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Veröffentlicht am 15.11.2019

Einmal angefangen konnte ich nicht aufhören

Das Erbe der Macht - Die komplette Schattenchronik im Schuber
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Von „Das Erbe der Macht“ habe ich bereits viel gehört und an „Die komplette Schattenchronik“ konnte ich einfach nicht vorbei. Darin enthalten sind die 4 Bände der Schattenchronik bzw. die Episoden 1 -12. ...

Von „Das Erbe der Macht“ habe ich bereits viel gehört und an „Die komplette Schattenchronik“ konnte ich einfach nicht vorbei. Darin enthalten sind die 4 Bände der Schattenchronik bzw. die Episoden 1 -12. Mit insgesamt etwa 2.080 Seiten ist es ein ganz schön erschlagenes Werk, das mir durchaus Angst gemacht hat. Allerdings ist der Schreibstil so angenehm, flüssig und bildhaft das einem die Masse an Worten kaum mehr so auffällt. Ebenfalls positiv, die einzelnen Episoden sind von einander getrennt., halt alle hintereinander weg aber Übersichtlich mit einer Extraseite unterteilt. Ja, ich habe die Geschichte durchgesuchtet weil ich einfach nicht anders konnte aber die Trennung macht einem auch eine Unterbrechung sehr leicht.

Der Einstieg in die Geschichte um Jen fiel mir sehr leicht und die Geschichte konnte mich schnell begeistern. Die Spannung in den einzelnen Episoden aber auch in der Schattenchronik als gesamtes baut sich gut auf und hält sich auch. Mir haben die bildhaften Beschreibungen sehr gut gefallen ebenso der Witz der hier auch nicht zu kurz kommt.

Auch die Protagonisten konnten mich begeistern. Ich erhalte hier als Leser Einblicke in die unterschiedlichen Charaktere dadurch bekomme ich ein ausführliches Gesamtbild geboten.
Ich mag Jen besonders gern aber auch Alex und die Truppe konnten mich begeistern. Sehr angenehm ist ihr Umgang miteinander.
Im laufe der Zeit konnten mich auch auch die Bösewichte begeistern. Insgesamt sind die Charaktere sehr gelungen erdacht und zu Leben erweckt worden.

Normal sage ich an dieser Stelle immer etwas zum Cover, in diesem Fall ist es der digitale Schuber. Er kommt optisch natürlich nicht an das physische Werk heran aber ist auf jeden Fall sehr gelungen, nein eigentlich mehr als das, beeindruckend. Der Klappentext ist passend und ansprechend, mich haben aber eher andere Leserstimmen überzeugt und auf die Reihe aufmerksam gemacht.


Fazit:
Ein wahnsinns Werk. Ich habe die etwa 2.080 Seiten nacheinander weg gelesen, Unterbrechungen sind aber möglich, theoretisch. Die Geschichte, die Protagonisten und der Schreibstil sind sehr stimmig und absolut gelungen. Insgesamt kann ich für mich sagen, einmal angefangen konnte ich nicht mehr aufhören. Ich kann „Die komplette Schattenchronik“ absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Alles richtig gemacht aber dennoch

Novembers Tränen
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Mich haben Klappentext und Cover zu „Novembers Tränen“ gleichermaßen angesprochen und auch der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm.

Die Geschichte ist sehr interessant, fesselnd und an manchen ...

Mich haben Klappentext und Cover zu „Novembers Tränen“ gleichermaßen angesprochen und auch der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm.

Die Geschichte ist sehr interessant, fesselnd und an manchen Stellen sehr emotional. Auch die Idee gefällt mir sehr gut allerdings konnte mich das Buch nicht gänzlich packen. Die einzelnen Zutaten sind absolut klasse, Idee, Umsetzung, Protagonisten, Verpackung aber irgendwie fehlte mir das letzte bisschen das mich zur Begeisterung bringt.
Die Geschichte liest sich sehr angenehm und auch der Einstieg ist mir schnell gelungen und ebenso leicht gefallen. Die Spannung baut sich gut auf, ich mag auch die Liebesgeschichte die etwas anders ist. Die Verwirrenden Gefühle kann ich absolut nachvollziehen und die Wendungen sind sehr gelungen.

Auch die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Besonders November, sie mochte ich auf Anhieb und das zog sich auch bis zum Ende hin durch. Mit Romeo hatte ich allerdings leicht Schwierigkeiten. Er ist sympathisch, meist und durchaus interessant. Seine, nennen wir es Stimmungsschwankungen, kann ich nachvollziehen und sie sind auch logisch aber die haben mir durchaus auch etwas genervt.
Insgesamt sind die Protagonisten und ebenso die Nebencharaktere wie Antagonisten sehr gelungen ausgearbeitet und glaubwürdig.


Fazit:
Mir hat der Schreibstil und die Geschichte von „Novembers Tränen“ sehr gut gefallen, ebenso die Protagonisten. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht gänzlich packen obwohl hier eigentlich alles richtig gemacht wurde. Ich kann „Novembers Tränen“ absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Gelungener Einstieg der Lust auf mehr macht

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
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„Das letzte Dornröschen“ ist angenehm locker und flüssig geschrieben somit fiel mir der Einstieg sehr leicht. Auch am Ball zu bleiben war hier kein Problem. Die Geschichte baut sich gut auf und ist durchweg ...

„Das letzte Dornröschen“ ist angenehm locker und flüssig geschrieben somit fiel mir der Einstieg sehr leicht. Auch am Ball zu bleiben war hier kein Problem. Die Geschichte baut sich gut auf und ist durchweg interessant allerdings fand ich es am Ende fast ein wenig zu schnell. Das Ende ist gelungen und ebenso stimmig aber es macht auf mich den Eindruck das es schnell kommen musst. Insgesamt gefällt mir dieser Einstieg in die Trilogie aber sehr gut und mir macht „Das letzte Dornröschen“ auch Lust auf die Fortsetzungen.

Die Protagonisten sind abwechslungsreich und interessant. Ich mochte Flo auf Anhieb empfand es aber so das sie sich doch recht schnell mit dem Gedanken angefreundet hat eine Nachfahrin von Dornröschen zu sein. Sie war sehr stimmig und ich finde ihren Umgang mit den Gefühlen sehr passend.
Wer mir auch sehr gefallen hat war Neva, ja sie ist zickig aber hinter ihrer Fassade steckt so viel mehr. Ich bin sehr gespannt was Neva noch alles durchblicken lässt.

Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen. Im Ansatz erinnert es mich an eine andere Geschichte aber es ist dennoch sehr ansprechend und stimmig gearbeitet. Ebenso wie der Klappentext konnte mich die Verpackung sehr schnell überzeugen.


Fazit:
Mit hat „Das letzte Dornröschen“ sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Geschichte baut sich gut auf auch wenn es mir am Ende etwas zu schnell erscheint. Die Protagonisten und Handlungen sind stimmig und gut nachvollziehbar. Insgesamt ist „Das letzte Dornröschen“ ein gelungener Einstieg in die Trilogie die Lust auf mehr macht. Ich kann sie absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 06.11.2019

Gerne mehr davon

Verloren im Alltag
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„Verloren im Alltag“ heute und in naher Zukunft. Das klang für mich interessant und Kurzgeschichten passen immer gut in den Tag. Ein großer Vorteil ist das man hier in den Schreibstil mehrerer Autoren ...

„Verloren im Alltag“ heute und in naher Zukunft. Das klang für mich interessant und Kurzgeschichten passen immer gut in den Tag. Ein großer Vorteil ist das man hier in den Schreibstil mehrerer Autoren rein schnuppern kann und ich wurde nicht enttäuscht. Ebenso wie die 13 Kurzgeschichten sind auch die Schreibstile sehr abwechslungsreich aber eines haben sie gemein, alle lesen sich angenehm und flüssig.

Die Kurzgeschichten sind abwechslungsreich und ich finde sie alle denkbar, nicht zwingend mit unserem jetzigen Stand aber ich halte sie für realistisch. Auch sehr überzeugend waren die überraschenden Wendungen und Auflösungen. Eine tragische Geschichte um die Operationsvorbereitungen einer Tochter, ein Ereignis und darauf folgt die Auflösung die man durchaus erahnen könnte aber für mich sehr überraschend kam.
Mich konnten hier einige Wendungen überraschen und besonders die letzten Geschichten haben mich emotional sehr berührt.

Mir haben die 13 Geschichten sehr gut gefallen, Der Schreibstil aber auch die unterschiedliche Länge und Ausführlichkeit war sehr stimmig und durchaus realistisch. Auch oder gerade die Zukunftsorientierten Geschichten haben es mir angetan da ich mir sehr gut vorstellen kann das unsere Entwicklung in die Richtung geht.



Fazit:
Mich konnten alle 13 Kurzgeschichten in „Verloren im Alltag“ überzeugen. Sie sind abwechslungsreich und stimmig. Auch wenn sie in naher Zukunft spielen sind sie durchaus realistisch und glaubwürdig. Besonders die überraschenden Wendungen und Auflösungen konnten mich beeindrucken. Ich kann „Verloren im Alltag“ absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 06.11.2019

anspruchsvoll, bildgewaltig, düster, ich liebe es

King of Scars
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Ja, „King of Scars“ ist unabhängig lesbar, ich kenne auch „nur“ zusätzlich die „Krähen-Dulogie“ aber ich kann sagen das es mit mehr Vorwissen, die „Grischa-Trilogie“ und die „Krähen-Dulogie“ erheblich ...

Ja, „King of Scars“ ist unabhängig lesbar, ich kenne auch „nur“ zusätzlich die „Krähen-Dulogie“ aber ich kann sagen das es mit mehr Vorwissen, die „Grischa-Trilogie“ und die „Krähen-Dulogie“ erheblich leichter zu verstehen ist und man spoilert sich nicht so doll.

Der Schreibstil ist toll aber auch nicht so ganz leicht. Anspruchsvoll und Bildgewaltig. Mit dem Einstieg hält es sich je nach Wissensstand. Mit Vorwissen ist es einfacher als ohne aber es wird viel Erklärt so dass es durchaus auch ohne Vorwissen möglich ist einzutauchen.

Mich konnte die Geschichte schnell packen und unterhalten. Die Beschreibungen der Szenen haben mir sehr gut gefallen, die Atmosphäre ist düster und eindrucksvoll. Schon der Einstieg ist düster und mitreißend. Durch den anspruchsvollen Schreibstil rauscht man nicht einfach so durch die Zeilen aber dennoch konnte ich die Geschichte recht schnell lesen. Auch die unterschiedlichen Einblicke haben mir sehr gefallen.

Mir haben die Protagonisten sehr gefallen. Nicht alle waren neu für mich daher habe ich mich gefreut alte Bekannte wieder zu treffen und auch das sie zumindest namentlich auftauchen. Aber auch die, für mich, neuen Protagonisten sind gelungen und meist sympathisch. Nikolai hat es mir sehr angetan, er ist sehr vorausschauend und unglaublich clever aber ich mag auch seine Neckereien und seine dunkle Seite. Insgesamt sein die Protagonisten sehr abwechslungsreich und ihr Umgang miteinander ist beeindruckend.

Das Cover und der Buchschnitt sind sehr auffällig und was soll ich sagen? Ich liebe es. Zusammen mit dem Klappentext und meinem Vorwissen konnte ich gar nicht an „King of Scars“ vorbei. Nun warte ich auf Band 2.


Fazit:
„King of Scars ist ohne Vorwissen möglich aber mit Vorkenntnissen ist es erheblich leichter und stimmiger. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und bildgewaltig, die Protagonisten greifen in ihrem Handeln ineinander wie ein Uhrwerk und sind stimmig und meist sympathisch. Eine grandiose Reise nach Ravka und ein spannendes Wiedersehen mit alten Bekannten. Ich kann „King of Scars“ absolut empfehlen.