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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2018

Über 1200 Seiten mit nur wenigen Schwächen.

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Dieses sehr umfangreiche Buch beinhaltet die detailreiche Entwicklung des Protagonisten vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenen in vier verschiedenen Möglichkeiten.
Der Protagonist Archie Ferguson ...

Dieses sehr umfangreiche Buch beinhaltet die detailreiche Entwicklung des Protagonisten vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenen in vier verschiedenen Möglichkeiten.
Der Protagonist Archie Ferguson findet in jedem Strang zunächst die gleichen Gegebenheiten vor (die gleichen Eltern, den gleichen Wohnort etc.). Die Vorgeschichte wird in ersten Kapitel abgehandelt was den Namen 1.0 trägt. Ab dann hat gliedert sich das Buch in 7 Kapitel mit jeweils den vier Strägen und die Kapitel heißen dann 1.1. , 1.2. usw. was ich anfangs nicht verstand und daher zu einigen Verwirrungen führte.

Des Kapitel beinhaltet das etwa gleiche Alter des Protagonisten. Es wird genau beschrieben wie die äußeren Umstände ihn beeinflussen, sodass ein detailreiches Bild entsteht und man sich wirklich als direkter Beobachter. Vieles verändert sich, einiges bleibt gleich, womit ich auch zum größten Kritikpunkt komme. z.B. scheitert der Protagonist nie. Er erlebt zum Teil heftigste Schicksalsschläge, aber er schafft alles was er schaffen will. Er schaft immer den Schulabschluss, versemmelt nie das Studium, hat zu einigen Themen auch immer die gleichen Ansichten und hat unfassbar viel Glück. Ist nie auch nur im Ansatz der Loser. Da hätte ich mir ein bischen mehr Abwechslung gewünscht.
Gerade Strang 4 ist mir an einigen Stellen zu langatmig. 100 Seiten weniger hätten es auch getan und das Ende hat mir persönlich garnicht gepasst. Aber da hat jeder seine eigene Meinung.

Ansonsten hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen, ich bin durch die gut 1200 Seiten durchgerauscht und obwohl nur wenig in dem Buch passiert ist, war es seltenst langweilig.

Veröffentlicht am 09.12.2017

Spannendes Buch in Gegenwart und Vergangenheit

Das Geheimnis des Winterhauses
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Eine spannende Geschichte, wenn auch stellenweise etwas konstruiert.
Es beginnt, ungewöhnlich für Sarah Lark, in Gegenwart. Daraus entwickeln sich dann verschiedene Stränge in die Vergangenheit.
Geschrieben ...

Eine spannende Geschichte, wenn auch stellenweise etwas konstruiert.
Es beginnt, ungewöhnlich für Sarah Lark, in Gegenwart. Daraus entwickeln sich dann verschiedene Stränge in die Vergangenheit.
Geschrieben ist wieder in der gewöhnlichen angenehmen Sprache und die Orte kann man sich sehr gut vorstellen.
Mir hat besonders der erste Vergangenheitspart gefallen, der in Kroatien spielt. Danach geht es wieder nach Neuseeland, wo dann auch das Geheimnis des Winterhauses aufgeklärt wird.

Was mir nicht gapasst hat war das Ende, besonders das Verhalten der Protagonistin der Gegenwart.

Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war spannend und das Lesen hat sich wirklich gelohnt.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 03.12.2017

2 Personen, 2 unterschiedliche Bücher

Die Burg am Mondsee
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Dieses Buch behandelt zwei zu unterschiedlichen Zeiten lebenden Personen. Einmal Tessa, die in der aktuellen Zeit lebt. Die Andere heißt Raquel und lebte in vergangener Zeit.
Der Part mit Tessa fängt ...

Dieses Buch behandelt zwei zu unterschiedlichen Zeiten lebenden Personen. Einmal Tessa, die in der aktuellen Zeit lebt. Die Andere heißt Raquel und lebte in vergangener Zeit.
Der Part mit Tessa fängt unheimlich spannend an. Mit dem Laufe des Buches löst sich die Spannung deutlich, doch weiterhin bleibt es eine interessante Person. Zwischendurch gibt es auch wieder spannendere Stelle wo man dann weiterlesen will.
Der Part mit Raquel ist leider das Gegenteil. Bis auf wenige Lichtblicke bleibt ihre Geschichte eintönig, langweilig und stellenweise zäh. Zwar gibt es immer wieder spannende Momente, doch diese Spannung bleibt nie lange bestehen und wandelt sich dann wieder in Eintönigkeit. Insbesondere konnte ich mit dieser Person nie warm werden, da mir auch nach dem Ende nicht klar ist, ob sie nun aus Elend gerettet wurde oder aus ihrer Welt gerissen wurde. Daher konnte ich viele ihrer Reaktionen nicht nachvollziehen.

Diese Unterschiede zogen sich leider durch das ganze Buch. Ich war immer froh die Kapitel mit Raquel beendet zu haben um mit Tessa weiterlesen zu können.

Es wirkt als wären es zwei unterschiedliche Bücher, eines spannend und das zweite langweilig.

Schade, hätte mehr daraus werden können, denn die Idee gefällt mir.

Ich spreche KEINE Leseempfehlung aus.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Dramaturgie
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2017

Wunderschöne Welten mit spannender Story

Zorn und Morgenröte
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Dieses Buch hat mich positiv überrascht.

Beschrieben wird zunächst eine Traumwelt, in die leider das Böse als Kalif Chalid Zutritt erhielt. Die Umgebung ist sehr bildhaft beschrieben, jeden Raum im ...

Dieses Buch hat mich positiv überrascht.

Beschrieben wird zunächst eine Traumwelt, in die leider das Böse als Kalif Chalid Zutritt erhielt. Die Umgebung ist sehr bildhaft beschrieben, jeden Raum im Palast und die komplette Umgebung konnte man sich wunderbar vorstellen. So viele kleine Details wurden beschrieben und machten die ganze Umgebung sehr lebendig.

Die Charaktere gefallen mir wirklich sehr gut. Sharzad ist eine starke, mutige Person die manchmal etwas vorschnell wirkt, aber das Herz am rechten Fleck hat.
Chalid bleibt weitestgehend verschlossen und man erfährt erst im Laufe des Buches was ihn umtreibt. Die Beziehung zwischen Sharzad und Chalid entwickelt sich langsam, Sharzad gewöhnt sich an das Leben im Palast wo jeder weitere Tag schon ein Erfolg ist.

Die Ideen dass sich Sharzad mit Geschichten am Leben hält finde ich sehr gut, auch wenn es etwas unglaubwürdig klingt, dass Chalid sie verschont nur weil er wissen will wie die Geschichte weiter geht, aber die ich finde diese Idee genial und auch sehr gut umgesetzt.

Ich lese eher selten solche Bücher, doch dieses hat mir außerordentlich gut gefallen. Man konnte ich sich wirklich fühlen wie im Orient, in der Welt von 1001 Nacht.

Fazit: 4,5 Sterne
An mein Lieblingsbuch (Zwei alte Frauen) kommt dieses Buch nicht ran, aber es ist verdammt nah dran.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Action, Tempo und Spannung

Ich bin die Nacht
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Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten ...

Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten wird Spannung und Action pur geboten ohne mit langwierigen Ermittlungen den Lesefluss zu verändern.
Anfangs beginnen verschiedene Storys, die erst nach und nach mit einander verwoben werden. Dadurch war es allerdings auch nicht ganz leicht in das Buch zu finden. Sobald man sich an diese Art des Schreibstils gewöhnte war es sehr leicht zu lesen. Es entstanden schnell Bilder im Kopf, die nicht immer ganz angenehm waren. Doch dadurch ist man auch ein Beobachter des Geschehens aus nächster Nähe. So als würde man den Personen nur schnell aus dem Weg gehen um nicht den Lauf der Geschichte zu verändern.
Einiges klärt sich am Ende auf, mir hat das Ende jedoch mal so überhaupt nicht gepasst, daher 3 Sterne. Das Ende bezieht sich schon auf die komplette voran gegangene Geschichte, daher hat es auch großen Einfluss. Trotzdem war es ein sehr spannendes Buch, dass ich jedem empfehlen würde der auch mit heftigeren Szenen klarkommt. Ich werde die Reihe weiterlesen.

  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Handlung
  • Erzählstil