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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2020

Leichte Lektüre mit viel Gefühl

Bis dann, ich lieb´ dich.
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Klappentext:

Zehn Jahre Ehe, doch vom gemeinsamen Lebensglück sind nur zerbrochene Träume geblieben.

Als Lara ihren Mann Ben bei einer schwerwiegenden Lüge erwischt, trifft sie eine Entscheidung: Für ...

Klappentext:

Zehn Jahre Ehe, doch vom gemeinsamen Lebensglück sind nur zerbrochene Träume geblieben.

Als Lara ihren Mann Ben bei einer schwerwiegenden Lüge erwischt, trifft sie eine Entscheidung: Für ein halbes Jahr besteht sie auf einer Pause von der Ehe, um herauszufinden, ob sie überhaupt noch zueinander gehören.

Doch während Ben ohne seine große Liebe strauchelt und sich selbst kaum erträgt, lebt Lara auf … und sechs Monate sind eine lange Zeit.

Meinung:

Das Cover gefällt mir gut. Es wirkt ein wenig traurig aber doch romantisch.
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe das Buch mühelos, in kurzer Zeit verschlungen.
Die Geschichte von Lara und Ben wird zwar von einem Erzähler erzählt, jedoch begleiten wir abwechselnd Lara und Ben, was ich sehr erfrischend fand. Die Gefühle der Protagonisten stehen im Vordergrund und sind für den Leser gut nachvollziehbar.

Nach dem Klappentext, hatte ich allerdings etwas mehr Drama erwartet.
Dieses Buch würde ich eher in die Kategorie „leichte Lektüre“ einordnen.
Das Ende war nicht unbedingt vorhersehbar, was ich sehr spannend fand.

Die Entwicklungen die beide Protagonisten durchmachen ist interessant und gut nachvollziehbar. Leider konnte ich mich nicht immer so gut in Lara hineinversetzen. Sie war für mich von den beiden die unsympathischere Figur und schwerer zu begreifen.
Ben hingegen hat sich aus meiner Sicht wunderbar entwickelt und es hat mich fast stolz gemacht, wie er alles gemeistert hat.

Fazit:

Alles in allem ein tolles Buch, mit dem man eine schöne Zeit haben kann.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2020

Leichte Lektüre für laue Sommerabende.

Weil alles jetzt beginnt
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Klappentext:

Evvie sitzt schon im heimlich gepackten Auto, um ihren Mann zu verlassen, da erfährt sie, dass er tödlich verunglückt ist. Doch wie sagt man der trauernden Familie, den mitfühlenden Freunden, ...

Klappentext:

Evvie sitzt schon im heimlich gepackten Auto, um ihren Mann zu verlassen, da erfährt sie, dass er tödlich verunglückt ist. Doch wie sagt man der trauernden Familie, den mitfühlenden Freunden, dass dieser Mann nicht der perfekte Ehemann, Arzt, Freund war? Dann zieht Dean, ein New Yorker Baseballstar auf der Flucht vor der Presse, bei Evvie ein. Erste Regel der WG: Ihre Ehe und seine Karriere sind tabu. Bis sie merken, dass der jeweils andere genau der ist, den sie jetzt für einen Neuanfang brauchen ...


Meinung:

Das Cover ist wunderschön und das Buch macht sich wirklich gut in meinem Regal.

Der Schreibstil war für mich Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Geschichte von Evvie und Dean wird etwas unpersönlich, mit der Sicht eines Erzählers beschrieben. Durch diese Perspektive konnte ich mich nicht so wirklich in die beiden hineinversetzen. Irgendwann konnte ich mich jedoch daran gewöhnen und ein paar Gefühle kamen auf. Zumindest wenn Evvie von ihrer Beziehung mit Tim erzählte.
Leider hat diese Perspektive auch dazu geführt, dass ich kaum Sympathie für die beiden Protagonisten empfunden habe. Ich hatte nur selten das Gefühl, dass die beiden wirklich zusammen gehören.
Die Nebencharaktere sind hingegen absolut sympathisch. Evvies bester Freund Andy ist wirklich sehr gut beschrieben und war für mich ein wichtiger Teil der Geschichte.
Die Entwicklung die Dean und Evvie durchmachen, sind wirklich interessant. Allerdings ist in dem Buch mehr als ein Jahr Zeit vergangen und an einigen Stellen ging mir das zu schnell.
Durch einige Seiten bin ich einfach so geflogen und konnte mir die Situation sehr gut bildlich vorstellen.

Im großen Ganzen, habe ich von diesem Buch etwas anderes erwartet und wurde überrascht.

Fazit:

Dafür, dass ich anfangs garnicht in die Geschichte reingekommen bin, hat sie mir am Ende doch ganz gut gefallen.
Leichte Lektüre für laue Sommerabende.

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Der erste Satz.. das letzte Wort und viel zu viel dazwischen.

Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen
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„Die Nacht die hinter ihr liegt, erscheint ihr so lang wie tausend Nächte hintereinander.“
Zitat: Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen von Jennifer E. Smith

Inhalt:

Ab morgen wird Clare ...

„Die Nacht die hinter ihr liegt, erscheint ihr so lang wie tausend Nächte hintereinander.“
Zitat: Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen von Jennifer E. Smith

Inhalt:

Ab morgen wird Clare an der Ostküste studieren und Aidan auf ein College in Kalifornien gehen. Clare ist skeptisch, ob ihre Beziehung trotz der Entfernung zwischen ihnen bestehen kann. Dennoch lässt sie sich darauf ein, gemeinsam mit Aidan all die Orte aufzusuchen, die für ihre Liebe eine Rolle gespielt haben. Können zwölf Stunden Clares Entschluss beeinflussen? Im Morgengrauen ist der Moment der Wahrheit gekommen: Ist es eine Trennung auf Zeit oder ein Abschied für immer?

Wir können in diesem Buch Clare und Aidan während ihrer letzten gemeinsamen Nacht begleiten und geschlafen wird natürlich nicht.

Gestaltung:

Das Buch ist in Prolog, 16 Stationen (Kapitel) und Epilog geteilt. Die Geschichte von Clare und Aidan wird von einem allwissenden Erzähler erzählt. Es handelt sich bei diesem Buch um einen Young Adult Roman.

Meinung:

Die Erzählperspektive macht die Geschichte für mich etwas unpersönlich. Die Gefühle von Clare und Aidan werden zwar beschrieben, aber ich denke aus der ICH-Perspektive wären sie deutlicher und lebendiger.
Das Cover finde ich ansprechend, weswegen ich auch auf dieses Buch aufmerksam geworden bin.
Der Schreibstil ist meistens flüssig und gut verständlich. Ich würde dieses Buch eher als leichte Lektüre einordnen.
Die Protagonisten, Clare und Aidan, finde ich glaubwürdig und sympathisch und auch einige der Nebencharaktere kann man in sein Herz schließen.

Allerdings hat es mir das Buch im Gesamten nicht besonders gut gefallen und ich hatte mir vom Inhalt des Buches mehr erhofft. Ich fand es schade, dass sie nicht wirklich ihrer Liste, der gemeinsamen Orte, folgen, sondern häufig davon abgewichen sind. Es ging schon von Anfang an immer um die Frage, ob sie sich nun trennen sollen oder nicht, daher hatte ich das Gefühl, sie genießen ihre gemeinsame Zeit schon länger nicht mehr wirklich. Mir als Leser war es am Ende auch egal ob sie nun zusammen bleiben oder nicht. Ich war von dieser Thematik schon ab der Mitte gelangweilt.
Wenn es sich einmal nicht um diese Trennungsfrage dreht, dann sind die Handlungen auch eher langweilig und nebensächlich. Irgendwie hat mir diese Gefühle von Wehmut, Abschied und Romantik gefehlt, auch wenn ständig davon die Rede war.
Spannend war es in dem Sinne natürlich schon, denn ich wollte nun ja auch wissen, wie die Entscheidung am Ende der Nacht ausfällt. (auch wenn ich nicht so sehr in der Geschichte drinnen war, dass ich mir einen besonderes Ende gewünscht hätte.) Mit dem Ausgang der Geschichte bin ich zufrieden und die Geschichte lässt mich wenigstens nicht im dunkeln stehen. (Vielleicht ist es mir aber auch einfach egal, weil ich mich echt durch dieses Buch gequält habe)


Fazit:

Ich habe von diesem Buch etwas anderes erwartet und bin etwas enttäuscht.
Vielleicht ist es eine ganz schöne, romantische Geschichte für junge Erwachsene, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, aber für mich war es langweilig und ohne viel Gefühl oder Handlung.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Ein absolut wundervolles Buch

It was always you
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Klappentext:

Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, ...

Klappentext:

Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …

Meinung:

Also erstmal: Ich liebe dieses wundervolle Buch.
Die Charaktere sind alle super sympathisch und so glaubwürdig. Besonders Ivy und Asher haben es mir angetan. „It was always you“ ist aus der Sicht von Ivy geschrieben, wodurch ich mich super in sie hineinversetzen konnte. Auch die Nebencharaktere haben mir super gefallen und deswegen freue ich mich auch auf den zweiten Teil.
Die Geschichte von Ivy und Asher war nicht ganz so vorhersehbar, was mir sehr gut gefallen hat.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es sich zwischen den beiden sehr schnell entwickelt hat, weil das für mich einfach etwas zu schnell ging. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, dachte ich, wäre es, dass die beiden Stiefgeschwister sind, aber gestört hat es mich garnicht.
Die Handletterings passen einfach toll in das Buch und es ist eine sehr angenehme Erfrischung beim lesen.
Über das Cover brauchen wir wohl nicht reden… es ist wunderschön. Als ich das Buch endlich in der Hand hielt, konnte ich garnicht aufhören mit der Hand darüber zu fahren.
Der Schreibstil ist sehr flüßig und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich wollte das Buch meistens garnicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

Nachdem ich „It was always you“ beendet habe, war ich hin und weg. Ich liebe einfach alles an diesem Buch. Ich hatte eine tolle Zeit beim lesen und freue mich schon sehr auf „It was always love“.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

unterhaltsam.. spannend. Anders.. berührend

After the Fire - Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2021
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Klappentext:

Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen ...

Klappentext:

Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen Brandkatastrophe gehört, soll erzählen, wie das Leben war auf der Farm der Gotteslegionäre. Wie ist es zu dem schrecklichen Feuer gekommen, wie zu der Schießerei zwischen den Gotteslegionären und der Polizei? So viele sind gestorben. Zögerlich öffnet sich Moonbeam, glaubt, dass man ihr helfen will, und fängt an zu erzählen, wie das Leben vor dem Feuer war und wie das Leben sich danach anfühlt. Eine Sache aber kann sie nicht erzählen. Doch sie muss aussprechen, was sie getan hat, will sie nicht daran zerbrechen.

Meinung:

After the Fire ist in zwei Handlungsverläufen erzählt. Auf der einen Seite gibt es Kapitel, die Moonbeam als DAVOR beschreibt und auf der anderen Seite Kapitel mit dem Titel DANACH.

Die Thematik in diesem Buch, finde ich sehr interessant, packend und berührend.
Ich habe mich vorher nie so mit einer Gotteslegion oder Sekte beschäftigt. Ich fand es krass und interessant, einen Einblick in diese fiktionale Legion zu bekommen. Ich konnte mir alles richtig gut vorstellen und wollte das Buch teilweise garnicht aus der Hand legen.

Ich bin der Meinung, dass dieses Buch uns etwas wichtiges zeigt, ein reales Problem. Der Mensch glaubt und hofft, das ist super, aber einem Menschen blind zu folgen und zu glauben, kann eben auch gefährlich sein. Trotzdem ist es ein unterhaltsamer Roman.

Der Schreibstil war flüßig und gut verständlich. Das Cover finde ich zwar eher langweilig, aber es ist passend zum Buch gestaltet und fühlt sich toll an.

Fazit:

Ich war überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es mir so gut gefällt. After the Fire hat mich zu nachdenken und hinterfragen angeregt.
Dieser Roman ist Anders, aufregend, spannend und emotional.

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