Profilbild von Kleinbrina

Kleinbrina

Lesejury Star
offline

Kleinbrina ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kleinbrina über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2019

Gute Geschichte

Dark Heroine - Dinner mit einem Vampir
0

Normalerweise müsste man ja eigentlich denken, dass man mittlerweile von Vampirbüchern genug hätte. Dies dachte ich eigentlich auch, aber dann habe ich &34;Dinner mit einem Vampir&34; entdeckt und schon ...

Normalerweise müsste man ja eigentlich denken, dass man mittlerweile von Vampirbüchern genug hätte. Dies dachte ich eigentlich auch, aber dann habe ich &

34;Dinner mit einem Vampir&

34; entdeckt und schon hatte ich wieder große Lust auf solche Geschichten. Dennoch blieb ich ein wenig skeptisch, da ich ein paar Bedenken hatte, dass die Vampire hier lediglich ein Abklatsch aus anderen Büchern sein könnten, aber zum Glück habe ich mich geirrt.

Es ist sicherlich nicht der größte Kracher aller Zeiten und sicherlich gab es einige Stellen, die man bereits aus anderen Büchern kannte, aber dennoch konnte mich die Geschichte in gewisser Art und Weise in den Bann ziehen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die knapp sechshundert Seiten dann doch stellenweise ganz schön langatmig wurden, da sich manches wiederholt hat und die Autorin sich an einigen Beschreibungen zu lange aufgehalten hat. Dennoch muss man sagen, dass mir der Schreibstil ganz gut gefallen hat. Sicherlich, man merkt der Autorin an, dass es ihr erstes Werk ist und der Schreibstil somit noch ausbaufähig ist, trotzdem fühle ich mich von ihr und ihren Ideen unterhalten. Die Dialoge sind gut und nicht zu holprig, dafür aber stellenweise recht humorvoll und spritzig, was man besonders Violet zu verdanken hat.

Mit Violet war es für mich ein bisschen schwierig. Auf der einen Seite mochte ich sie eigentlich ganz gerne, auf der anderen Seite war ich von ihrer Weiterentwicklung ein wenig enttäuscht. Anfangs fand ich ihre recht forsche Art sehr toll. Sie trug ihr Herz auf der Zunge, wirkte oftmals leicht aufmüpfig und auf einmal war all der Charme fast spurlos weg und man wusste nicht mehr so genau, was man eigentlich von ihr halten soll. Sehr bedauerlich, denn sie hat eine Menge Potential. Bei Kaspar erging es mir stellenweise leider auch so. Er ist auf dem ersten Blick ein typischer Bad Boy, jedoch merkt man schnell, dass er trotz seines langen Lebens als Vampir nicht wirklich zu wissen scheint, wer er eigentlich ist. Von daher erschien er mir stellenweise recht unnahbar, sodass ich nur selten mit ihm warm werden konnte, dennoch ist er eine sehr interessante Figur, bei der eine Menge Potential gibt. Die weiteren Figuren fand ich ganz okay, wenn auch nicht unbedingt überragend. Hier wäre es schön gewesen, wenn sich die Autorin mehr auf die Figuren, als auf ausschweifende Erklärungen konzentriert hätte, aber ich habe große Hoffnungen, dass sich dies im zweiten Band ändern wird.

Die Geschichte konnte mich zum Teil wirklich gut unterhalten und auch überraschen, jedoch bin ich auch der Meinung, dass die Geschichte auch ohne die Einführung von Vampiren mehr als gut funktioniert hätte. Violet wird Zeugin eines Überfalls und wird dabei von Kasper und seinen Leuten erwischt, wie sie alles beobachtet hat. Da sie die Tat vertuschen wollen, wird Violet entführt und fortan von Kaspar festgehalten. Dabei passiert das, was in den meisten Fällen geschieht: Kaspar entpuppt sich nicht nur als typischer Bad Boy, sondern besitzt auch einen weichen Kern, der bei Violet mehr als gut ankommt und so verliebt sie sich in ihn. Obwohl dies alles andere als neu ist, hat mir die Umsetzung doch ganz gut gefallen, allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn Violet sich dabei nicht so stark verändert hätte.

Die Covergestaltung finde ich sehr hübsch und passend zum Genre. Vor allem die Farben passen toll zueinander, sodass das Cover zu einem kleinen Hingucker wird. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich auf das Buch trotz so mancher Skepsis sehr neugierig gemacht. Gut geschrieben und dabei nicht zu viel verraten.

Insgesamt konnte mich &

34;Dinner mit einem Vampir&

34; trotz einiger Schwächen unterhalten und überraschen. Der große Kritikpunkt gilt jedoch den Figuren, die zwar interessant sind, mit denen ich jedoch leider nicht warm wurde. Hoffentlich wird sich dies im zweiten Band &

34;Autumn Rose&

34; noch bessern, denn die Geschichte hat sehr viel Potential, um noch ein richtiger Kracher zu werden. Wer das Thema 'Vampire' noch nicht satt hat, sollte diesem Buch auf jedem Fall eine Chance geben. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 30.11.2019

Nicht mein Fall

Blutrecht
0

Ich muss zugeben, dass &34;Blutrecht&34; ein Experiment für mich war. Ich lese nicht unbedingt viele Bücher aus dem Genre und somit war ich sehr gespannt, wie ich das Buch finden werde. Da die Kurzbeschreibung ...

Ich muss zugeben, dass &

34;Blutrecht&

34; ein Experiment für mich war. Ich lese nicht unbedingt viele Bücher aus dem Genre und somit war ich sehr gespannt, wie ich das Buch finden werde. Da die Kurzbeschreibung ebenfalls interessant klang, wollte ich direkt mit dem Buch beginnen, musste aber leider auch feststellen, dass dies mich dann doch nicht packen konnte.

Mit dem Schreibstil hatte ich einige Probleme, denn man merkt hier schnell, dass der Autor sehr viele Ideen hatte, diese aber anscheinend alle gleichzeitig umsetzen wollte. Man wird als Leser geradezu mit mittelmäßigen Umsetzungen bombadiert und ich bekam so das Gefühl, als würde zu viel auf mich einprasseln und ich der Geschichte gar nicht mehr so richtig folgen konnte. Während manches also viel zu schnell abgearbeitet wird, gibt es aber auch Stellen, in denen es kaum vorwärts geht, man hält sich an Szenen auf, die nicht unbedingt entscheidend sind, sodass es mir immer schwerer fiel, mich auf die Geschichte zu konzentrieren.

Ich war ehrlich gesagt kurz davor, das Buch mehrfach abzubrechen, dennoch wollte ich unbedingt durchhalten, was ich am Ende auch geschafft habe. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass das Buch schlecht wäre, denn dies ist bekanntlich Geschmacksache. Leider war es nur so, dass es mich weder packen, noch unterhalten konnte.

Für Fans des Genres ist das Buch sicherlich einen Blick wert, für mich war es das im Nachhinein leider nicht. Sehr schade!

Veröffentlicht am 30.11.2019

Gute Geschichte, die Autorin kann es aber grundsätzlich besser

Dein eines, wildes, kostbares Leben
0

Auf der Suche nach neuen Jugendbüchern bin ich u.a. auf das neueste Buch von Jessi Kirby gestoßen. Da ich ihre Bücher bislang mochte, habe ich mich auf eine interessante Geschichte eingestellt, die mich ...

Auf der Suche nach neuen Jugendbüchern bin ich u.a. auf das neueste Buch von Jessi Kirby gestoßen. Da ich ihre Bücher bislang mochte, habe ich mich auf eine interessante Geschichte eingestellt, die mich jedoch am Ende nicht ganz von sich überzeugen konnte.

Bislang mochte ich den Schreibstil von Jessi Kirby immer sehr, bei diesem Buch wurde ich jedoch etwas enttäuscht. Obwohl das Buch gerade einmal knapp dreihundert Seiten besitzt, wurde es an vielen Stellen langatmig beschrieben, sodass ich ab und an kurz gelangweilt war. Die Figuren und ihre Gefühle, sowie Gedanken werden gut beschrieben, allerdings wirken diese nicht unbedingt tiefgründig. Hier handelt es sich eher um 0815-Charaktere, die mich aber dennoch in irgendeiner Art und Weise begeistern konnten - auch wenn ich mir dies stellenweise selbst nicht erklären kann.

Parker ist zwar an sich ein interessantes Mädchen, jedoch konnte sie mich mit ihren Taten nicht immer überzeugen. Das Tagebuch, welches sie von der vermissen Julianna liest, ist dafür umso interessanter, da hierbei viele Fragen aufkommen: Was ist der Sinn des Lebens? Was ist mit Julianna und ihrem Freund geschehen und wie sehr kann ein fremdes Tagebuch ein Menschenleben verändern? Auch wenn die Umsetzung hierbei oft missglückt ist, fand ich den Plot dennoch interessant und herrlich melancholisch.

Insgesamt hat mir &

34;Dein eines, wildes, kostbares Leben&

34; trotz einiger Schwächen gut gefallen, jedoch bin ich vom Schreibstil ein wenig enttäuscht, denn das kann die Autorin normalerweise deutlich besser. Dennoch: Wer ihre bisherigen Werke, wie z.B. &

34;Der Soundtrack meines Lebens&

34; mochte, sollte auch dieses Buch unbedingt lesen.

Veröffentlicht am 30.11.2019

Viele Ideen nicht ganz ausgeschöpft

True - Wenn ich mich verliere
0

Romane aus dem Bereich &34;New Adult&34; gibt es mittlerweile so häufig wie Sand am Meer, von daher ist es inzwischen eine Kunst, die wirklich guten Bücher dabei herauszupicken. Bei &34;Wenn ich mich verliere&34; ...

Romane aus dem Bereich &

34;New Adult&

34; gibt es mittlerweile so häufig wie Sand am Meer, von daher ist es inzwischen eine Kunst, die wirklich guten Bücher dabei herauszupicken. Bei &

34;Wenn ich mich verliere&

34; war ich eigentlich guter Dinge, jedoch wurde ich am Ende doch ein wenig enttäuscht. Ein Flop war der Roman mit Sicherheit nicht, aber leider konnten meine Erwartungen dennoch nicht ganz erfüllt werden.

Erin McCarthy konnte mich mit ihrem Schreibstil nicht immer überzeugen. Der Anfang war noch sehr vielversprechend, Figuren wurden gut beschrieben, aber dennoch wirkten sie auf mich immer ein wenig unfertig, als wären der Autorin mittendrin die Ideen ausgegangen, wie sie ihre Figuren am besten präsentieren könnte. Auch sonst wurde mit der Zeit einiges viel zu ausschweifend erklärt, sodass ich stellenweise immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren habe. Das Buch ist sicherlich nicht schlecht, allerdings wäre es auch locker mit 20-30 Seiten weniger ausgekommen, was eigentlich schade ist, denn die Geschichte besitzt gerade einmal knapp dreihundert Seiten. Wirklich gelungen fand ich aber die Dialoge, die oftmals recht spritzig, aber auch charmant waren.

Mit Rory und Tyler lernt man zwei Figuren kennen, die ich zwar stellenweise wirklich interessant fand, mit denen ich jedoch nie ganz warm wurde. Rory fand ich eigentlich ganz sympathisch, jedoch hat sie mich mit ihrer teilweise doch sehr naiven Art manchmal ganz schön nerven können. Sie ist eine sehr ruhige Person, der nur wenige andere Menschen an sich ranlässt und sich stark auf ihr Studium konzentriert. Da haben Männer keinen Platz in ihrem Leben und somit sorgen ihre Freundinnen Jessica und Kylie dafür, dass sie mit Tyler einen ganz besondern Mann kennen lernt. Der soll sich darum kümmern, dass Rory ihre Jungfräulichkeit verliert und somit wird er von ihren Freundinnen damit beauftragt, sie zu verführen. Und hier beginnt der Punkt, an dem ich Rory nicht mehr so wirklich verstehen konnte. Obwohl ihre Freundinnen so eine respektlose Aktion getan haben, ist dies für sie vollkommen in Ordnung und somit verzeiht sie ihnen ihre Tat sofort, ohne mit der Wimper zu zucken. Dies finde ich stellenweise dann doch ein wirklich unglaubwürdig, denn möchte wirklich jemand, dass man sich so dermaßen in das eigene Liebesleben einmischt?!

Während Rory also eine sehr schüchterne und vorsichtige Person ist, hat man mit Tyler das genaue Gegenteil versucht. So soll er auf den Leser mit seinen Tattoos und Piercings wie ein typischer Bad Boy wirken, allerdings hat dies für mich so gar nicht funktioniert, da man viel zu schnell bemerkt, dass er auch schon vieles im Leben durchmachen musste. Dazu wurde er mir viel zu klischeehaft beschrieben, was schade ist, denn das hätte man bei ihm überhaupt nicht nötig gehabt. Auch Rorys Freundinnen Jessica und Kylie werden ausführlich beschrieben, jedoch fand ich die beiden oftmals recht unsympathisch, sodass ich nur wenig mit ihnen anfangen konnte.

Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen Rory und Tyler entwickelt, fand ich stellenweise wirklich nett, stellenweise aber auch recht anstrengend. Beide Figuren haben sicherlich nicht allzu häufig auf der Sonnenseite des Lebens gestanden und sind dadurch vorsichtiger als andere Menschen, was ich durchaus nachvollziehen konnte, jedoch hätte man dies ein wenig anders rüber bringen können, als es die Autorin getan hat. Stattdessen wurde sich lieber an sehr vielen Klischees bedient, die alles andere als nötig waren. Von daher wirkte die Geschichte stellenweise doch sehr austauschbar und vorhersehbar, was ich sehr schade finde, denn Potential war definitiv vorhanden, es wurde nur einfach zu wenig genutzt.

Wirklich schön ist dagegen das Cover. Die Sinnlichkeit, die hier von beiden Models ausgestrahlt wird, ist deutlich spürbar und auch sonst wirkt hier alles stimmig. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und verrät dabei nicht zu viel.

Insgesamt ist &

34;Wenn ich mich verliere&

34; zwar eine nette Geschichte, jedoch konnte mich diese nicht so in den Bann ziehen, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Die Figuren wirkten unfertig und somit konnte ich mit ihnen leider nicht warm werden. Auch sonst kam mir die Geschichte oftmals viel zu klischeehaft vor, dass ich das Buch als nett, aber nicht als absoluten Kracher bezeichnen würde. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich auch den zweiten Band lesen möchte.

Veröffentlicht am 30.11.2019

Berührende Geschichte

Eine vorläufige Theorie der Liebe
0

Bei &34;Eine vorläufige Theorie der Liebe&34; habe ich zunächst eine schöne, humorvolle Geschichte erwartet. Meine Erwartungen wurden dabei nicht wirklich erfüllt, allerdings habe ich dafür eine recht ...

Bei &

34;Eine vorläufige Theorie der Liebe&

34; habe ich zunächst eine schöne, humorvolle Geschichte erwartet. Meine Erwartungen wurden dabei nicht wirklich erfüllt, allerdings habe ich dafür eine recht melancholische und nachdenklich stimmende Geschichte erhalten, mit der ich ebenfalls gut leben konnte. Die Ereignisse rund um das Computerprogramm, Neill, Rachel und den anderen Figuren hat mir ganz gut gefallen, allerdings wurde hier auch stellenweise zu sehr der Fokus auf Neills Midlife-Crisis gelegt, sodass die anderen Figuren dabei ein wenig untergegangen sind. Dennoch fand ich die meisten Charaktere oftmals vielseitig und sympathisch.

Die Schwäche liegt hier eindeutig beim Schreibstil. Dieser liest sich zwar zum Großteil relativ flüssig, jedoch gab es auch einige Kapitel, die sich ewig in die Länge gezogen haben. Bei einigen Stellen, die gar nicht mal wirklich wichtig waren, wurde zu ausschweifend erklärt, sodass ich hier doch das ein oder andere Mal ein wenig gelangweilt war. Auch hat es mir stellenweise an Humor gefehlt, den ich im Vorfeld erwartet, aber dann doch nicht bekommen habe. Aber trotzdem: Figuren wurden gut ausgearbeitet und auch die Dialoge haben mir zu großen Teilen wirklich gefallen.

Ansonsten ist &

34;Eine vorläufige Theorie der Liebe&

34; eine Geschichte, die mich zu großen Teilen unterhalten und berühren konnte. Manches verlief zwar sehr klischeehaft und manchmal konnte mich auch der Schreibstil alles andere als unterhalten, aber dennoch hatte die Geschichte das gewisse Etwas, um immer wieder am Ball zu bleiben. Von daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.