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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kurzmeinung zu Dünne Haut

Dünne Haut
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Tone Hagen, Chefinspektor bei der Bregenzer Polizei soll sich in einer psychosomatischen Klinik erholen. Nach jahrelangem Polizeidienst ist Tone sichtlich ausgebrannt und ihm wird von oben eine Auszeit ...

Tone Hagen, Chefinspektor bei der Bregenzer Polizei soll sich in einer psychosomatischen Klinik erholen. Nach jahrelangem Polizeidienst ist Tone sichtlich ausgebrannt und ihm wird von oben eine Auszeit verordnet. In der süddeutschen Klinik scheint es ein paar dunkle Geheimnisse zu geben, die den kriminalistischen Instinkten Hagen wecken. Unter den Ärzten und auch unzer den Patienten laufen Kämpfe im Verborgenen ab. Besonders Marie Therese Herbst, eine Borderline-Patientin, sorgt für Unruhe und Ärger und versucht Hagen näher zu kommen. Aber kann Hagen ihren Geschichten trauen, oder soll er seinem Bauchgefühl vertrauen. Die Antwort darauf bringt Hagen in Lebensgefahr.

Dünne Haut ist der letzte Teil der Tone Hagen Trilogie des Autors Franz Kabelka.

Die Inhaltsangabe versprach einen interessanten Krimi, aber leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen, denn in diesem Buch gibt es keinen Kriminalfall der gelöst werden soll. Die Machenschaften innerhalb der Ärzteschaft, die ich wirklich als überaus klischeehaft empfand, die Borderline-Patientin und Hagen Genesung standen für mich im Vordergrund der Geschichte. Für mich plätschert die Geschichte zwischen den Therapiesitzungen so vor sich hin. Sie kann dabei zwar mit interessanten Persönlichkeiten aufwarten aber ein Spannungsaufbau war für mich als Leser nicht zu erkennen. Einzig der Showdown zwischen Hagen und der Borderline-Patientin würde ich einem Krimi zuordnen.

Mein Fazit:
Ein Krimi, der für mich persönlich keiner war und mich mit seiner Geschichte auch nicht mitreißen konnte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Rezension zu Bad Boys, Bad Girls, Big Money

Bad Boys, Bad Girls, Big Money
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Klappentext:
Todd Kent ist jung, ehrgeizigen auf dem Weg an die Spitze de Wall Street. Als er ausgewählt wird, das Unternehmen einer populären Dating-App namens Hook an die Börse zu bringen, wittert er ...

Klappentext:
Todd Kent ist jung, ehrgeizigen auf dem Weg an die Spitze de Wall Street. Als er ausgewählt wird, das Unternehmen einer populären Dating-App namens Hook an die Börse zu bringen, wittert er den Deal seines Lebens. Er konnte ihn reich machen. Sehr reich. Todd und sein Team tun alles um das 14-Milliarden -Dollar-Geschäft einzufädeln. Aber das Vorhaben ist hochriskant. Denn Hook ist mehr als nur eine Patnerbörse. Es kann zur tödlichen Falle werden. Und wenn das bekannt wird, gerät der gigantische Deal ins Wanken...

Bad Boys, Bad Girls, Big Money von Michelle Miller durfte ich, glesen von Mark Bremer, in ungekürzter Lesung hören.

Der Klappentext las sich vielversprechend, leider konnte mich das Buch aber dann nicht wirklich begeistern.

Die Geschichte wird aus Sicht vieler verschiedenenr Protagonisten erzählt, was ich vor allem am Anfang sehr anstrengend beim hören empfand. Das größte Problem war aber das fast alle Protagonisten wirklich unsympathisch waren, mit nur sehr wenigen Ausnahmen. In diesem Buch geben sich Ehrgeiz, Machtgier, Geldgier, Empathielosigkeit, Selbstüberschätzung, Sexgier, Menschenverachtung die Hand, was mir persönlich nicht wirklich Spaß macht die ganze Zeit zu hören.

Die Geschichte selbst zog sich für mein Empfinden sehr in die Länge und die ganzen Börsendetails verwirrten mich und sorgten dabei auch nicht gerade für Spannung. Gut gefallen dagegen hat mit das die Datenschutz-Problematik thematisiert wurde und die Reaktionen der einzelnen Protagonisten darauf.

Die "tödliche Falle" aus dem Klappentext spielt kaum eine Rolle und fristet in der Geschichte eher ein Dasein als Randnotiz. Sie dient der Geschichte nur dazu um den Börsengang zu erschweren. Ich fand dies sehr schade, denn hier wäre viel Potential für Spannung vorhanden gewesen.

Auch das Ende konnte mich leider gar nicht überzeugen und vieles blieb für mich dabei ungelöst, was mich nach 13 Stunden zuhören doch recht unbefriedigt zurück ließ.

Bei diesem Hörbuch war für mich der Sprecher Mark Bremer das Highlight, denn seiner angenehmen Stimme konnte ich trotz fehlender Spannung gut folgen.

Mein Fazit:
Hier war ich wohl die falsche Hörerin. Leser bzw. Hörer die gerne Geschichten rund um die Börse lesen oder hören, werden hier bestimmt mehr Gefallen an dieser Geschichte finden als ich, an sie geht meine Lese-/Hörempfehlung.

Veröffentlicht am 02.02.2018

Kurzmeinung zu Pandemie

Pandemie
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Dieser Endzeitthriller konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nach einem interessanten Anfang, wird die Geschichte leider zu einer lahmen Erzählung, die zwischendurch mit ein paar blutigen Szenen ...

Dieser Endzeitthriller konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nach einem interessanten Anfang, wird die Geschichte leider zu einer lahmen Erzählung, die zwischendurch mit ein paar blutigen Szenen garniert werden. Die Protagonisten, ein „Expertenteam“ aus einer Handvoll von Personen, die in eine geheime Bunkeranlage mit den Erstinfizierten eingeschlossen werden um zu forschen, sind alles, aber bestimmt nicht das was eine Regierung in Deutschland an Experten aufbieten kann um einen Pandemiefall zu untersuchen. Die Zusammenstellung dieser Personengruppe hat sich mir nicht wirklich erschlossen und empfand es total unrealistisch. Auch werden bei den Protagonisten, gängige Stereotypen genutzt, wie z. B. die Frau, die nicht ernstgenommen wird und sich durchkämpfen muss oder den Supersoldaten. Neben endlosen Beschreibungen des Bunkers und seiner Einrichtung, macht es einfach keinen Spaß diesen Personen durch die Geschichte zu folgen. Der Pandemiefall, war zwar eine nette und interessante Idee, aber leider zum Ende hin nicht gut ausgearbeitet um überzeugend zu wirken.