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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2022

Ein gelungener Auftakt

Die Dunkeldorn-Chroniken - Blüten aus Nacht
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Mit dem Auftakt der Dunkeldorn Chroniken bekommen wir eine düstere Fantasy Geschichte präsentiert, indem es um eine gefährliche Pflanze geht, aus der Magie gewonnen wird. Die junge Opal arbeitet auf solch ...

Mit dem Auftakt der Dunkeldorn Chroniken bekommen wir eine düstere Fantasy Geschichte präsentiert, indem es um eine gefährliche Pflanze geht, aus der Magie gewonnen wird. Die junge Opal arbeitet auf solch einer Plantage, bis es zu einem Zwischenfall kommt und sie an einer Universität landet, wo der Dunkeldorn studiert wird. Opal möchte mehr erfahren und begibt sich auf einen gefährlichen Weg voller Geheimnisse.

Der Einstieg ist mir durch den flüssigen Schreibstil sehr leicht gefallen und ich war direkt gefesselt von der Geschichte. Die Autorin schafft es sehr bildhaft und detailreich ihre Gedanken rüber zu bringen. Das Cover ist sehr düster und genauso ist auch die Welt und die Handlung. Die Idee mit den Pflanzen aus denen Magie gewonnen wird finde ich sehr interessant und hat etwas dystopisches an sich. Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Opal.

Opal als Hauptprotagonistin war mir direkt sympathisch. Sie ist nicht die klassische Heldin, sondern handelt sehr überlegt und verhält sich im richtigen Moment eher ruhig und bedacht. Die Nebencharaktere waren bisher auch sehr interessant, blieben aber noch etwas im Hintergrund.

Der Fokus in diesem ersten Band liegt darauf die Charaktere, die Welt und das System kennen zu lernen. Dabei beginnt die Geschichte sehr rasant und wird Emotional. Zur Mitte hin wird es etwas ruhiger, um die nötige Spannung für das Finale aufzubauen. Vor allem am Ende gab es einige überraschende Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Ein paar Geheimnisse werden gelüftet und für andere müssen wir wohl auf die Fortsetzung warten, auf die ich sehr neugierig bin.

Fazit: Ein sehr gelungener erster Teil, der mit einer düsteren Story, einer tollen Protagonistin und einem interessanten Magiesystem Punkten konnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2022

Solider Thriller über das Thema Schlafstörung

Das Schlaflabor
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Das neuste Werk von Marc Meller widmet sich dem Thema Schlaflosigkeit und führt uns vor Augen, was Schlafmangel bewirken kann. Aber kann es soweit kommen, dass man an der eigenen Realität zweifelt und ...

Das neuste Werk von Marc Meller widmet sich dem Thema Schlaflosigkeit und führt uns vor Augen, was Schlafmangel bewirken kann. Aber kann es soweit kommen, dass man an der eigenen Realität zweifelt und sich selbst nicht mehr trauen kann? Tom Sonnborn leidet an Schlafstörung und als er eines Morgens blutverschmiert aufwacht, beginnt für ihn ein Albtraum.

Der Einstieg ist mir durch den flüssigen Schreibstil sehr leicht gefallen, nur die vielen medizinischen Erklärungen im ersten Drittel haben meinen Lesefluss etwas gestört. Mit dem Hauptprotagonisten Tom hatte ich oft Mitleid und seine Verzweiflung wurde sehr gut rüber gebracht. Die anderen Charaktere wurden nicht so tiefgründig dargestellt, wodurch jeder sehr verdächtig wirkte.

Die Spannung baut sich langsam auf und nimmt zum Ende hin zu. Ich habe lange gebraucht um eine Theorie aufzustellen und habe sie während dem lesen teilweise wieder verworfen. In manchen Punkten lag ich mit meiner Vermutung richtig und in anderen hat der Autor es geschafft, mich auf seine falsche Fährte zu führen. Bis zum Ende war einiges unklar und auch wenn ich mit der Auflösung nicht so ganz zufrieden war, konnten mich ein paar Wendungen überraschen. Es kam dann alles zu konstruiert rüber, wodurch es etwas unglaubwürdig wirkte. Auch hätte ich gerne noch mehr Informationen gehabt, da einige Fragen offen geblieben sind.

Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte kann ich diesen Thriller gerne weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Slow Burn Romance mit tollem Setting

Gladiator's Love. Vom Feuer gezeichnet
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Gladiators Love ist eine Slow Burn Romantasy Geschichte über die junge Gladiatorin Aeryn, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihre Freiheit zurück zu erlangen, bis sie Cato kennen lernt.

Nachdem mir ...

Gladiators Love ist eine Slow Burn Romantasy Geschichte über die junge Gladiatorin Aeryn, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihre Freiheit zurück zu erlangen, bis sie Cato kennen lernt.

Nachdem mir Frozen Crowns und Midnight Princess schon so gut gefallen haben, wollte ich natürlich mehr Bücher der Autorin lesen. Auch hier ist mir der Einstieg durch den flüssigen und lockeren Schreibstil sehr leicht gefallen. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Aeryn und Cato erzählt. Obwohl die Geschichte insgesamt etwas ruhiger ist, haben mir die Charaktere und besonders das Setting zugesagt.

Aeryn hat mir als Hauptprotagonistin sehr gut gefallen. Sie ist eine versklavte Vantyr, deren Feuermagie versiegelt wurde und Tag für Tag in der Arena um ihr Leben kämpfen muss. Das macht sie aber auch zu einer starken und taffen jungen Frau. Cato der die männliche Hauptrolle hat, ist zwar auch ein starker Kämpfer, aber ziemlich schüchtern und zurückhaltend.

Das Setting erinnert etwas an das Alte Rom und passt perfekt zum Gesamtbild. Die Gladiatorenkämpfe haben mir mit am besten gefallen und waren richtig gut ausgearbeitet. Der Mittelteil war etwas ruhiger; man merkt dass der Fokus auf der Liebesgeschichte liegt. Dafür konnte mich das Ende mit einem spannenden und überraschenden Finale überzeugen.

Fazit: Insgesamt eine schöne Slow Burn Romantasy Geschichte.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Sleepy Hollow Neuinterpretation

Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters
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Seit Tim Burton den Film über den Kopflosen Reiter gedreht hat, bin ich Fan der Legende. Deswegen hat es mich sehr gefreut, dass die Autorin auch dieses Thema für ihr neues Buch aufgegriffen hat. Das Cover ...

Seit Tim Burton den Film über den Kopflosen Reiter gedreht hat, bin ich Fan der Legende. Deswegen hat es mich sehr gefreut, dass die Autorin auch dieses Thema für ihr neues Buch aufgegriffen hat. Das Cover finde ich mehr als gelungen und auch der flüssige und düstere Schreibstil trägt zu einer schaurigen Atmosphäre bei. Inhaltlich konnte es mich leider nicht so sehr überzeugen wie Die Chroniken von Rotkäppchen.

Besonders gefallen hat mir das verschlafene Dorf Sleepy Hollow mit seinen umliegenden unheimlichen Wäldern. Dadurch war eine düstere Grundstimmung von Anfang an gegeben, was aktuell perfekt zur Herbststimmung passt.

Die Autorin versucht auch gesellschaftskritische Themen in die Story zu integrieren. So haben wir als Hauptprotagonistin die junge Bente, die eigentlich lieber ein Junge sein möchte. Die Idee in diese Geschichte etwas modernes zu verknüpfen finde ich ganz gut, allerdings wird dieses Thema so oft angesprochen, das die Hauptgeschichte teilweise in den Hintergrund gerät und ich zum Ende hin auch den roten Faden verloren habe. Die Verbindung von Ben und dem kopflosen Reiter hat mir gut gefallen und wenn es nach mir ginge, hätte der Reiter auch gerne noch mehr Auftritte haben können. Generell hätte es auch noch düsterer sein können, aber das ist Geschmackssache. Ich bin da wahrscheinlich schon zu sehr abgehärtet.

Fazit: Schwächer als sein Vorgänger, aber dafür mit einem tollen düsteren Setting. Gruselmomente waren vorhanden, allerdings eher auf der Jugendbuch schiene. Wer die anderen Bücher der Autorin mochte, dem kann ich auch dieses empfehlen.

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Veröffentlicht am 13.10.2022

Schöner Start dieser Zeitreise Geschichte

Rubinrot
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Es ist schon ewig her, dass ich Rubinrot gelesen habe und weil ich die Reihe nie beendet habe, wollte ich nochmal ein Versuch starten. Etwas skeptisch war ich, ob mir dieses Jugendbuch auch im Erwachsenen ...

Es ist schon ewig her, dass ich Rubinrot gelesen habe und weil ich die Reihe nie beendet habe, wollte ich nochmal ein Versuch starten. Etwas skeptisch war ich, ob mir dieses Jugendbuch auch im Erwachsenen Alter noch gefällt. Aber meine Angst war unbegründet.

Man merkt direkt an dem leichten und flüssigen Schreibstil, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Auch die Thematik des Zeitreisens war einfach und nicht zu kompliziert erzählt, wodurch man der Geschichte von Beginn an ohne Probleme folgen konnte. Erzählt wird das ganze aus der Sicht der Hauptprotagonistin Gwendolyn. Dadurch bekommt man die Geschehnisse zwar nur aus ihrer Sicht mit, aber es bleibt auch spannend wenn es darum geht wem man vertrauen kann und wer auf welcher Seite steht.

Gwendolyn mochte ich sogar ganz gerne. Ihre leicht tollpatschige Art und ihre lustigen Sprüche haben mich oft zum Lachen gebracht. Generell war das Buch sehr humorvoll. Auch die kleinen Neckereien zwischen ihr und Gideon waren sehr amüsant. Besonders gefallen hat mir Leslie, die beste Freundin von Gwendolyn.

Auch wenn im ersten Buch die Handlung sehr kurzweilig war, blieb es immer spannend. Es war lustig, humorvoll, romantisch und aufregend. Viele Geheimnisse bleiben noch offen, was die Neugierde auf den nächsten Teil wachsen lässt. Auch die Charaktere haben ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft.

Fazit: Eine lockere und humorvolle Geschichte mit einem interessanten Thema, die ich gerne weiterempfehlen kann.

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