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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

Nach dem ganzen Hype habe ich leider viel mehr erwartet

Truly
0

Andies größter Traum ist es mit ihrer besten Freundin June eine eigene Firma zu gründen. Deshalb kämpfte sie sich durch ihre harte Zeit und wohnt übergangsweise bei June, um studieren zu können. Als sie ...

Andies größter Traum ist es mit ihrer besten Freundin June eine eigene Firma zu gründen. Deshalb kämpfte sie sich durch ihre harte Zeit und wohnt übergangsweise bei June, um studieren zu können. Als sie endlich einen Job findet, trifft sie auf den geheimnisvollen Cooper, der sich komisch ihr gegenüber verhält. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und beide erleben eine Entwicklung.

Andie ist ein warmherziger Mensch. Ihr Charakter war wirklich süß und ich musste oft darüber schmunzeln, wie alles bei ihr ordentlich sein muss. Egal wo sie ist, es juckt in ihren Fingern ein System aufzubauen. Trotz vieler Schwierigkeiten auf ihrem Weg versucht sie weiterhin ihren Traum zu verwirklichen.
Dabei hat sie natürlich auch ihre beste Freundin June, die sie in allem unterstützt. Ich liebe June und Mason. Ich muss zugeben, deren Geschichte interessierte mich mehr. Aber das lag auch daran, weil ich mit Cooper gar nicht warm werden konnte. Ja, er hat seine Gründe, weshalb er sich so verhält, aber manchmal kam ich damit einfach nicht klar. Mit manchen Nebencharakteren, wie Dylan und Jack wurde ich deutlich mehr warm.

Ich habe mich wirklich soo auf das Buch gefreut. Nach vielen Meinungen und dem Klappentext war ich sehr angesprochen. Aber leider habe ich viel mehr erwartet, als es der Fall ist. Es hat viel zu lange gedauert, bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Es ist ein toller Schreibstil, den habe ich wirklich geliebt. Aber für mich war die Spannung einfach viel zu oft nicht da und das Ende kam mir auch zu lang vor.
Trotzdem möchte ich weitere Bücher von der Autorin lesen, da ihr Schreibstil mir sehr gefällt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Es kann nicht alles verdrängt werden

Die treue Freundin
1

Rain Winter ist eine leidenschaftliche Journalistin. Sie stößt auf einen rätselhaften Fall, der auffällige Parallelen zu dem Mord an ihrem Entführer aufweist. Als Zwölfjährige entkam sie ihm nur knapp, ...

Rain Winter ist eine leidenschaftliche Journalistin. Sie stößt auf einen rätselhaften Fall, der auffällige Parallelen zu dem Mord an ihrem Entführer aufweist. Als Zwölfjährige entkam sie ihm nur knapp, der danach selbst Opfer eines kaltblütigen Mordes wurde. Am Tatort hinterließ der Mörder ein rotes Kristallherz, das Rain allzu bekannt vorkommt - und auf einmal ist das dunkelste Kapitel ihrer Kindheit wieder beängstigend nah ...

Das Buch ist ganz okay, für mich zieht es sich viel zu sehr in die Länge.Es gab auch immer wieder Wiederholungen von Rains Alltag. Ihre Gedankengänge und wie sie sich als Mutter fühlt. Ich dachte, dass das alles ein detaillierter Aufbau zu etwas Großem wird. Ich habe auf Wendepunkte gehofft, die mich umhauen würden. Der Schreibstil passt aber sehr gut in die Atmosphäre.
Ab und zu hatte ich Angst es wird zu langweilig, aber langsam baute sich die Spannung auf und entwickelt sich in eine gute Richtung. Was es mit Hank auf sich hat ist sehr interessant.
Besonders wie es in die Tiefe geht mit der Psyche des Menschen und sich richtig damit beschäftigt. Das Thema finde ich auch unheimlich interessant. Nicht jeder Mensch ist grundlos böse, da steckt meistens eine Geschichte hinter. Rains Leidenschaft für ihren Job ist auch schön zu sehen. Später kommt es tatsächlich zu einem Wendepunkt, der mich überrascht hat. Ich finde die Ideen des Buchs wirklich cool, aber mich konnte es nicht komplett mitnehmen.. Teilweise hat es sich mir zu langsam aufgebaut. Aber wie die Psyche thematisiert wird hat mir auch gefallen.

  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.05.2020

Wie würdest du dich entscheiden, wenn du kurz vor einer Hochzeit mit deinem Geliebten stehst, kurz davor jedoch erfährst es handelt sich nicht um deinen Seelenverwandten?

Laura
0

Dr.Laura Brown ist unsterblich verliebt in Adam und sie stehen kurz vor ihrer Hochzeit. Ihr ganzes Leben lang liest sie gerne über die Abenteuer von Robin Hood. Nur durch ihn wurde sie wieder glücklich, ...

Dr.Laura Brown ist unsterblich verliebt in Adam und sie stehen kurz vor ihrer Hochzeit. Ihr ganzes Leben lang liest sie gerne über die Abenteuer von Robin Hood. Nur durch ihn wurde sie wieder glücklich, nachdem sie beide Elternteile verloren hatte. Um in die großen Fußstapfen ihres Vaters zu gelangen ist sie auch Ärztin geworden und will Menschen retten. Eines Tages verabredet sie sich mit ihrem Verlobten Adam zu einem Picknick am Stonehenge. Dieser erscheint jedoch nicht und derweil bricht ein starker Sturm aus. Durch einen Sturz reist Laura durch die Zeit und findet sich im Jahr 1190 wieder. Völlig überfordert und verwirrt wartet ein skrupelloses Schicksal auf sie. Durch ihr rotes Haar und plötzliches Auftreten soll sie eine Hexe sein. Später erfährt sie, dass sie sich in Robin Hoods Zeit befindet und erhofft sich ihn zu Gesicht zu bekommen.

Ich weiß noch nicht genau was ich von Laura halten soll. Auf der einen Seite ist sie fast immer hilfsbereit und will jeden retten. Aber auf der anderen Seite handelt sie meiner Meinung nach sehr oft egoistisch und ich hab mich gefragt ob es ihr ernst ist. In der Gegenwart sucht ihr Verlobter sie verzweifelt, während sie ihn sehr schnell vergisst ohne große Reue und Robin Hood nur noch in ihrem Kopf herrscht. Sie machte sich irgendwie nie viele Gedanken, nimmt die Zeitreise sehr schnell hin und akzeptiert sofort im Mittelalter bleiben zu müssen. Es gibt doch bestimmt etwas, was sie aus ihrer Gegenwart vermissen muss. Zum Beispiel ihren Verlobten oder ihre beste Freundin.

Leider habe ich beim Schreibstil auch etwas zu bemängeln. Mir fehlen viel zu viele Details. Es handelt sich hauptsächlich um Dialoge und die Welt rundherum der Charaktere wird kaum beschrieben, dass ich nicht in der Lage war hineinzutauchen. In den Kapiteln gab es auch sehr viele Sprünge, die mir manchmal zu grob waren und ein schöner Übergang hätte vielleicht für den Schwung gesorgt.

Trotz allem finde ich die Idee echt super. Ich liebe Geschichten mit Zeitreisen, besonders im Mittelalter. Mit mehr Tiefe hätte es der Wahnsinn werden können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere