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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2021

Die Schattenarmee

Ministry of Souls – Die Schattenarmee
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Der zweite Band der Ministry of Souls Reihe glänzt vor allem wieder durch den tollen Schreibstil des Autors. Das Buch liest sich wie eine Art Bilderbuch, da die Worte des Autors so aussagekräftig und schön ...

Der zweite Band der Ministry of Souls Reihe glänzt vor allem wieder durch den tollen Schreibstil des Autors. Das Buch liest sich wie eine Art Bilderbuch, da die Worte des Autors so aussagekräftig und schön formuliert sind.

Die Handlung konnte leider nicht mehr mit dem ersten Band mithalten. Oft hatte ich das Gefühl, dass der Autor ein wenig den roten Faden verloren hat und sich mehr in den historischen Recherchen verloren hat, als die phantastischen Elemente spannend rüberzubringen. Die Spannung wurde hier leider immer wieder unterbrochen und konnte sich leider nicht vollständig bis zum Ende durchziehen. Das Ende war leider nicht wirklich überraschend, wodurch die Spannung nicht mehr richtig aufgenommen werden konnte.

Die Figuren hatten sehr viele schöne Charakterzüge und es hat sehr viel Spaß gemacht sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Allerdings wurden einzelne Figuren etwas anstrengend auf Dauer und viele Szenen mit diesen prägten sich durch Wiederholungen.

Das Setting war sehr schön gewählt und es war toll neben London noch einen neuen Ort kennenlernen zu dürfen. Hier hätte ich mich über noch mehr Beschreibungen gefreut, da mich diese bis jetzt immer sehr begeistert haben.

Überrascht hat mich an diesem Buch leider nicht mehr sehr viel, wodurch das Buch auf Dauer etwas langatmig wurde. Insgesamt hat die Reihe allerdings sehr viel Spaß gemacht und viel Platz zum Fantasieren und Träumen gelassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 30.08.2021

Power Hour - Eine Stunde nur für dich

Power Hour
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Das Buch "Power Hour" soll die Vorteile einer Power-Stunde, die man täglich für sich nimmt, aufzeigen und andere dazu motivieren, sich selbst um ihre Ziele und Träume zu kümmern. Mit seiner ersten Stunde ...

Das Buch "Power Hour" soll die Vorteile einer Power-Stunde, die man täglich für sich nimmt, aufzeigen und andere dazu motivieren, sich selbst um ihre Ziele und Träume zu kümmern. Mit seiner ersten Stunde des Tages, soll man motiviert in den Tag starten und sich selbst verwirklichen.

Das Buch ist dabei in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die sich unter anderem mit dem Schlaf oder der wichtigen Bewegung in der ersten Stunde des Tages beschäftigen.

Gekennzeichnet wird das Buch allerdings vor allem, durch das Zitieren anderer Werke. Durch die vielen Verweise auf die Werke anderer AutorInnen, kam für mich leider kein wirklicher Nährwert zusammen und mir waren so gut wie alle Dinge, die die Autorin angesprochen hat, bereits bewusst, da ich sie in diesen zitierten Büchern schon gelesen hatte.

Geschmückt war das Buch zu dem mit unheimlich vielen Verweisen auf bekannte Promis, die alle ihre Ziele erreicht haben und einen Beweis darstellen sollten, was durch so eine Stunde alles möglich sei. Mich haben diese allerdings mehr gestört als motiviert. Als Normalsterbliche hatte ich mir einen etwas realistischeren Umgang mit diesem Thema gewünscht.

Die eigentliche "Power Hour" kam mir viel zu kurz, denn diese wird erst richtig im letzten Kapitel behandelt. Der also eigentliche Punkt dieses Buches, wird erst im letzten Kapitel behandelt, welches das kürzeste Kapitel von allen ist.

Mich konnte das Buch damit nicht mehr umhauen oder motivieren. Ich kann das Buch demnach nur an jemanden empfehlen, der noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen hat und sich demnach erst mal ein grobes Bild über die Thematik verschaffen möchte. Für alle anderen wird dieses Buch vor allem durch Zitate und Verweise auf die großen Stars ausgezeichnet.

  • Einzelne Kategorien
  • Thema
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  • Umsetzung
Veröffentlicht am 27.07.2021

Weniger denken, mehr machen

Unfuck Yourself
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Das Buch "Unf*ck Yourself" beinhaltet viele Denkansätze und Tipps, wie man sich aus seinen Gedankenschleifen, die oft negativ sind, befreien kann und dadurch mehr handelt als denkt.

Mir hat das Buch insgesamt ...

Das Buch "Unf*ck Yourself" beinhaltet viele Denkansätze und Tipps, wie man sich aus seinen Gedankenschleifen, die oft negativ sind, befreien kann und dadurch mehr handelt als denkt.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ich fand die Aufteilung in die einzelnen Kapitel sehr schön und man bekam dadurch einen sehr guten Überblick über das Thema und konnte die einzelnen Tipps voneinander abgrenzen. Der Schreibstil war ebenfalls sehr schön. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, aber beinhaltet ebenfalls sehr viele motivierende Worte. Ich fand, dass man sich sehr schnell angesprochen gefühlt hat, was bei einem solchen Buch sehr wichtig ist, um die Thematik auch vermitteln zu können.

Besonders gefallen, haben mir die Zitate und Zwischenüberschriften. So hatte man auf jeder Seite einen kleinen oder großen Motivationskick und es wurden einem wirklich die Augen geöffnet. Ich fand auch die kleinen und die große Zusammenfassung am Ende sehr toll, um nochmal alles vor Augen zu haben und letztendlich zu sehen, dass man gar nicht viel braucht um aus der Gedankenspirale rauszukommen, man muss es "einfach" nur machen.

Natürlich muss man bei diesem Buch nach dem Lesen noch viel Hand anlegen und sich mit sich selbst beschäftigen. Das Buch ist keine Wunderheilung, aber es bietet unheimlich gute und einfache Vergleiche, durch die man sehr viel Motivation und Inspiration erhält und die Gelegenheit, sein Leben jetzt wirklich selbst in die Hand zu nehmen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Immunpower mit Ayurveda
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Das Thema "Immunpower mit Ayurveda" finde ich sehr spannend und war demnach auch sehr gespannt auf dieses Buch. Ich bin ein absoluter "Ayurveda"-Neuling und habe mir von diesem Buch einen schönen Einstieg ...

Das Thema "Immunpower mit Ayurveda" finde ich sehr spannend und war demnach auch sehr gespannt auf dieses Buch. Ich bin ein absoluter "Ayurveda"-Neuling und habe mir von diesem Buch einen schönen Einstieg in das Thema erhofft. Doch leider hat das nicht ganz geklappt. Ich finde, dass das Buch nicht ganz für Einsteiger geeignet ist, aber auch nicht wirklich was für "Ayurveda"-Kenner ist. Denn das Buch reißt zwar viele Ideen und Tipps an, aber ich hätte mir noch viel mehr Erklärungen dazu gewünscht. Das Thema wird leider sehr oberflächlich behandelt und viele Dinge wurden "nur" wiederholt erwähnt.
Den Aufbau des Buches fand ich ebenfalls ein wenig ungeschickt und mit den vielen Krankheiten einzusteigen, die der unterschiedliche Typ bekommen soll, wenn er nicht auf sich achtet, fand ich etwas hart. Zwar wurde dadurch die Thematik sehr ernst rübergebracht, doch fand ich die vielen Beispiele auch etwas abschreckend.
Die beiden Selbsttests fand ich hingegen sehr spannend und es hat sehr viel Spaß gemacht, herauszufinden, was für ein Typ man selber ist. Da das Buch jeden einzelnen Typen mit einbezieht, gab es allerdings nicht viele Seiten für seinen persönlichen Typen und demnach auch nicht allzu viele Informationen dazu. Oft stand im Buch, wie es einem geht, aber dann fehlte mir die genaue Hilfe zu den bestimmten Situationen in denen ich mich befinde. Hinzu kommt, dass viele Dinge einfach nicht vollständig erklärt wurden. Es werden z.B. verschieden Sitz- oder Liegepositionen beschrieben, aber das, für mich persönlich, nicht komplett verständlich. Hier hätte ich mir ein Bild oder eine Zeichnung gewünscht, damit ich mir die Beschreibung auch bildlich vorstellen kann und diese dann gegeben falls nachmachen könnte.
Für "Ayurveda"-Kenner wird dieses Buch hingegen vermutlich nicht allzu viel Neues mitbringen, da die Dinge wie bereits gesagt, nur angeschnitten wurden und die Tiefe der einzelnen Thematiken etwas fehlt.
Insgesamt würde ich das Buch vielleicht als einen sehr groben Einstieg empfehlen, um sich einen allgemeinen Überblick über die Thematik verschaffen zu können. Wer allerdings nach Details und Hintergründen sucht, der wird hier dann nicht ganz fündig.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Schäfchen zählen mal anders

Club der Schlaflosen
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In dem Buch "Club der Schlaflosen" geht es um eine Art Selbsthilfegruppe, in denen sich verschiedene Personen, mit unterschiedlichen Schlafproblemen, treffen. Im Verlauf des Buches verfolgt man die Personen ...

In dem Buch "Club der Schlaflosen" geht es um eine Art Selbsthilfegruppe, in denen sich verschiedene Personen, mit unterschiedlichen Schlafproblemen, treffen. Im Verlauf des Buches verfolgt man die Personen des Clubs und erfährt mehr über ihre Schlafprobleme und Lebensumstände.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Anfangs war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch und vor allem auf die Umsetzung dieser tollen Idee. Ich habe selbst oft Nächte, in denen ich nicht schlafen kann und hatte mir daher viel von diesem Buch versprochen. Spannend fand ich, dass wir hier keine Selbsthilfe-Buch mit unterschiedlichen Listen und Tipps und Tricks vorfinden, sondern einer wirklichen Geschichte folgen können. Diese Art der Herangehensweise an dieses wichtige Thema der Schlaflosigkeit, fand ich wirklich toll gelöst. Nur kam ich leider nicht ganz auf meine Kosten und die Umsetzung war am Ende einfach nicht rund.

Ich fand das Buch nämlich vor allem eins, sehr monoton und deprimierend. Obwohl ich die Darstellung der unterschiedlichen Figuren toll fand und auch eine breitere Zielgruppe angesprochen wurde, hätte ich mir noch mehr gewünscht. Ich fand, dass man obwohl man unterschiedliche Figuren betrachtete, trotzdem immer nur den selben Blickwinkel auf die Thematik bekam und das Buch so sehr schnell monoton und für mich auch etwas zäh wurde.

Ich hätte mir daher einfach noch etwas mehr Positivität gewünscht, einfach etwas, womit man nach dem Lesen arbeiten und sich etwas mehr verstanden und wohlfühlen kann. Ich hätte gerne das Gefühl bekommen: Okay, ich bin echt nicht alleine und ich kann und werde damit leben. Aber leider war dem nicht so, da hauptsächlich nur sehr sehr harte Themen besprochen wurden, die man erst mal schwer verdauen musste.

Insgesamt für mich ein Buch, das eine super interessante Idee verfolgt, mir aber insgesamt zu deprimierend war und ich mich nicht ganz verstanden fühlen konnte.

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