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Veröffentlicht am 02.04.2019

Noch ausbaufähig

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Dark Palace spielt in Großbritannien, irgendwann in der Zukunft. Wann genau, wird leider nicht verraten. In dieser Welt muss jeder, der in Großbritannien lebt, zehn Jahre seines Lebens als Sklave verbringen. ...

Dark Palace spielt in Großbritannien, irgendwann in der Zukunft. Wann genau, wird leider nicht verraten. In dieser Welt muss jeder, der in Großbritannien lebt, zehn Jahre seines Lebens als Sklave verbringen. Man verliert in dieser Zeit alles: seine Wohnung, seine Freunde, seine Rechte. Allerdings kann man selbst entscheiden, wann man diese Sklavenjahre ableisten möchte.
Lukes Familie entscheidet sich, diese gemeinsam zu verbringen und seiner Schwester Abi gelang das – fast – Unmögliche: die Familie darf ihre Sklavenzeit bei der Familie Jardine verbringen. Luke allerdings wird am Tag der Abreise in die Sklavenstadt Milmoor gebracht und muss dort hart arbeiten. Nachdem er dann das Mädchen Renie kennenlernt, ändert sich für Luke alles. Er findet Freunde und findet sich bald in einer Revolte gegen die Ebenbürtigen. Seine Geschichte hat mich auch am meisten begeistert, denn sie versprach mehr Spannung. Die Geschichte seiner Familie bei der Familie Jardine dagegen war für mich leider zu flach. Das kann aber auch daran liegen, dass es dort hauptsächlich um Politik und Intrigen der Mächtigen untereinander ging. Auch die Liebesgeschichte rund um Lukes Schwester Abi nahm nur einen kleinen Platz in der Geschichte ein und wurde erst gegen Ende des Buches von Bedeutung. Der Klappentext des Buches verspricht da leider, meiner Meinung nach, zu viel.

Als großer Fan von Dystopien habe ich mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext hörte sich einfach spannend an und ich wollte mehr über die Sklaven wissen. Auch die Idee, dass es nun zwei verschiedene „Arten“ von Menschen gibt, hörte sich sehr interessant an. Allerdings fehlte mir eine Erklärung darüber, woher denn plötzlich dieses Geschick kam. Auch fehlte mir oft die Spannung in der Geschichte. Ich hatte das Gefühlt, dass viele
Geschichten so dahinplätscherten. Oft hatten die einzelnen Personen auch einfach zu viel Glück mit ihren Aktionen und ein Plottwist hat mir doch des Öfteren gefehlt.

Leider kamen mir auch zu viele Personen zu Wort. Oft kam ich durcheinander und durch die ständigen Personenwechsel fehlte mir die Spannung. Wären nur 2 oder 3 Personen zu Wort gekommen, wäre es um einges interessanter gewesen.
Die ersten 2/3 des Buches waren eine Art Einleitung und erst gegen Ende des Buches kam für mich erst Spannung auf. Der Schreibstil ist – bis auf einige Namen der „Ebenbürtigen“ - flüssig geschrieben. Ich habe leider sehr lange gebraucht, bis ich in die Geschichte reinkam.

Die Idee mit der Sklavenarbeit war im Grunde genommen sehr interessant und die Spaltung der Familie versprach viel Spannung. Lukes Geschichte in Millmoor war einfach sehr interessant und nahm rasch an Fahrt auf. Ich freute mich immer, wenn ich wieder etwas über ihn erfahre. Allerdings die „Sklavenarbeit“ seiner Familie war leider nicht sehr spannend. Auch die Idee, dass Lukes zehnjährige Schwester Babysitter für das Baby eines der Familienmitglieder sein soll und sie diesen auch noch regelrecht vergöttert, war für mich einfach zu viel. Das zehnjährige Mädchen himmelte den Vater regelrecht an und benahm sich einfach nicht wie ein zehnjähriges Kind. Daisys Geschichte war leider überhaupt nicht spannend und ich fand sie auch nicht sonderlich sympathisch.

Zum Ende hin wurde die Geschichte doch sehr spannend und ich war regelrecht enttäuscht, als die Geschichte zuende war. Ich hätte da gerne noch etwas mehr gelesen und freue mich daher doch schon sehr auf den zweiten Band. Ich hoffe, dass sich dort die Spannung schneller aufbaut und die Geschichte mehr Tiefe enthält.

Alles in allem war die Grundidee des Buches gut, es fehlte aber doch sehr an der Umsetzung. Ich gebe dem zweiten Band noch eine Chance, da ich nach diesem Ende doch wissen möchte, wie es weitergeht. Sollte allerdings auch dort die Tiefe und die Spannung fehlen, wird für mich nach Band 2 Schluss mit dieser Trilogie sein.

Veröffentlicht am 12.03.2019

True North - Wo auch immer du bist

True North - Wo auch immer du bist
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Klappentext:

Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin ...

Klappentext:

Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur - und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach –

Das Cover:

Das Cover passt perfekt zur Handlung. Die Berge und der Wald deuten die schöne Landschaft Vermonts an und die Schrift passt auch wunderbar zu einer Liebesgeschichte. Der kleine Apfel passt auch perfekt zur Shipley-Farm, die ja eine Apfelfarm ist.

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich an dieses Buch mit keinen großen Erwartungen herangegangen bin. Doch dann kam es doch anders: ich verliebte mich in die beiden Protagonisten, die Umgebung, die Familie Shipley und das Buch entwickelte sich für mich zu einem totalen Pageturner.
Vermont war für mich als Spielort etwas Neues und musste erst einmal nachschauen, wo dieses schöne Fleckchen Erde liegt. Nachdem ich dann diese wunderschönen Bilder gesehen habe, konnte ich es zu 100 % nachempfinden. Dieses Fleckchen Erde ist einfach traumhaft schön!
Audrey und Griff sind beide tolle Charaktere, die jeweils auch ihr Päckchen zu tragen haben. Griff ist seit dem Tod seines Vaters das Oberhaupt der Familie und hat als Farmbesitzer keine leichte Aufgabe. Er ist ein richtiger Brummbär (wird auch gerne als Grummelgriff bezeichnet), hat aber auch eine große Portion Humor. Je mehr sich zwischen ihm und Audrey entwickelt, desto sanfter wird er auch und überrascht nicht nur Audrey mit seiner Fürsorge.
Audrey ist Köchin und hat damit ihren Traumberuf gefunden. Sie liebt es, über Lebensmittel und Küchen zu sprechen und des Öfteren bekam ich von ihren Erzählungen regelrecht Hunger. Sie hat einen großen Traum und hofft, ihn eines Tages verwirklichen zu können, wofür sie allerdings einen ziemlich miesen Job in Kauf nimmt.

Wir lesen die Geschichte aus der Perspektive von beiden Hauptcharakteren, wodurch wir noch mehr über die beiden erfahren. Sarina Bowen hat es geschafft, die Wechsel der Erzählperspektiven perfekt in die Geschichte einzubauen, ohne dass es störend wirkt. Der Schreibstil lässt sich generell flüssig und leicht lesen, sodass das Buch sich wirklich zu einem Pageturner entwickelt. Auch die erotischen Szenen hat die Autorin gut in die Geschichte eingebaut, ohne dass sie deplatziert wirkten. Auch das Prickeln zwischen Audrey und Griff wurde gut vermittelt, ohne dass es kitschig wäre.
Leider kam für mich das Ende viel zu schnell, doch ich freue mich schon sehr, mehr über die Familie Shipley zu lesen. Band 2 und 3 liegen schon bereit und warten geduldig darauf, von mir verschlungen zu werden. Allerdings weiß ich jetzt schon, dass sie darauf nicht mehr lange warten müssen. Im 2. Band wird es dann um den Farmarbeiter Jude gehen, doch ich hoffe sehr, dass auch Audrey und Griff nochmals auftauchen werden.

Veröffentlicht am 15.01.2019

[Rezension] Für immer und einen Weihnachtsmorgen

Für immer und einen Weihnachtsmorgen
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Meine Meinung
Eigentlich kennen sich die Künstlerin Skylar und der Historiker Alec nur über den gemeinsamen Freundeskreis auf der Insel Puffin Island. Allerdings finden sich die beiden nicht sonderlich ...

Meine Meinung
Eigentlich kennen sich die Künstlerin Skylar und der Historiker Alec nur über den gemeinsamen Freundeskreis auf der Insel Puffin Island. Allerdings finden sich die beiden nicht sonderlich sympathisch und lassen das den jeweils Anderen auch gerne spüren. Doch um den gemeinsamen Freunden einen Gefallen zu tun, besucht Alec eine von Skylars Ausstellungen in London. Dort muss er einen heftigen Streit zwischen Skylar und ihrem Freund Richard miterleben und bietet ihr kurzerhand seine Hilfe an. Zunächst nimmt er sie mit zu seiner Familie, anschließend verbringen die beiden gemeinsam Zeit in Alecs Haus auf Puffin Island.
Nach und nach lernen sie sich besser kennen und merken, dass sie doch viel gemeinsam haben. Sie vereinbaren sogar als "Freunden mit gewissen Vorzügen" die Weihnachtszeit zu verbringen. Doch je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto mehr merkt Skylar, dass sich ihre Gefühle für den "Schiffswrackjäger" geändert haben...

"Für immer und einen Weihnachtsmorgen" war nun schon das zweite Buch von Sarah Morgan, das ich verschlungen habe. Ich liebe ihren Schreibstil und kann ihre Bücher kaum aus der Hand legen. Ich liebe ihren Sinn für Humor, die Liebesgeschichten kann man gut - ohne viel Kitsch - nachvollziehen und auch die erotischen Szenen beschreibt sie sehr angenehm.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich die ersten beiden Bände der Puffin-Island-Trilogie bisher nicht gelesen habe. Doch ich hatte nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlte. Das liegt vermutlich auch daran, dass Skylar und Alec erst gegen Ende des Buches auf Puffin Island sind und der Hauptteil der Geschichte sich nur um die beiden dreht. Ich zumindest hatte nicht den Eindruck, dass mir etwas gefehlt hätte. Man könnte es sogar gut als Einzelband lesen. Da ich nun aber doch neugierig auf die Geschichten von Brittany und Emily bin, liegen diese beiden Bände schon bereit.

Fazit
Insgesamt hat mir "Für immer und einen Weihnachtsmorgen" sehr gut gefallen und es wird garantiert nicht das letzte Buch von Sarah Morgan sein, das ich lesen werde.

Veröffentlicht am 15.01.2019

[Rezension] Vicious Love - Sinners of Saint Band 1

Vicious Love
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Autor: L.J. Sheen
Originaltitel: Vicious
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3736306868
Preis: € 12,90
Teil 1 von 5 (inkl. dem E-Book Rough Love)

Meine Meinung:

Emilia LeBlanc lebt seit zehn Jahren gemeinsam mit ...

Autor: L.J. Sheen
Originaltitel: Vicious
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3736306868
Preis: € 12,90
Teil 1 von 5 (inkl. dem E-Book Rough Love)

Meine Meinung:

Emilia LeBlanc lebt seit zehn Jahren gemeinsam mit ihrer kranken Schwester Rosie in New York und versucht, mit ihrem kleinen Kellnergehalt sie beide über Wasser zu halten. Allerdings verließ sie nicht freiwillig ihren Heimatort Todos Santos. Als sie jedoch eines Abends Baron – Vicious – Spencer wieder gegenübersteht, sind plötzlich wieder die alten Gefühle für ihn da. Er macht ihr ein unschlagbares Angebot und so verbringt Emilia viel Zeit mit ihm.

Allerdings benimmt Vicious sich ihr gegenübernicht wie ein Gentlemen - eher im Gegenteil. Er ist der Inbegriff eines arroganten und überheblichen Bad Boys. Man könnte sogar sagen, dass man ihn am Liebsten schütteln oder schlagen würde, da er sich häufig wie ein Idiot verhält. Doch nach und nach erfährt der Leser, warum er sich so verhält. In Rückblenden und seinen Gedanken erfährt man seine Familiengeschichte und kann verstehen, warum er so hart gegenüber seinen Mitmenschen ist.

Emilia dagegen ist ein echter Familienmensch. Sie arbeitet hart, damit ihre Schwester die teuere Medizin erhält, die diese dringend benötigt. Daher überlegte sie nicht lange, als Vicious ihr das Angebot machte, für ihn zu arbeiten. Ich fand sie sehr sympathisch und mir gefiel besonders ihr Humor. Die beiden sind auf den ersten Blick sehr gegensätzlich - wie Feuer und Wasser - doch nach und nach merkt man dieses besondere Knistern zwischen den Beiden.

Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Hauptcharaktäre erzählt. Immer wieder gibt es Rückblenden und besonders Vicious' Sicht fand ich sehr interessant. Das hatte schon einen leichten Thriller-Charakter. Das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen. Normalerweise mag ich keine vulgäre Sprache in Büchern, doch hier war sie passend. Sie hat gut zum Charakter von Vicious und seinen Freunden gepasst. Auch die Sexszenen wurden dementsprechend beschrieben.

Auch das Cover hat mir super gefallen. Es ist ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal. Besonders im Vergleich zum Originalcover ist das Deutsche um Längen schöner.

Insgesamt hat mir Vicious Love super gefallen und ich werde bestimmt auch die weiteren Bände von Vicious' Freunden lesen. Ich hoffe, dass auch diese Geschichten so spannend werden, wie es dieser erste Band war.

Die Reihe:
1. Vicious Love
2. Twisted Love
3. Scandal Love
4. Broken Love
5. Rough Love (E-Book)