Profilbild von Leaphelina

Leaphelina

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Leaphelina ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Leaphelina über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2018

Ein Sommermärchen der besonderen Art...

Azurblau für zwei
0 0

... hat den Weg zu mir nach Hause gefunden und mich so sehr begeistert, dass ich richtig traurig war, als ich gestern die letzte Seite gelesen habe.
Es ist ein Buch mit so vielen Emotionen und Gefühlen, ...

... hat den Weg zu mir nach Hause gefunden und mich so sehr begeistert, dass ich richtig traurig war, als ich gestern die letzte Seite gelesen habe.
Es ist ein Buch mit so vielen Emotionen und Gefühlen, dass ich es zwischendurch zur Seite legen musste, um einmal tief durchzuatmen.
Themen wie „Unfruchtbarkeit“, „Trennung“, „Liebe“ und „Verlust“ werden in dem Buch sensibel behandelt.
Isa, die Hauptprotagonistin, wünscht sich nichts sehnlicher als ein eigenes Baby und versucht alles, um mit ihrem Freund Alex eine Familie zu gründen. Aber das Glück scheint nicht auf ihrer Seite zu sein: Isa wird und kann auch nicht schwanger werden. Doch anstatt Alex bei ihr bleibt, um den Schmerz und die Trauer gemeinsam mit ihr zu verarbeiten, trennt er sich von ihr. Für Isa bricht eine Welt zusammen, die sie nur mühselig zusammenhalten kann.

Ein Jahr später sieht Isa ihn in ihrem Lieblingscafé, zusammen mit einer Frau an seiner Seite, die zu ihrem Entsetzten auch noch schwanger ist.
Isa hätte nicht gedacht, dass ihr jetziges Leben schlimmer werden könnte. Aber als Alex ihr dann auch noch sagt, er ziehe in dieselbe Straße, ist für Isa endgültig „Schluss“.
Sie flieht nach Hause und versucht alles, um die Begegnung mit Alex zu vergessen.
Ein Besuch bei ihrer guten Freundin soll ihr Klarheit bringen, doch erst eine Zeitungsannonce bringt sie auf den Weg in ein neues Leben.

Capri – eine italienische Felseninsel im Golf von Neapel – schafft es ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.
Der Grund: Mitzi, die glamouröse Schriftstellerin, braucht Hilfe bei ihren Memoiren und Isa, die beruflich aus der Buchbranche stammt, ist für diesen Job sehr gut geeignet. Das jedenfalls findet Mitzi, als sie auf die Bewerbung eingeht.

Auf Capri lernt Isa sehr viele neue Leute kennen. Auch Luca ist eine dieser Personen. Von Beruf ist er Inselpolizist und auch wenn der Anfang zwischen den beiden nicht ganz so verläuft, wie sie es wohl beide erhofft haben, freunden sie sich doch sehr schnell an. Luca zeigt ihr die Insel, sein Stammcafé und Isa erzählt ihm dafür etwas aus ihrem Leben. Die beiden Protagonisten ergänzen sich in vielerlei Hinsicht und ich habe Luca richtig lieb gewonnen in dem Buch. Mit seiner lustigen Art schafft er es immer wieder, Isa zum Lachen bringen und ich glaube, dass Luca einer der Menschen ist, die Isa wieder richtig ins Leben brachte.
Weg von den ganzen traurigen Ereignissen, die sie mit Alex erlebt hat und weg von den Zweifeln, die sie selbst immer wieder plagten.

Geschrieben ist das Buch aus Isas Sicht. Es gefiel mir sehr gut und auch wenn die Erzählungen von Mitzi sehr lang waren, so war ich genauso von ihrer Geschichte gefesselt, wie es auch Isa war.
Wie Mitzi davon erzählte, wie sie ihrer ersten Liebe begegnete, wie ihr Vater sie voneinander trennte und wie sie ihn wiederfand.
Jeder Aspekt wurde so gut beschrieben, dass es ein Leichtes war, mir die unterschiedlichsten Gegebenheiten bildlich vorzustellen.

Die Autorin hat die Charaktere sehr lebendig beschrieben, das hat mir das Lesen sehr erleichtert und die Themen, die dabei anspricht (Die könnt ihr oben noch einmal nachlesen) sind auch sehr aktuelle Themen.

Für mich ist „Azurblau für zwei“ mein Sommerbuch 2018.

Zusätzlich findet ihr in dem Buch zwei wunderbare Rezepte. Einmal ein Getränk mit Zitronen und ein Mittagsgericht mit Tomaten, Basilikum und Knoblauch.
Wenn ihr Neugierig seid, solltet ihr einen Blick ins Buch werfen

Veröffentlicht am 10.06.2018

Ich kann euch diese Buchreihe ans Herz legen

Magisterium
0 0

Als ich das erste Mal das Buch von Cassandra Clare und Holly Black in meiner Hand hielt, war ich von dem Cover sehr begeistert. Obwohl ich mir immer einrede, kein Cover-Käufer zu sein, so funktionierte ...

Als ich das erste Mal das Buch von Cassandra Clare und Holly Black in meiner Hand hielt, war ich von dem Cover sehr begeistert. Obwohl ich mir immer einrede, kein Cover-Käufer zu sein, so funktionierte das Ganze bei mir wohl nicht. Denn nicht nur der Klappentext überzeugte mich, sondern – und ich glaube – das war der Knackpunkt: Das Cover.

Beim Lesen bemerkte ich sehr schnell, wie fasziniert ich von Callum – der von allen nur Call genannt wird – bin und nicht nur von ihm, sondern auch von Tamara und Aron, die er im Magisterium kennenlernt.

Callum hat es nicht gerade leicht im Leben, denn in der Schule – die er vor dem Magisterium besucht – ist er ein absoluter Außenseiter. Callum hatte als Baby einen Unfall und wurde über 50 Mal operiert. Die Folge: Callum hinkt und ist nicht so schnell zu Fuß. Aber Callum hat sich daran gewöhnt, dass ihn nicht nur die Leute für anders halten, sondern auch die Lehrer ihm im Sport nichts zutrauen.

Dann aber kommt der Tag, an dem Callum zu einem Test muss. Einem Test, der entscheidet, ob er an die Magisterium Schule kommt oder nicht.
Sein Vater Alistair Hunter ist alles andere als begeistert von der Idee, denn er ist ein Magier und hasst die Magie. Natürlich hat auch Callum die Magie seiner Eltern geerbt und ist so verdammt, an die Schule zu gehen.
Call versucht alles, um durchzufallen. Er befiehlt einem Blatt – unbewusst – dass es liegen bleiben soll und stellt sich auch sonst sehr doof dabei an.

Doch vergebens: Call wird von einem Lehrer als Lehrling aufgenommen. Natürlich ist Alistair alles andere als begeistert und versucht mit allen Mitteln Call daran zu hindern, schafft es jedoch nicht und Call wird deshalb gezwungen, seinen neuen Mentor Meister Rufus zu begleiten.

Dabei will Call nicht, denn sein Vater berichtete ihm Dinge über Schule und Magie, die Call Angst bereiteten, denn im Magisterium läuft nicht alles gut oder doch? Irrt sein Vater sich vielleicht auch? Und warum hasst sein Vater die Magie?

+-+-+-+-+-+

Ich habe einige Rezensionen gelesen und bin immer wieder auf die Begriffe „Harry Potter“ und „Magie“ gestoßen.
Ja, die Magie kommt in dem Buch vor und es gibt auch eine Schule für magisch begabte Kinder. ABER: Sie benutzen weder einen Zaubersta, noch Zaubersprüche wie Lumos, Nox oder Stupor. Was in den Büchern sehr schnell herauszulesen ist: Sie benutzen die Elemente und wenn mich mein Kopf nicht vollkommen im Stich lässt, greift bei Harry Potter niemand auf die Elemente zu.

Also: Auch, wenn ihr das im ersten Moment glaubt, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Das hier ist eine ganz andere Welt.
Soll ich euch die Schule beschreiben?
JA? Gut, dann in kurzen Sätzen ?

Die Schule liegt unter der Erde und ist ziemlich labyrinthartig aufgebaut. Selbst als Leser habe ich mich das ein oder andere Mal verlaufen und musste dann noch einmal schauen, wo sich Callum gerade befindet und das gefiel mir gut. Die Gänge sind ziemlich verwinkelt und manchmal auch sehr eng. Gut, ich glaube, dass sind die, wo er eigentlich nicht hindarf, aber das ist eine andere Geschichte… zwinker

Die Hauptcharaktere Callum, sein Vater Alistair, Tamara und Aron sind wirklich gut und detailliert beschrieben. Das möchte ich besonders hervorzuheben, denn manchmal fehlt bei dem ein oder anderen Charakter immer etwas. Aber hier wurde sehr auf die Details geachtet, ohne dass es beim Lesen langweilig wurde.

Auch Callums Behinderung wurde immer wieder aufgegriffen: So, dass der Lehrer nicht vergisst, dass der junge Magier immer wieder an manchen Aufgaben schwer zu knabbern hat und auch sportlich nicht die beste Leistung erbringen kann.

+-+-+-+-+-+

Der Auftakt einer Pentalogie war wirklich super und ich muss sagen – nach 3 Bänden – bin ich wirklich froh, dass ich damit begonnen haben. Ja, ich habe Band 3 wirklich schon beendet und schreibe euch gerade Leseeindrücke zu den drei Büchern und werde euch berichten, warum sie mir so gut gefallen haben.

Band 4 und 5 folgen im Herbst, denn dann kommt der fünfte und letzte Teil der Magisteriumsreihe endlich in den Buchhandel und ich kann somit die letzten beiden Bände lesen.

Was ich euch definitiv versichern kann ist: Euch wird nicht langweilig. Ihr werdet so viele Fragen haben, vor so viele Rätsel gestellt, die ihr selbst lösen wollt und ihr werdet mit euren Emotionen kämpfen.

Das alles hat mich überzeugen können, euch diese Buchreihe ans Herz zu legen.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Manchmal bin ich wohl doch ein Cover Käufer ;)

Magisterium
0 0

Das zweite Schuljahr ist angebrochen und Callum befindet sich noch in den Sommerferien. Diese verbringt er zuhause bei seinem Vater, mit dabei sein treuer Freund: der Chaoswolf.
Für Callum ist es seltsam ...

Das zweite Schuljahr ist angebrochen und Callum befindet sich noch in den Sommerferien. Diese verbringt er zuhause bei seinem Vater, mit dabei sein treuer Freund: der Chaoswolf.
Für Callum ist es seltsam zuhause zu sein, denn sein Vater hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er der Schule den Rücken kehrt. Für Callum ein Gedanke, der undenkbar ist. Die Magisterium Schule gefällt ihm mittlerweile so gut, dass er sich auf seine Freunde und auch auf den Unterricht freut.

Als er jedoch eine Entdeckung im Keller des Hauses macht, bricht für Callum eine Welt zusammen: Was will sein Vater mit dem kupfernen Handschuh? Warum ist sein Chaoswolf angekettet und was hat das alles mit dem Feind des Todes zu tun, deren Seele in seinem eigenen Körper stecken soll?
Callum bekommt es mit der Angst zu tun.
Er flüchtet zurück ins Magisterium, erzählt niemanden davon, was er dort vorgefunden hat und versucht alles, um herauszufinden, was es mit dem kupfernen Handschuh auf sich hat.
Muss Callum sterben, damit die Seele vom Feind des Todes vernichtet wird oder gibt es noch einen anderen Weg?

Was soll ich großartig sagen?
Ich habe den zweiten Band genauso wie den ersten Band verschlungen und es war so schnell vorbei, dass ich im ersten Moment dachte: „Was? Das war‘s jetzt?“
Mitfiebern wurde zu meinem zweiten Namen, denn das habe ich getan. Jedes Mal, wenn Callum Magie anwenden musste, las ich ganz gespannt weiter und es gab eine Stelle im Buch, die mich immer wieder belustigte: Müssen sie wieder Sandkörner – wie im ersten Buch – durch die Luft bewegen?
Diesen Gedanken hatte Callum das ein oder andere Mal gehabt. Natürlich würde er es lieber mit einem Chaoselementar aufnehmen, als nochmal Sandkörner durch die Luft zu bewegen.
Denn dieses Mal kämpfen sie gegen andere Magier – auch Elementare – und Callum ist sich nicht sicher, ob er dem überhaupt gewachsen ist.

Mein Fazit zur Geschichte:

Die Entwicklung verläuft gut, die Spannung bleibt erhalten. Es gibt keine überstürzte Handlung, sondern alles geht in einem normalen Tempo voran.
Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und leicht zu lesen und es gibt immer wieder kleine Einblicke ins erste Jahr. So, dass der Leser, falls eine längere Pause dazwischen lag, mit den Informationen etwas anfangen kann.

Veröffentlicht am 21.04.2018

Wer wäre nicht fasziniert von einem Löwen in einer Bibliothek...

Ein Löwe in der Bibliothek!
0 0

...der beim Vorlesen gespannt lauscht, den Kindern beim Einsortieren der Bücher hilft und ihnen auch noch anbietet, als Leiter benutzt zu werden. Täglich besucht der Löwe die Bibliothek und weiß, dass ...

...der beim Vorlesen gespannt lauscht, den Kindern beim Einsortieren der Bücher hilft und ihnen auch noch anbietet, als Leiter benutzt zu werden. Täglich besucht der Löwe die Bibliothek und weiß, dass es strenge Regeln zu beachten gibt. Zum Beispiel: In einer Bibliothek darf niemand laut sein, auch kein Löwe.

Aber der Löwe bricht die Regeln. Was nun? Darf der Löwe weiterhin in die Bibliothek oder muss er fortan vor der Tür sitzen und traurig auf all die lesenden Kinder schauen? Was glaubt ihr?

Das Buch habe ich sehr schnell verschlungen, denn es ist wirklich süß und sehr kindgerecht geschrieben. Anhand von einem Unterrichtsprojekt, das unsere Referendarin gehalten hat, habe ich beobachten können, wie die Kinder aus meiner Klasse auf das Buch reagieren.

Meine Klasse ist die 3. Klassenstufe und sie sind im Alter von 8 bis 9 Jahren.
Auf das Buch haben sie sehr positiv reagiert und auch bei den verschiedenen Aufgaben, die unsere Referendarin den Kindern gestellt hat, haben sie sich mit regem Interesse beteiligt.

Ich wurde also eines Besseren belehrt, denn ich habe gedacht, dass die Kinder das Buch langweilig finden. Aber dem war nicht so. Sie fanden die Geschichte sehr spannend und konnten sich sehr gut an viele Details im Buch – was etwa zum Beispiel mit der Bibliothekarin geschah – erinnern.

Auch die Illustrationen, die von Kevin Hawkes* Feder stammen, kamen sehr gut an und sie konnten sich auch hier viele Details merken. Da ich das Buch selbst mit meiner Klasse durchnehmen wollte, griff ich eben sehr viele Informationen schon im Unterricht mit auf.

Kurzum: Das Buch kam positiv an und ich selbst kann auch sagen, dass es ein wirklich tolles Kinderbuch ist, welches auch gleichzeitig eine sehr wichtige Lektion besitzt: Manchmal darf auch ein Löwe alle Regeln brechen.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Spannende und tolle Charaktere

Thalél Malis
0 0

Thalél Malis ist ein – in meinen Augen – besonderes Buch: Es gehört zum Genre des „High Fantasy“, das oft nicht so ganz mein Fall ist, dennoch konnte ich nicht nein sagen, als ich das Buch bekam. Oft fehlen ...

Thalél Malis ist ein – in meinen Augen – besonderes Buch: Es gehört zum Genre des „High Fantasy“, das oft nicht so ganz mein Fall ist, dennoch konnte ich nicht nein sagen, als ich das Buch bekam. Oft fehlen mir während des Lesens die richtigen Emotionen im Buch. Ich mag es, wenn ein Buch mich zum Lachen, Weinen oder zur Weißglut bringen kann. Erst dann ist für mich ein Buch, nicht nur ein einfaches Buch, sondern eins mit Herz.


Besonders in Geschichten, in denen es um viel Fantasie geht, bin ich der Meinung, dass der Leser sich in die Welt hineindenken können sollte, um sie auch wirklich zu verstehen.

Ein gutes Beispiel ist für mich persönlich immer (noch) Harry Potter: Ich habe damals mit Band 4 begonnen und dennoch war ich sofort dabei. Ich fühlte mich, als würde ich neben den Charakteren stehen und ihnen beim Kampf gegen Voldemort helfen. Als wäre ich einer von ihnen, der die magische Welt retten muss.

Bei Thalél Malis 1 war es ähnlich: Wo ich im ersten Band noch mittendrin war, ja sogar richtig mitgefiebert habe, wie es denn jetzt nun endlich weitergeht, welche Entscheidungen getroffen werden oder ob Neyla die falschen Schritte geht, so fehlte mir genau dies am Anfang beim zweiten Buch ein wenig. Diese Emotionen, die mich am Ende so fertiggemacht haben, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen, gab es hier nicht.

Dennoch ging die Spannung um Neyla und ihren Weggefährten nicht verloren: Sie war da und ich fieberte auch weiterhin mit ihr mit, nur haben mir einfach meine eigenen tiefen Emotionen dabei gefehlt. Es könnte aber auch an mir liegen. Immerhin ging es mir selbst einige Zeit nicht gut und habe daher die Emotionen im Buch ganz anders wahrgenommen, als sie vielleicht gemeint waren und doch liebe ich die Geschichte um Neyla und Danis Bork

Dennoch erreicht Band 2 viele neue Entwicklungen: Viele neue Erlebnisse, die oft nicht leicht zu verdauen sind. Neue und alte Charaktere, die man entweder mag oder fürchterlich nervig finde. Luv Arter ist einer dieser neuen Charaktere im Buch: Sie ist eine sehr starke und einzigartige Person, die in meinen Augen Neyla aber nie das Wasser reichen kann, dafür habe ich Neyla viel zu sehr ins Herz geschlossen.

Die Autorin Nancy Pfeil schreibt so lebhaft und herzhaft, dass ich gar nicht anders konnte, als ihr Buch zu lieben (Band 1). Es ist die Art von Buch, die ich unbedingt zu Hause in meinem Schrank zu stehen haben muss, um es mir immer wieder zur Hand nehmen zu können. Außerdem ist es ein Buch, an das ich mich auch noch Wochen oder gar Monate später gerne zurückerinnere. Bei Band 2 fehlte mir das ein Stück weit und das fand ich persönlich sehr Schade.

Und auch wenn mir der zweite Band vielleicht nicht so gut wie der erste gefallen hat, so kann ich euch aus diesem Grund dennoch die Reihe um Thalél Malis nur ans Herz legen. Ihr werdet in eine Welt hineingerissen, in der es Liebe, Trauer, tiefe Emotionen, Hass und auch Kämpfe geben wird. Aber ihr werdet immer an der Seite von Neyla sein. Ihr werdet mit ihr kämpfen, mit ihr weinen, den Hass spüren, den sie für ihre Feinde empfindet und ihr werdet mit ihr lieben.

Für mich gehört die Reihe zu meinen Herzensbüchern ( auch wenn Teil 2 nicht so gut war wie der erste ) und ich freue mich sehr auf Band 3. Einfach um zu wissen, wie es mit Neyla und Danis weitergeht. Und dennoch solltet ihr euch für den zweiten Band sehr viel Zeit lassen.

Lasst die neuen Eindrücke auf euch wirken, denkt darüber nach, was dort geschieht, wie es mit Ariel und Neyla in der Schlacht vorangeht, welche Gefahren in jeder Ecke lauern und wie das Ende aussehen wird.