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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2021

Die zweite Prinzessin

The Second Princess. Vulkanherz
3

Ein Königshaus, eine majestätische Familie und ein dunkles Königreich versprechen ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Begeistert hat mich an diesem Buch der Schreibstil. Der Lesefluss ...

Ein Königshaus, eine majestätische Familie und ein dunkles Königreich versprechen ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Begeistert hat mich an diesem Buch der Schreibstil. Der Lesefluss war sehr angenehm und man flog förmlich durch die Seiten. Es wurde sehr viel Spannung aufgebaut und man wollte einfach nur wissen wie es weitergeht. Zudem bot die Handlung viel Humor und ich musste an sehr vielen Stellen schmunzeln. Das Mitfiebern kam dabei trotzdem nicht zu kurz. Für mich ein sehr schönes Leseerlebnis, bei dem die Zeit einfach nur verfliegt.

Positiv überraschen konnten mich an diesem Buch die verschiedenen Welten. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, in so viele unterschiedliche Welten eintauchen zu können. Dabei konnten mich vor allem die Fantasy-Welten sehr begeistern und waren für mich an diesem Buch das schönste. Demnach war das Setting abwechslungsreich gestaltet und man entdeckte immer wieder neue Seiten. Das Setting der wahren Welt war anfangs etwas holpriger, konnte mich am Ende dann aber doch noch begeistern.

Gefallen hat mir zudem, dass viel Raum für eigene Interpretationen und Ideen offen gelassen wurde. Dem ein oder anderen bleiben vielleicht ein paar Fragen zu viel offen, mir hat das jedoch viel Spielraum für eigene Ideen gegeben, was mir sehr gefallen hat. Der Einzelband bietet demnach viel Platz für eigene Fortsetzungen und Träumereien.

Die Charaktere waren schön ausgearbeitet. Begeistern konnten mich hier vor allem die Nebencharaktere. Diese haben die Geschichte für mich richtig aufleben lassen und den Lesezauber richtig entfacht. Die Protagonistin hat mir trotzdem sehr gut gefallen und ich konnte mich in viele ihrer Denkweisen und Handlungen wiederfinden.

Insgesamt war die Story wirklich schön zu lesen und man flog einfach nur durch die Seiten. Die ein oder andere Stelle hätte ich mir persönlich noch etwas mehr ausgearbeitet gewünscht, aber ich war trotzdem sehr glücklich mit dem Verlauf der Geschichte und hatte einfach sehr viel Spaß am Lesen des Buches.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Fantasie
Veröffentlicht am 21.12.2020

Lea und das Teenager-Labyrinth der Pubertät

Lea und das Labyrinth der Zeit
1

Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Der Klappentext lässt auf eine schöne Zeitreise-Geschichte hoffen, die jedoch mehr aus pubertären Gefühlen und viel Nichts definiert wird.

Die Charaktere hatten ...

Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Der Klappentext lässt auf eine schöne Zeitreise-Geschichte hoffen, die jedoch mehr aus pubertären Gefühlen und viel Nichts definiert wird.

Die Charaktere hatten leider alle nicht viel Tiefe,, sondern wurden nur sehr oberflächlich und emotional kalt an den Leser herangeführt. Die Protagonistin Lea war leider sehr pubertär und auf Zeit anstrengend. Eine wirkliche Bindung konnte ich nicht zu ihr herstellen.

Überrascht war ich von der deutlichen Leere des Zeitreise-Faktors. Die Zeitreise hat in diesem Buch eigentlich nur eine kleine Nebenrolle bekommen und die ganzen Fragen die sich während dem Lesen ergeben haben, wurden leider auch nicht beantwortet.

Viele Handlungsstränge waren zwar spannend und hätten wirklich schöne Ideen ergeben können, wenn sie nicht nur kurz angerissen und dann sofort wieder fallen gelassen geworden wären.

Die Welt in der die Geschichte spielt war sehr einfach. Der mysteriöse Wald hätte für mich sehr viel ausgeschmückter sein können und ich hätte mich um ein paar mehr Beschreibungen gefreut, so dass man einfach besser in die Welt eintauchen hätte können.

Leider gab es für mich an der ein und anderen Stelle immer ein paar Logikfehler, so dass sich die Story nicht schön abschließen ließ.

Das einzig schöne an dem Buch war der Schreibstil. Leider wurde auch dieser immer wieder durch das Einschieben von unnötigen Textnachrichten unterbrochen, die die Handlung nicht weiterbrachten sondern eher unterbrachen.

Alles in allem war das Buch für mich nicht wirklich lesenswert. Ich denke da hätte man die Story eindeutig noch etwas ausbauen müssen. Die Idee war trotz allem schön.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 19.10.2020

Der Tod trifft auf das Leben

Ministry of Souls – Das Schattentor
3

In diesem wunderschönen Werk von Akram El-Bahay geht es um den in London lebendenden Jungen Jack, der als Soulman die Seelen der verstorbenen Menschen, in die Zwischenwelt bringt und plötzlich in seinem ...

In diesem wunderschönen Werk von Akram El-Bahay geht es um den in London lebendenden Jungen Jack, der als Soulman die Seelen der verstorbenen Menschen, in die Zwischenwelt bringt und plötzlich in seinem eigenen Abenteuer steht. Auf einmal muss er nicht nur die verstorbenen Seelen, sondern auch die lebenden retten.

Begeistert am Buch, haben mich mal wieder die Charaktere. Der Protagonist Jack ist auf seine ruhige Art sehr sympathisch und man kann sich sehr leicht in seine Denkweise einfühlen. Naima ist ein sehr starker Charakter, der sich auf Augenhöhe mit Jack trifft. Hier braucht es keinen edlen Ritter, Gleichstellung ist angesagt, was das Buch unheimlich sympathisch macht.

Überrascht haben mich aber vor allem die Nebencharaktere. Diese lassen das Buch so richtig aufleuchten und bringen unheimlich viel Charme und Abwechslung mit sich.

Das Setting aus wahrer Welt in London und der erfundenen Zwischenwelt war perfekt gewählt, da man so vertraute Ecken Londons wieder sehen durfte und neue Ecken der Zwischenwelt kennen lernen durfte. Das machte das Buch schön abwechslungsreich und auch der historische Anteil war wirklich sehr schön geschildert und recherchiert.

Spannend wurde das Buch vor allem im Mittelteil, durch neue Wendungen und neue Fähigkeiten der Charaktere. Die Spannung hatte für mich hier ihren Höhepunkt, aber konnte bis zum Ende durchhalten und das Ende macht so viel Neugierde auf Band 2.

Mir haben zudem die orientalischen Details sehr gefallen und der Autor hat es dabei wieder geschafft, seine ganz eigene Welt zu kreieren. Spannend waren ebenfalls die kleinen Fantasy-Hinweise, die vertraute Fantasywelten in das Buch mit aufnahmen.

Die Story war sehr spannend. Es lässt sich durchaus ein Bezug zu den anderen Werken des Autors herstellen, was mir unglaublich gut gefällt. Zwar geht es hier um eine andere Welt, aber alle Bücher sind immer miteinander verbunden und das macht einfach nur Lust darauf, auch die anderen Bücher zu lesen.

Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig und leicht zu lesen, aber ebenfalls sehr detailreich und sehr bildhaft beschrieben. So konnte man sich die ganzen Welten wirklich bildhaft vorstellen. Klasse.

Ich hatte unglaublich viel Spaß dabei, das Buch zu lesen und freue mich sehr auf Band 2.

Eine sehr schöne Geschichte, die ich gerne weiter empfehle.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie