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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2018

Zwei Monde und Zwei Liebende

1Q84. Buch 1&2
1

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich dieses Buch in Worte fassen soll. Dies ist erst meine zweiter Murakami und ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen.

Die Welt in die uns Murakami mit diesem Buch ...

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie ich dieses Buch in Worte fassen soll. Dies ist erst meine zweiter Murakami und ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen.

Die Welt in die uns Murakami mit diesem Buch entlockt ist so echt, aber gleichzeitig auch verwirrend und fantastisch, eine Welt mit zwei Monden, die Little People und eine Puppe aus Luft und die Menschen, die in diese Welt hinein gesogen wurden, spielen hier die Hauptrolle.

Wir lernen die beiden Hauptcharaktere sehr gut kennen, im laufe des Buches. Die erste intensive Begegnung der beiden in der Kindheit, spielt für beide immer wieder eine sehr wichtige Rolle. Da die beiden in ihrem Erwachsenem Leben einsame Menschen sind, die sich schlecht binden können, aber einander auch nie gesucht haben, obwohl sie wissen das es zusammen leichter wäre.

So Leben die beiden ihr Leben, was aber bei weitem nicht so langweilig ist, wie es jetzt klingt, Aomame und Tengo sind in eine Geschichte verwickelt worden, die die beiden wieder zusammen führen könnte. Was Aomame mit dem Tod des Leaders und Tengo mit dessen Tochter zu tun haben, möchte ich hier nicht verraten.

Ich bin sehr gespannt wie Buch 3 und die fantastische, aber gleichzeitig ernste und realistische Reise weitergeht.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Erschreckend, Traurig und Tragisch

Himmel ohne Sterne
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Gestern habe ich dieses Buch zu ende gelesen und bin fasziniert. Vieles über die Zeit nach dem Krieg, die Shoah und die Gründung Israels wusste ich, aber ich habe durch dieses Buch auch noch vieles dazu ...

Gestern habe ich dieses Buch zu ende gelesen und bin fasziniert. Vieles über die Zeit nach dem Krieg, die Shoah und die Gründung Israels wusste ich, aber ich habe durch dieses Buch auch noch vieles dazu gelernt. Die Hauptfiguren gehen einen ans Herz, vor allem die Zerrissenheit, wie das Leben weitergehen gehen soll, nach der Tragödie der Shoah, aber auch mit der Hoffnung einen eigenen Staat gründen zu können. Rainer M. Schröder webt wahre Ereignisse sehr geschickt, um die Hauptfiguren herum. Es gibt auch die ein oder andere Liebesgeschichte, mit denen man natürlich mitfühlt.
Dieses Buch hat mich sehr bewegt, ich bin froh das ich es für mich entdeckt habe.

Veröffentlicht am 08.01.2020

Die Rosenkriege beginnen

Krieg der Rosen: Winterpilger
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Die Geschichte der Rosenkriege fand ich schon immer spannend, darum war ich begeistert als ich von der Reihe von Toby Clements gehört habe.

Die Geschichte beginnt in zwei Klöstern, es ist auch schnell ...

Die Geschichte der Rosenkriege fand ich schon immer spannend, darum war ich begeistert als ich von der Reihe von Toby Clements gehört habe.

Die Geschichte beginnt in zwei Klöstern, es ist auch schnell klar wer die Protagonisten werden, Thomas und Kathrine. Durch einen Überfall auf ihre Klöster, fliehen die beiden und geraten in den Strudel der Geschichte.

Der Plan ist nach Canterbury zu reisen und dort mit dem obersten Proir zu reden, natürlich kommt alles anders. Die beiden treffen auf einen Ablasshändler, der ihnen hilft, ihnen etwas zu essen gibt und warme Kleidung und Kathrine wird zu Kit.
Der Weg führt zunächst nach Calais und dort werden die beiden in das Gefolge von Lord Fakenham aufgenommen. Thomas wird Bogenschütze und Kit kümmert sich, als Bursche und Verpflegung usw.

Kit kann dem Sohn vom Lord mit einer OP das Leben retten, letztlich ist ihre Aufgabe nun bestimmt, wenn auch noch mit einigen Umwegen.

Zurück in England, gehen die Kämpfe weiter und Thomas wird ein angesehener Kämpfer und gilt auch als Held. Beide fühlen sich wohl in der Gesellschaft, in die sie durch Zufall geraten sind.

Allerdings lauert überall die Gefahr der Kriege und die Angst und der Rachedurst von Thomas auf den Angreifer der Klöster Sir Giles Riven....

Ich habe dieses Buch verschlungen und das ist immer ein gutes Zeichen, historische Romane betreffend.
Teilweise konnte ich nicht folgen, welcher Lord auf welcher Seite steht, aber das liegt in der wahren Geschichte begründet. Manche Kriegshandlungen wurden recht grausam geschildert, aber ich befürchte das es nur die halbe Wahrheit ist und zur Geschichte dazu gehört.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2019

Das Erwachen einer Königin

Die Dreizehnte Fee
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Eine Frau wird nach einem langen Schlaf durch einen Kuss erweckt, klingt verdammt nach Es war einmal.
Allerdings ist alles anders, als man denkt.
Die Frau ist nicht Dornröschen, sondern die 13. Fee, an ...

Eine Frau wird nach einem langen Schlaf durch einen Kuss erweckt, klingt verdammt nach Es war einmal.
Allerdings ist alles anders, als man denkt.
Die Frau ist nicht Dornröschen, sondern die 13. Fee, an die keiner mehr glaubt, außerdem gelten Feen als Hexen, also als etwas Böses.

Wir finden schnell heraus, das wir es hier mit DER Fee zu tun haben, die die meisten Zauber entwickelt hat und in vielen Märchen wohl eher die böse Königin wäre/war. Sie wird von einem Hexenjäger gefangen genommen. Es ist klar, dass er sie töten möchte, allerdings nutzt er ihre Kraft und ihr wissen, um zunächst die anderen Feen zu töten.
Nichtsdestotrotz, schlafen die beiden oft miteinander, was nicht nur die Fee, sondern auch mich als Leser teilweise durcheinander bringt, weil man schon die Hoffnung teilt, dass der Hexenjäger sich in die Fee hoffentlich doch noch verliebt.

Die beiden reisen durch das Land, um die anderen Feen zu finden und um diese zu töten.

Es passieren einige grausame, aber auch märchenhafte Dinge auf dem Weg. Vor allem macht es teilweise Spaß, zu "erraten" welche Märchenfigur nun gerade beschrieben wird.

Ich habe dieses Büchlein wirklich verschlungen und freue mich enorm auf dem zweiten Band. Gelegentlich waren mir die "gefühlsdussligen" Gedanken Zuviel des Guten, aber darüber konnte ich gut hinweg sehen/lesen

Veröffentlicht am 02.12.2018

Unterschätzen Sie nicht die Macht der Worte

Dancing Jax – Auftakt
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Auf dieses Buch bin ich zufällig gestoßen und mich hat es wirklich neugierig gemacht.

Es spielt in einer Kleinstadt in England. Alle führen ein Leben,wie wir es alle führen, füllen dieses mit wichtigen ...

Auf dieses Buch bin ich zufällig gestoßen und mich hat es wirklich neugierig gemacht.

Es spielt in einer Kleinstadt in England. Alle führen ein Leben,wie wir es alle führen, füllen dieses mit wichtigen und unwichtigen Dingen und ja vielleicht langweilen wir uns auch mal.
Eine kleine Gruppe von "Gaunern" bricht in ein gruseliges Haus ein, um es von allen noch wertvollen Sachen darin zu "befreien", wie Kupferrohre etc.
Es passieren ein paar sehr merkwürdige Dinge in diesem Haus und der Anführer ist nach kurzer Zeit wie ein anderer Mensch. Letztlich finden sie jede Menge alte Kinderbücher mit dem Titel Dancing Jacks und einen Wintergarten, in dem etwas sehr wichtiges gezüchtet wurde. Die Gruppe liest in diesen Büchern und alle verändern sich, werden scheinbar zu Figuren aus diesem Buch und sind regelrecht süchtig danach.

An einem Freitag Abend bekommt ein Großteil der Stadt eine Nachricht, dass es einen Flashmob geben wird und wirklich alle strömen dort hin. Allerdings gibt es ein Unglück und 41 Menschen sterben. Währenddessen führt die kleine Gruppe ein Ritual durch, wodurch der Anführer zum heiligen Magus bzw. Ismus wird.
Nachdem Unglück verkauft die kleine Gruppe die Bücher und nach und nach verändern sich alle, die diese Bücher in die Hände bekommen haben und essen Früchte, die verfault aussehen und riechen. Am Anfang wird es kaum wahrgenommen, teilwiese wird es auch mit dem Unglück abgetan. In der Schule passieren allerdings immer merkwürdigere Dinge, es geht sogar soweit das eine Lehrerin angegriffen wird.
Martin Baxter und sein Stiefsohn und dessen Mutter beobachten die Veränderung, an ihren Mitmenschen und können es sich letztlich nicht erklären. Bis Paul darauf kommt, dass das alles mit dem Buch zu tun hat, aber keine glaubt ihm...

Die Neugier auf dieses Buch war berechtigt, es hat sich definitiv gelohnt es zu lesen. Teilweise ist es wirklich schaurig erzählt, vor allem wenn es um den Autor des ominösen Buches, Austerly Fellows, geht sowie, wie die "Gemeinde" die "Abtrünnigen" zu sich holt. Alles in allem ist es sehr spannend und ich werde bald den zweiten Teil lesen.