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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2019

Starkes Buch mit starker Protagonistin

Ich bin Circe
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Ich bin hin und weg. Schon ihr erster Roman "Das Lied des Achill" war wunderschön und eines meiner absoluten Highlights. Ich war echt traurig als ich es ausgelesen hatte. Meiner Meinung nach hat sich die ...

Ich bin hin und weg. Schon ihr erster Roman "Das Lied des Achill" war wunderschön und eines meiner absoluten Highlights. Ich war echt traurig als ich es ausgelesen hatte. Meiner Meinung nach hat sich die Autorin mit "Ich bin Circe" selbst übertroffen.

Auch wenn ich zu Anfang mit den ganzen Namen durcheinander gekommen bin (zum Glück gibt es ein Personenregister im Buch) war die Geschichte packend, fesselnd und einnehmend.

Der unglaubliche Schreibstil von Madeline Miller macht immer Lust auf mehr. Ich habe mich den Tag über schon gefreut, weiterlesen zu können. Sie versteht es wie keine Zweite aus einer vorhandenen Geschichte in Verbindung mit der Mythologie etwas Neues und Eigenes zu machen.

Und können wir einen Moment über dieses fantastische Cover reden? Ich bin seit langem keine reine Coverkäuferin mehr (aber ich war es mal vor einigen Jahren). Dieses hier ist ein absoluter Hingucker und wenn ich nicht sowieso ein Fan von Mythologien, Geschichte und Madeline Miller wäre... ich hätte mir das Buch aufgrund des Covers gekauft.

Bewertung:

Ich bin #becirct. Eine absolute Leseempfehlung von mir an Leser die Geschichte und starke Frauen mögen. 5+ von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Positiv überrascht

Effi liest
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Im Moment schwimme ich etwas auf der Welle historischer Romane. Ich liebe es Geschichten aus vergangenen Zeiten zu lesen und sie mit der heutigen Zeit zu vergleichen. So kann man die heutigen Veränderungen ...

Im Moment schwimme ich etwas auf der Welle historischer Romane. Ich liebe es Geschichten aus vergangenen Zeiten zu lesen und sie mit der heutigen Zeit zu vergleichen. So kann man die heutigen Veränderungen am besten wahrnehmen.

Natürlich sind historische Romane Fiktion, aber sie haben einen wahren Hintergrund. So auch hier: Die Epoche, die Einstellung der Gesellschaft der Frau gegenüber und zwei Ärzte und eine junge Frau.

Heute wird Feminismus und Emanzipation groß geschrieben. Immerhin haben Frauen einen heftigen Kampf gegen das Männerregime geführt, um uns heute eine Stimme zu geben und uns Bildung zu ermöglichen, die über das Sticken hinaus geht.

Auch große medizinische und wissenschaftliche Erfolge konnten mit Hilfe der Frau getan werden. Marie Curie sollte erwähnt werden.

'Effi liest' hat mich überrascht. Es ist leicht und locker gehalten und hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Aber diese Geschichte orientiert sich sogar an einem wahren Hintergrund.

Die Autorin nimmt etwas von der Geschichte zwischen Sigmund Freud, seinem besten Freund und Kollegen und ihrer Patientin Emma Eckstein.

Bewertung:

Mir hat dieses Buch sehr gefallen und es war an manchen Stellen witzig und an anderen leicht erschreckend (jede Feministin muss an vielen Stellen erstmal schlucken). Ich empfehle es gerne weiter und gebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Durchschnittliches aber süßes Buch

Rendezvous mit Lou
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Ich habe dieses Buch relativ schnell zwischendurch lesen können. Es ist eine süße Sommerromanze mit einem angenehmen und simplen Schreibstil.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lou und Frederic erzählt ...

Ich habe dieses Buch relativ schnell zwischendurch lesen können. Es ist eine süße Sommerromanze mit einem angenehmen und simplen Schreibstil.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Lou und Frederic erzählt und so kann der Leser in beide Welten abtauchen. Das Setting ist Paris und für Liebhaber dieser Stadt bestimmt ein kleines Erlebnis. Ich konnte wenig mit den Namen und Plätzen anfangen.

Die Geschichte selbst soll lediglich unterhalten. Manche Szenen nicht nur bedingt realistisch. Die Geschichte schlicht, süß und perfekt als Strandlektüre geeignet.

Bewertung:

Ich fand die Geschichte durchschnittlich. Für einen gemütlichen Lesenachmittag ist sie aber sehr gut geeignet und ideal für Fans von Paris. Ich vergebe daher 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Gutes Debüt mit Luft nach oben

Yin und Yang - Rory und Ivan
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Ich liebe Geschichten, die in zwei Welten spielen. Hier in diesem Falle einmal das ungeliebte Kind reicher Eltern und das glückliche, geliebte Kind aus dem Mittelstand.

Diese Unterschiede in ihren Leben ...

Ich liebe Geschichten, die in zwei Welten spielen. Hier in diesem Falle einmal das ungeliebte Kind reicher Eltern und das glückliche, geliebte Kind aus dem Mittelstand.

Diese Unterschiede in ihren Leben machen diese Geschichte so einer süßen und auch etwas tragischen Achterbahnfahrt der Gefühle.

Man lernte beide Jungen kennen, als sie zehn Jahre alt sind. Ihr Treffen ist Schicksal und so finden sie auch Jahre später wieder zu einander. Beginnt das Buch mit einer 'ungleichen' Freundschaft, wird daraus irgendwann mehr.

Der Schreibstil dieser jungen Autorin ist flüssig und schnell zu lesen. Ich habe das Buch in einer Nacht durch gelesen. Einzig bei der Formatierung des Buches und einigen optischen Sachen muss der Verlag erneut drüber schauen. Aber dafür kann die Autorin nichts.

Bewertung:

Mir hat diese Geschichte gut gefallen und ich habe sie in einem Rutsch durch gelesen. Man könnte dennoch hier und da noch mal an den Ausdruck arbeiten. Tolles Debüt aber mit guter Luft nach oben. Daher 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Positiv überrascht

Ein halber Sommer
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Man kann es nicht anders sagen, das Cover ist echt ein Hingucker. Auch die Geschichte liest sich schnell und flüssig. Ich war positiv überrascht, dass die Autorin frei nach Berliner Schnauze geschrieben ...

Man kann es nicht anders sagen, das Cover ist echt ein Hingucker. Auch die Geschichte liest sich schnell und flüssig. Ich war positiv überrascht, dass die Autorin frei nach Berliner Schnauze geschrieben hat. Diese Geschichte ist eine kleine Zeitreise zurück in das Jahr 1961, als die Mauer noch nicht komplett dicht war, aber schon eine leichte Trennung in den Köpfen der Menschen von statten ging.

Mir hat die Reise von Lennie und Marie sehr gut gefallen und ich habe mit den beiden mitgefiebert.

Ich bin in Westdeutschland geboren und auch durch die Familie, alle aus dem Westen, hatte man nie viel Berührung mit den Menschen hinter der Mauer. Daher erfuhr man in dieser Geschichte Dinge, die ich persönlich noch nicht wusste. Eben auch die Einstellungen der Menschen damals.

Das die Liebe unter zwei Mädchen damals nicht gerne gesehen war, war mir sofort klar.

Eine tolle Zeitreise, eine schöne und dramatische Geschichte.

Bewertung:

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich habe sie in einem Rutsch durch gelesen. Auch die Berliner Schnauze war mir sympathisch. Daher 4,5 von 5 Sternen.