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Jule87

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2019

Toller Reihenauftakt!

Show me the Stars
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Inhalt:

Nach ihrem Journalismusstudium wollte Liv eigentlich durchstarten. Doch ein angeblich verpatztes Interview kostet sie ihren Job. Liv braucht dringend eine Auszeit. Daher kommt ihr die Anzeige ...

Inhalt:

Nach ihrem Journalismusstudium wollte Liv eigentlich durchstarten. Doch ein angeblich verpatztes Interview kostet sie ihren Job. Liv braucht dringend eine Auszeit. Daher kommt ihr die Anzeige als Hosusitterin eines Leuchtturms auf Irland genau richtig. Ein halbes Jahr alleine auf einer Insel gibt ihr genau die Zeit um neue Pläne zu schmieden. Doch sie hat nicht mit dem gutaussehenden Kjer gerechnet der sie während ihrer Zeit auf Irland versorgt.

Meinung:

Das Cover von „Show me the stars“ ist wirklich traumhaft schön. Auch wenn nicht viel zu sehen ist, finde ich es mit dem Wasser und der Schrift extrem ansprechend.

Kira Mohn konnte mich auf jeden Fall mit ihrem tollem Schreibstil überzeugen. Die Beschreibungen des Leuchtturms und der Umgebung waren so bildhaft, dass man alles gut vor Augen hat. Auch der Lesefluss war sehr gut. Genauso wurden Emotionen, Gefühle und Humor gut rübergebracht.

Auch die ganze Story mit dem Housssitting des Leuchturms und die sich daraus entwickelte Liebesgeschichte war sehr interesant und für mich mal was neues. Mir hat es viel Spass gemacht diese Geschichte zu lesen.

Trotzdessen hab ich ein paar Kritikpunkte die mir aber das Lesevergnügen nicht genommen haben. Zum einen fand ich das die Charaktere leider etwas oberflächlich geblieben sind und mir einfach der Tiefgang etwas gefehlt hat. Ich finde es auch immer schön, wenn man so ein bisschen Personenbeschreibung hat, um sich die Chraktere besser vorstellen zu können. Von Kjer hatte ich z.B. gar keine wirkliche Vorstellung. Was mich noch etwas gestört hat, das Livs Gedanken ständig um Kjer gedreht sind. Das war teilweise etwas nervig.

Fazit:

Mich hat die Geschichte gut unterhalten und ich freuen mich schon auf die weiteren Teile. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne geben.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Genauso berührend wie Teil 1!

Für immer Rabbit Hayes
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Inhalt:
Der Tod von Rabbit Hayes hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Nichts ist mehr wie es war und jeder geht auf seine Weise mit dem Verlust um. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen ...

Inhalt:
Der Tod von Rabbit Hayes hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Nichts ist mehr wie es war und jeder geht auf seine Weise mit dem Verlust um. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und dabei auch fast die Liebe zu ihrem Mann. Davy, Rabbit Bruder, muss plötzlich mit der Vaterrolle zurechtkommen. Grace, Rabbits Schwester, erfährt dass sie das Gen hat, was Krebs auslösen könnte und muss eine schwere Entscheidung treffen. Und dann ist da noch Juliet, Rabbits 12-jährige Tochter, die ihre Mutter umso mehr gebrauchen könnte, da sie sich zum ersten Mal verliebt hat.

Meinung:
Als ich gesehen habe, dass es einen 2. Teil um Rabbit Hayes gibt, war ich ganz aus dem Häuschen. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ hatte mich emotional sehr berührt und ich wollte wirklich gerne wissen, wie die Familie und Freunde mit Rabbits Verlust umgehen.
Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrem berührenden aber gleichzeitig auch witzigen Schreibstil zu packen.

Gerne war ich wieder ein Teil der Familie Hayes und habe mit ihnen die Höhen und Tiefen nach Rabbits Tod durchlebt. Jeder Charakter ist auf seine Weise mit dem Verlust umgegangen. Die erste Zeit ist natürlich durch viel Trauer und Schmerz geprägt aber nach und nach gibt es auch wieder Licht am Ende des Tunnels. Besonders wie es Juliet erging wollte ich unbedingt wissen, denn der Verlust der Mutter in so jungen Jahren ist ein ziemlich schlimmer Einschnitt.

Am Ende kann ich nur sagen, dass das Buch mir wieder einige Tränen abgefordert hat aber mich trotzdem auch immer wieder zu lachen bringen konnte. Für mich war es eine gute Fortsetzung.

Veröffentlicht am 29.05.2018

Gelungener und Unterhaltsamer Roman

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Klapptext:

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. ...

Klapptext:

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Meinung:

Das Cover finde ich eigentlich ganz niedlich aber es passt meiner Meinung nach nicht ganz zur Geschichte. Auch das es nicht im Stil der Vorgänger gestaltet wurde finde ich etwas schade.

Das war mein erstes Buch von Petra Hülsmann und ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich begeistert bin. Die Autorin hat einen sehr erfrischenden und lebendigen Schreibstil. Es war teilweise wie ein Film der vor meinen Augen abgespielt wurde. Auch den Humor den Frau Hülsmann miteinfließen lässt hat mir sehr gefallen. Der Plot erinnert ein wenig an Fack ju Göhte aber hat dennoch ihren ganz eigenen Charakter.

Die Hauptprotagonistin Annika war eigentlich von Anfang an sympathisch. Sie hat aber dennoch eine so tolle Entwicklung im Laufe des Buches durchgemacht, das war so richtig schön zu lesen. Auch die anderen Charaktere wie Annikas Freundin Nele, die Nachbarn Sebastian und Kai waren einfach klasse.

Am besten war aber Annikas Schulklasse an der ALS. Allen voran Heaven-Tanita, die doch etwas an Chantal aus Fack ju Göhte erinnert. Die Charaktere sind mir auf jeden Fall alle sehr ans Herz gewachsen.

Das einzige was mich etwas gestört hat, dass die
Geschichte absolut vorhersehbar war. Es gab für mich so gut wie keine Überraschungsmomente. Dennoch hatte ich wirklich Spaß beim Lesen, denn es war trotzdem mitreißend.

Fazit:

Allem in allem ist es ein gelungenes Buch, dass mich mitgerissen hat und man auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Wird bestimmt nicht mein letztes von Petra Hülsmann gewesen sein!

  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 26.04.2018

Wahnsinnig toller Roman!

Irgendwo im Glück
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Inhalt:

Das Leben hat es mit Maisie Bean bisher nicht gut gemeint. Früh schwanger geworden, war sie in einer gewaltätigen Ehe gefangen. Bis Maisie sich mit ihren zwei Kindern Jeremy und Valerie befreien ...

Inhalt:

Das Leben hat es mit Maisie Bean bisher nicht gut gemeint. Früh schwanger geworden, war sie in einer gewaltätigen Ehe gefangen. Bis Maisie sich mit ihren zwei Kindern Jeremy und Valerie befreien kann. Sie zieht wieder bei ihrer Mutter ein und hofft endlich auf ein glückliches Leben aber dann der nächste Schlag, denn ihre geliebte Mutter erkrankt an Demenz. Aber nicht genug als Maisie 16 jähriger Sohn Jeremy verschwindet ist sie am Ende. Doch aufgeben kommt für Maisie nicht in Frage und macht sich auf die verzweifelte Suche nach ihrem Sohn.

Meinung:

Das Buch war einfach nur fantastisch. Die Autorin hat mich sowas von gepackt und mich richtig fertig gemacht. Ich fand es wirklich von Anfang bis Ende spannend. Die Geschichte konnte mich total berühren. Ich sag nur „Taschentuchalarm“!

Die Autorin hat einen super authentischen Schreibstil und lässt einem nur so durch die Seiten fliegen. Es werden soviele schwierige Themen angesprochen, wie Gewalt in der Ehe, Drogen, Demenz und finden der eigenen Sexualtiät. Jedem Charakter wurde ein Gesicht gegeben, da man aus allen Perspektiven liest. Dabei wird einem auch nochmal das Thema der Demenz näher gebracht, weil man auch aus der Sicht der dementen Bridie liest.

Auch wenn man auch schon im Epilog erfährt, wie das Buch ausgeht, hat es der Spannung keinen Abbruch getan. Trotz dessen war ich am Ende sprachlos und schockiert. Wie es zu dem ganzen gekommen ist, macht einen einfach nur fassungslos. Was ich meine müsst ihr allerdings selbst herausfinden.

Fazit:

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und somit von mir absolute Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen dafür!

Veröffentlicht am 18.04.2018

Es geht weiter...

Marthas Mission
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Inhalt:

Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht aus den Augen. ...

Inhalt:

Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht aus den Augen. Ausgerechnet ihr Freund Isaac hat ihren Platz im Todestrakt eingenommen. In diesem perfiden Spiel auf Leben und Tod muss nun er dieselben Qualen wie Martha durchleiden. Die Chancen, Isaac zu befreien, verringern sich jedoch mit jedem Tag. Die Regierung ist ihnen dicht auf den Fersen. Immerhin stehen Martha die Anwältin Eve, ihr Sohn Max und Richter Cicero zur Seite. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um Isaacs Leben zu retten, und legen sich dabei mit der Regierung der Vereinigten Staaten an.

Meinung:

Das Cover gefällt mir hier nicht mehr so gut, denn im Grunde ist es genau dasselbe wie der erste Band nur mit einem Riss. Find ich nicht so schön. Ich hätte es besser gefunden, wenn hier ein Gesicht von einem jungen Mann für Isaac darauf wäre. Wäre passender gewesen.

Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch die Gestaltung der Kapitel hat mir wieder gut gefallen. Erstens sind diese immer sehr kurz, so dass man wirklich schnell durch diese fast 500 Seiten durch ist und dann die Teile mit der Fernsehsendung waren wieder sehr interessant.

Ich war sehr gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Ich hatte irgendwie die Befürchtung, dass der zweite Band sehr ähnlich von der Handlung ablaufen wird. Teilweise war es auch so und dadurch hat es sich für mich manchmal in die Länge gezogen. Andererseits sind natürlich trotzdem viele neue Fakten dazu gekommen und man erlebt doch die eine oder andere Überraschung. Vor allem im letzten Drittel hat das Buch nochmal Fahrt auf genommen. Der Cliffhanger war auch diesmal wieder richtig gemein, so dass ich ziemlich gespannt auf das Finale bin.

Enttäusch war ich etwas von Martha. Man erlebt sie hier eher schwach und nicht mehr mit so einem starken Willen wie noch im ersten Teil. Ich habe auch einfach mehr von ihr erwartet, denn eigentlich tut sie so gut wie nix. Aktiv sind hier eher die anderen Charaktere rund um Martha, wie Max, Eve, Cicero …

Auch die Liebesgeschichte zwischen Martha und Isaac ist für mich auch immer noch nicht wirklich präsent und greifbar. Allerdings glaube ich, dass es einfach daran liegt, dass die beiden nicht zusammen sein können sondern das ganze nur über Gedanken läuft.

Teilweise hat mich das Buch und vor allem die Sendung „Death for Justice“ bzw. „Buzz for Justice“ richtig wütend gemacht. Wie kann man sich nur so manipulieren lassen. Das ist manchmal etwas unrealistisch gewesen, dass so gut wie niemand seinen Menschenverstand einsetzt.

Fazit:

Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch gut unterhalten und ich bin wirklich auf das Finale gespannt. Von mir 3 ½ Sterne.