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Veröffentlicht am 01.03.2020

Fledermaus sucht Freund

Vincent flattert ins Abenteuer
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Mit Kinderbüchern ist das immer so eine Sache. Entweder man zu viel Text, der gelesen werden muss, oder sie bestehen fast ausschließlich aus Illustrationen. Eine wirklich gute Mischung aus beidem, welche ...

Mit Kinderbüchern ist das immer so eine Sache. Entweder man zu viel Text, der gelesen werden muss, oder sie bestehen fast ausschließlich aus Illustrationen. Eine wirklich gute Mischung aus beidem, welche die Kinder hinterm Sofa hervorlocken und zum Lesen motivieren, sucht man oft vergeblich. Kürzlich erreichte uns mit „Vincent flattert ins Abenteuer“ von Sonja Kaiblinger und Fréderic Bertrand ein Buch mit einer besonderen Bild- und Textgestaltung, welches nicht nur meinen Sohn sehr begeistert hat.

Darf ich euch Vincent vorstellen?

Die Fledermaus Vincent wohnt auf dem Dachboden eines gespenstischen Hauses, welches auch noch einen Poltergeist und eine fiese Geisterkatze beherbergt. Nun fragt man sich zurecht, wie Fledermaus sich in diesem gruseligen Haus nur wohlfühlen kann. Das hat genau zwei Gründe. Erstens: Die Fledermaus hat auch ein gespenstisches Geheimnis, welches sie den Lesern in der Geschichte anvertraut. Und zweitens: Auf dem Dachboden gibt es ein Portal, welches in die Geisterwelt führt, die Vincent gerne betreten möchte. Nur zu dumm, dass die fiese Katze das Portal bewacht. Hätte er doch nur einen Freund, der ihm bei diesem Problem behilflich sein könnte …


Fledermaus sucht Freund

Auch wenn Vincent mit Poltergeist Polly eine gute Freundin hat, so kann sie ihm doch nicht helfen, die Katze zu überlisten und ins Geisterland zu gelangen. Beule, die Eule hat eine Idee und unterstützt die Fledermaus in dem sie eine Anzeige an ihrem Baum hängt. Lange dauert es nicht, bis sich die ersten Bewerber bei Vincent melden.

In „Vincent flattert ins Abenteuer“ begleiten wir, die flatternde literarische Hauptfigur, bei seiner Suche nach einem Freund, der sich mit ihm ins Abenteuer stürzt. Doch dieses Vorhaben stellt sich als ziemlich kompliziert heraus. Umso amüsanter für den Leser! Denn die Bewerber sorgen für viel Wirbel und zahlreiche Lacher.

Amüsant sind nicht nur die Tiere, die sich bewerben, sondern die gesamte Geschichte und ihre Gestaltung. Denn diese sind perfekt auf junge Leser und Erstleser abgestimmt. Auf jeder Seite befinden sich humorvolle und dynamische Illustrationen von Fréderic Bertrand, die mit einem sehr lebendigen Text, der gerne mal aus der Reihe tanzt, ergänzt werden.

„Vincent flattert ins Abenteuer“ von Sonja Kaiblinger und Fréderic Bertrand ist ein cooler Gruselspaß und eine junge, freche Geschichte, die sich vor allem an Erstleser richtet. Dennoch hat das Buch mit seiner gelungenen Mischung aus tierisch guten Protagonisten, gelungenen Illustrationen und einem dynamischen Text, hier groß und klein begeistert.

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Veröffentlicht am 15.02.2020

Sag mal, Herr Professor!

Sag mal, Herr Professor!
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Viele Dinge, die um mich herum geschehen, sind mir so vertraut, dass ich sie nie hinterfrage. Der Himmel ist blau, Bienen produzieren Honig und meine Haut wird schrumpelig, wenn ich zu lange bade. Doch ...

Viele Dinge, die um mich herum geschehen, sind mir so vertraut, dass ich sie nie hinterfrage. Der Himmel ist blau, Bienen produzieren Honig und meine Haut wird schrumpelig, wenn ich zu lange bade. Doch wenn ich als Mama plötzlich mit Fragen nach dem Warum gelöchert werde, gerate ich häufig ins Grübeln. Es gab schon einige Bücher, die mir bei der Beantwortung geholfen haben. Da die Fragen meines Sohnes mit seinem zunehmenden Alter für mich jedoch immer schwieriger zu beantworten sind, habe ich mich auf die Suche nach neuen Sachbüchern gemacht. Sachbücher, die sich thematisch an die Fragen meines heranwachsenden Kindes annähern. Fündig wurde ich beim DK Verlag. Dort erschien kürzlich „Sag mal, Herr Professor!“, in dem Professor Winston 100 neugierige Fragen von Kindern beantwortet.

Können Pflanzen fühlen?

Diese und 99 andere Fragen, die auch mein Kind alltäglich beschäftigen, beantwortet Professor Winston auf sehr imposante Weise. Nach einem kurzen Überblick, der im Buch besprochenen Inhalte und einem einführenden Vorwort, widmet er sich auf jeder Doppelseite einem bestimmten Thema und erklärt diese jeweils so verständlich, dass bei Kindern ab 6 Jahren (und auch bei manch Erwachsenem) keine Fragen mehr offenbleiben.

Sag mal, Herr Professor!

So nimmt Professor Robert Winston sich insgesamrt sechs übergeordneten Themen an: Chemie, unser Körper, Physik, Natur, unsere Erde, Weltraum. Jeder dieser Sachverhalte unterscheidet sich in der Farbgestaltung. Daher konnten wir die vielen Fragen, die im Inhaltsverzeichnis zu finden sind, leicht einem bestimmten Thema zuordnen. Beantwortet werden die Fragen allerdings nach keinem strukturierten Vorgehen. Vielmehr werden sie bunt durcheinander gewürfelt auf den zahlreichen Seiten abgehandelt.

Warum ist Schokolade so lecker?

Auf jeder Doppelseite wird, in einer gelungenen Mischung aus Illustrationen, hochwertigen Fotografien und einigen Textpassagen, eine konkrete Frage beantwortet. Zusätzlich werden weitere Fakten geliefert, die den Wissenshunger stillen. Am Ende des Buches gibt es ein ergänzendes Glossar, welches verschiedene Begriffe noch einmal genauer erklärt.

Robert Winston beantwortet in seinem neuen Sachbuch „Sag mal, Herr Professor!“ 100 Fragen, die auch mein Kind wahrhaftig interessieren und ergänzt sie mit zusätzlichen Fakten und fundiertem Fachwissen. Nicht zuletzt die gelungene Gesamtgestaltung macht dieses Buch für uns zu einem kindgerechten und alltagstauglichen Nachschlagewerk.

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Veröffentlicht am 09.02.2020

Von Wut, Streit und Gummibärchen

Mein erstes Buch der Gefühle - Von Wut, Streit und Gummibärchen
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Streit kommt in den besten Familien vor! Wie oft habe ich diesen Satz schon in meinem Leben gehört … Mal ganz abgesehen von der Wertung, die in dieser Aussage mitschwingt, ist sie doch treffend. In jeder ...

Streit kommt in den besten Familien vor! Wie oft habe ich diesen Satz schon in meinem Leben gehört … Mal ganz abgesehen von der Wertung, die in dieser Aussage mitschwingt, ist sie doch treffend. In jeder Familie gibt es irgendwann Themen oder Situationen, über die man streitet. Manchmal weiß man nicht einmal warum. Für unseren Nachwuchs ist das nicht immer nachvollziehbar und er fragt, ob wir uns gerade streiten. In diesen Momenten denke ich oft an die Worte meiner Hebamme: Verstecke niemals deine Gefühle vor deinem Kind. Trotzdem ist es mir unangenehm und ich versuche es, meinem Sohn zu erklären, denn mit seinen 5 Jahren ist er in seiner emotionalen Entwicklung schon so weit, dass er vieles besser versteht. Dennoch sind Bücher über dieses Thema immer noch hoch im Kurs bei ihm.

Ein Buch, in dem u. a. das Thema Streit kindgerecht besprochen wird, ist „Mein erstes Buch der Gefühle – Von Wut, Streit und Gummibärchen“ von Dagmar Geisler. Wer diesem Blog schon etwas länger folgt, dem wird dieser Name kein Unbekannter sein. Die Autorin hat viele Kinderbücher geschrieben, die gewichte Themen ansprechen. Und weil Dagmar Geisler dies auf sehr einfühlsame tut, greifen wir sehr gerne zu ihren Büchern.


Von Wut, Streit und Gummibärchen

Dagmar Geisler spricht in ihrem Kinderbuch ab 5 Jahren aber nicht nur das Thema Streit an. Sie berichtet auch davon, dass Kinder oft nicht genug von einer Sache bekommen können. Wie von Gummibärchen oder Fernsehen. Sie erklärt auch, warum es nicht immer gut ist, über die Stränge zu schlagen. Zum Beispiel indem sie bestimmte Sätze zu Smileys sortieren lässt.

Bist du auch manchmal wütend?

Wut – nein, nie etwas davon gehört. Aber jetzt mal ehrlich – die kleinen Racker können manchmal ganz schöne Stimmungsschwankungen haben. Auch wenn wir hier von richtigen Wutanfällen verschont worden sind, geht es hier oft rund. Umso schöner ist es, dass „Mein erstes Buch der Gefühle“ darüber aufklärt, ohne den Zeigefinger zu erheben. Zusätzlich zeigt sie ein paar gelungene Methoden auf, wie man mit seiner Wut umgehen kann.
Ein weiteres Thema, welches zur emotionalen Entwicklung passt, ist das Thema Familie und was es bedeutet, wenn man ein Geschwisterchen bekommt. Die Autorin schildert durch verschiedene Situationen, welche Schwierigkeiten mit dem ersten Kennenlernen einhergehen und bietet gute Lösungen an, um die „größeren“ Kinder zu stärken.

In „Mein erstes Buch der Gefühle – Von Wut, Streit und Gummibärchen“ gibt Dagmar Geisler – in einer gelungenen Mischung aus humorvollen und aussagekräftigen Illustrationen und kurzen Texten – viele Einblicke in die Welt der Gefühle und zeigt, wie man am besten mit seinen Emotionen umgeht.

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Veröffentlicht am 09.02.2020

Superstarkes Sachbuch für Kinder!

Superstarke Bakterien
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Was sind Bakterien? Warum kann man sie nicht sehen? Weshalb sind einige nützlich und andere gefährlich für uns Menschen?

Auch wenn ich mich beruflich sehr viel mit der Mikrobiologie beschäftige, fällt ...

Was sind Bakterien? Warum kann man sie nicht sehen? Weshalb sind einige nützlich und andere gefährlich für uns Menschen?

Auch wenn ich mich beruflich sehr viel mit der Mikrobiologie beschäftige, fällt es mir oft sehr schwer, meinem Sohn die Welt der Kleinstlebewesen näher zu bringen. Es ist manchmal sehr schwierig, ihm alle seine Fragen so zu beantworten, dass er sie versteht. Kinder nehmen die Welt einfach noch mit anderen Augen wahr. Und glaubt mir – die Fragen meines Sohnes haben es in sich. Nicht mal meine Mikrobiologie-Dozenten haben solche Fragen in den Klausuren gestellt … Auf der Suche nach kindgerechten Antworten bin ich auf ein besonderes Bilderbuch gestoßen: „Superstarke Bakterien: Die geheimnisvolle Welt der Mikroben“ von Steve Mould.

Wusstest du, dass in deinem Mund mehr Bakterien leben, als Menschen auf der ganzen Welt?

Nach einer kurzen persönlichen Einführung von Steve Mould, die seine Begeisterung für die Kleinstlebewesen widerspiegelt, tauchen die Leser in eine absolut faszinierende und spannende Welt ein, die man sonst nur erahnen kann. In „Superstarke Bakterien: Die geheimnisvolle Welt“ wird sie sichtbar – die erstaunliche, manchmal aber auch etwas ekelige Welt der Mini-Monster.

Jeder Mensch hat etwa 2 kg Bakterien in und an seinem Körper

In diesem faszinierenden Buch „Superstarke Bakterien“ bekommen die kleinen und die großen Leser, durch viele praktische Alltagsbeispiele, eine sanfte, aber dennoch präzise Einführung in die Lehre der Kleinstlebewesen. Steve Mould erzählt in einer gelungenen Mischung aus hochwertigen Grafiken, humorvollen Illustrationen und interessanten Texten und vermittelt somit sein fundiertes, naturwissenschaftliches Wissen über Mikroben. Er berichtet von kleinen Superhelden, die uns bei ganz alltäglichen Dingen eine große Hilfe sind. Oder von fiesen Angriffen, die für uns Menschen gefährlich werden können. Aber auch davon, mit welchen einfachen Mitteln wir uns zur Wehr setzen können.

Obgleich „Superstarke Bakterien: Die geheimnisvolle Welt der Mikroben“ sich an Kinder von 7-9 Jahren richtet, sind mein 5-jähriger Sohn und auch wir Eltern völlig fasziniert von diesem lehrreichen und sehr anschaulichen Buch. Alle Informationen, die hier nicht zu überladen und präzise dargestellt sind, werden – buchstäblich – nicht nur von unserem Nachwuchs aufgesaugt. Kurz und knapp – diese Lektüre lässt in Bezug auf die Welt der Mikroorganismen keine Fragen mehr offen.

PS: Ein bisschen ärgere ich mich schon, dass ich dieses Buch erst nach meiner letzten Klausur in Mikrobiologie gefunden habe…

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Veröffentlicht am 24.01.2020

Ein neues Lieblingsbuch!

Rabenherz und Eismund
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Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen? Hier war es über die Feiertage ja etwas ruhiger. Das lag schlichtweg daran, dass Lex und ich – neben den familiären Festtagsverpflichtungen – einfach zu sehr mit dem ...

Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen? Hier war es über die Feiertage ja etwas ruhiger. Das lag schlichtweg daran, dass Lex und ich – neben den familiären Festtagsverpflichtungen – einfach zu sehr mit dem Lesen beschäftigt waren. Denn zum Ende des Jahres haben wir beide endlich mal wieder richtig großartige Bücher gelesen.

Rabenherz und Eismund

Mit „Rabenherz und Eismund“ von Nina Blazon durfte ich also buchstäblich ins neue Jahr tanzen. Und einen besseren (Buch)Partner hätte ich mir nicht wünschen können. Denn dieses wunderschöne Buch hat mir wieder solch eine große Lust auf fantastische Geschichten bereitet. Auch wenn ich weiß, dass die Bücher von Nina Blazon einfach eine Klasse für sich sind. Auf dem Büchermarkt suche ich oft vergeblich nach fantastischen Geschichten, die mich ähnlich begeistern.

Schnee, Frost und eisige Kälte

Wer sich derzeit nach Schnee, Frost und eisiger Kälte sehnt, der sollte unbedingt zu „Rabenherz und Eismund“ greifen. Denn in dieser Geschichte findet man Kulissen, die der Winter gezeichnet hat – wunderschön und bedrohlich zugleich. Aber nicht nur wegen der frostig schönen Landschaft lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Den Leser erwartet eine märchenhafte Handlung, in der sich die literarische Hauptfigur Mailin auf einen gefährlichen Weg begibt, um eine entführte Freundin Silja zu retten. Angeblich hat der Winterkönig sie in sein Reich verschleppt – in das Land über dem gefrorenen Himmel. Mailin hat es bisher immer für ein schönes Märchen gehalten. Doch mit jedem gegangenen Schritt, auf ihrem Weg Silja zu befreien, muss sie sich eingestehen, dass Märchen manchmal wahr sind. Auch die schrecklichsten von ihnen …

Ein Wiedersehen mit den Zorya

Wir Leser dürfen in „Rabenherz und Eismund“, Mailin auf ihrem abenteuerlichen und kräftezehrenden Weg begleiten. Dabei lernen wir wunderbare Protagonisten kennen, die hin und wieder über sehr eigene und außergewöhnliche Eigenschaften und gewaltige Fähigkeiten verfügen. Zusätzlich gibt es ein Wiedersehen mit den Zorya, die mich schon in Ascheherz fasziniert haben. Und wenn ich eines aus Nina Blazons Büchern gelernt habe, dann dass man sich bei ihren Protagonisten nie zu sicher sein darf. Die Autorin führt ihre Leser gerne auf viele dunkle Wege in ein ungewisses, immer wieder überraschendes und spannendes Abenteuer.

Nicht nur in Sachen Authentizität und Glaubwürdigkeit der Figuren punktet Nina Blazon erneut. Der allergrößte Lesegenuss ging für mich von dem Nina Blazons Schreibstil aus, den man nur schlecht mit anderen vergleichen kann. Man liest nur ein paar Sätze und wird sofort gefangen genommen von wunderschönen Worten, die zusammen eine außergewöhnliche und anspruchsvolle Geschichte erzählen, in der man buchstäblich versinken möchte. Mit einer bildgewaltigen Sprache kombiniert mit Ideenreichtum erschafft Nina Blazon atemberaubende und unfassbar schöne Kulissen, an denen man sich buchstäblich nicht sattsehen kann. Die gesamte Geschichte wird von einer heimeligen Stimmung durchzogen. Trotz der oft gruseligen Szenen und Kreaturen fühlt man sich als Leser sich nie tatsächlich bedroht und darf dennoch mitfiebern.

Eigentlich möchte ich gar nicht zu viel von der durchweg fesselnden und stimmigen Handlung preisgeben. Vielmehr sollte jeder Leser selbst die Möglichkeit haben, die großartige Handlung mit den sehr facettenreichen und undurchsichtigen Charakteren kennenzulernen.

Ein neues Lieblingsbuch

Nina Blazon hat mir mit „Rabenherz und Eismund“ ein neues Lieblingsbuch geschenkt und mir erneut bewiesen, dass sie ein Garant für ideenreiche und außergewöhnliche Geschichten ist, die mich immer wieder aufs Neue begeistern und überraschen.

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