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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2017

Freundliches Buch aber ohne "Friede-Freude-Eierkuchen"

Der weiße Dampfer
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Ein sehr nettes Büchlein. Meine Ausgabe hat nur 160 Seiten.
Protagonist ist ein Junge, der in Armut in den Bergen lebt und vom Großvater versorgt wird, weil seine Eltern ihn zurückließen. Doch der Junge ...

Ein sehr nettes Büchlein. Meine Ausgabe hat nur 160 Seiten.
Protagonist ist ein Junge, der in Armut in den Bergen lebt und vom Großvater versorgt wird, weil seine Eltern ihn zurückließen. Doch der Junge wirkt nicht unglücklich und freut sich über kleinste Dinge. Doch auch tragische Seiten des Lebens bleiben dem Jungen nicht fern, wie der prügelnde Ehemann.
Die Geschichte kommt nicht ganz ohne Tragik aus, aber trotzdem ein weitestgehend freundliches Buch, das aber keine "Friede-Freude-Eierkuchen"-Kultur vermitteln will.
Mir hats gefallen

Veröffentlicht am 30.06.2017

Oft spannend, aber mit langweiligen Zwischenparts

Mörderhotel
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Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung ...

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, muss ich zugeben dass ich das Buch wirklich spannende fand. Über jedem Kapitel stand Zeit und Ort und oft fand ich es schade, dass nach diesem oder jenem Kapitel der Ort gewechselt wurde weil es doch gerade so spannend war.

Allerdings fand ich nur die Kapitel aus Sicht von Mudgett spannend, die aus Sicht von Holmes fand ich langweilig, mir war von Anfang an klar, was mit der Schwester von Arlis passiert war, so verstand ich die ganze Aufregung nicht und der Ermittler war ein Umsympatisant in Person, auch wenn eben dieser Umstand in einigen Kapiteln von Holmes die Langweile reduzierte.

Mir wurde auf Seite ca. 650 leider klar, was das letzte Rätsel des Buches auf sich hat und überlegte nur das Ende zu lesen um nach zu gucken ob ich Recht hatte. Darauf folgten dann 100 langweilige Seiten. Danach wurde es glücklicherweise doch noch mal spannend.

Fazit:
Teilweise spannend, teilweise auch langweilig. Eigentlich kein schlechter Krimi, vom Thriller allerdings weit entfernt. Trotzdem ein unterhaltsames Buch, wenn man mit den Thema klarkommt. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Ein Buch für Krimi- und Katzenliebhaber

Kater Brown und die Klostermorde
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Alles beginnt irgendwo auf dem Land. Einer Reporterin sucht ein Kloster. Klingt alles erstmal nicht so nach Krimi. Es ist wirklich nett beschrieben wie sie dieses Kloster dann sucht, welchen Menschen sie ...

Alles beginnt irgendwo auf dem Land. Einer Reporterin sucht ein Kloster. Klingt alles erstmal nicht so nach Krimi. Es ist wirklich nett beschrieben wie sie dieses Kloster dann sucht, welchen Menschen sie begegnet. Als sie endlich ankommt muss sie feststellen dass ein Kollege, den sie nicht leiden kann auch vor Ort ist. Der erste Tag ist ruhig, es wird der Alltag als Gast in dem Klosterhotel beschrieben, dann geht die Story richtig los. Kater Brown spielt schon eine entscheidene Rolle, auch wenn er nicht so präsent ist.
Der Krimi ist spannend, die Personen machmal allerdings etwas zu kritisch und unlogisch, das passiert glücklicherweise nicht oft.
Alles in allem ein Krimi der mir besonders gefallen hat, da mit Kater Brown eine Katze ganz entscheiden mit von der Partie ist.
Dafür gibts 3 1/2 Sterne.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Ein langweiliger Krimi in schöner Landschaft

Griechisches Geheimnis
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Ein mäßiger Krimi. Es geht alles los bei der Taufe des Sohnes des Ermittlers, da kommt die Geschichte ins Rollen. Die Umsetzung ist ok, aber nicht wirklich passend.
Letzlich geht es dann ab nach Griechenland, ...

Ein mäßiger Krimi. Es geht alles los bei der Taufe des Sohnes des Ermittlers, da kommt die Geschichte ins Rollen. Die Umsetzung ist ok, aber nicht wirklich passend.
Letzlich geht es dann ab nach Griechenland, wo die Geschichte langsam ins Rollen kommt, aber immer wenn die Spannung beginnt wird diese gleich im Keim erstickt und es wird wieder langweilig. So zieht es sich durch das ganze Buch an immer wieder anderen Standorten. Die Landschaft bzw. Umgebung ist schon schön und bildhaft beschrieben. Letzlich sollte dieses Buch aber ein Krimi und keine Landschaftsbeschreibung sein und das ist hier nicht spannend umgesetzt worden. Spannende Ansätze sind vorhanden, langweilig bleibt es trotzdem.

Daher 2 1/2 Sterne, mehr ist nicht drin.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Dieses Buch hat mich richtig wütend gemacht

Die Insel der roten Mangroven
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Die Protagonistin dieses Buches ist "Deidre", die Tocher von Nora, der Protagonistin des Buches "Die Insel der tausend Quellen", welches mir sehr gut gefiel.

Vorsicht SPOILER! Ohne geht es leider nicht. ...

Die Protagonistin dieses Buches ist "Deidre", die Tocher von Nora, der Protagonistin des Buches "Die Insel der tausend Quellen", welches mir sehr gut gefiel.

Vorsicht SPOILER! Ohne geht es leider nicht.

Das Buch fängt sehr vielversprechend an. Es wird wieder die Landschaft beschrieben, sehr farbenprächtig und gut vorstellbar und auch in Deidre kann man sich gut hineinversetzen, welche oft außen vor gelassen wird, weil sie Mulattin ist.
Die Geschichte entwickelt sich in eine positive Richtung und auch die Geschichte von Jeffrey (dem Sohn von Manu) wird weiter erzählt. Zunächst mochte ich diese beiden Geschichtenstränge. Doch dann treffen Jeffrey und Deidre aufeinander.
Und dann BETRÜGT Deidre ihren Ehemann, bei dem es sich um einen wirklich herzensguten Mann handelt, der so unfassbar herzlich ist und Deidre über alles liebt und die betrügt ihn. Das geht einfach gar nicht. Ich versuchte dann weiter zu lesen und war froh, als sich die Geschichte der beiden wieder trennte und dann gabs den nächsten Eklat. Nein, Danke.
Ich habe überhaupt kein Verständnis für Deidres handeln, finde es unmöglich und bin deswegen richtig wütend sogar geworden. Ich habe dann das Ende gelesen und das passt mir in dem Zusammenhang auch nicht. Das werde ich jetzt aber nicht verraten.

2 Sterne gibts noch weil es tolle Landschaftsbschreibungen sind und das Buch ohne Beachtung der eigentlichen Handlung gut zu lesen ist. Letztlich ist das ja ein kompletter Schrott, trotzdem hat mich die Story sehr ärgerlich gemacht. Ich spreche keine Empfehlung aus. Ethisch gesehen kriegt dieses Buch gar keine Sterne!

Edit: Da jetzt die geringste Sterneabgabe ein halber Stern ist, habe ich die Bewertung auf einen Stern reduziert. Eins über dem niedriegsten.