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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2019

Von vielen Verdächtigen und einem eiskalten Mörder

Ostseeangst
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In Pia Korittkis 14. Fall geht es spannungsmäßig heiß her. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, durch den der Leser schnell in der Geschichte gefangen ist. Durch die vielen Personen und die ...

In Pia Korittkis 14. Fall geht es spannungsmäßig heiß her. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, durch den der Leser schnell in der Geschichte gefangen ist. Durch die vielen Personen und die unterschiedlichen Beschreibungen, können fast alle Personen zu Verdächtigen werden.
Ich finde es klasse, dass man zu Beginn so gar keine Ahnung hat, wer der Täter sein könnte und viel rätselt.
Durch die Verstrickung vieler einzelnen Fäden schafft die Autorin es dennoch am Ende ein klares Bild zu erstellen.

Mir hat dieser Kriminalroman sehr gut gefallen. Er war spannend, persönlich, rätselhaft und einfach Eva Almstädt. Ostseeangst ist eine wirkliche Leseempfehlung für alle, die gute Krimis lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.10.2018

Mein Jahreshighlight

Ein Tag im Dezember
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Laurie und Jack verlieben sich in nur einem einzigen Augenblick an einem Tag im Dezember. Das tragische ist, dass sie sich danach erstmal nicht wiedersehen.
Laurie gibt nicht auf und sucht ihre große ...

Laurie und Jack verlieben sich in nur einem einzigen Augenblick an einem Tag im Dezember. Das tragische ist, dass sie sich danach erstmal nicht wiedersehen.
Laurie gibt nicht auf und sucht ihre große Liebe in ganz London und plötzlich steht sie wieder vor ihm...

Ohne noch mehr vom Inhalt zu verraten, das tut ja der Klappentext auch schon, möchte ich jetzt meine Meinung zu diesem Buch kundtun.

Mich hat der Roman einfach umgehauen. Ich habe ihn wirklich innerhalb weniger Stunden verschlungen und bin immer noch wie verzaubert.
Der Schreibstil von Josie Silver ist super angenehm und ich konnte mich sofort in die Geschichte einfühlen. Dass man mal aus der Sicht von Laurie, mal aus der Sicht von Jack liest, gefällt mir auch sehr gut. So hat man immer einen perfekten Einblick in die Gefühlswelt der beiden.
Der Roman ist erfrischenderweise nicht kitschig und hat mich damit überzeugt. Die Protagonisten sind sehr realitätsnah und auch das Setting stimmt. Es geht um Liebe und Liebe ist nicht immer rosig, was Josie Silver hier fantastisch vermittelt.

Als ich mir dieses Buch gekauft habe, habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mich in ihren Bann zieht - ich wurde nicht enttäuscht.

Dieser Roman ist definitiv mein Jahreshighlight und eine absolute Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 13.08.2018

Von einer unheilbaren Krankheit und einem Kampf gegen die Zeit

Ein Song bleibt für immer
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Alice ist krank. Seit ihrer Geburt leidet sie an Mukoviszidose, einer unheilbaren Krankheit, die das Leben von Alice zu einer Kraftprobe macht. Jeden Tag kämpft Alice um ihr Leben und ihr Bruder, ihre ...

Alice ist krank. Seit ihrer Geburt leidet sie an Mukoviszidose, einer unheilbaren Krankheit, die das Leben von Alice zu einer Kraftprobe macht. Jeden Tag kämpft Alice um ihr Leben und ihr Bruder, ihre Eltern und Tom stehen immer an ihrer Seite. Sie gibt nicht auf und hat den Traum, Sängerin zu werden. Eine so lebensbejahende Frau kann alles schaffen...wäre da nicht ihre Mukoviszidose und der Kampf gegen die Zeit.
Ob Alice ihren Traum verwirklichen kann? Kann sie gegen ihre Krankheit ankommen? Und was hat es mit der Transplantation auf sich?

Der Roman hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt das Geschehen mit einer perfekten Mischung aus Einfühlungsvermögen und Fakten. Ich habe mich bei diesem doch sehr schwierigen Thema abgeholt gefühlt. Außerdem konnte ich mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Für mich persönlich ist dieser Roman ein Jahreshighlight! Die Autorin versteht es, die harten Fakten der Krankheit mit der Story zu vereinen, sodass diesbezüglich keinerlei Fragen auftauchten. Zudem sind die Charaktere sehr realistisch dargestellt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Charaktere "geschönt" wurden.

Wer sich also auf ein echtes Leben mit Höhen und Tiefen einlassen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Für mich war dieser Roman eine Bereicherung und ist eine absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Authentizität
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Thema
Veröffentlicht am 05.09.2020

Wohlfühllektüre zum Verlieben

Aus allen Wolken fällt man auch mal weich
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Klappentext:
Julia hat ein perfektes Leben - wenn auch nur auf Instagram. Stets top gestylt setzt sie dort die selbst entworfenen Armbänder in Szene, die sie in ihrem Online-Shop verkauft. In Wirklichkeit ...

Klappentext:
Julia hat ein perfektes Leben - wenn auch nur auf Instagram. Stets top gestylt setzt sie dort die selbst entworfenen Armbänder in Szene, die sie in ihrem Online-Shop verkauft. In Wirklichkeit allerdings ist ihr Kölner Loft nur eine kleine Souterrainwohnung, Töchterchen Fee keineswegs eine verträumte Elfe und der Göttergatte längst ihr Ex. Ein Lichtblick in Julias Alltag ist der Bildhauer Alex von gegenüber, den sie gern heimlich bei der Arbeit beobachtet. Bis er beim Verkauf seiner Werke ihre Hilfe zu brauchen scheint. Plötzlich steht Julia vor der Frage: Wie viel ungeschöntes Leben verträgt die große Liebe?

Meine Meinung:
Diese romantische Komödie hat mich vollends glücklich gemacht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe während des Lesens oft laut lachen müssen. Die kleinen und großen Lacher haben mein persönliches Lesevergnügen immens gesteigert.
Der eine oder andere Punkt war für meinen Geschmack etwas too much, hat der Story aber keinen Abbruch getan.
Diese Wohlfühllektüre kann ich von Herzen empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Humor
  • Cover
Veröffentlicht am 23.07.2018

Zwischen Oberfranken und Ostfriesland

Totentanz am Strand
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Dr. Bernhard Sommerfeld musste aus dem schönen Ostfriesland fliehen - weil er ein Mörder ist. Natürlich übernimmt Ann-Kathrin Klaasen samt Weller, Rupert und dem Rest der Polizeiinspektion Aurich den Fall. ...

Dr. Bernhard Sommerfeld musste aus dem schönen Ostfriesland fliehen - weil er ein Mörder ist. Natürlich übernimmt Ann-Kathrin Klaasen samt Weller, Rupert und dem Rest der Polizeiinspektion Aurich den Fall.
In Gelsenkirchen baut sich Sommerfeld mit anderem Namen ein anderes, wieder neues Leben auf, kann seine Zeit in Ostfriesland und vor allem seine Beate aber nicht vergessen. Und dann ist da ja immer noch seine Mutter in Bamberg in Oberfranken. Und seine Ex-Frau und sein Ex-Schwiegervater. Sinnt Sommerfeld immer noch auf Rache? Er kann seine Vergangenheit nicht vergessen und vor allem seine Mutter steht ihm - mal wörtlich und mal metaphorisch - im Weg.
Sommerfeld plagt die Sehnsucht nach der Nordsee, nach seiner Beate und nach einem Stück Baumkuchen aus dem Café ten Cate. Und dann trifft er unverhofft auf Cordula, seine ehemalige Sprechstundenhilfe...

Klaus-Peter Wolf versteht es, die Psyche seiner Hauptpersonen geschickt zu zeigen. Sommerfeld ist eine komplexe Figur, die ich als Leser erstmal verstehen musste. Tief in seinem Inneren ist Dr. Bernhard Sommerfeld nämlich nicht der harte, taffe Mörder, sonder immer noch der verschreckte, kleine Johannes Theissen.
Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Charaktere in dem Krimi weiterentwickeln, selbst im Weg stehen oder sich selbst treu bleiben.
Ich bin schon lange Fan der Ostfriesenkrimis von Wolf und habe auch die Sommerfeld-Krimis verschlungen.

Wer sich auf eine Reise mit einer psychisch labilen Person begeben möchte, die ebenso liebevoll wie mörderisch sein kann, ist hier genau richtig. Aber aufgepasst: Sommerfeld ist nicht Klaasen und das wird bereits die Erzählerperspektive deutlich machen. Die Ich-Perspektive passt hier hervorragend. Auch wenn mir persönlich die auktoriale Perspektive besser gefällt, hätte diese hier nicht gepasst.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend, aufregend und ich habe wie immer mitfiebern können. Wie man es von Wolf erwartet, baut er den Spannungsbogen langsam, aber kontinuierlich auf. Und als ich das Buch nach der letzten Seite zugeklappt habe, habe ich mich schon auf die Fortsetzung der Sommerfeld-Reihe gefreut. Denn Dr. Bernhard Sommerfeld gibt nicht auf, wie es auch enden mag.
Ich vergebe 4,5 Sterne, da mir die Dialoge ein wenig zu kurz kommen - aber das ist ja Geschmackssache .