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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2017

Action, Tempo und Spannung

Ich bin die Nacht
2

Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten ...

Die Bestandteile aus denen ein Thriller gemacht sein sollte, keine Seite Ruhe. Diese Anforderung erfüllt dieses Buch ganz klar.
Zunächst beginnt es wie ein gewöhnlicher Krimi, doch nach wenigen Seiten wird Spannung und Action pur geboten ohne mit langwierigen Ermittlungen den Lesefluss zu verändern.
Anfangs beginnen verschiedene Storys, die erst nach und nach mit einander verwoben werden. Dadurch war es allerdings auch nicht ganz leicht in das Buch zu finden. Sobald man sich an diese Art des Schreibstils gewöhnte war es sehr leicht zu lesen. Es entstanden schnell Bilder im Kopf, die nicht immer ganz angenehm waren. Doch dadurch ist man auch ein Beobachter des Geschehens aus nächster Nähe. So als würde man den Personen nur schnell aus dem Weg gehen um nicht den Lauf der Geschichte zu verändern.
Einiges klärt sich am Ende auf, mir hat das Ende jedoch mal so überhaupt nicht gepasst, daher 3 Sterne. Das Ende bezieht sich schon auf die komplette voran gegangene Geschichte, daher hat es auch großen Einfluss. Trotzdem war es ein sehr spannendes Buch, dass ich jedem empfehlen würde der auch mit heftigeren Szenen klarkommt. Ich werde die Reihe weiterlesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.06.2017

Oft spannend, aber mit langweiligen Zwischenparts

Mörderhotel
0

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung ...

Ein Buch. Ein spannendes Buch.

Ich kaufte das Buch aufgrund des Klappentextes und erwartete einen Thrillers, stattdessen wurde mir eine als Krimi verpackte Biografie geliefert. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, muss ich zugeben dass ich das Buch wirklich spannende fand. Über jedem Kapitel stand Zeit und Ort und oft fand ich es schade, dass nach diesem oder jenem Kapitel der Ort gewechselt wurde weil es doch gerade so spannend war.

Allerdings fand ich nur die Kapitel aus Sicht von Mudgett spannend, die aus Sicht von Holmes fand ich langweilig, mir war von Anfang an klar, was mit der Schwester von Arlis passiert war, so verstand ich die ganze Aufregung nicht und der Ermittler war ein Umsympatisant in Person, auch wenn eben dieser Umstand in einigen Kapiteln von Holmes die Langweile reduzierte.

Mir wurde auf Seite ca. 650 leider klar, was das letzte Rätsel des Buches auf sich hat und überlegte nur das Ende zu lesen um nach zu gucken ob ich Recht hatte. Darauf folgten dann 100 langweilige Seiten. Danach wurde es glücklicherweise doch noch mal spannend.

Fazit:
Teilweise spannend, teilweise auch langweilig. Eigentlich kein schlechter Krimi, vom Thriller allerdings weit entfernt. Trotzdem ein unterhaltsames Buch, wenn man mit den Thema klarkommt. 3 Sterne.

Veröffentlicht am 20.05.2017

Spannend, aber zu wenig Tempo

Passagier 23
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Um es am Anfang klar zu stellen: Ich habe das Buch gerne und in persönlicher Rekordzeit gelesen. Genau das Richtige für die Zeit direkt nach wichtigen Prüfungsvorbeireitungen. Leicht zu lesen und kurzweilig. ...

Um es am Anfang klar zu stellen: Ich habe das Buch gerne und in persönlicher Rekordzeit gelesen. Genau das Richtige für die Zeit direkt nach wichtigen Prüfungsvorbeireitungen. Leicht zu lesen und kurzweilig.

Als ich das Buch im Laden fand, haben mich Cover und Titel/Klappentext zum Kauf bewogen. Unter Thriller stellte ich mich eine temporeiche Story vor, bestenfalls keine Minute Ruhe, immerwieder passiert was anderes. Da wurde ich leider teilweise enttäuscht. Für einen Thriller fand ich das Buch zu ruhig, zumindest in der Umsetzung. Ansich war das Tempo ja gegeben und beim Thema spannend hat das Buch ganz klar alles richtig gemacht. Fast jedes Kapitel endete mit einem Cliffhanger, die Spannung wurde gesteigert, da im nächsten Kapitel meist von einer anderen Person berichtet wurde. Die kurzen Kapitel sorgten aber auch dafür, dass die Spannung nicht verloren ging.

Die Protagonisten fand ich nicht alle besonders toll. Besonders diese Anouk hat mich ärgerlich gemacht. Die anderen Personen fand ich deutlich besser umgesetzt.
Ein überforderter Kapitän, ein unsympatischer Reeder, eine etwas durchgeknallte, in Verschwörungstheorin verrannte Alte, den Ermittler, der sich in Arbeit flüchtet, die Bösewichte, von denen man erst im Laufe der Story mehr erfährt usw.

In Summe blieben 3 Sterne, da ich es gerne gelesen habe, aber mit mehr Tempo/Action gerechnet habe.

Veröffentlicht am 04.04.2017

Ein bunter Krimi vor stimmiger Kulisse

Portugiesisches Erbe
1

aber auch nicht mehr.
Der Protagonist des Buches kommt unvorbereitet nach Lissabon um das Erbe seines verstorbenen Onkels anzutreten.
Er findet das kleine Antiquariat das sein Onkel betrieb und scheint ...

aber auch nicht mehr.
Der Protagonist des Buches kommt unvorbereitet nach Lissabon um das Erbe seines verstorbenen Onkels anzutreten.
Er findet das kleine Antiquariat das sein Onkel betrieb und scheint die Bewohner des Hauses sowie die Angestellte ins Herz zu schließen, denn immerwieder erhält er überdimensioniert gute Angebote für das Haus und schlägt diese immer wieder aus. Als Leser fragte ich mich da nicht selten warum.
Er findet heraus das sich sein Onkel mit ungeklärt Kriminalfällen befasst hat und dadurch beginnt auch der Protagonist sich in Dinge einzumischen die ihn nichts angehen. Dadurch kommt aber etwas Tempo in das Buch, was der Entwicklung der Geschichte allerdings sehr auf die Sprünge hilft. Zusammen mit einer Polizistin die der Protagonist für sich gewinnen kann löst er einen skrupellosen Fall. Am Ende des Buches wird auch eine der vielen Fragen beantwortet. Und zwar die Warum sich sein Onkel mit ungelösten Fällen beschäftigte.
Die stimmungsvolle und detailreich beschriebe Stadt, die sich wunderbar um den Plot legte, gefiel mir dagegen sehr gut. Letztlich sind es glatte 3 Sterne.

Der Protagonist war mir zu unvorbereitet. Er kommt wissentlich in eine fremde Stadt, kann ich Sprache nicht, schlägt einen Job aus und verzichtet wiederholt auch sehr gute Kaufangebote. Das er unvorbereitet in den Kriminalfall stolpert passt, aber ansonsten hätte sich der Protagonist schon mal vorher Gedanken machen können.

Trotz allem ein zuletzt doch spannender Krimi, den ich gerne gelesen habe.

Veröffentlicht am 21.06.2017

Ein langweiliger Krimi in schöner Landschaft

Griechisches Geheimnis
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Ein mäßiger Krimi. Es geht alles los bei der Taufe des Sohnes des Ermittlers, da kommt die Geschichte ins Rollen. Die Umsetzung ist ok, aber nicht wirklich passend.
Letzlich geht es dann ab nach Griechenland, ...

Ein mäßiger Krimi. Es geht alles los bei der Taufe des Sohnes des Ermittlers, da kommt die Geschichte ins Rollen. Die Umsetzung ist ok, aber nicht wirklich passend.
Letzlich geht es dann ab nach Griechenland, wo die Geschichte langsam ins Rollen kommt, aber immer wenn die Spannung beginnt wird diese gleich im Keim erstickt und es wird wieder langweilig. So zieht es sich durch das ganze Buch an immer wieder anderen Standorten. Die Landschaft bzw. Umgebung ist schon schön und bildhaft beschrieben. Letzlich sollte dieses Buch aber ein Krimi und keine Landschaftsbeschreibung sein und das ist hier nicht spannend umgesetzt worden. Spannende Ansätze sind vorhanden, langweilig bleibt es trotzdem.

Daher 2 1/2 Sterne, mehr ist nicht drin.