutter Enya und des Werwolfes und gleichzeitig Rudelführers Redek beschrieben. Derer beider Geschichte ist sehr spannend und deshalb habe ich im Verlauf der Handlung die Protagonisten des ersten Bandes immer weniger vermisst
Trotzdem habe ich mich darüber gefreut, dass Crys und Kento sowie die Geschichte der Vampire am Rand der Story immer mal wieder Erwähnung fanden.
Ich freue mich jetzt sehr auf Band 3 der Reihe, da ich davon ausgehe (und alle Hinweise deuten sehr daraufhin ), dass Vampire und Werwölfe im großen Finale zusammengeführt werden.

Anmerkung zur Covergestaltung: Ich liebe die schönen Cover beider Bände und kann mich daran gar nicht satt sehen. Super hübsch!

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Ein spannender Roman (kein Thriller) mit Schauplatz Antarktis

Tiefenzone
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Inhalt:
Das Projekt: unterirdische Seen in der Antarktis. Die aufstrebende Wissenschaftsjournalistin Julia Kern wird zusammen mit einer internationalen Journalistengruppe in die Antarktis eingeladen. Dort ...

Inhalt:
Das Projekt: unterirdische Seen in der Antarktis. Die aufstrebende Wissenschaftsjournalistin Julia Kern wird zusammen mit einer internationalen Journalistengruppe in die Antarktis eingeladen. Dort soll vor den Augen der Weltpresse in Terra Nova II, einer hochmodernen Forschungsstation, eine bahnbrechende Premiere gefeiert werden. Doch was genau wird in Terra Nova II eigentlich erforscht? Die Situation gerät außer Kontrolle, als Terroristen die Station überfallen. Worauf sind sie aus? Im ewigen Eis beginnt für Julia und ihren Kollegen George eine atemberaubende Flucht vor einem Gegner, der zu allem bereit ist.

Meine Meinung:
„Tiefenzone“ ist das erste Buch, das ich von Andreas J. Schulte las.
Der Klappentext hat mich sofort gepackt – ich liebe Bücher über die Pole und in diesem Fall ist die Antarktis Schauplatz der Handlung.
Der Autor hat einen recht einfach gehaltenen und flüssigen Schreibstil, der mich nur so über die Seiten fliegen ließ. Auch, dass die Kapitel eher kurz gehalten waren, mochte ich gerne.
Das Buch begleitet hauptsächlich die Hauptprotagonistin Julia. Gelegentlich werden jedoch auch kurze Kapitel mit Gedankengängen des sogenannten „Doc“ eingestreut, unseren Antagonist.
Die Handlung plätscherte weite Strecken einfach so dahin, weshalb ich hier nicht von einem durchweg spannenden Thriller sprechen kann. Auch blieben mir die Protagonisten leider weitestgehend egal, da sie, bis auf die Journalistin Julia, recht oberflächlich beschrieben wurden.
Das Finale mit der sehr überraschenden Auflösung hat mich mit der Geschichte wieder versöhnt, weshalb ich das Buch, trotz Abstrichen, empfehle möchte.

Fazit:
Ein spannender Roman (kein Thriller) mit dem Schauplatz Antarktis.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2021

Spannender Reihen-Auftakt!

Elementz
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Inhalt:
Mit dem Fuß Wasser trinken? Mit Gedanken einen Föhn bedienen? Für zwei Typen, die unerwartet ins Leben der 16jährigen Rika platzen, kein Problem. Noch schräger wird es, als sie Rika mit auf ihren ...

Inhalt:
Mit dem Fuß Wasser trinken? Mit Gedanken einen Föhn bedienen? Für zwei Typen, die unerwartet ins Leben der 16jährigen Rika platzen, kein Problem. Noch schräger wird es, als sie Rika mit auf ihren Heimatplaneten ‚Lemuria’ nehmen. Doch der anfangs quietschbunte Ausflug entpuppt sich schnell als lebensmüde Aktion. Ein abtrünniger Untoter will die ganze Welt in einen riesigen Friedhof verwandeln. Ausgerechnet Rika und ihre neuen Freunde müssen ihn aufhalten. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf beginnt. Dabei erweisen sich ihre merkwürdigen Fähigkeiten nicht immer nur als nützlich…
 
Meine Meinung:
`Elementz: Luft - Band 1` ist nicht mein erstes Buch von Jenny Rubus, die mich bereits mit `Redric` für ihren Schreibstil begeistern konnte.

Das neue Gewand von ‚Elementz: Luft’ gefällt mir optisch um einiges besser als das alte Buchcover. Eine echter Augenschmaus.
Die Autorin erzählt die Geschichte um Rika und ihre Lemurianischen Freunde mit Witz und einem Augenzwinkern an den richtigen Stellen - ich habe beim Lesen viel gelacht.  
Es handelt sich zwar um einen Jugendfantasyroman, aber auch mit über 30 zog mich die Geschichte in ihren Bann und ich bin jetzt sehr gespannt auf den zweiten Band.
Die Idee (ohne jetzt zu viel zu verraten oder gar zu spoilern) die Elemente sowie ein Stück weit auch den Klimawandel zu thematisieren, gefiel mir sehr gut, denn ich widme dem Thema selbst auch sehr viel Aufmerksamkeit.
Mit seinen 600 Seiten handelt es sich um einen eher dickeren Wälzer, indem allerdings auch sehr viel passiert! Ich tendiere trotzdem eher zu etwas dünneren Büchern bis maximal 450 Seiten.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere