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Veröffentlicht am 21.03.2018

Elisabeth, Mr Darcy und Zombies

Stolz und Vorurteil und Zombies
1

Als Jane Austen und Zombie Fan, muss das die perfekte Symbiose sein.

Der Autor vereint die bekannte Liebesgeschichte mit Kämpfen und Jagden auf Zombies, er lässt sogar die spitzen Bemerkungen von Jane ...

Als Jane Austen und Zombie Fan, muss das die perfekte Symbiose sein.

Der Autor vereint die bekannte Liebesgeschichte mit Kämpfen und Jagden auf Zombies, er lässt sogar die spitzen Bemerkungen von Jane Austen weiter durchblicken, die sie ja so auszeichnen in ihren Romanen.

Die Familie Bennet, insbesondere die Mutter, versucht ihre 5 Töchter an den Mann zu bringen, während der Vater dafür gesorgt hat, dass seine Töchter zu bemerkenswerten Kriegerinnen ausgebildet werden und in der Gegend, in der sie wohnen, erfolgreich gegen die Unsäglichen kämpfen.
Tatsächlich weicht die Geschichte kaum vom Original ab, außer wen es um das üben von Kampftechniken und bekämpfen von Zombies geht.
In diesem Zusammenhang sind die Auseinandersetzungen zwischen Elisabeth und der Tante von Mr Darcy, welche als berühmte Kämpferin von allen bewundert und verehrt wird, sehr toll inszeniert, zumal der Dickkopf von Elisabeth, da sehr gut zur Geltung kommt.

Ich muss zugeben ich hätte mir ein paar mehr Zombies gewünscht, aber es war schön in eine abgewandelte Jane Austen Welt abzutauchen.

Veröffentlicht am 12.03.2018

Irene und die Drachen

Das dunkle Archiv
2

Ich fand es sehr schön wieder in die Welt von Irene und Kai einzutauchen oder besser, in eine Welt.

Gleich am Anfang lernen wir eine neue Vorgesetzte von Irene kennen, die einen recht harten Standpunkt ...

Ich fand es sehr schön wieder in die Welt von Irene und Kai einzutauchen oder besser, in eine Welt.

Gleich am Anfang lernen wir eine neue Vorgesetzte von Irene kennen, die einen recht harten Standpunkt vertritt. Allerdings wollte Irene die Bibliothek vor einem Umstand warnen, der die Neutralität der Bibliothek in Gefahr bringen könnte und dieser Umstand hat mit der Welt der Drachen zu tun, sowie natürlich mit einem kostbaren Buch.
In diesem Teil verlassen wir die gewohnte Welt von Irene und Kai, da Irene den Auftrag bekommen hat sich um den Sachverhalt zu kümmern.

Irene und Kai operieren in den 20igern zu Zeiten der Prohibition in Boston und New York, wie gewohnt geraten die beiden auch hier in die verschiedensten Schwierigkeiten, aus denen sie sich aber mit Logik, Intelligenz und der Sprache immer wieder befreien können. Anfangs wird Irene mit einer anderen Dame aus der Zeit verwechselt und man merkt, als sie diese Rolle übernimmt, dass es ihr durchaus gefällt.

Im laufe der Geschichte, lernen wir einen weiteren Bibliothekar kennen, sowie zwei rivalisierende Drachen. Es wird auch ein wenig in der Welt der Drachen eingetaucht, was sehr interessant ist, aber für Kai zu einem Problem werden könnte.

Ich habe den Band sehr gerne gelesen, auch wenn es zwischendurch längen gab und manche Inhalte zu schnell abgehandelt wurden, ich hoffe aber auf mehr.

Was Irene und Kai betrifft, lest selbst...

  • Cover
  • Charaktere
  • Fantasie
  • Geschichte
Veröffentlicht am 08.09.2019

Der Wunsch nach Freiheit

Washington Black
1

Washingten Black ist auf einer Sklavenplantage geboren worden und kennt nichts in seinem Leben außer Schinderei. Auch die Sklaven untereinander gönnen sich quasi nichts. Eine Person hat ein Auge auf Wash, ...

Washingten Black ist auf einer Sklavenplantage geboren worden und kennt nichts in seinem Leben außer Schinderei. Auch die Sklaven untereinander gönnen sich quasi nichts. Eine Person hat ein Auge auf Wash, Big Kit hier und da hilft sie ihm und erzählt ihm von ihrer Heimat und davon, dass wenn sie stirbt das sie wieder dorthin zurück kehrt und ihn mit nimmt. Natürlich kommt alles anders...

Erasmus Wilde ist der Plantagenbesitzer, er ist grausam, selbst den Selbstmord eines Sklaven sieht er als Diebstahl seines Besitzes an. Erasmus' Bruder Titch kommt zu Besuch und es ist klar, dass er eine Weile bleiben wird, da er seinen Wolkenkutter gerne aufbauen und ausprobieren möchte.
Titch bittet um einen Sklaven, der ihm behilflich sein soll, bzw ihn auch bedienen soll, die Wahl fällt auf Wash.

Titch ist sehr bemüht um Wash, er bringt im die Wissenschaft näher und das lesen bei. Wash besitzt ein Talent, das Zeichnen, dieses weiß Titch zu nutzen für seine wissenschaftlichen Aufzeichnungen.

Alles scheint ganz gut zu laufen, bei Titch geht es Wash gut, bis der Cousin von Erasmus und Titch, Phillip auftaucht. Er überbringt eine schlechte Botschaft und zieht Wash in eine üble Sache mit hinein, so dass Titch mit Wash flieht.

Die beiden landen zunächst in der Arktis, da Titch dort seinen totgeglaubten Vater vermutet. Allerdings lässt Titch Wash letztlich allein zurück. Wash ist zwar nun frei, aber muss seinen Weg erst finden und dies fällt ihm nicht leicht. Er hat kaum Vertrauen zu anderen Menschen, zumal er durch einen Unfall mit dem Wolkenkutter entstellt ist und ihn jeder daran beurteilt.
Er findet letztlich zwei Menschen denen er vertrauen kann und mit ihnen reist er nach Europa, dort entsteht der Wunsch und eine große Sehnsucht, Titch wieder zu finden.

Der Roman hat unglaublich stark angefangen und ich konnte kaum aufhören die Geschichte zu lesen. Die Geschichte wird aus den Blickwinkel von Wash erzählt und es ist faszinierend wie er rückblickend manches bewertet. Die Autorin schafft es, das man mit leidet und mit fiebert.
Leider bekommt die Geschichte ab der Hälfte Schwächen, vieles wirkt zu konstruiert und nicht schlüssig. Manches hätte ich an der Geschichte schon gerne anderes gesehen. Es ist dennoch ein spannendes Buch und lässt den Leser darüber nachdenken was Freiheit bedeutet.

  • Cover
  • Idee
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 11.08.2019

Sind wir Menschen unbelehrbar?

Die Geschichte der Bienen
0

Dieses Buch hat natürlich zur Zeit eine Aktualität die man sich nicht besser aussuchen konnte. Selbst in Supermärkten habe ich schon Samentütchen geschenkt bekommen, in denen Blumensamen drin waren, die ...

Dieses Buch hat natürlich zur Zeit eine Aktualität die man sich nicht besser aussuchen konnte. Selbst in Supermärkten habe ich schon Samentütchen geschenkt bekommen, in denen Blumensamen drin waren, die den Bienen gefallen sollen...aber nun zum Buch.

William ist Vater mehrerer Kinder vor allem von Töchtern und lebt in England 1852. Wir lernen ihn kennen, wie er schon eine ganze Weile bettlägerig ist und es nicht fertig bringt aufzustehen und seinem Beruf nachzukommen und somit seiner Familie aus der finanziellen Misere zu helfen. Eines Tages steht sein einziger Sohn vor seinem Bett, auf den William sehr große Stücke hält; dieser bittet ihn doch endlich wieder aufzustehen. William kämpft und es klappt, es scheint als hätte er die Melancholie überwunden. William findet ein Buch über Bienen, bei seinem Sohn und dies bringt ihn letztlich auf eine Idee. Zu dieser Zeit halten Imker noch die Bienenstöcke aus Stroh.
William will dies verändern und baut etwas völlig neues, auch hier wird er ins straucheln kommen und die einzige die zu ihm steht ist seine Tochter Charlotte...

George, lebt in den USA des Jahres 2007, er und seine Vorfahren sind schon ewig Imker und bauen grundsätzlich ihre eigenen Beuten (Bienenstöcke).
Er scheint ein vorbildlicher Imker zu sein, aber als Vater scheint er zu versagen. Er findet keinen Zugang zu seinem Sohn, der nun auf dem Collage ist und wohl nicht den Hof und die Imkerei übernehmen möchte.
Mit den Bienen kommt George viel besser klar, bis sie eines Tages weg sind. Auch ihn hat die Colony Collapse Disorder erwischt und er kann auch damit schwer umgehen. Er sucht Wege weiterhin Bienenvölker aufzubauen und Hilfe bekommt er am Ende von seinem Sohn Tom Savage....

Tao lebt in China im Jahre 2098, ihr Arbeit besteht daraus die Obstbäume zu bestäuben. Zu dieser zeit ist die Welt völlig zusammengebrochen und die ganze tolle Technologie hilft nicht, wenn wir Menschen kein Essen haben und die Bienen ausgestorben sind, sowie sämtliche andere Insekten. Tao und Kuan haben eine Sohn Wei-Wen, sie hätten gerne ein zweites Kind, dafür sparen sie, da sie erst eine Summe bezahlen müssen um dies anzugehen. An einem freien Tag, machen die drei ein Picknick, die Eltern dösen vor sich hin und merken nicht was mit ihrem Sohn passiert. Er sitzt reglos im Gras und bekommt kaum noch Luft. Er wird weggebracht nach Peking und die Eltern sollen sich gedulden bis sie Nachricht bekommen. Tao fährt dennoch auf eigene Faust nach Peking, welches quasi nur noch eine Geisterstadt ist. Sie sucht sämtliche Krankenhäuser ab und entdeckt auch weniger schöne Dinge. Am Ende landet sie in der Bibliothek und ihr wird klar was mit Wei-Wen passiert ist.
Ein Buch hat sie behalten und danach richtet sich nun das Land, das Buch heißt Der blinde Imker von Tom Savage

Der Schreibstil von Maja Lunde ist wirklich gut und flüssig und als Leser merkt man wieviel Recherche in diesem Buch steckt.
Ich habe allerdings etwas gebraucht um die Verbindungen zu erkennen. Mich hat etwas die Zerrissenheit der zwei Väter zu ihren Söhnen gestört und dies wurde auch etwas zu intensiv beschrieben.
Es ist dennoch ein lesenswertes Buch, welches vielleicht den ein oder anderen doch dazu bringt mehr Bienenwiesen zu säen

Veröffentlicht am 16.01.2019

Das böse Buch und die Abtrünnlinge

Dancing Jax – Zwischenspiel
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Dies ist der Zweite Teil der Dancing Jax Reihe, dass erste Buch hatte ich regelrecht verschlungen. Dieser Teil ist teilweise recht grausam, aber dennoch lesenswert.


Das Buch Dancing Jax erreicht immer ...

Dies ist der Zweite Teil der Dancing Jax Reihe, dass erste Buch hatte ich regelrecht verschlungen. Dieser Teil ist teilweise recht grausam, aber dennoch lesenswert.


Das Buch Dancing Jax erreicht immer mehr Menschen, diese wirken entrückt und halten die normale Welt, für einen Alptraum und die Welt des Buches für die reale Welt. Allerdings gibt einige wenige, bei denen das Buch nichts ausrichtet oder die sich bis zum letzten gewehrt haben.
In Zwischenspiel geht es um Jugendliche, bei denen das Buch Dancing Jax nichts ausrichten konnte.

Die Gruppe wird in ein Feriencamp gebracht, dort wird viel gefeiert und immer wieder aus dem Buch vorgelesen. Am Anfang wirkt es vielleicht beinahe wie Urlaub für die Jugendlichen, da sie schon viel durch machen mussten, weil sie die Einzigen sind auf die das Buch keine Wirkung hat. Dies geht soweit das Kinder aus ihren Familien regelrecht verstoßen werden und missachtet.
Es dauert eine Weile bis sie verstehen, dass sie alle im selben Boot sitzen und sich vertrauen.
Nachdem Wochenende, müssen die Kinder und Jugendlichen in dem Camp bleiben und werden eingesperrt, müssen üble Arbeiten verrichten und bekommen nur Müll zu essen. Es wird viel Misstrauen gesät, aber einige fangen doch an einander zu Vertrauen. Natürlich ist allen der Gedanke zu fliehen nicht fremd, aber wie sollen sie das anstellen...

Das Misstrauen unter einander hat der Autor sehr gut beschrieben. teilweise ist die Geschichte um die Kinder recht grausam, aber wenn jemand aus der Gesellschaft heraus fällt, wird man letztlich so behandelt. Aus den Augen aus den Sinn.
Interessant sind die Geschichten die im Buch spielen, eine historische Fantasy Welt, wer möchte dort nicht manchmal dem Alltag entfliehen

Der erste Band hat mich sehr in den Bann gezogen, dieser ist an sich etwas schwächer, aber dennoch sehr lesenswert und ich bin wirklich sehr auf Band drei gespannt.