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Veröffentlicht am 03.10.2018

Aller Anfang ist schon schwer…

Königreich der Träume - Der goldene Käfig 1: Die Brücke der Schlafenden
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Aller Anfang ist schon schwer…

Ich habe den ersten Band gelesen und ich muss gestehen, dass mir der Anfang nicht so gut gefallen hat.
Wir beginnen in der Sequenz aus der Sicht von Jessica Blair, die ihr ...

Aller Anfang ist schon schwer…

Ich habe den ersten Band gelesen und ich muss gestehen, dass mir der Anfang nicht so gut gefallen hat.
Wir beginnen in der Sequenz aus der Sicht von Jessica Blair, die ihr Gedächtnis verloren hat und nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist.
Das Einzige, was sie bei sich trägt, ist ein Rucksack, in der passende Kleidung liegt sowie ein Portemonnaie mit einer Karte zum „Königreich der Träume.“
Jessica kann weder was mit der Karte, noch mit ihren Namen anfangen. Also bleibt ihr nichts weiter übrig, als ins „Königreich der Träume“ mit dem Bus zu fahren.

Sie hat Glück, dass der Busbahnhof direkt vor dem Motel liegt, in dem sie geschlafen hat. Wie sie dahin gekommen ist, weiß sie nämlich nicht mehr.

Prinzessinnenkleider und Lila Uniformen –
Wo bin ich da nur gelandet?
Beim Bus angekommen findet Jessica die Aufmachung der Menschen seltsam: Frauen und Mädchen in Prinzessinnenkleidern, Männer, die aussehen, als seien sie von der Wall-Street entflohen und Jungen, die dort in lilafarbenen Uniformen sitzen oder stehen.

Einer dieser Jungen in Uniform ist Dave, den sie auf Anhieb sympathisch, auch wenn er sie umgedreht auch seltsam findet. Denn sie weiß nichts über das „Königreich der Träume“ und für Dave ist das geradezu ein Unding, denn immerhin ist das „Königreich der Träume“ auf der ganzen Welt DIE Attraktion schlechthin. Jessica kann damit aber überhaupt nichts anfangen, also versucht Dave ihr die wichtigsten Informationen – aus seiner eigenen Perspektive – darüber zu geben.

Als die beiden dann am Schloss ankommen, staunt Jessica nicht schlecht:
Nie hätte sie zu träumen gewagt, dass der Ort SO aussehen könnte. Schlösser, eine Brücke und ein Graben geben dem Bild eine perfekte Idylle. Wären da nur nicht die ganzen Menschen, sie sich furchtbar darüber aufregen, nichts ins Traumland zu kommen.

Jessica versucht den Grund herauszufinden und befindet sich plötzlich in Lebensgefahr. Nur Dave, der ihr zur Hilfe eilt, kann sie schützen, denn Jessica hat keine Ahnung, was auf einmal passiert.
Als dann auch noch Teile ihres Gedächtnisses zurückkehren, ist das Chaos perfekt: Wie wird sie damit umgehen und vor allem: Wem kann sie verflucht nochmal hinter den Mauern trauen?

Meine Gedanken zum Fazit:
Mir gefiel es sehr gut und es hat mich auf jeden Fall angesprochen.
Das war auch einer der Gründe, warum ich das Buch lesen wollte – der Klappentext gleich folgend auf Platz 2. ?

Ob ich die weiteren Teile lesen werde, weiß ich noch nicht. Es sind sieben Sequenzen und ich bin der Meinung, dass diese auf 1-3 Bücher hätte begrenzen können. Denn so muss der Leser sehr lange auf eine Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Willkommen im Cecilias Leben!

Wenn die Sterne Schleier tragen
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Mit 18 Jahren einen für sie fremden Menschen heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt. Der Mann ist ihr nicht nur fremd, sondern auch noch der Prinz des europäischen Königreiches.

Cecilia ...

Mit 18 Jahren einen für sie fremden Menschen heiraten? Cecilia kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt. Der Mann ist ihr nicht nur fremd, sondern auch noch der Prinz des europäischen Königreiches.

Cecilia reist äußerst wiederwillig mit ihrer Familie nach Europa und gerät dabei in das Visier von Prinz Elias, der anscheinend ein genauso großes Interesse an Cecilia hat, wie Prinz Noran, der zukünftige König und Mann von Cecilia.

Doch nicht nur das Interesse der beiden Prinzen erregt Cecilias Aufmerksamkeit, sondern auch das der Bevölkerung und der Amerikaner.

Wird sie mit ihrer neuen Aufgabe umgehen können oder flüchtet sie zurück in die Alpen – ihrer geliebten Heimat?

Wenn deine Familie dich zu einem Leben zwingt, dass du eigentlich gar nicht willst!

Willkommen im Cecilias Leben!

Cecilia weiß, dass sie in wenigen Wochen ein Amt und Leben ausüben wird, das sie überhaupt nicht will. Jedoch fragt niemand nach ihrer Meinung. Nein, ihr Vater bestimmt ihr neues Leben und Cecilia weiß nicht einmal den Grund dafür. Sie fragt immer wieder nach dem Grund der Heirat, aber ihr Vater und auch ihre Mutter geben ihr keine Antwort. Jedenfalls keine, die ihr erklären kann, warum sie den Prinz Noran, den sie kaum bis gar nicht kennt, heiraten soll. Das Einzige, was ihre Eltern ihr immer wieder vermitteln ist, dass das Ansehen der Familie steigt und auch mehr Reichtum zu ihrem neuen Leben gehören.

Aber Ansehen und Reichtum sind nicht alles im Leben Cecilias. Familie und Freunde sind ihr wichtig, all das was sie bald zurücklassen muss.

Für Cecilia ist es ein Segen, dass ihre Schwester Marissa mit ins Königshaus gereist ist. Natürlich zusammen mit ihren Eltern, aber so wirklich glücklich ist Cecilia darüber nicht.

Konnte mich das Buch in den Bann ziehen?
Ich will ehrlich sein:

Die erste Hälfte des Buches gefiel mir wirklich sehr. Denn es ging nicht nur um die Beziehung zwischen Cecilia, den Prinzen Noran und Elias sowie ihrer Familie, sondern auch um die Debatte zwischen Europa und Amerika. (Ich werde nicht näher drauf eingehen, da ich euch sonst spoiler). Jedoch spürte ich ab der Hälfte, dass mir vieles in dem Buch vage bekannt vorkam. Vielleicht kennt ihr die Geschichte von der Autorin Ava Reed, Mondprinzessin. Es gab einige Begebenheiten, die mich an das Buch erinnerten. Was ich sehr erstaunlich finde, denn das Buch habe ich vor etwas mehr als einem Jahr gelesen und doch erinnerte ich mich an die ein oder andere Stelle im Buch, wo sich beide Bücher sehr ähneln. Was jedoch von der Autorin nicht beabsichtigt war. Natürlich passiert es immer wieder, dass sich Bücher ähneln. Besonders oft kommt das im Young Adult Bereich vor und auch wenn diese beiden Bücher „Mondprinzessin“ und „Cecilia“ Fiktionen sind, kann es auch hier passieren.

Alles in allem gefiel mir das Buch und ich fand es sehr lesenswert. Die Autorin schreibt sehr flüssig und was mir ganz wichtig ist: Lebhaftes Schreiben.

Umso mehr ich mir ein Bild von der Geschichte bilden kann, desto mehr gefällt sie mir. Dies war auch hier der Fall und da kann ich dann schon einmal drüber hinwegsehen, dass sich zwei Geschichten ähneln.

Band Zwei wird höchstwahrscheinlich 2019 erscheinen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Es sollte mehr Bücher aus der Sicht von männlichen Protagonisten geben…

Nur drei Worte (Nur drei Worte – Love, Simon )
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Wie oft lese ich Geschichten, die immer nur aus der Sicht der weiblichen Protagonistin geschrieben sind? Warum schreiben so wenige Autoren aus der Sicht des Mannes? Oder kenne ich einfach nur keine Geschichten, ...

Wie oft lese ich Geschichten, die immer nur aus der Sicht der weiblichen Protagonistin geschrieben sind? Warum schreiben so wenige Autoren aus der Sicht des Mannes? Oder kenne ich einfach nur keine Geschichten, in denen viele Autoren aus der Sicht eines männlichen Protagonisten schreiben?

In vielen Gay-Romanen schreibt der Autor natürlich aus der Sicht einer männlichen Figur, aber manchmal wünschte ich mir, dass dies auch bei Hetero-Geschichten so ist.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe Young Adults Bücher und ich lese sie auch sehr gerne aus der weiblichen Perspektive. Aber manchmal wünsche ich mir auch einen Perspektivwechsel und wie ein Mann die Handlung aus seiner Sichtweise heraus erlebt.

„Nur drei Worte“ ist aus Simons Perspektive geschrieben und der Schreibstil ist flüssig, knuffig und an vielen Stellen wirklich traurig und humorvoll zugleich. In manchen Kapiteln leider auch sehr langatmig, was mich jetzt persönlich aber nicht so sehr gestört hat, wie es bei manchen anderen Büchern so ist. Nein, hier gefiel es mir, denn Simon beschreibt uns, wie sein Leben ist. Sein Leben mit der Familie. Bestes Beispiel: Sie schauen die Bachelorette! Welche Familie schaut sich denn bitte so etwas an und das auch noch als gemeinsame Aktivität?

Ich musste so lachen und einfach nur den Kopf schütteln, denn wenn ich so an die Bachelorette denke, die gerade im Fernsehen läuft – oha.

Wir lernen in der Geschichte auch Simons beste Freunde kennen und jeder von ihnen hat natürlich seinen eigenen Charakter. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und das fand ich wirklich schön. Manchmal ähneln sich die Nebencharaktere so sehr, was mir persönlich nicht gefällt. Hier gefiel es mir aber besonders gut und ich kann mich an jeden einzelnen von ihnen noch sehr genau erinnern.

Jedoch geht es nicht nur um die Familie von Simon und seinen Freunden – es geht hier vor allem um Simon und Blue. Blue ist ein junger Mann, der Simons Schule besucht, doch Simon hat nicht die geringste Ahnung davon und auch Blue weiß nicht, wer Simon ist.

Manchmal braucht man einen Menschen zum Reden und wenn es eine Person ist, die man nur durch das Schreiben kennt..
Einer der wichtigsten Höhepunkte in diesem Buch waren die E-Mails, die die beiden miteinander ausgetauscht haben. Witzig und ironisch zugleich und mit einer Prise Gefühl und Wahrheit gespickt. Simon gab nämlich unbewusst immer wieder Hinweise wer er ist, während Blue das weitaus besser verpackt hat als Simon.

Selbst ich als Leser wusste bis zum Schluss nicht, bei wem es sich um Blue handelt und jeder Hinweis, den Simon gefunden hat, fand auch ich als Leser und ich zog exakt dieselben (falschen) Schlüsse wie er.

Es war wirklich toll, erst ganz zum Schluss zu lesen, wer Blue eigentlich ist und ich finde: Er passt perfekt zu Simon.

Wer Blue also ist, das müsst ihr selbst herausfinden. Auch solltet ihr erst das Buch lesen und dann den Film dazu anschauen.

Den Film habe ich noch nicht gesehen, aber einen Blick ins Filmbuch und ich muss wirklich sagen, dass es so herum weitaus besser ist. Also erst das Buch zu lesen, dann den Film im Anschluss schauen.

Wenn ihr das Buch gelesen habt, dann schreibt mir mal, wie es euch gefallen hat.

Wünsche euch einen schönen Sonntag.

Eure Lea

Veröffentlicht am 17.06.2018

Ein Sommermärchen der besonderen Art...

Azurblau für zwei
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... hat den Weg zu mir nach Hause gefunden und mich so sehr begeistert, dass ich richtig traurig war, als ich gestern die letzte Seite gelesen habe.
Es ist ein Buch mit so vielen Emotionen und Gefühlen, ...

... hat den Weg zu mir nach Hause gefunden und mich so sehr begeistert, dass ich richtig traurig war, als ich gestern die letzte Seite gelesen habe.
Es ist ein Buch mit so vielen Emotionen und Gefühlen, dass ich es zwischendurch zur Seite legen musste, um einmal tief durchzuatmen.
Themen wie „Unfruchtbarkeit“, „Trennung“, „Liebe“ und „Verlust“ werden in dem Buch sensibel behandelt.
Isa, die Hauptprotagonistin, wünscht sich nichts sehnlicher als ein eigenes Baby und versucht alles, um mit ihrem Freund Alex eine Familie zu gründen. Aber das Glück scheint nicht auf ihrer Seite zu sein: Isa wird und kann auch nicht schwanger werden. Doch anstatt Alex bei ihr bleibt, um den Schmerz und die Trauer gemeinsam mit ihr zu verarbeiten, trennt er sich von ihr. Für Isa bricht eine Welt zusammen, die sie nur mühselig zusammenhalten kann.

Ein Jahr später sieht Isa ihn in ihrem Lieblingscafé, zusammen mit einer Frau an seiner Seite, die zu ihrem Entsetzten auch noch schwanger ist.
Isa hätte nicht gedacht, dass ihr jetziges Leben schlimmer werden könnte. Aber als Alex ihr dann auch noch sagt, er ziehe in dieselbe Straße, ist für Isa endgültig „Schluss“.
Sie flieht nach Hause und versucht alles, um die Begegnung mit Alex zu vergessen.
Ein Besuch bei ihrer guten Freundin soll ihr Klarheit bringen, doch erst eine Zeitungsannonce bringt sie auf den Weg in ein neues Leben.

Capri – eine italienische Felseninsel im Golf von Neapel – schafft es ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.
Der Grund: Mitzi, die glamouröse Schriftstellerin, braucht Hilfe bei ihren Memoiren und Isa, die beruflich aus der Buchbranche stammt, ist für diesen Job sehr gut geeignet. Das jedenfalls findet Mitzi, als sie auf die Bewerbung eingeht.

Auf Capri lernt Isa sehr viele neue Leute kennen. Auch Luca ist eine dieser Personen. Von Beruf ist er Inselpolizist und auch wenn der Anfang zwischen den beiden nicht ganz so verläuft, wie sie es wohl beide erhofft haben, freunden sie sich doch sehr schnell an. Luca zeigt ihr die Insel, sein Stammcafé und Isa erzählt ihm dafür etwas aus ihrem Leben. Die beiden Protagonisten ergänzen sich in vielerlei Hinsicht und ich habe Luca richtig lieb gewonnen in dem Buch. Mit seiner lustigen Art schafft er es immer wieder, Isa zum Lachen bringen und ich glaube, dass Luca einer der Menschen ist, die Isa wieder richtig ins Leben brachte.
Weg von den ganzen traurigen Ereignissen, die sie mit Alex erlebt hat und weg von den Zweifeln, die sie selbst immer wieder plagten.

Geschrieben ist das Buch aus Isas Sicht. Es gefiel mir sehr gut und auch wenn die Erzählungen von Mitzi sehr lang waren, so war ich genauso von ihrer Geschichte gefesselt, wie es auch Isa war.
Wie Mitzi davon erzählte, wie sie ihrer ersten Liebe begegnete, wie ihr Vater sie voneinander trennte und wie sie ihn wiederfand.
Jeder Aspekt wurde so gut beschrieben, dass es ein Leichtes war, mir die unterschiedlichsten Gegebenheiten bildlich vorzustellen.

Die Autorin hat die Charaktere sehr lebendig beschrieben, das hat mir das Lesen sehr erleichtert und die Themen, die dabei anspricht (Die könnt ihr oben noch einmal nachlesen) sind auch sehr aktuelle Themen.

Für mich ist „Azurblau für zwei“ mein Sommerbuch 2018.

Zusätzlich findet ihr in dem Buch zwei wunderbare Rezepte. Einmal ein Getränk mit Zitronen und ein Mittagsgericht mit Tomaten, Basilikum und Knoblauch.
Wenn ihr Neugierig seid, solltet ihr einen Blick ins Buch werfen

Veröffentlicht am 10.06.2018

Ich kann euch diese Buchreihe ans Herz legen

Magisterium
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Als ich das erste Mal das Buch von Cassandra Clare und Holly Black in meiner Hand hielt, war ich von dem Cover sehr begeistert. Obwohl ich mir immer einrede, kein Cover-Käufer zu sein, so funktionierte ...

Als ich das erste Mal das Buch von Cassandra Clare und Holly Black in meiner Hand hielt, war ich von dem Cover sehr begeistert. Obwohl ich mir immer einrede, kein Cover-Käufer zu sein, so funktionierte das Ganze bei mir wohl nicht. Denn nicht nur der Klappentext überzeugte mich, sondern – und ich glaube – das war der Knackpunkt: Das Cover.

Beim Lesen bemerkte ich sehr schnell, wie fasziniert ich von Callum – der von allen nur Call genannt wird – bin und nicht nur von ihm, sondern auch von Tamara und Aron, die er im Magisterium kennenlernt.

Callum hat es nicht gerade leicht im Leben, denn in der Schule – die er vor dem Magisterium besucht – ist er ein absoluter Außenseiter. Callum hatte als Baby einen Unfall und wurde über 50 Mal operiert. Die Folge: Callum hinkt und ist nicht so schnell zu Fuß. Aber Callum hat sich daran gewöhnt, dass ihn nicht nur die Leute für anders halten, sondern auch die Lehrer ihm im Sport nichts zutrauen.

Dann aber kommt der Tag, an dem Callum zu einem Test muss. Einem Test, der entscheidet, ob er an die Magisterium Schule kommt oder nicht.
Sein Vater Alistair Hunter ist alles andere als begeistert von der Idee, denn er ist ein Magier und hasst die Magie. Natürlich hat auch Callum die Magie seiner Eltern geerbt und ist so verdammt, an die Schule zu gehen.
Call versucht alles, um durchzufallen. Er befiehlt einem Blatt – unbewusst – dass es liegen bleiben soll und stellt sich auch sonst sehr doof dabei an.

Doch vergebens: Call wird von einem Lehrer als Lehrling aufgenommen. Natürlich ist Alistair alles andere als begeistert und versucht mit allen Mitteln Call daran zu hindern, schafft es jedoch nicht und Call wird deshalb gezwungen, seinen neuen Mentor Meister Rufus zu begleiten.

Dabei will Call nicht, denn sein Vater berichtete ihm Dinge über Schule und Magie, die Call Angst bereiteten, denn im Magisterium läuft nicht alles gut oder doch? Irrt sein Vater sich vielleicht auch? Und warum hasst sein Vater die Magie?

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Ich habe einige Rezensionen gelesen und bin immer wieder auf die Begriffe „Harry Potter“ und „Magie“ gestoßen.
Ja, die Magie kommt in dem Buch vor und es gibt auch eine Schule für magisch begabte Kinder. ABER: Sie benutzen weder einen Zaubersta, noch Zaubersprüche wie Lumos, Nox oder Stupor. Was in den Büchern sehr schnell herauszulesen ist: Sie benutzen die Elemente und wenn mich mein Kopf nicht vollkommen im Stich lässt, greift bei Harry Potter niemand auf die Elemente zu.

Also: Auch, wenn ihr das im ersten Moment glaubt, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Das hier ist eine ganz andere Welt.
Soll ich euch die Schule beschreiben?
JA? Gut, dann in kurzen Sätzen ?

Die Schule liegt unter der Erde und ist ziemlich labyrinthartig aufgebaut. Selbst als Leser habe ich mich das ein oder andere Mal verlaufen und musste dann noch einmal schauen, wo sich Callum gerade befindet und das gefiel mir gut. Die Gänge sind ziemlich verwinkelt und manchmal auch sehr eng. Gut, ich glaube, dass sind die, wo er eigentlich nicht hindarf, aber das ist eine andere Geschichte… zwinker

Die Hauptcharaktere Callum, sein Vater Alistair, Tamara und Aron sind wirklich gut und detailliert beschrieben. Das möchte ich besonders hervorzuheben, denn manchmal fehlt bei dem ein oder anderen Charakter immer etwas. Aber hier wurde sehr auf die Details geachtet, ohne dass es beim Lesen langweilig wurde.

Auch Callums Behinderung wurde immer wieder aufgegriffen: So, dass der Lehrer nicht vergisst, dass der junge Magier immer wieder an manchen Aufgaben schwer zu knabbern hat und auch sportlich nicht die beste Leistung erbringen kann.

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Der Auftakt einer Pentalogie war wirklich super und ich muss sagen – nach 3 Bänden – bin ich wirklich froh, dass ich damit begonnen haben. Ja, ich habe Band 3 wirklich schon beendet und schreibe euch gerade Leseeindrücke zu den drei Büchern und werde euch berichten, warum sie mir so gut gefallen haben.

Band 4 und 5 folgen im Herbst, denn dann kommt der fünfte und letzte Teil der Magisteriumsreihe endlich in den Buchhandel und ich kann somit die letzten beiden Bände lesen.

Was ich euch definitiv versichern kann ist: Euch wird nicht langweilig. Ihr werdet so viele Fragen haben, vor so viele Rätsel gestellt, die ihr selbst lösen wollt und ihr werdet mit euren Emotionen kämpfen.

Das alles hat mich überzeugen können, euch diese Buchreihe ans Herz zu legen.