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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2018

Der Erfolg eines Multitalents

Der Auktionator
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Was diesen Mann so unglaublich sympathisch macht ist die Art und Weise, wie er seinen Mitmenschen gegenübertritt: nämlich mit Achtung und Respekt.

Der Fernsehnation ist er bekannt aus der Sendung „Bares ...

Was diesen Mann so unglaublich sympathisch macht ist die Art und Weise, wie er seinen Mitmenschen gegenübertritt: nämlich mit Achtung und Respekt.

Der Fernsehnation ist er bekannt aus der Sendung „Bares für Rares“ der Trödelshow mit Horst Lichter. Auch wenn er nicht genau in der Mitte des Teams sitzen würde, an seinem Charm und dem kleinen Tiroler „Schmäh“ würde man ihn auch noch im Dunkeln erkennen.

Dieser sympathische Zeitgenosse hat nun ein Buch geschrieben, welches einen tieferen Einblick in sein buntes und abwechslungsreiches Leben gibt, ein Leben auch voller Höhen und Tiefen.

Wie die einzelnen Stationen dieses Lebens bislang verlaufen sind, darauf möchte ich nicht näher eingehen – dafür gibt es nun sein Buch welches mit humorvoller Intelligenz geschrieben ist-

Und es lohnt sich, diese Erfolgsgeschichte zu lesen.

Über seine Fehler, die er wie jeder von uns auch einmal gemacht hat, kann er heute lachen und schmunzeln. Seine Lebensmaxime: Du musst aufstehen, auch wenn du mal hingefallen bist.

Und das macht ihn, neben seiner Fairness und Menschlichkeit, so unglaublich sympathisch, und sein Buch jeden einzelnen meiner 5 Sterne wert.

Veröffentlicht am 10.05.2018

Naivität führt zu einem bitteren Abenteuer

Haremsblut
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Kathleen und Alex sind Ermittler bei einer Berliner Polizeiinspektion und ein gutes Duo, allerdings leiden sie ein wenig unter einem cholerischen Vorgesetzten.
Auch das Privatleben läuft nicht ganz so ...

Kathleen und Alex sind Ermittler bei einer Berliner Polizeiinspektion und ein gutes Duo, allerdings leiden sie ein wenig unter einem cholerischen Vorgesetzten.
Auch das Privatleben läuft nicht ganz so rund, Kathleen ist gerade frisch geschieden und alleinerziehende Mutter, aber einer tollen Freundin, und Alex steckt im Beziehungsstress mit seiner Freundin Susa.
Nun wollen die beiden in Urlaub fahren, um einander wieder etwas näher zu kommen, aber es kommt anders, als erwartet.
Alex stößt bei der Durcharbeitung von Protokollen auf eine verschwundene Frau, angeblich in Marokko seit einigen Wochen verschollen. Irgend etwas kommt ihm daran verdächtig vor und er beschließt kurzerhand, den Urlaubsort zu ändern – er bucht um – es geht nach Marokko.
Dass er mit seinen Nachforschungen in ein Hornissennest stößt und internationale Verwicklungen auslöst, die ihn und seine Freundin sogar in Lebensgefahr bringen hatte er nicht vorausgesehen.
Der Roman beginnt wie ein Märchen. Die etwas naive Vera folgt einem geheimnisvollen Mann, den sie nur einen Abend gesehen hat, nach Fés, und landet in einem Harem. Was anfangs als wunderbares Abenteuer anmutet, entwickelt sich nach und nach zu einem Albtraum.
Der Roman ist einer wahren Geschichte nachempfunden, hat durchaus spannende Passagen und ist in einem leicht zu lesenden, flüssigen Sprachstil geschrieben. Abwechselnd kommen Vera und beiden Verlobten zu Wort, deren Erlebnissen wir folgen.
Die handelnden Personen und ihre Aktionen kann man gut nachvollziehen, obwohl sie alle manchmal etwas blauäugig agieren, vor allen Dingen kann man Veras Motivationen nicht so ganz begreifen, in ihrer unglaublichen Naivität.
Die Handlung allerdings plätschert manchmal so dahin, wobei zum Schluss noch einmal richtig Spannung und Tempo aufkommen.
Dennoch ist das Buch lesenswert und hat mich gut unterhalten, wobei ich mich immer fragte, was ist Wahrheit, was ist Fiktion.

4 Sterne von mir
Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei NetGallery.com und dem Verlag für das Rezensionsexemplar

Veröffentlicht am 10.05.2018

Früher stellte man sie an den Pranger

Haberfeldtreiber
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Früher hat man sie an den Pranger gestellt, in Obernstall aber, einem Ort im Berchtesgadener Land, gibt es die drei Haberer.
Sie lassen einen alten Brauch wieder aufleben: Umweltsünder, Metzger die altes ...

Früher hat man sie an den Pranger gestellt, in Obernstall aber, einem Ort im Berchtesgadener Land, gibt es die drei Haberer.
Sie lassen einen alten Brauch wieder aufleben: Umweltsünder, Metzger die altes Gammelfleisch verkaufen, ein Bauer, der seine alte Scheune in Brand steckt um die Versicherungsprämie zu kassieren und viele mehr werden aufs Korn der Haberfeldtreiber genommen und das schändliche Tun wird somit öffentlich gemacht.
Als aber der Betreiber eines Bio-Labors ermordet wird, wird es für die drei Haberer brenzlig, denn man hält sie für die Mörder.
Nun müssen sie schnellstens den wahren Mörder finden, um nicht in selber Polizeigewahrsam zu landen.
Die drei Haberer sind zum Teil recht schräge Figuren, die sehr gut mit ihren Eigenarten herausgearbeitet wurden. Sie punkten mit bayerischem Mutterwitz und Charme, also eine gelungene Mischung. Die Handlung selbst ist spannend und man will unbedingt wissen, wer denn nun der Täter ist und welches Motiv dahinter steckt.
Viel Lokakolorit, das aber gut dosiert präsentiert wird und so zu einem richtigen Lesevergnügen wird, rundet das Buch ab.
Ein Krimi, der mir sehr viel Vergnügen bereitet hat und den ich Lesern, die den bayrischen Charme mögen, unbedingt ans Herz legen möchte. Hier lasse ich gerne 5 Sterne zurück.

Veröffentlicht am 08.05.2018

Vierfachmord am "Berg der Winde"

Die Toten vom Mont Ventoux
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Zum Inhalt:

Unter Radsportlern hat der Mont Ventoux schon viele Opfer gefordert. Dieses Mal wurde der »Berg der Winde« zum Schauplatz eines brutalen Vierfachmordes. War es eine Abrechnung aus dem Drogenmilieu ...

Zum Inhalt:

Unter Radsportlern hat der Mont Ventoux schon viele Opfer gefordert. Dieses Mal wurde der »Berg der Winde« zum Schauplatz eines brutalen Vierfachmordes. War es eine Abrechnung aus dem Drogenmilieu oder ein Konflikt unter Waffenhändlern – oder war doch ein ehemaliger Radsportheld das eigentliche Ziel des Mörders? Capitaine Malbec ermittelt in der frühsommerlichen Provence zwischen Gier, Eifersucht und Erpressung und stößt dabei auf einen alten Dopingfall, der seine Schatten bis in die Gegenwart wirft

Es sind schwierige Emittlungen, die Kommissar Malbec hier zu führen hat, denn das Motiv bleibt lange im Unklaren und viele trickreiche falsche Fährten werden vom Autor, Ralf Nestmeyer, hier gelegt. Das verwirrt den Leser genauso, wie den Kommissar. Galt der Anschlag der ermordeten Familie, die in ihrem Auto regelrecht hingerichtet wurde, oder doch dem toten Radrennfahrer?
Welches Motiv versteckt sich hinter all dem?
Ein Krimi, der mich gut unterhalten hat, mit dem unvergleichbaren Flair der Provence , hier ganz wunderbar beschrieben, und einem etwas anderem, sehr interessanten Setting, das den Leser Tour de France- Luft schnuppern lässt.
Mein einziger Kritikpunkt, der leider auch zum Punktabzug führt, ist das etwas abrupte Ende, das besser hätte herausgearbeitet werden können.

Deshalb von mir 4 Punkte, aber eine Leseempfehlung gebe ich hier gerne, denn lesenswert ist dieser etwas ruhigere Krimi, in welchem die Ermittlungen im Vordergrund stehen, auf jeden Fall.

Autor: Ralf Nestmeyer

Veröffentlicht am 07.05.2018

Nimm Dich in Acht vor weißen Rosen....

Dornengrab
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Lese ich gerade eine verschollene wieder aufgefundene mystisch-gruselige Novelle
vom Meister des subtilen Horrors Edgar Allan Poe??
Mitnichten, aber es kam mir so vor. Dieser unterschwellige Grusel, der ...

Lese ich gerade eine verschollene wieder aufgefundene mystisch-gruselige Novelle
vom Meister des subtilen Horrors Edgar Allan Poe??
Mitnichten, aber es kam mir so vor. Dieser unterschwellige Grusel, der mich die ganze Geschichte hindurch begleitet hat, mir den Atem stocken lässt... ...
Meisterlich geschildert.
Ich lebe diese Geschichte, ich leide mit und ich bin absolut hingerissen von der Art und Weise, wie Aikaterini dieses Gänsehautfeeling welches sich zum Schluss zu einem gelinden Grauen steigert, herausgearbeitet hat.
Muss ich noch mehr sagen? Diese Novelle hat mich mitgerissen, mir tiefgehende Emotionen der verschiedensten Art beschert – all dies in dem unnachahmlichen Schreibstil, der Aikaterinis unverwechselbare persönliche Art ist. Eine Autorin, deren Debütroman „Blut schreit nach Blut“ mich schon regelrecht begeistert hat.
Wer es schafft, mich so zu fesseln und mitzunehmen, der hat wahrlich ***** Sterne – gerne würde ich hier das Doppelte geben – verdient und eine unbedingte Leseempfehlung von mir.

Autor: Aikaterini Maria Schlösser