Profilbild von Kleinbrina

Kleinbrina

Lesejury Star
offline

Kleinbrina ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kleinbrina über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2020

Highlight

One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe
0

Da ich bereits die „Royals“-Reihe von Erin Watt sehr geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf das neueste Werk "One Small Thing", bei dem es sich dieses Mal um einen Einzelband handelt. Meine Erwartungen ...

Da ich bereits die „Royals“-Reihe von Erin Watt sehr geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf das neueste Werk "One Small Thing", bei dem es sich dieses Mal um einen Einzelband handelt. Meine Erwartungen an die Geschichte waren riesengroß und ich wurde Gott sei Dank nicht enttäuscht, denn "One Small Thing" konnte mich voll und ganz überzeugen, sodass ich die Geschichte geradezu verschlungen habe.

Die Geschichte liest sich auf gewohnte Art leicht, flüssig und stets unterhaltsam, bringt aber auch eine nachdenklich stimmende und melancholische Stimmung mit sich, sodass es einen hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle erwartet. Beth und Chase sind dabei zwei sehr interessante und liebenswerte Figuren, die mich mit ihrer ganzen Art überzeugen konnten. Sie sind greifar, sympathisch, bieten ein grandioses Zusammenspiel und ich habe sie sehr gerne in dieser Geschichte begleitet.

Beth hat eine schwere Zeit hinter sich, denn ihre Schwester, die auch ihre engste Vertraute war, ist verstorben, was nicht nur für eine große Lücke in ihrem Leben gesorgt hat, sondern ihr auch ein Stück Freiheit nimmt, denn ihre Eltern haben nur noch Angst um sie, kontrollieren sie und erdrücken sie damit so sehr, dass sie sich nachts sogar heimlich aus dem Haus schleicht, um auf eine Part zu gehen. Dort trifft sie auf Chase, der bei ihr direkt für weiche Knie sorgt. Chase ist noch neu in der Stadt und wirkt dadurch auch ein wenig fehl am Platz und es scheint so, als würde er sich nur dann wohl in seiner Haut fühlen, wenn Beth in seiner Nähe ist. Allerdings ist diese Vertrautheit in Gefahr, da Chase mit einem Geheimnis leben muss, das auch Beth' verstorbene Schwester betrifft.

Das Cover ist wahnsinnig schön anzusehen und passt hervorragend zur Geschichte, sodass die Gestaltung ein absoluter Hingucker ist. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich der Geschichte sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Erin Watt hat es wieder einmal geschafft, mich voll und ganz zu überzeugen. "One Small Thing" ist die perfekte Sommerlektüre, die mit interessanten und liebenswerten Figuren sowie einem grandiosen Schreibstil begeistern kann. Ich bin somit wieder einmal begeistert und hoffe, dass die Geschichte, die so ganz anders als die „Royals“-Reihe ist, wieder viele Leser unterhalten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Unterhaltsamer Lesespaß

Bleib doch, wo ich bin
0

"Bleib doch, wo ich bin" von Lisa Keil ist mir nicht nur durch das wunderschöne Cover aufgefallen, sondern vor allem aufgrund der Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte und eine unterhaltsame ...

"Bleib doch, wo ich bin" von Lisa Keil ist mir nicht nur durch das wunderschöne Cover aufgefallen, sondern vor allem aufgrund der Kurzbeschreibung, die direkt mein Interesse wecken konnte und eine unterhaltsame und schöne Liebesgeschichte verspricht. Diese habe ich auch zum Glück erhalten, denn "Bleib doch, wo ich bin" konnte mich mit einem angenehmen Schreibstil und tollen Figuren überzeugen.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam, teilweise romantisch und manchmal auch recht witzig. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie gut kennen und ich konnte mich besonders in Kaya hineinversetzen, sodass ich sie gerne durch die Geschichte begleitet habe.

Kaya ist eine starke Persönlichkeit, die weiß, was sie will und sich auch nimmt, was sie will. Die große Liebe ist aktuell nicht zwingend ihr Ziel, denn sie genießt lieber ihre Freiheit und verbringt ihre Zeit lieber mit Freunden und ihrem Pferd. Dies ändert sich jedoch, als sie auf den smarten Lasse trifft, der von Köln aus aufs Land zieht, um dort als Lehrer zu arbeiten. Kaya ist von Lasse sehr angetan, was auf Gegenseitigkeit beruht, doch dann stellt sich heraus, dass Lasse der neue Klassenlehrer ihrer Nichte ist, was doch einiges auf den Kopf stellt.

Lasse und Kaya gefallen mir dabei sehr gut, denn da Zusammenspiel zwischen ihnen ist mal harmonisch, mal romantisch, mal frech und auch sehr prickelnd, sodass man hier insgesamt einen tollen Liebesroman mit kleineren erotischen Szenen erhält.

Kurz gesagt: "Bleib doch, wo ich bin" ist eine unterhaltsame und romantische Liebesgeschichte, die dank sympathischen und schlagfertigen Figuren und einem angenehmen Schreibstil überzeugen kann. "Bleib doch, wo ich bin" wird somit nicht mein letztes Buch von Lisa Keil gewesen sein.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

gelungener Auftakt

Silberdrache
0

"Silberdrache" von Angie Sange ist der erste Band der gleichnamigen "Silberdrache"-Reihe und verspricht auf den ersten Blick ein spannendes und magisches Jugendbuch zu sein, das bestens für Alt und Jung ...

"Silberdrache" von Angie Sange ist der erste Band der gleichnamigen "Silberdrache"-Reihe und verspricht auf den ersten Blick ein spannendes und magisches Jugendbuch zu sein, das bestens für Alt und Jung geeignet ist. Zum Glück habe ich auch genau das bekommen, denn "Silberdrache" konnte mich vollkommen überzeugen.

Angie Sange erzählt die Geschichte nicht nur sehr unterhaltsam und spannend, sondern hat eine großartige Welt geschaffen, die vielseitig ist und voller Wunder steckt. Die Figuren sind allesamt liebevoll ausgearbeitet, vielseitig und sympathisch. Da Die Geschichte nicht nur auf dieser Welt, nämlich in London spielt, sondern auch in der sogenannten Drachelwelt, bekommt man hier nicht nur ein gelungenes Zusammenspiel beider Welten, sondern man hat auch genug Platz geschaffen, um die Handlung gut voranzutreiben. Die Geschichte wird dabei aus drei Perspektiven erzählt: Sirin, die in London lebt, der Familie Lennix, die es auf Dracheneier, bzw Drachen abgesehen hat und Joss, einem Waisenjungen, der in der Drachenwelt lebt und dort ein seltenes Drachen-Ei findet.

Da das Drachen-Ei so selten ist, wird auch die Lennix-Familie auf das Ei aufmerksam und möchte den Silberdrachen für sich beanspruchen, was Joss unbedingt verhindern möchte. Gleichzeitig verliert Sirin in London immer mehr den Glauben an Wunder und Magie, als ihre Mutter schwer erkrankt. Schon bald stehen sie alle in einem erbitterten Kampf gegeneinander, was von der Autorin nicht nur sehr gut umgesezt wurde, sondern auch jede Menge Spannung und magische Momente verspricht.

Somit ist "Silberdrache" ein gelungener Auftakt der gleichnamigen "Silberdrache"-Reihe und konnte mich mit interessanten Figuren, einem angenehmen Schreibstil und vielen Ideen von sich überzeugen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung "Das Geheimnis der Drachenkönigin", die im September 2020 erscheinen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Abgebrochen

Tödliche K. I.
0

"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller ...

"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller jedoch als recht flache Angelegenkeit, denn hier konnten mich weder die Figuren, noch der Verlauf der Geschichte sonderlich beeindrucken.

Die Geschichte bietet leider kaum Spannung, plätschert nur so vor sich hin und wirkt insgesamt unfertig und ideenlos. Das ist sehr schade, denn hier hätte man mit Themen wie Terrorismus, künstlicher Inzelligenz, globaler Überwachung und Hacken einiges rausholen können. Auf mich wirkte die Geschichte jedoch sehr lieblos geschrieben.

Die Figuren sind zwar einigermaßen gut gezeichnet, aber insgesamt sehr flach und unsympathisch. Allen voran die Studentin Jana, die für eine Semesterarbeit unter falschem Namen online recherchieren muss. Sie ist nicht nur sehr naiv, sondern auch sehr aufmüpfig, tollpatschig, ohne Tiefe und - wie immer! - sehr schön. Dazu ist sie auch sehr klischeehaft, denn natürlich ist sie als Studentin kaffeesüchtig und natürlich hat sie - welch Zufall! - einen guten Freund, der sich mit Hacken auskennt, nachdem sie online bedroht wird.

Dies war mir alles zu oberflächlich, zu klischeebeladen und meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe und mich auch das Ende schlicht und ergreifend nicht mehr interessiert hat. Somit habe ich die Geschichte nach etwas mehr als 65 Prozent abgebrochen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Abgebrochen

Tödliche K. I.
0

"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller ...

"Tödliche K.I." stammt aus der Feder von Markus Warken und klang zunächst nach einem sehr spannenden und modernen Thriller, der sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Leider entpuppte sich dieser Thriller jedoch als recht flache Angelegenkeit, denn hier konnten mich weder die Figuren, noch der Verlauf der Geschichte sonderlich beeindrucken.

Die Geschichte bietet leider kaum Spannung, plätschert nur so vor sich hin und wirkt insgesamt unfertig und ideenlos. Das ist sehr schade, denn hier hätte man mit Themen wie Terrorismus, künstlicher Inzelligenz, globaler Überwachung und Hacken einiges rausholen können. Auf mich wirkte die Geschichte jedoch sehr lieblos geschrieben.

Die Figuren sind zwar einigermaßen gut gezeichnet, aber insgesamt sehr flach und unsympathisch. Allen voran die Studentin Jana, die für eine Semesterarbeit unter falschem Namen online recherchieren muss. Sie ist nicht nur sehr naiv, sondern auch sehr aufmüpfig, tollpatschig, ohne Tiefe und - wie immer! - sehr schön. Dazu ist sie auch sehr klischeehaft, denn natürlich ist sie als Studentin kaffeesüchtig und natürlich hat sie - welch Zufall! - einen guten Freund, der sich mit Hacken auskennt, nachdem sie online bedroht wird.

Dies war mir alles zu oberflächlich, zu klischeebeladen und meiner Meinung nach einfach nicht gut umgesetzt, sodass ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe und mich auch das Ende schlicht und ergreifend nicht mehr interessiert hat. Somit habe ich die Geschichte nach etwas mehr als 65 Prozent abgebrochen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere