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Veröffentlicht am 17.02.2021

Einfach bezaubernd

Hol den Ball, Tom!
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Ich erinnere mich, als wäre es gestern: Dackel Bono lief in einem Durcheinander aus Welpen verschiedenster Rassen umher, als wir ihn auf der Suche nach einem neuen Gefährten das erste Mal gesehen haben. ...

Ich erinnere mich, als wäre es gestern: Dackel Bono lief in einem Durcheinander aus Welpen verschiedenster Rassen umher, als wir ihn auf der Suche nach einem neuen Gefährten das erste Mal gesehen haben. Dieses kleine Wesen – nicht größer als meine Hand – mischte die gesamte Gruppe verschiedenster Hundewelpen auf und kämpfte quietschvergnügt mit einem um ein vielfaches größeren Schäferhund. Schon damals war ich tief beeindruckt von der Charakterstärke dieses kleinen entzückenden Welpen und es war klar, dass Dackel Bono bei uns einzieht. Diese Charakterstärke hat sich im Laufe seines Lebens noch weiter ausgeprägt. In dem großartigen Bilderbuch „Hol den Ball, Tom!“ von Bette Westera und Noëlle Smit durften wir einen weiteren charakterstarken Hund erleben, der verdeutlicht, dass Dackel einfach sehr schlau sind. Und nicht unbedingt das tun, was wir Menschen wollen.

Hol den Ball, Tom!

Teckel Tom, den wir schon aus dem ersten Bilderbuch-Band „Hallo, Teckel Tom!“ wohnt nun schon eine Weile bei Sofie und ihrer Familie und fühlt sich pudel… nein teckelwohl. Die Menschen sorgen gut für ihn und lassen sich immer wieder neue Spiele einfallen, um Tom zu unterhalten. Jedoch muss Papa Pablo noch lernen, dass ein Teckel nur dann spielt, wenn ihm das Spiel gefällt und er selbst auch Lust dazu hat. Auf Kommandos hört Teckel Tom nur, wenn es gerade passt. Im Fall von Papa Pablo sind die Aufforderungen vergebens. Da kann er sich noch so sehr Mühe geben. Oder sind es einfach die falschen Kommandos?

Nicht nur Hundeliebhaber werden ihren Spaß an dieser wunderbaren Geschichte und den alltäglichen Herausforderungen eines Dackelbesitzers haben – die in diesem Buch auf humorvolle Weise beschrieben werden. Jedoch sticht nicht nur der humorvolle Umgang mit dem „Ungehorsam“ eines Teckels hervor. Es ist vor allem eine gewisse Leichtigkeit, die die gesamte Geschichte dominiert. Und für uns war es sehr amüsant zu sehen, wie Teckel Tom seine Familie erzieht.

Von Hunden und Familien

Es gibt so viele Aspekte, die dieses Bilderbuch so besonders machen. Dinge wie die Charakterstärke des Teckels, welche besonders in den frechen Dialogen hervorsticht. Und das harmonische Miteinander aller Familienmitglieder: Papa, Papa, Kind und Hund. Nicht zu vergessen ist die sehr gelungene Gesamtgestaltung. Beginnend bei der Haptik des Buchdeckels und der Seiten bis hin zu den schönen Illustrationen – alles fügt sich harmonisch zusammen.

Teckel Tom haben wir schon mit dem ersten Band in unser Herz geschlossen. Daher hoffen wir sehr, dass nach „Hol den Ball, Tom!“ noch weitere bezaubernde Bände geben wird. Mit diesen Bilderbüchern können wir nicht nur schöne Lesestunden verbringen, sondern auch viele schöne Erinnerungen an unseren Dackel Bono wachrufen.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Was ist ein Leben wert?

Sechs Leben
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Was wäre, wenn ihr die Möglichkeit hättet, euren eigenen Tod zu überleben? Klingt abgedreht, oder? Und wenn ihr jetzt doch drüber nachdenkt, dann stellt euch die Frage, wie ein paar Zusatzleben euer Verhalten ...

Was wäre, wenn ihr die Möglichkeit hättet, euren eigenen Tod zu überleben? Klingt abgedreht, oder? Und wenn ihr jetzt doch drüber nachdenkt, dann stellt euch die Frage, wie ein paar Zusatzleben euer Verhalten beeinflussen würde. Wärt ihr eher der heroische Typ, der sein Leben riskiert, um anderen zu helfen? Oder eher der Draufgänger, der sich in waghalsigen Hobbys auslebt? Ich kann die Frage für mich selbst überhaupt nicht beantworten, vermute aber, dass sich mein Handeln nicht verändern würde. Denn wer weiß schon, was das Leben für einen bereithält?

Sechs Leben

In dem Jugendbuch von Véronique Petit „Sechs Leben“ zählt die literarische Hauptfigur Gabriel zu den sogenannten Multis und hat insgesamt sechs Leben zur Verfügung. Er weiß, dass es ein Privileg ist, die Bonusleben zu haben, denn die meisten Jugendlichen aus seiner Schule verfügen nicht darüber. Jedoch fühlt er sich nicht priviligiert und riskiert einiges, um seinem Hobby Fallschirmspringen nachzugehen und um von seiner Mitschülerin Mila gesehen zu werden.

Fünf Leben

Mit seinen 15 Jahren ist Gabriel nicht anders als seine gleichaltrigen Mitschüler. Doch wiegt das Privileg über mehrere Überlebenschance zu verfügen manchmal sehr schwer auf seinen Schultern. Oft reflektiert er über seine Taten und über den Wert eines Lebens. Manchmal etwas zu spät.

Vier Leben

Was in diesem Jugendbuch sehr deutlich wird, ist, dass Jugendliche eines Alters so divergent handeln und auch in ihrem Verantwortungsbewusstsein sehr unterschiedlich entwickelt sind. Denn wir erleben nicht nur, wie Gabriel mit seinen zusätzlichen Leben umgeht. Die Leser lernen weitere Multis und Monos kennen und bekommen so verschiedenste Wertigkeiten des Lebens präsentiert. Einen guten Kontrast bieten hierzu die Ansichten der Erwachsenen.

Drei Leben

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt – ein neues Kapitel ist mit dem Beginn eines neuen Lebens verknüpft. Mit jeder gelesenen Passage, welche die Autorin Véronique Petit in einem klar strukturierten und flüssigen Stil geschrieben hat, wuchs in mir die Anspannung und es entwickelte sich ein regelrechter Lesesog. Nicht zuletzt, weil ich Leben für Leben buchstäblich hinter mir ließ.

Zwei Leben

Die Idee zu dem Buch ist ungewöhnlich und überaus faszinierend. Jedoch darf man nicht allzu sehr darüber nachdenken, auf welche wundersame Weise der Körper nach einem Tod wieder geheilt wird. Denn das wird in diesem Buch nicht erklärt. Aus jedem noch so traumatischen Tod erwacht der Verstorbene zu neuem Leben. Zumindest wenn er noch ein Bonusleben hatte.

Ein Leben

Das Leben hält manche Überraschungen bereit. Gut, wenn man wie Gabriel einige zur Verfügung hat. Während des Lesens gab es viele Situationen, in denen ich den 15-Jährigen nicht verstehen konnte. Nicht zuletzt, weil er das eine oder andere Leben völlig unbedacht hergibt. Das hat meinen Lesefluss in keiner Weise beeinflusst, denn mir war durchaus bewusst, dass man mit 15 Jahren einfach viel bedenkenloser agiert.

Leben

Weiß ich den Wert meines Lebens zu schätzen? Wäre mein Leben ein anderes, wenn ich mehrere Tode überleben könnte? Wären sie ein Fluch oder ein Segen? Fragen wie diese blieben auch noch lange, nachdem ich das mitreißende Jugendbuch „Sechs Leben“ von Véronique Petit gelesen habe.

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Veröffentlicht am 09.02.2021

Eine unglaublich sagenhafte Geschichte

Eine unglaublich sagenhafte TORTENGESCHICHTE
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Neben schönen Büchern gibt es eine Sache, an der ich nicht vorbeikomme: Torten. Egal wie sehr ich mich bemühe – diesen kunstvollen Leckereien kann ich nicht widerstehen. Doch selbst backen und verzieren ...

Neben schönen Büchern gibt es eine Sache, an der ich nicht vorbeikomme: Torten. Egal wie sehr ich mich bemühe – diesen kunstvollen Leckereien kann ich nicht widerstehen. Doch selbst backen und verzieren ist mir persönlich zu anstrengend und versuche ich es doch, endet das alles in einer riesigen Sauerei. Trotz meiner einschlägigen Erfahrungen mit dem Backen von Torten (oder gerade deswegen), bewundere ich Menschen, die es lieben, die sagenhaftetesten Leckereien zu kreieren. Und so einen Menschen könnt ihr in der Geschichte „Eine unglaublich sagenhafte TORTENGESCHICHTE“ kennenlernen.

Eine unglaublich sagenhafte TORTENGESCHICHTE

Stefan arbeitet im unglaublich sagenhaften Hotel von Delaunay als Küchenjunge. Während er seine anstrengenden Arbeiten verrichtet, träumt er heimlich davon, eines Tages als Chef de Pâtisserie die wunderbarsten Torten für die Hotelgäste zu backen. Jedoch wird Stefan als Küchenjunge in dem Hotel nicht sehr geschätzt und oft übersehen. Dabei ist er in seiner Anstellung das wichtigste Bindeglied zwischen allen Angestellten. Das muss das Hotelpersonal an einem sehr wichtigen Tag auf schmerzhafte Weise erkennen. Denn ohne ihn ist der gesamte Tagesablauf gestört und endet in einer Katastrophe. Ausgerechnet dann, wenn unglaublich wichtige Gäste erwartet werden.

Wer an sich glaubt, kann alles schaffen

Und Stefan glaubt an sich und sein Talent. In der für das Hotel schlimmsten Situation bekommt Stefan seine Chance, es allen zu beweisen, was ihn ihm schlummert. Dies ist neben der Hommage an die sagenhaften, schokoladigen, sahnigen Torten die beste Botschaft an diesem großartigen Kinderbuch.

Die Gesamtgestaltung ist ein wahrer Augenschmaus

Vom Buchdeckel bis hin zur letzten Seite – die aufwendigen und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Illustrationen von Isabelle Follath haben mir nicht nur einen unstillbaren Appetit auf Torte beschert. Vielmehr haben sie meinen Sohn und mich dazu eingeladen, auf den Seiten zu verweilen, um jedes noch so kleine Detail zu entdecken und zu genießen.

Man nehme ein leckeres und bedeutsames Thema und versüße es mit ästhetischen Illustrationen. Zum Schluss bestäubt man das Ganze noch mit einer Prise Humor. Heraus kommt „Eine unglaublich sagenhafte TORTENGESCHICHTE“, die von Kate Davies und Isabelle Follath gebacken… ähm geschaffen wurde.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Frag doch mal... die Maus!

Frag doch mal ... die Maus!: Vulkane und Erdbeben
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Wenn ich mir so die Bücher meines Sohnes anschaue, frage ich mich ernsthaft, wann ich aufgehört habe, neugierig zu sein. Und damit meine ich nicht, dass ich nichts Neues dazugelernt habe. Ich meine diese ...

Wenn ich mir so die Bücher meines Sohnes anschaue, frage ich mich ernsthaft, wann ich aufgehört habe, neugierig zu sein. Und damit meine ich nicht, dass ich nichts Neues dazugelernt habe. Ich meine diese gesunde und angeborene Neugierde auf ganz alltägliche Dinge und Phänomene, die unsere Welt für uns bereithält. Viele Fragen stellt man einfach nicht mehr. Angefangen bei ganz einfachen bis hin zu denen, die man sich nicht so leicht beantworten kann. Umso schöner, dass mein Sohn mich mit seinen Fragen immer wieder für aufregende Naturschauspiele begeistern kann. Und wer ist seit nun fast 50 Jahren Spezialist und hat eine Antwort auf fast alle Fragen? Genau! Frag doch mal… die Maus! Und diesen Spezialisten lassen wir gerne in Buchform bei uns einziehen.

Frag doch mal… die Maus!

Bei manchen verblüffenden Fragen, die mein Sohn mir stellt, komme ich als Erwachsene schon mal ins Schleudern und frag lieber die Maus. Denn im Carlsen Verlag gibt es eine wunderbare Sachbuch-Reihe, in der viele knifflige Fragen einfach erklärt werden: Frag doch mal… die Maus!

Kann man sich einen Vulkanausbruch anschauen?

Fragen wie diese stellt mein Sohn ganz unbedarft und ich bin sehr froh über zahlreiche Sachbücher, die sich mit den Phänomenen unserer Erde beschäftigen. Obgleich man zu jedem Thema ein passendes Buch findet, heißt es nicht, dass es auch alle Fragen der Kinder so beantwortet, dass sie es auch verstehen. Dies ist mir wieder einmal bewusst geworden, als ich meinem Sohn das Buch „Frag doch mal… die Maus!: Vulkane und Erdbeben“ vorgelesen habe. Es reicht nicht aus, Fragen und Antworten zu liefern. Kinder wollen einfach mehr: Bilder und Sachverhalte, die faszinierend, abwechslungsreich und fesselnd sind. Und genau das haben wir in diesem Exemplar gefunden.

Wie heiß ist es in einem Vulkan?

Sachlich fundierte Antworten auf ausgefallene Kinderfragen liefert in diesem Band Sylvia Englert, die ich bereits aus vielen großartigen Jugendbüchern kenne. Ihre Texte sind sehr heterogen. Auf einigen Seiten beantwortet die Autorin Fragen, indem sie eine spannende und manchmal sehr explosive Geschichte erzählt. Auf anderen werden Themen etwas systematischer und kompakter erklärt. Hin und wieder gibt es einige Experimente, um komplexe Sachverhalte spielend leicht darzustellen.

Neben den kindgerecht verpackten Fakten hält das Kinderbuch „Frag doch mal… die Maus!: Vulkane und Erdbeben“ viele hochwertige Fotografien und Illustrationen für seine Leser bereit. Und bei alledem darf jemand ganz Besonderes natürlich nicht fehlen: die Maus, welche auf jeder Seite präsent ist.

Was ist ein schlafender Vulkan?

Wenn es Fragen wie diese sind, die ihr eurem Nachwuchs (und euch) nicht beantworten könnt, kann ich euch die Frag doch mal… die Maus! – Reihe ans Herz legen. Schließlich ist die Maus Profi im Fragen beantworten.

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Von getroffenen Entscheidungen und ihren Folgen

Marlenes Erbe
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Wer kennt es nicht? Insgeheim träumt man manchmal von einem umfangreichen Erbe, mit dem sich das gesamte Leben ändert und leichter wird, weil man sich einfach viele Wünsche erfüllen kann. Jedoch sollte ...

Wer kennt es nicht? Insgeheim träumt man manchmal von einem umfangreichen Erbe, mit dem sich das gesamte Leben ändert und leichter wird, weil man sich einfach viele Wünsche erfüllen kann. Jedoch sollte dieses Erbe bitte von einer bisher unbekannten Person stammen. Wie einem entfernten Verwandten, von dem man bisher keine Kenntnis hatte. Zwar hat Susanne – die literarische Hauptfigur aus „Marlenes Erbe“ – das Glück über Nacht stolze Besitzerin eines Hauses samt Schneiderei zu sein, allerdings geht mit diesem Erbe sehr viel Schmerz und Unruhe einher. Zum einen, weil sich Susanne von einer lieben Freundin verabschieden muss. Zum anderen, weil sie ihre Komfortzone – ihr bisheriges Leben mit Freunden und Verwandten – verlassen muss, um von München nach Seelhausen in die Eifel zu ziehen. Was einem kleinen Kulturschock gleich kommt.

Ein lebendiges Erbe und ungeahnte Möglichkeiten

In Seelhausen kann Susanne endlich ihre Kreativität und ihre Leidenschaft für Mode ausleben und ihren Traum von einer eigenen Kollektion verwirklichen. Jedoch ist das Leben in ihrer neuen Heimat auch mit Umständen verbunden, die Susanne wieder mit tief sitzenden Ängsten und Sehnsüchten konfrontieren. Zum Glück hat sie nun einen treuen, pelzigen Begleiter an ihrer Seite, der ihr oft Trost spendet – Marlenes Kater Eddie.

„Marlenes Erbe“ ist jedoch nicht nur eine Geschichte über einen unerwarteten Neuanfang. Zeitweise war ich mir beim Lesen nicht sicher, in welche Richtung sich dieses Buch entwickelt. Ist es eine Darstellung von Susannes Persönlichkeit in allen ihren Facetten oder gar ein Krimi, weil Marlenes Unfalltod nicht gänzlich aufgeklärt wurde? Oder entwickelt sich das Ganze zu einer Liebesgeschichte? Denn auch Seelhausen hat interessante männliche Einwohner. Unterm Strich kann man sagen, dass dieses Buch einfach eine große, bunte und interessante Palette für den Leser bereithält.

Von getroffenen Entscheidungen und ihren Folgen

Ich muss gestehen, dass ich mir an Susanne und ihren Selbstzweifeln oft die Zähne ausgebissen habe. Sie ist kein gefälliger Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Dies geschah erst nach und nach. Susanne ist ein Mensch, der für jeden da ist und darüber vergisst, für sich selbst zu sorgen. Also auch der Typ Mensch, der immer bei getroffenen Entscheidungen einknickt, weil es anderen damit nicht gut gehen könnte. Doch im Laufe der Kapitel entwickelt sie Stärke und erkennt, dass es manchmal besser ist, einen klaren Schlussstrich zu ziehen.

Besonders gerne habe ich die Episoden gelesen, in denen Susanne ihrer Leidenschaft nachgeht – obgleich ich keine Ahnung habe, wie man so näht und schneidert, dass etwas Tragbares dabei entsteht. Diese Szenen werden von der Autorin so wunderbar und eindruckvoll beschrieben, dass man selbst Lust bekommt, sich eine Nähmaschine zu kaufen, um selbst kreativ zu werden.

Ina Raki erzählt in ihrem neuen Roman „Marlenes Erbe“ davon, dass jedes Ende auch ein Neubeginn sein kann. Und davon, dass es sehr wichtig ist, für sich zu sorgen und an sich zu glauben. Auch, dass es Zeitverschwendung ist, darüber zu sinnieren, was andere über einen denken. Man sollte lieber leben… Und das mit allen Sinnen.

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