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Veröffentlicht am 14.07.2021

Ein gelungenes Debüt

Zeitenchaos
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Die Autorin hat hier wirklich ein tolles Debüt geschaffen. Wir begleiten Pepper bei ihrer Reise durch die Zeit und beim Entwirren der Wirrungen, die darunter entstanden sind. Wenn man erstmal alle bekannten ...

Die Autorin hat hier wirklich ein tolles Debüt geschaffen. Wir begleiten Pepper bei ihrer Reise durch die Zeit und beim Entwirren der Wirrungen, die darunter entstanden sind. Wenn man erstmal alle bekannten Zeitreisegeschichten aus dem Gedächtnis verbannt, kann man sich hierauf voll und ganz und sehr schnell einlassen. Der Schreibstil ist toll und einnehmend.

Mit Gabriel wurde ein Charakter zum Hassen erschaffen. Er umfasst alle schlechten Eigenschaften, die man sich nur vorstellen von einem geldgierigen Möchtegern-Kasanova. Der hier genannte Schnepfenmeister ging mir gehörig auf die Nerven.

Mit dem Charakter Noah tu ich mich tatsächlich etwas schwer. Hier fehlt mir noch ein bisschen Substanz. Das ging mir alles zu schnell und zu unkompliziert. Ich hoffe, in Band 2 mehr über ihn und seine Beweggründe zu erfahren. Oder ich denke zu kompliziert und zu negativ. Auch möglich.

Ich hoffe auch auf mehr Infos zur Taschenuhr und der Buchhaltung. Diese waren mir hier tatsächlich ein bisschen zu kurz gehalten, obwohl die Protagonisten ja nicht wirklich wissen, was es damit auf sich hat. Aber ich als Leser möchte das doch wissen. Menno...

Das Leben von Peppers Zwillingsschwester kommt mir sehr bekannt vor, auch wenn es gar nicht mein Ziel war, als ich noch jünger war. Aber ich kann verstehen, dass man sich früh nach Halt, Sicherheit, Beständigkeit sehnt und sich diese auch aufbaut, sobald man die Gelegenheit dazu hat.

Die Andeutungen der Musik, die Tini hier einarbeitet, lieb ich sehr. Hier merkt man, wie viel ihr Musik bedeutet und welchen Stellenwert sie in ihrem Leben - und damit auch im Leben ihrer Protagonisten - hat.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Von Mut, Hoffnung und Träumen

Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann
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Das Cover ist sooo sooo schön. So viele Details, tolle Farben und spätestens bei den Noten hattest du mich sowieso am Haken! Also das Cover bekommt eine 1+ mit Sternchen.

Zur Geschichte selbst:
Mir hat ...

Das Cover ist sooo sooo schön. So viele Details, tolle Farben und spätestens bei den Noten hattest du mich sowieso am Haken! Also das Cover bekommt eine 1+ mit Sternchen.

Zur Geschichte selbst:
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und vorallem die Entwicklung, die Lilly durchgemacht hat. Das kleine Dorfmädchen, dass sich im Schatten ihrer verstorbenen Mama versteckt, landet in der großen Stadt und steht vor Herausforderungen, die ihre Courage und ihre Komfortzone weit übersteigen. Und trotzdem schafft sie es, sich nicht unterkriegen zu lassen und dennoch ihr Herz und ihr Mitgefühl zu behalten.

Ich habe ganz viel gefühlt beim lesen. Von Mitgefühl, über Wut, Trauer, Entsetzen, Liebe, Angst, Unglauben, es war alles dabei. Und all diese Empfindungen macht auch Lilly durch.

Ihre Mitstreiter in diesem Stück habe ich auch fast alle ins Herz geschlossen. Arvo ist ein Goldstück. Jeder braucht einen Arvo. Ihre Oma ist mehr, als es auf den ersten Blick scheint und gibt ihr mehr, als man denkt und Will ist so wichtig für sie und dazu so unglaublich, dass es wirklich toll war, die beiden zu begleiten.

Dennoch sind da ein paar Kleinigkeiten, die ich mir anders gewünscht hätte. Das Geheimnis um die Kette zum Beispiel. Oder Lillys Verhalten in einigen Situationen. Aber wir haben schon in der Leserunde festgestellt, dass da die Reaktionen ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem was man selbst schon alles erlebt hat und wie man sich wünscht, dass das Gegenüber reagiert. Deshalb bin ich mit dem, was Tini schreibt, völlig fein, auch wenn es nicht dem entspricht, was ich mir in diesen Momenten von ihr gewünscht hätte.

Alles in allem eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, zum selbst interpretieren, zum eigene Lösungen finden, eine Geschichte die ganz viel gibt. Vorallem gibt sie Hoffnung, dass alles gut werden wird.

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Veröffentlicht am 10.07.2022

Gut geschrieben, aber das gewisse Etwas fehlt

Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen
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Band 5 der dunklen Chroniken. Diesmal leider nicht besonders dunkel.

Wir begleiten die kleine Meerjungfrau, die von einem Fischer gefangen wurde, sich verliebte und das Meer verließ, um als Mensch zu ...

Band 5 der dunklen Chroniken. Diesmal leider nicht besonders dunkel.

Wir begleiten die kleine Meerjungfrau, die von einem Fischer gefangen wurde, sich verliebte und das Meer verließ, um als Mensch zu leben. Unsterblich, mit Schuppen und Klauen und spitzen Zähnen ist sie eine Kuriosität, die den Museumsbesitzer P.T. Barnem auf sich aufmerksam werden lässt.

Der Schreibstil ist wie in allen Bänden vorher wirklich toll und ich konnte der Geschichte gut folgen. Die Sprecherin des Hörbuchs hat eine so angenehme Stimme, dass ich gefesselt war. Nur der Inhalt konnte mich diesmal nicht überzeugen.

Die Charaktere waren für mich sehr flach, unnahbar, teilweise wirklich unsympathisch. Amalia ist in ihrer Art sehr inkonsequent. Einmal muss sie beschützt werden, dann ist sie wieder die starke Frau, die sich gegen das Unrecht der Welt auflehnt. Mit ihr konnte ich nicht wirklich etwas anfangen.

Charity und Levi, Frau und Freund von P.T. Barnem waren mir ebenfalls sehr unsympathisch. Nie hören sie richtig zu und folgen immer ihren Stiefel, obwohl sie im nächsten Moment sehr aufgeschlossen tun.

P.T. Barnem war in der ganzen Geschichte zwar der "Bösewicht", aber in sich konsequent. Ihm hab ich seine Rolle abgenommen.

Und mein liebster Charakter ist die kleine Tochter von P.T. und Charity, die als Einzige in dieser ganzen Geschichte den Kern der Erlebnisse erfasst und verarbeitet zu haben scheint und logisch und vorausschauend denkt. Und das als Kleinkind.

Es wird wie immer aus viele Dinge aufmerksam gemacht. Tierquälerei, Fanatismus, Engstirnigkeit, wie schnell eine vermeintlich einfache Situation außer Kontrolle geraten kann. Das hat mir dagegen wieder gut gefallen.

Aber nein, leider nicht meine Lieblingsgeschichte aus der Reihe.

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Veröffentlicht am 31.05.2022

This is the end... Oder?

Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
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Weiter geht's im Wunderland...

Im Hörbuch merkt man nichts davon, dass es sich hier um Kurzgeschichten handelt. Das vorweg. Daher war ich dezent verwirrt, als die Schwester, deren Geschichte ich wirklich ...

Weiter geht's im Wunderland...

Im Hörbuch merkt man nichts davon, dass es sich hier um Kurzgeschichten handelt. Das vorweg. Daher war ich dezent verwirrt, als die Schwester, deren Geschichte ich wirklich toll fand, auf einmal verschwand. Aus dieser Konstellation hätte man meiner Meinung nach noch ganz viel machen können. Leider Potential verschenkt.

Dann geht es mit Alice und Hatcher weiter. Super... eigentlich. Man erfährt ganz viel aus der Vergangenheit von Hatcher (mega), aber auch dieser Erzählstrang bricht einfach ab. Was passierte danach? Hier hätte ich mir ebenfalls mehr Infos gewünscht.

Das Haus im Schnee... joa, nette Geschichte, aber irgendwie unnötig. Der Winter bei der Hexe... coole Idee. Aber was geschieht dort? Warum erfahren wir das nicht?

Und dann ist auf einmal alles vorbei, alles Friede Freude Eierkuchen. Hmm... Und Hatcher verwandelt sich immer noch in einen Wolf, obwohl die Magie der weißen Königin doch eigentlich gar keinen Bestand mehr hat.

Also alles in allem ein sehr merkwürdiges Ende mit vielen potentiell spannenden Erzählsträngen, die aber fallen gelassen wurden für solche, die konstruiert klingen.

Dennoch fand ich das Abenteuer im Wunderland gelungen. Ich hatte Freude beim zuhören und die Sprecherin hat einen wahnsinnig tollen Job gemacht. Diese Stimme muss ich mir merken.

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Veröffentlicht am 30.04.2022

Nicht meine Geschichte

Das Mädchen auf den Klippen
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Wieder ein sehr schöner Roman vom Lucinda Riley, auch wenn mir hier der Charme, den ihre Geschichten sonst versprühen, zu übertrieben dargestellt war.

Die Geschichte selbst ist merkwürdig, obwohl ich ...

Wieder ein sehr schöner Roman vom Lucinda Riley, auch wenn mir hier der Charme, den ihre Geschichten sonst versprühen, zu übertrieben dargestellt war.

Die Geschichte selbst ist merkwürdig, obwohl ich sie gern gehört habe. Ich bin dementsprechend ziemlich verwirrt ob dieser Geschichte.

Aurora kann ich nicht fassen. Ja, altkluge Kinder sind fein, aber das war mir too much.

Die Liebesgeschichte von Grania und Matt fand ich süß, obwohl ich die Wendungen nicht gebraucht hätte. Auch der Grund der Trennung hat mir nicht gefallen.

Diese Geschichte verwirrt mich. Ich kann mich echt nicht entscheiden, ob ich sie mochte oder nicht, deshalb gibt's 3 Sterne. Die goldene Mitte. Und ein großes Dankeschön an die Sprecherin, die hier ebenfalls wieder einen mega Job gemacht hat. Ich höre ihr wahnsinnig gern zu.

Den Epilog fand ich grausam. Und dann noch so abrupt, ohne Erklärung. Was geschieht da. Das kann doch nicht einfach so enden...

Nein, ich glaube, meine Geschichte ist das nicht. Dafür gibt es zu viele Punkte, die mich leider nicht überzeugen konnten.

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