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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2018

Ein tolles Buch

Die schwarze Dame
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Der Wiener Privatermittler Peter Hogart soll nach Prag reisen um eine verschwundene Kollegin zu finden. Diese recherchierte in einem Kunstraub der sich in die Millionenhöhe erstreckte. Als sie aber nicht ...

Der Wiener Privatermittler Peter Hogart soll nach Prag reisen um eine verschwundene Kollegin zu finden. Diese recherchierte in einem Kunstraub der sich in die Millionenhöhe erstreckte. Als sie aber nicht wie geplant nach Hause kam wurde ihm der Fall zugeteilt.
Zur selben Zeit in Prag: Ivona Markovic ermittelt als Privatdetektiven in einer ungeklärten Mordserie. Der Fall ist komplizierter als es erscheint, denn alle Spuren führen in eine Sackgasse.
Als Peter Hogart und Ivona in Prag aufeinander treffen stellen die beiden nach einem Anschlag fest, dass ihre beiden Fälle miteinander zu tun haben. Beiden läuft die Zeit weg, denn der nächste Mord wurde angekündigt.

Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten um in das Buch zu kommen. Es hat sich etwas in die Länge gezogen, aber dann hat es mit der Spannung nicht mehr aufgehört. Die Ermittlungen der beiden waren alles andere als kooperativ mit der Polizei und beide handelten nach Ihrem Sinn. Daher hat man auch richtig mitgefiebert ob sie es wirklich schaffen.
Trotz ausschweifender Erzählungen ,von der Gegend in und um Prag , konnte mich Andreas Gruber mit seinem flüssigen Schreibstil überzeugen. Nichts wurde vorhersehbar beschrieben, so dass die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten worden ist.

Die Protagonisten haben unterschiedliche Charaktere, aber sie passen zusammen. Jeder hat sein kleines Geheimnis aber arbeiten dennoch super als Team zusammen.

Letztendlich ein Thriller der mich überzeugen konnte und ich bin gespannt darauf wie es in der Peter Hogart Reihe weiter geht.

Veröffentlicht am 11.02.2018

Ein tolles Buch

Das Licht der Insel
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Vergangenheit: Emily und Elizabeth sind Zwillingsschwestern und leben mit Ihren beiden Brüdern und Eltern auf der Insel Porphyry. Der Vater ist dort Leuchtturmwärter und alle lieben die raue Einsamkeit. ...

Vergangenheit: Emily und Elizabeth sind Zwillingsschwestern und leben mit Ihren beiden Brüdern und Eltern auf der Insel Porphyry. Der Vater ist dort Leuchtturmwärter und alle lieben die raue Einsamkeit. Doch Emily ist anders. Sie spricht nicht und ist ganz in Ihrer eigenen Welt gefangen. Elizabeth fühlt sich für Ihre Schwester verantwortlich und weicht nicht von Ihrer Seite. Bis eines Tages ein schreckliches Ereignis alles auseinander reißt.
Gegenwart: Morgan lebt in einer Pflegefamilie und wird in einem Seniorenheim zu Sozialstunden verurteilt. Dort trifft Sie auf Elisabeth. Auf eine Ihr unbekannte Art fühlt sie sich zu der Dame hingezogen. Als eines Tages alte Tagebücher zum Vorschein kommen, soll Morgan Elisabeth daraus vorlesen. Was verbindet die beiden zusammen? Und wieviel Erinnerung kann ein Herz ertragen?
In diesem Buch erlebt der Leser rückblickend die Geschichte von Emily und Elizabeth aber auch das Leben von Morgan. Das vorgelesene Tagebuch sind alte Logbücher des Leuchtturmwärters. Die Ausschnitte fand ich gut gelungen. Durch die intensiven Beschreibungen konnte man sich das Leben damals sehr gut vorstellen. Man erlebt die Schwierigkeiten, das das Leben mit sich brachte aber auch den familiären Zusammenhalt und die Veränderungen.
Elisabeth als auch Morgan fand ich als Protagonisten sehr gut gelungen. Morgan ist manchmal etwas naiv und weiß nicht wirklich was Sie mit Ihrem Leben anfangen soll, da sie sich niemals irgendwo zuhause gefühlt hat. Elisabeth ist die liebevolle, eine Frau die alles auf sich nimmt um andere zu beschützen.
Durch die Tagebücher kommen viele Erinnerungen zurück. Mit einem Schreibstil der die Gefühlswelt so real beschreibt, erlebt der Leser alles was man sich vorstellen kann: Liebe , Trauer, Verachtung aber auch Hilflosigkeit. Eins haben sie alle aber nie: Die Hoffnung aufgegeben.
Immer wieder fragt man sich: Wieviel Erinnerungen kann ein Herz ertragen?

Veröffentlicht am 09.02.2018

Ein lesenswertes Buch

Grandhotel Angst
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Der Titel alleine hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und ich war gespannt was es für eine Geschichte ist.
Im Jahre 1899 reist die junge Nell mit Ihrem Mann Oliver nach Italien um Ihre Flitterwochen ...

Der Titel alleine hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und ich war gespannt was es für eine Geschichte ist.
Im Jahre 1899 reist die junge Nell mit Ihrem Mann Oliver nach Italien um Ihre Flitterwochen zu verbringen. Aber im Hotel angekommen geschehen mysteriöse Dinge. Alles scheint perfekt, doch alles kommt anders und Nell zweifelt an sich selbst und auch an Ihrem Mann. Als ein Mord geschieht steht Nell unter Verdacht und flieht.
Ich war von diesem Buch mehr als positiv überrascht. Nie hätte ich es gedacht das ich es regelrecht verschlingen würde. Man merkt genau das sich die Autorin Gedanken gemacht hat. Die Beschreibungen des Hotel Angst sowohl auch die Umgebung waren so gut recherchiert, das man als Leser sich alles genau vorstellen konnte.
Nell wurde als Protagonistin sehr gut getroffen. Aus Ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt und man kann sich in Ihre Gefühle sehr gut hineinversetzen. Wie sie die Tage voller Glück verbringt, aber auch die Angst, Selbstzweifel und wie Sie neuen Mut fasst.
Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, nichts war vorhersehbar und die vielen Wendungen die dieses Buch mit sich brachten haben mich immer auf neue überrascht.
Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich auf viele weitere gute Bücher von dieser Autorin.

Was Emma Garnier über das Hotel sagt:
„Meine erste Begegnung mit dem Hotel Angst war im Jahr 2003. Das imposante Gebäude übte sofort eine ungeheure Faszination auf mich aus. Vor mir stand eine verwitterte Ruine, deren Ausstrahlung an den Untergang der Titanic erinnert. Ein Koloss, dem Verfall überlassen. Und dennoch sah ich auf einmal den Glanz vergangener Zeiten; den Zauber des legendären Grandhotels, dem man mit Bedacht den Namen seines Besitzers gegeben hatte, um jenes angenehme Schaudern hervorzurufen, das die Menschen des ausgehenden 19. Jahrhunderts so sehr liebten: ANGST
Ich wusste sofort, dass ich ein Buch darüber schreiben wollte; einen Spannungsroman, der diese geheimnisvolle Atmosphäre einfangen und damit spielen würde.“
Emma Garnier

Veröffentlicht am 06.02.2018

Ein tolles Buch

Almost a Fairy Tale - Verwunschen
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Natalie ist über beide Ohren verliebt in Prinz Kilian. Als die beiden sich im Zoo verabreden, ahnt noch keiner von beiden was auf sie zukommt. Prinz Kilian weiß nicht, welches Geheimnis Natalie birgt. ...

Natalie ist über beide Ohren verliebt in Prinz Kilian. Als die beiden sich im Zoo verabreden, ahnt noch keiner von beiden was auf sie zukommt. Prinz Kilian weiß nicht, welches Geheimnis Natalie birgt. Als plötzlich ein Riese aus dem Gehege ausbricht, geschieht ein Unglück nach dem nächsten und Natalie wendet verbotenerweise Ihre Kräfte an. Man gibt ihr die Schuld an der Zerstörung und Verwüstung der Stadt und sie soll verhaftet werden. Als Natalie dann noch entführt wird, muss sie sich entscheiden auf welcher Seite sie steht und für wen sie ihre Kräfte einsetzen wird.
Das Cover hat mich verzaubert. Mit einem märchenhaften Schloss und im Hintergrund die Großstadt. Natalie und Prinz Kilian leben in einer Welt in der normale Menschen mit magischen Wesen zusammen leben, arbeiten und wohnen. Aber auch hier gibt es die guten und die bösen magischen. Leider sind die Vorurteile gegen die magischen Wesen größer und man setzt alles daran mehr und mehr Verbote zu erstellen das keine Magie angewendet werden darf.
Man erhält Einblicke in die ,,Magische Chroniken“ in der man viele bekannte Märchen wiedererkennt. Als Leser hat man keine Möglichkeit in die Welt zaghaft einzutauchen. Mara Lang startet sofort mit einer Spannung. Am Anfang hatte ich meine Probleme mit der Geschichte aber mit der Zeit hat mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Ich war hin und her gerissen von den Wendungen die das Buch mit sich brachte.
Natalie wurde sehr gut als Protagonistin gewählt. Manchmal etwas naiv und unüberlegt, aber sehr glaubhaft beschrieben. Aber auch die verschiedenen Charakteren wurden mir mit der Zeit sehr sympathisch. Die Bösen in diesem Buch waren wirklich böse, teilweise war es so düster geschrieben, dass man mit Spannung weiterlesen musste.
Man erlebt auch die komplette Gefühlswelt von Hass und Liebe, Trauer und Glück bis Zweifel und Selbstbeherrschung. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und man kann gespannt sein wie es im zweiten und letzten Teil endet.

Veröffentlicht am 13.01.2018

Wunderbar

Nachtlichter
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Wunderschön

Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

Das Buch "Nachtlichter" von Amy Liptrot sprach mich sofort an. Das Cover finde ich ansprechend und vor allem passt es in meinen Augen sehr ...

Wunderschön

Vielen Dank das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

Das Buch "Nachtlichter" von Amy Liptrot sprach mich sofort an. Das Cover finde ich ansprechend und vor allem passt es in meinen Augen sehr gut zum Thema. Man wurde von diesem Buch keineswegs enttäuscht.

Allerdings musste ich mich an den Schreibstil sehr gewöhnen. Es braucht viel Konzentration da keinerlei Dialoge vorhanden sind sondern nur Erzählungen. Aber nach kurzer Zeit war das kein Hindernis mehr und ich wurde richtig in den Bann gezogen.

Ich kann nur sagen, dass ich das Buch immer mehr geliebt habe und sicher noch öfter gerne in die Hand nehme um wiederholt darin zu lesen. Deswegen meine absolute Kaufempfehlung und fünf glänzende Sterne dafür!