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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2021

Zäh, langweilig, austauschbar

Der Lotuskrieg 1
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Da ich die Werke von Jay Kristoff bislang immer mochte und auch ein großer Japan-Fan bin, habe ich bei "Stormdancer", dem Auftakt der "Lotuskrieg"-Reihe, eine grandiose, wortgewaltige und spannende Geschichte ...

Da ich die Werke von Jay Kristoff bislang immer mochte und auch ein großer Japan-Fan bin, habe ich bei "Stormdancer", dem Auftakt der "Lotuskrieg"-Reihe, eine grandiose, wortgewaltige und spannende Geschichte erwartet und wurde doch so bitter enttäuscht, denn hier mochte für mich einfach so gar nichts zusammenpassen, sodass ich das Buch sogar abgebrochen habe.

Dabei hatte man hier alles, um ein Meisterwerk zu schaffen: Ein tolles Setting mit einem Steampunk-Hintergrund, eine auf den ersten Blick starke Heldin und einen Autor, bei dem man weiß, dass er durchaus tolle Bücher schreiben kann. Leider wollte hier der Funke doch gar nicht überspringen, da ich mich im Laufe der Geschichte zunehmends gelangweilt habe und das Gefühl bekam, dass die Geschichte einfach nicht voran geht und auch in jedem anderen Land der Welt hätte spielen können, was doch sehr schade ist.

Allein die ersten 100-150 Seiten leben von unendlich vielen Erklärungen, Aufzählungen und Umschreibungen, die mal mehr, mal weniger relevant sind. Das kann sicherlich interessant sein, allerdings war mir das auf Dauer zu viel des Guten, da ich mir einfach mehr Handlung und mehr Action versprochen habe, als eine Einleitung, die nahezu kein Ende fand und somit sehr holprig und langatmig daher kam.

Gleiches gilt leider auch für die Figuren. Yukiko machte auf mich in der Kurzbeschreibung einen interessanten und starken Eindruck, allerdings verpuffte der im Laufe der Geschichte immer mehr, da es mir an Tiefe und Sympathie gefehlt hat, sodass ich mit ihr leider nicht mitfiebern konnte und immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Somit ist es nur wenig verwunderlich, dass ich das Buch nach etwas mehr als 250 Seiten abgebrochen habe und keinerlei mehr Interesse hatte zu erfahren, wie der erste Band der "Lotuskrieg"-Reihe letztendlich ausgeht.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Gutes Helferlein

Windows 10
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Wer mit den Programmen von Windows bislang noch nicht allzu gut vertraut ist und zudem sich noch nicht allzu sehr mit Windows 10 anfreunden konnte, für den ist "Windows 10 - Bild für Bild" von Ignatz und ...

Wer mit den Programmen von Windows bislang noch nicht allzu gut vertraut ist und zudem sich noch nicht allzu sehr mit Windows 10 anfreunden konnte, für den ist "Windows 10 - Bild für Bild" von Ignatz und Schels genau richtig. Hier wird tatsächlich Bild für Bild alles genau erklärt, sodass man einen guten Überblick erhält, die wichtigsten Programme kennen lernt und dazu noch die kleinen Tricks erfährt, die das Betriebssystem so besonders machen.

Ich bin somit sehr positiv überrascht und konnte sogar noch etwas hinzulernen, obwohl ich das Betriebssystem bereits länger nutze. Für Anfänger ist es somit bestens geeignet.

Veröffentlicht am 29.07.2021

Interessant, aber auch sehr speziell

Beim Sterben geht es um mehr als den Tod
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Da ich mich zwischendurch immer mal gerne mit dem Buddhismus beschäftige, war ich schon sehr auf "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" von Lama Shenpen ...

Da ich mich zwischendurch immer mal gerne mit dem Buddhismus beschäftige, war ich schon sehr auf "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" von Lama Shenpen Hookham gespannt.

Das Sterben gehört zum Leben dazu, auch wenn wir dies oftmals gerne verdrängen und uns eher mit dem Leben an sich beschäftigen. In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin jedoch ganz bewusst mit dem Tod und gibt Tipps, wie man sich mit diesem noch ausführlicher befassen und sogar darauf vorbereiten kann.

An sich sind dabei einige Tipps ganz interessant und vielleicht auch nützlich, wenn man gerade einen geliebten Menschen verloren hat oder gerade jemand im Sterben liegt. Für mich waren es jedoch in diesem Fall fast schon zu viele Tipps im Bezug auf Meditation und den Phasen in bestimmten Zyklen des Lebens.

Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und die Autorin definitiv weiß, wovon sie spricht. So gut es auch geschrieben ist: "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" ist kein Buch, dass man einfach so weglesen kann. Das Buch benötigt seine Pausen und sollte lieber nur kapitelweise gelesen werden, damit man die Tipps und Sichtweisen verinnerlichen und darüber nachdenken kann.

Somit ist "Beim Sterben geht es um mehr als den Tod: Inspirationen aus der Weisheit des Buddhismus" für mich zwar insgesamt interessant und hilfreich, allerdings ist es auch sehr speziell, sodass ich es eher für Leser empfehlen würde, die sich bereits sehr ausführlich mit dem Buddhismus befasst haben.

Veröffentlicht am 15.07.2021

Teilweise sehr unkreativ und wenig unterhaltsam

Fertig ist die Laube
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Da ich bereits einige Bücher von dem Online-Phänomen Renate Bergmann gelesen habe und von den Büchern auch häufig gut unterhalten wurde, war ich schon sehr gespannt auf "Fertig ist die Laube", bei dem ...

Da ich bereits einige Bücher von dem Online-Phänomen Renate Bergmann gelesen habe und von den Büchern auch häufig gut unterhalten wurde, war ich schon sehr gespannt auf "Fertig ist die Laube", bei dem die rüstige Renterin sich im Schrebergarten nützlich macht und sich um den Garten eines Freundes kümmert, der aufgrund einer Operation verhindert ist. Leider empfand ich das Buch jedoch nicht so gelungen, wie die anderen Werke, sodass ich letztendlich ein wenig enttäuscht bin.

Renate Bergmann ist das Pseudonym von Torsten Rohde, der regelmäßig die neuesten Abenteuer von der Rentnerin auf Papier bringt. "Fertig ist die Laube" liest sich dabei leicht und flüssig, ist an sich auch unterhaltsam, allerdings hat mir dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Manche Anekdoten empfand ich leider als sehr flach und wenig kreativ, sodass ich insgesamt schon bessere Bücher von der Online-Omi gelesen habe.

Das Thema Gärtnern an sich ist interessant und es gibt tatsächlich den ein oder anderen guten Tipp, allerdings empfand ich alle weiteren kleinen Anekdoten, wie z.B. das Verhalten auf Hochzeiten oder auch, wie man sein Gewürzregal sortiert, als sehr uninspiriert und erschreckend unlustig, teilweise sogar unsympathisch, was man bislang von der Online-Omi nicht gewohnt war. Beim Lesen fühlte es sich teilweise sogar so an, als sei bei Renate Bergmann die Luft raus, was doch sehr schade ist.

Dennoch ist hier nicht alles so schlecht, wie es auf dem ersten Blick klingt, denn mit "Fertig ist die Laube" hat man die richtige Jahreszeit zur Veröffentlichung gewählt, sodass man hier tatsächlich gute Einblicke in das Thema Garten und Gemüseanbau erhält und manche Tipps direkt umsetzen kann. Man kann also durchaus auch gute Dinge aus dem Buch mitnehmen, nur leider hat es mich nicht so sehr begeistert, wie die Werke zuvor.

Kurz gesagt: "Fertig ist die Laube" bietet zwar hin und wieder einige humorvolle Momente und interessante Tipps, allerdings wollte der Funke bei mir nicht komplett überspringen, da mir die Geschichte oft zu flach und unkreativ war. Somit ist es für mich das bislang schlechteste Buch über die Online-Omi, da ich mir mehr erhofft habe.

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Aufkärung mal anders

Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte
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Nachdem ich bereits „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ und "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat" von Marc-Uwe Kling gehört habe und dabei bereits die ...

Nachdem ich bereits „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ und "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat" von Marc-Uwe Kling gehört habe und dabei bereits die chaotische und liebenswerte Familie kennenlernen durfte, habe ich mich schon sehr auf den Nachfolger "Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte" gefreut.

Hierbei wird dieses Mal ein deutlich ernsteres Thema aufgesprochen, denn Luisa, die älteste Tochter der Familie, wird von ihrem Vater aufgeklärt, bei dem nicht nur die gesamte Familie dabei ist, sondern auch noch nebenbei der Nachbar und Luisas Freund dabei sind.

Die Geschichte wird dabei wie immer vom Autor selbst eingesprochen, der den Figuren auf sehr charmante und witzige Art Leben einhaucht. Zwar kommt das Hörbuch noch nicht einmal auf eine halbe Stunde Laufzeit, allerdings ist dies nicht allzu schlimm, da es mich trotz allem sehr unterhalten hat und zum Schmunzeln bringen konnte.

Dabei setzt Marc-Uwe Kling wieder einmal auf seinen altbewährten Humor, der zwar teilweise sehr überspitzt ist, aber dennoch durchaus zu unterhalten weiß. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch tatsächlich aufklärend und zeigt teilweise auch auf, wie unbeholfen manche Eltern doch im Umgang mit ihren Kindern sind, wenn es um Aufklärung und Sexualität geht. Von daher empfinde ich die Reaktion von Luisa, aber auch von ihren Eltern als sehr gelungen.

Somit ist „Der Tag, an dem Papa ein heilkes Gespräch führen wollte“ ein sehr unterhaltsames, gut aufklärendes und toll eingesprochenes Hörbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Minute gut unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

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