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Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungene Fortsetzung

Frisch verlobt
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Nachdem ich den ersten Band „Frisch verliebt“ binnen kurzer Zeit verschlungen habe, stand schnell fest, dass ich auch den zweiten Band „Frisch verlobt“ lesen muss. Gelohnt hat es sich allemal, denn der ...

Nachdem ich den ersten Band „Frisch verliebt“ binnen kurzer Zeit verschlungen habe, stand schnell fest, dass ich auch den zweiten Band „Frisch verlobt“ lesen muss. Gelohnt hat es sich allemal, denn der zweite Band gefällt mir noch besser als der erste Band, sodass sich Susan Mallery wieder einmal ganz klar steigern konnte.

Obwohl mir der erste Band bereits sehr gut gefallen hat, muss ich zugeben, dass der zweite Band deutlich frischer und spritziger wirkt. Man kennt die Protagonisten zum größten Teil bereits und weiß, was man ungefähr von ihnen erwarten kann. Jedoch wurde ich auch immer wieder von ihnen überrascht.

Im ersten Band hat man bereits Claire sehr gut kennen und mögen gelernt, nun ist ihre Zwillingsschwester Nicole an der Reihe. Obwohl sie Zwillinge sind, sind sie von der Art her doch relativ verschieden. Zwar sind beide sympathisch, allerdings konnte ich mich in Nicole noch schneller hineinversetzen. Trotz all der Unterschiede haben sie eine Gemeinsamkeit und das ist das Pech in der Liebe. Beide haben große Probleme, Gefühle zuzulassen, was man im ersten und nun im zweiten Band sehr gut feststellen kann.

Neben den ungleichen Schwestern Claire, Nicole und Jesse lernt man Raoul, Birttany und Hawk kennen, die ich ebenfalls sehr gerne kennen gelernt habe. Es ist selten, dass ich bei einer Reihe, bzw. einem Buch sämtliche Charaktere mag, hier ist es jedoch der Fall, was das Buch dadurch nur noch wertvoller macht.

Die Liebesgeschichte zwischen Nicole und Hawk ist zaghaft und stürmisch zugleich, besitzt aber auch eine gewisse Romantik, sodass es besonders schön ist, sie bei ihrer Liebe zu beobachten. Allerdings müssen sie sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, weil Hawks Tochter Brittany nicht unbedingt der einfachste Mensch ist und so manches Problem hat. Die Sorgen bzgl. ihrer Person werden dabei detailliert und authentisch beschrieben, sodass man auch dabei mitfühlen kann und den Protagonisten nur das Beste wünscht.

Obwohl das Buch ganz klar zum Genre „Romance“ gehört, war „Frisch verlobt“ doch etwas anders als andere Bücher in diesem Bereich. Oftmals hat man, besonders bei Susan Mallery, eine chaotische Protagonistin, die sich nach einer Beziehung sehnt, dies ist hier nicht ganz der Fall. Nicole ist alles andere als chaotisch, sondern sehr vorsichtig und stellenweise auch schüchtern, dafür aber auch unglaublich herzlich und unkompliziert. Dennoch sind die Themen hier ernster, sodass man auch eine andere Seite bei Susan Mallery und den „Bakery Sisters“ erlebt. Man erlebt eine Scheidung und den Verlust eines Partners. Die ist jedoch keinesfalls ein Nachteil, denn ich wurde bestens unterhalten und stellenweise zum Nachdenken angeregt.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Bei „Frisch verliebt“ war mir das Cover mit seinem pinken Hintergrund noch zu knallig, der jetzige Blauton gefällt mir da schon eher und auch das Herz passt richtig gut zur Handlung. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls gelungen ist und das Wichtigste enthält.

Insgesamt hat mir „Frisch verlobt“ unglaublich gut gefallen. Susan Mallery konnte mich wieder einmal von sich und ihren Geschichten überzeugen und es war wie immer eine Freude, in die Welt der Autorin eintauchen zu dürfen. Der letzten Band „Frisch verheiratet“ wird definitiv gelesen. Eine Trilogie, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungene Fortsetzung

Frisch verheiratet
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Nachdem ich die ersten beiden Bände „Frisch verliebt“ und „Frisch verlobt“ vor einiger Zeit gelesen habe, folgt mit „Frisch verheiratet“ nun der letzte Band der „Bakery Sisters“-Trilogie. Da ich die beiden ...

Nachdem ich die ersten beiden Bände „Frisch verliebt“ und „Frisch verlobt“ vor einiger Zeit gelesen habe, folgt mit „Frisch verheiratet“ nun der letzte Band der „Bakery Sisters“-Trilogie. Da ich die beiden bisherigen Bände sehr erfrischend und unterhaltsam fand, war ich nun besonders gespannt und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

Wenn ich ein Buch von Susan Mallery öffne, habe ich immer sofort ein Lächeln auf den Lippen, da mich ihr wunderbarer Schreibstil bislang immer überzeugen konnte. Sie schreibt einfach sehr herzlich, oftmals humorvoll und immer mit einer großen Portion Romantik, was ich so sehr an ihr schätze. Die Dialoge besitzen immer eine gewisse Tiefe und regen zum Nachdenken an, was man in diesem Genre nicht allzu häufig vorfindet. Dazu beschreibt sie ihre Figuren jedes Mal aufs Neue sehr interessant und liebevoll, sodass jedes Buch von ihr zu einem absoluten Wohlfühlbuch wird.

In jedem Band wird jeweils das Leben einer Schwester thematisiert, wobei die Liebe im Vordergrund steht. Nachdem man Nicole und Claire bereits ausführlich kennen gelernt hat, bekommt man es nun mit Jesse zu tun. Jesse habe ich als eher schwierige und teilweise recht sture Person empfunden, die sich jedoch im Laufe der Geschichte sehr gemacht hat. Sie hatte nie das beste Verhältnis zu ihren Schwestern und wirkt auch sonst sehr verschlossen. Sie ist auch diejenige, über die man am wenigsten bislang erfahren durfte. Dadurch, dass ihre Schwestern nicht unbedingt die größten Fans von Jesse sind, bekam man nicht unbedingt das beste Bild von ihr, aber dennoch war ich sehr neugierig auf ihre Geschichte und darauf, ob sich ihre Schwestern nur in ihr täuschen oder sie tatsächlich so ist, wie sie dargestellt zuvor dargestellt wurde.

Sie gilt als Außenseiterin und schwarzes Schaf der Familie, sodass sie nach ihrer Rückkehr zunächst keine großen Chancen eingeräumt bekommt. Sie muss beweisen, dass sie selbständiger geworden ist und Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen, besonders für ihren Sohn, übernehmen kann. Stellenweise tat es echt weh, sie so leiden zu sehen, denn sie bemüht sich sehr, öffnet sich, versucht zu vertrauen und wird am Ende doch recht misstrauisch beäugt. Dabei muss sie sich nicht nur um ihre Schwestern bemühen, sondern auch um ihren Ex-Freund, der seit ihrer Rückkehr nur noch Verachtung für sie übrig hat und das gemeinsame Kind nicht anerkennen möchte.

Natürlich weiß man, worauf die Geschichte hinauslaufen wird und natürlich weiß man auch, dass es in dem Sinne auch ein Happy End geben wird, aber ehrlich gesagt war ich mir manchmal gar nicht so sicher, da viele Situationen so aussichtslos beschrieben wurde, dass man als Leser mit Jesse einfach nur mitfühlen konnte. Dies macht die Geschichte auch so besonders, denn während es in den ersten beiden Bänden fast nur um die Liebe ging, geht es hier hauptsächlich um Vergebung und die Zusammenführung einer Familie. So eine Tiefe habe ich zunächst gar nicht erwartet und bin somit umso überraschter.

Das Cover passt sich den anderen Bänden an und besitzt als Hauptaugenmerk eine Hochzeitstorte, die in der Hälfte geteilt ist und einen anderen Teig enthält, was sehr gut zur Geschichte passt. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die die wichtigsten Dinge thematisiert.

Eines ist sicher: Was Susan Mallery schreibt, wird zum Bestseller. So wundert es mich auch nicht, dass auch der dritte und letzte Band der „Bakery Sisters“-Trilogie ein unterhaltsamer Hochgenuss ist. Mich konnten Jesse, Claire und Nicole mehr als gut unterhalten und ich werde die ungleichen Schwestern vermissen. Wer mal wieder Lust auf eine unterhaltsame und romantische Buchreihe hat, bei der nicht nur die Liebe im Vordergrund steht, wird mit dieser Trilogie mehr als glücklich sein.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

Gracie in Love
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„Du warst das Abbild wahrer Liebe!“

Als die 28-jährige Gracie Landon nach 14 Jahren nach Los Lobos zurück kehrt, steht ihre und auch die Welt der anderen Bewohner Kopf, denn Gracie ist seit ihrem 14-jährigen ...

„Du warst das Abbild wahrer Liebe!“

Als die 28-jährige Gracie Landon nach 14 Jahren nach Los Lobos zurück kehrt, steht ihre und auch die Welt der anderen Bewohner Kopf, denn Gracie ist seit ihrem 14-jährigen Lebensjahr eine Legende in der beschaulichen Kleinstadt.
Für viele Bewohner ist sie das Abbild der wahren Liebe, denn bereits in jungen Jahren wusste sie, wen und was sie will: Riley Whitefield – 4 Jahre älter als sie und unglaublich sexy.
Doch dieser hat ihre Liebe nie erwidert. Gracie wurde immer verzweifelter und bat ihn am Ende sogar, sie zu überfahren. Um seine bevorstehende Hochzeit nicht zu gefährden, schickte ihre Mutter sie zu ihrer Tante, wo sie bis zum heutigen Tage gelebt und sich ein Leben aufgebaut hat.

Durch die Hochzeit ihrer kleinen Schwester kehrt sie nun nach Los Lobos zurück. Da viele Bewohner immer noch an die sogenannten „Gracie-Chroniken“ denken, wird sie schnell zum Stadtgespräch, was ihrer Mutter sofort wieder ein Dorn im Auge ist.

Als Gracie durch Zufall auf Ryan trifft, der aktuell für den Bürgermeisterposten kandidiert, steht ihre Gefühlswelt bald wieder Kopf.
Und diesmal scheint alles anders zu sein – doch leider hat sie mit dem ein oder anderen großen Problem zu kämpfen..

„Gracie in love“ ist mein erstes Buch von Susan Mallery und ich bin mehr als begeistert.
Die Autorin versteht es, ihre Leser zu verzaubern. Charaktere und Orte sind wunderbar abgestimmt und überzeugen mit viel Gefühl. Vor allem der Schreibstil gefällt mir sehr, sehr gut. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Gracie und Ryan geschrieben.

Gracie muss man einfach mögen. Ich konnte mich sehr gut in die junge Frau hineinversetzen und mit ihr mitfühlen.
Vor allem ihre Entwicklung von der Stalkerin zur selbstbewussten und wunderschönen Frau hat mir sehr gut gefallen.
Sie wirkt authentisch, lebensfroh und lebt für ihre Torten. Als Konditorin hat sie sich mühsam einen Ruf aufgebaut und ist in der Hochzeits-Szene kaum noch wegzudenken. Selbst Promis lieben ihre Torten.

Doch leider hat sie durch die viele Arbeit auch einen hohen Preis gezahlt: Das Verhältnis zu ihrer Familie ist alles andere als gut.

Man merkt immer mehr, wie sehr ihre Mutter noch in der Vergangenheit lebt und Gracie für ihre Taten als Teenager verurteilt. Auch ihre Schwestern sind ihr fremd. Alexis und Vivian stehen sich sehr nah und obwohl sie sich bemühen, Gracie in ihre Gespräche zu verwickeln, gelingt es ihnen nur mäßig.

Gracie ist eine liebenswürdige Person, die sich oft Tagträumen hingibt und von der einzig wahren Liebe träumt. Aber ob sie diese in Ryan gefunden hat?

Ryan ist ein sehr charismatischer Mann, 4 Jahre älter als Gracie und auch erst kürzlich zurück in Los Lobos. Er möchte das Erbe seines Onkels antreten. Dies schafft er jedoch nur, wenn er die bevorstehende Bürgermeisterwahl gewinnt.
Er verabscheut Los Lobos, denn diese Stadt hat ihm lange Zeit kein Glück gebracht. Durch den viel zu frühen Tod seiner Mutter und dem Aufwachsen ohne Vater hat Ryan Bindungsschwierigigkeiten. Er lebt viel mehr nach dem Motto der drei V’s (Verführe sie, vögel sie, vergiß sie), nachdem er lange und gut leben konnte – bis er auf Gracie trifft.

Aber auch andere Charaktere wie Alexis, Vivian oder auch Ryans Ex-Frau Pam sind der Autorin sehr gut gelungen. Hier treffen so viele verschiedene Charaktere aufeinander, dass es eine wahre Freude ist, in das Stadtleben von Los Lobos einzutauchen.

Die Covergestaltung ist schlicht, aber wunderschön und vielsagend. Der Paparazzi steht für viele Momente in diesem Buch. Sehr schön, dass so ein Detail hier aufgezeigt wird.
Auf dem Cover befindet sich auch Gracie, die hierbei mehr als gut getroffen ist. Genau so habe ich sie mir vorgestellt.
Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und stimmig, ohne zu viel zu verraten.

Wer „Gracie in love“ noch nicht gelesen hat, hat definitiv etwas verpasst. Romantisch, faszinierend, wunderschön – besser geht es nicht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Geschichte

Wer zuerst kommt, küsst zuerst
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Lexi Titan steckt in der Klemme: Für ihr Daily Spa hat sie sich einen Kredit geben lassen, der nun vollkommen unvorbereitet sofort zurückgezahlt werden soll. Lexi hat große Schwierigkeiten, gleich zwei ...

Lexi Titan steckt in der Klemme: Für ihr Daily Spa hat sie sich einen Kredit geben lassen, der nun vollkommen unvorbereitet sofort zurückgezahlt werden soll. Lexi hat große Schwierigkeiten, gleich zwei Millionen Dollar auf einmal aufzutreiben, ihre Schwestern und ihr Vater könnten dies zwar locker bezahlen, aber dafür ist die junge Frau zu stolz.
Als Lösung ergibt sich Cruz Rodrigues, der ihr bereits vor zehn Jahren den Kopf verdreht hat. Er bietet ihr einen Deal an: Sie muss sich sechs Monate lang mit ihm verloben, damit sie ihr Spa retten kann und Cruz von der texanischen Gesellschaft akzeptiert wird.
Sie zieht in seine Villa und sie leben wie ein glückliches Paar zusammen – muss es wirklich nach sechs Monaten enden?!

„Wer zuerst kommt, küsst zuerst“ ist der erste Band der „Lone Star Sisters“-Reihe, die insgesamt vier Bände enthält. Im ersten Band beschäftigt sich Susan Mallery hauptsächlich mit dem Leben der ältesten Tochter Lexi, die sich für ein halbes Jahr bereit erklärt, die Verlobte von Cruz zu spielen, um ihre Schulden zu begleichen.

Dieses Buch ist typisch Susan Mallery: Romantisch und einfühlsam mit interessanten Charakteren, die das ein oder andere Geheimnis haben.
Lexi und Cruz wirken nach außen hin unglaublich cool und unnahbar. Mit dem Nachnamen Titan hat es Lexi besonders schwer, weil sie immer den schönen Schein bewahren muss und Cruz fühlt sich durch seine Vergangenheit immer noch klein und unbedeutend.

Auf beiden Seiten werden Familiengeheimnisse gelüftet, die ich so nicht erahnen konnte. Auch fiese Intrigen kommen hier ans Tageslicht, die bestens ausgearbeitet wurden, ohne zu überspitzt zu wirken
Susan Mallery ist einfach immer für eine Überraschung gut, was sie hier wieder einmal mehr als gut bewiesen hat. Vor allem Lexis Gedanken und Gefühle kommen hier sehr gut rüber, sodass ich sie schon auf den ersten Seiten in mein Herz schließen konnte.

Wenn man das deutsche Cover mit dem Cover aus den USA vergleicht, gewinnt hier ganz klar das deutsche Cover. Zwar ist dies nicht unbedingt das passenste Cover, fällt jedoch mit seinen tollen Farben und der Kaffeetasse sofort auf.

Die Kurzbeschreibung hat mich zunächst sehr irritiert. In dieser steht, dass Lexi wegen ihrem Deal mit Cruz sechs Monate verheiratet sein muss, während sie im Buch nur verlobt sind, bevor es wieder zur Trennung kommen soll. Das kann man zunächst als Flüchtigkeitsfehler deuten, da dieser aber direkt zweimal hintereinander passiert ist, glaube ich da nicht mehr dran. Allerdings hat mich dies nur kurz irritiert und hat den Lesespaß nicht gemindert.

Insgesamt konnte mich der Auftakt der „Lone Star Sisters“-Reihe überzeugen. Susan Mallery ist und bleibt einfach eine Garantie für gute Bücher. Unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wunderbare Geschichte

jennissimo
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Susan Mallery gehört zu den Autorinnen, die bei mir ein Stein im Brett hat. Ihre Bücher sind immer wieder ein Highlight, da ihr Humor und ihre Sichtweisen bzgl. der Liebe einzigartig sind. „Jennissimo“ ...

Susan Mallery gehört zu den Autorinnen, die bei mir ein Stein im Brett hat. Ihre Bücher sind immer wieder ein Highlight, da ihr Humor und ihre Sichtweisen bzgl. der Liebe einzigartig sind. „Jennissimo“ ist der beste Beweis dafür.

Obwohl meine Erwartungen an typischen Liebesromanen (mittlerweile) nicht mehr so hoch sind, konnte mich Susan Mallery dennoch überraschen, denn das Buch besitzt trotz der vielen humorvollen und romantischen Momente auch ernste Momente, die mich gelegentlich zum Nachdenken bringen konnten.

Susan Mallery schreibt wie immer sehr schön: herzlich, flüssig, charmant, romantisch. Es ist immer wieder schön, ein Buch von ihr aufzuschlagen und man sich einfach nur wohlfühlen darf. Die Charaktere sind sympathisch und erhalten von der Autorin die nötige Zeit, um sich vorzustellen. Dazu sind die Dialoge stellenweise sehr witzig, sodass auch die Lachmuskeln angeregt werden.

Mit Jenna wurde eine großartige Protagonistin geschaffen, die man schnell ins Herz schließt, da sie alles hat, was ich mir bei einer Protagonistin in einem Liebesroman wünsche: Sie steht trotz mancher Rückschläge mitten im Leben, wirkt unglaublich sympathisch, hat ein großes Herz und ich konnte mich sehr schnell in ihre Situation hineinversetzen. Ihre Ehe ist gescheitert und sie flüchtet quasi direkt zurück zu ihrer Familie. Dort versucht sie sich eine neue Existenz aufzubauen, was jedoch nicht immer einfach ist. Sie eröffnet einen Kochshop, der bereits relativ früh wieder zum Scheitern verurteilt ist, weil es in Kleinstädten immer schwerer ist als in Los Angeles, wo sie vor ihrer Scheidung noch gelebt hat.
Gleichzeitig wird sie plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, denn sie lernt ihre leiblichen Eltern kennen, die zunächst gar nicht zu ihr passen, da sie einen vollkommen anderen Lebensstil führen.

Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Die Geschichte wirkt weder zu kitschig, noch zu aufgesetzt. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Herzblut Susan Mallery in die jeweiligen romantischen Momente legt, die dann auch sehr authentisch wirken. Dazu ist es schön zu sehen, dass die Entwicklung der Charaktere nicht allzu schnell verläuft. Man erlebt sie bei ihren Taten, die nur selten voreilig wirken und dadurch bekommt man auch schnell ein Gefühl für die jeweiligen Situationen.
Gleichzeitig sollte aber auch erwähnt werden, dass „Jennissimo“ so ganz anders ist, aber dennoch unglaublich gut, da die Autorin eine ernstere Seite von sich zeigt, die mir auch sehr gefallen hat. Bitte mehr davon!

Das Cover ist sehr gelungen. Jenna ist gut getroffen und auch der Hintergrund passt gut zu ihrem neuen Leben. Man erkennt dadurch sehr schnell, worum es in diesem Buch geht, sodass man nicht getäuscht wird. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und verrät nicht zu viel.

Insgesamt hat mir „Jennissimo“ sehr gut gefallen. Susan Mallery hat mal wieder bewiesen, dass sie zurecht (für mich) eine der besten Autorinnen der Welt ist. Hoffentlich folgen noch viele weitere Bücher dieser wunderbaren Autorin, sodass wir Leser auch weiterhin eine gute Portion Humor und Romantik erhalten. Empfehlenswert!