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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2017

Zukunftsmusik mal anders.

Departure
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Die nächste Flugreise stand an, da fiel mein Blick auf dieses Buch. Das Cover hat mir sofort gefallen. Sehr deutlich erkennbar ist ein verunglücktes Flugzeug und in den Trümmern steht eine Frau. Darauf ...

Die nächste Flugreise stand an, da fiel mein Blick auf dieses Buch. Das Cover hat mir sofort gefallen. Sehr deutlich erkennbar ist ein verunglücktes Flugzeug und in den Trümmern steht eine Frau. Darauf hin dachte ich gleich, dass eine Frau die Protagonistin ist. Nach dem Lesen des Klappentextes war ich zunächst unschlüssig, doch dann klang das Buch doch spannend. Ich wurde nicht enttäuscht.

Die Story beginnt im Flugzeug was dann in Schwierigkeiten gerät. Alles spannend beschrieben, wobei ich mir mehr technische Details gewünscht hätte und genaueres Eingehen auf das Unglück ansich. Sehr gut hat mir dann wieder gefallen wie die Rettung der Passagiere beschrieben war und das hier doch auch an das gute im Menschen gedacht wurde. Es gibt vier Hauptcharaktäre, eine davon heißt Harper. Doch mehr wird von der Story an dieser Stelle nicht verraten.

Die Beschreibung der Zukunft hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Es gibt viele technische Neuerungen die ich mir dann in die Gegenwart gewünscht habe, auch wenn die technischen Grundlagen wieder etwas detaillierter hätten beschrieben werden können.
Bald entsteht in dem Buch auch wieder der übliche 2-Parteien-Konflikt, ohne dass das zu sehr an den Haaren herbei gezogen wurde. Dieser Konflikt war zwar auch von jetzt auf gleich vorhanden, trotzdem war das in sich logisch.

Die 4 Hauptcharaktäre haben mir alle wunderbar gefallen, jeder auf seine Weise. Von Videospielen bin ich es gewöhnt dass es eher selten weibliche Protagonisten gibt, umso mehr habe ich mich gefreut, dass es hier mit Harper eine gab. Mir hat auch der Nebencharakter Ben sehr gut gefallen. Da kam ich als Technikfreak auch auf meine Kosten.

Der Schreibstil ist einfach, wenig Bandwurmsätze und wenig Fremdwörter. Das Überschriftensystem musste ich erst kapieren. Es wird jeweils aus der Perspektive der Person erzählt die die Überschrift des jeweiligen Kapitels bildet, was anfags zu Verwirrungen führte.

Fazit
Wer Geschichten aus der Zukunft mag und über fehlende Details im technischen Bereich hinwegsehen kann und eine logische Struktur schätzt, eine klare Leseempfehlung.
Mir persönlich haben die technischen Details teilweise etwas gefehlt, deswegen "nur"4 Sterne. Trotzdem lohnt sich diese Buch, einzigartig ist es in jedem Fall.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Ein Buch für Krimi- und Katzenliebhaber

Kater Brown und die Klostermorde
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Alles beginnt irgendwo auf dem Land. Einer Reporterin sucht ein Kloster. Klingt alles erstmal nicht so nach Krimi. Es ist wirklich nett beschrieben wie sie dieses Kloster dann sucht, welchen Menschen sie ...

Alles beginnt irgendwo auf dem Land. Einer Reporterin sucht ein Kloster. Klingt alles erstmal nicht so nach Krimi. Es ist wirklich nett beschrieben wie sie dieses Kloster dann sucht, welchen Menschen sie begegnet. Als sie endlich ankommt muss sie feststellen dass ein Kollege, den sie nicht leiden kann auch vor Ort ist. Der erste Tag ist ruhig, es wird der Alltag als Gast in dem Klosterhotel beschrieben, dann geht die Story richtig los. Kater Brown spielt schon eine entscheidene Rolle, auch wenn er nicht so präsent ist.
Der Krimi ist spannend, die Personen machmal allerdings etwas zu kritisch und unlogisch, das passiert glücklicherweise nicht oft.
Alles in allem ein Krimi der mir besonders gefallen hat, da mit Kater Brown eine Katze ganz entscheiden mit von der Partie ist.
Dafür gibts 3 1/2 Sterne.

Veröffentlicht am 06.12.2020

Spannend, dennoch auch vorhersehbar

Die verborgene Geschichte
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Bei diesem Buch handelt es sich um den 6.Band der Reihe um die Bibliothekarin Irene Winters und ihren Drachenbegleiter Kai.

Um ihre Heimatwelt zu retten muss Irene ein bestimmtes Buch erhalten und nimmt ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 6.Band der Reihe um die Bibliothekarin Irene Winters und ihren Drachenbegleiter Kai.

Um ihre Heimatwelt zu retten muss Irene ein bestimmtes Buch erhalten und nimmt dafür einen wahnsinnigen Auftrag an wo sie mit Elfen und Drachen zusammenarbeiten muss und darauf angewiesen ist, dass sich die weiteren Gruppenmitglieder nicht gegenseitig aufspießen.

In wieder ein anderen Welt muss diese Gruppe den Auftrag auszuführen. Mehr wird hier nicht verraten.
Die Gruppe wurde nach ihren Fähigkeiten zusammengestellt nicht danach ob die verschiedenen Charaktere zusammenarbeiten können/wollen.
Letztlich klappt es irgendwie oder auch irgendwie nicht. Da passiert schon einiges. Sowohl durch äußere Impulse als auch durch Unstimmigkeiten innerhalb dieser Gruppe.
Dadurch wird das Bch extrem spannend.

Auch wenn jeder Charakter seinen großen Auftritt erhält, wird dort schon den eigentlichen Protagonisten Irene und Kai leider zu viel "Show" gestohlen, teilweise ist nur von den Anderen die Rede. Auch wenn es ansich in dieses Buch passt und ich es auch weniger kritisch gesehen hätte wenn dies der erste Band der Reihe gewesen wäre. Ich hätte mir mehr Zeit mit Irene und Kai gewünscht, insbesondere was deren Zweisamkeit angeht.

Wer die anderen Bücher der Reihe kennt, dem wird natürlich ein Muster auffallen. Das ist auch meine größte Kritik, auch wenn in diesem Band kleinere Abweichungen vorhanden sind, bleibt dies Muster dennoch erkennbar. Das sorgt auf der anderen Seite auch für einen hohen Wiedererkennungswert.

Alles in allem spannend. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung und auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Fantasie
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.09.2019

Spannende Geschichte mit ein paar Turbulenzen

Das Geheimnis der Fjordinsel
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Vieles an dem Buch hat mir sehr gut gefallen, z.B. die Detailreichen Beschreibungen von den Umgebungen beispielsweise das Manöver am Anfang, auch wenns einige langatmige Stellen gab. Daher 3 von 5.

Vieles an dem Buch hat mir sehr gut gefallen, z.B. die Detailreichen Beschreibungen von den Umgebungen beispielsweise das Manöver am Anfang, auch wenns einige langatmige Stellen gab. Daher 3 von 5.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Geschichte
Veröffentlicht am 31.08.2018

Durchwachsener Wechsel von Extrema

Die englische Fotografin
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Es fiel mir noch nie so schwer eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch war ein Wechsel von Extrema. Es war über einige Seiten unheimlich spannend oder interessant und dann von der einen zur nächsten Seite ...

Es fiel mir noch nie so schwer eine Rezension zu schreiben. Dieses Buch war ein Wechsel von Extrema. Es war über einige Seiten unheimlich spannend oder interessant und dann von der einen zur nächsten Seite fand ich es langatmig. Die ersten ca. 60 Seiten fand ich wirklich überragend, das indische Setting so unglaublich facettenreich beschrieben, die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und trotzdem war man als Leser immer auf der Seite der momentan beschrieben Protagonisten.
Mit dem fortschreiten des Buches bemerkte ich jedoch diesen Wechsel der Extrema. Es war super spannend und man wollte das Buch kaum aus der Hand legen, doch dann stellten sich auch die Sorgen ein wie lang der nächste mäßige Abschnitt war, was mir den Lesespaß etwas nahm.

Mein Fazit: Für Indienfans ein durchaus empfehlenswertes Buch, allerdings konnte dieses Buch bei weitem nicht mit "Die Tochter des Seidenhändlers", was auch aus der Feder der Autorin stammt, mithalten. Mich hat es letztendlich Anstrengung gekostet dieses Buch fertig zu lesen.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil