Profilbild von Leipzig80

Leipzig80

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Leipzig80 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Leipzig80 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2018

Eva die Kämpferin

Wir Glücklichen
0

Eva ist ein uneheliches Kinde und als die Ehefrau ihres Vaters stirbt, wird Eva von ihrer Mutter zu ihm gebracht und dort gelassen. So lernt sie auch ihre älter Halbschwester Iris kennen.

Iris will nach ...

Eva ist ein uneheliches Kinde und als die Ehefrau ihres Vaters stirbt, wird Eva von ihrer Mutter zu ihm gebracht und dort gelassen. So lernt sie auch ihre älter Halbschwester Iris kennen.

Iris will nach Hollywood und dort Karriere machen und Eva begleitet sie. Auf Iris warten die ersten Rollen und sie wird mehr oder weniger entdeckt, allerdings fängt sie verbotene Affären mit Frauen an und wird regelrecht verstoßen aus Hollywood. Eva kümmert sich mehr oder minder in dieser Zeit um den Haushalt, sie ist noch minderjährig, hat aber die Schule nie beendet und gilt dennoch als die schlaue der Schwestern.

Der Vater der Mädchen macht sie auswendig und sie gehen zusammen mit einem Freund nach New York, um dort etwas Glück zu finden. Iris verliebt sich in Renee und verleumdet sogar den Ehemann, damit sie mit ihr allein leben kann.
Renee stirbt bei einem tragischen Unfall, Iris wird zur Behandlung nach England geschickt und kommt nicht wieder.
Somit ist Eva allein mit ihrem kranken Vater und dem Adoptivkind von Renee und muss zusehen wie sie klar kommt.

Eva ist tatsächlich eine Kämpferin, das hat die Autorin sehr gut darstellen können. Die Autorin lässt Eva teilweise ein recht modernes Leben führen und das in den 40igern in den USA. Es hat mich schon beeindruckt wie sie das Leben bewältigt und das in dem jungen Alter. Allerdings fand ich den Roman teilweise recht gefühllos geschrieben, was mir weniger gefallen hat.

Veröffentlicht am 27.07.2018

Eine Stadt der Bücher, Traum oder Alptraum

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
1

Ich lese Bücher über Bücher sehr gerne, dieses hatte ich demzufolge auch auf meiner Liste.

Samir/Sam entstammt einer Famile von Meisterdieben und wir lernen ihn bei seinem letzten Auftrag kennen.Diese ...

Ich lese Bücher über Bücher sehr gerne, dieses hatte ich demzufolge auch auf meiner Liste.

Samir/Sam entstammt einer Famile von Meisterdieben und wir lernen ihn bei seinem letzten Auftrag kennen.Diese Sznerie ist sehr spannend geschrieben und somit war das für mich eine guter Einstieg in die Geschichte. Er will nur kein Dieb mehr sein und sein Leben ändern und das macht er auch. Durch einen Trick kann er sich in die königliche Wache einschleichen und wird fortan in Paramythia Nachtwache halten, vor einem Tor. Dahinter verbirgt sich das Herz der Bücherstadt, kaum jemand darf es betreten. Die Beraterin des Königs verschließt dieses Tor jeden Abend mit einem Wort und die Tore sind fest verschlossen.

Eines Nachts gibt es einen Überfall und Sam kann seinen Augen nicht trauen, ein Fabelwesen ist in die Bücherstadt eingedrungen. Er verfolgt das Wesen und lernt dadurch Kani und ihren Vater kennen und nach anfänglicher gegeneitiger Skepsis vetrauen sie sich bald und sind den Rätseln der Fabelwesen, einer Hexe und der Bücherstadt auf der Spur.

Die Eckpunkte der Geschichte fand ich recht spannend, auch dass etwas von den Mythen der Wüstenvölker einfließt. Tatsächlich hätte ich mir da aber mehr gewünscht. Die Geschichten um die Fabelwesen und der Hexe, mochte ich ganz gerne, ein paar Sachen wurden aber etwas zu kurz abgehandelt.
Zeitweise hatte ich meine Probleme dem Buch zu folgen, bin aber immer wieder reingekommen. Ich bin gespannt wie es mit dem zweiten Band weiter geht.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Das Erwachen des Bücherkönigs

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
0

Das Zweite Abenteuer, welches in Paramythia spielt.
Im ersten Band wurden Fabelwesen, die aus den Büchern gefallen waren, von Samir und Kani gerettet.

Hier setzt nun der zweite Band an. Sam und Kani überlegen, ...

Das Zweite Abenteuer, welches in Paramythia spielt.
Im ersten Band wurden Fabelwesen, die aus den Büchern gefallen waren, von Samir und Kani gerettet.

Hier setzt nun der zweite Band an. Sam und Kani überlegen, mit Hilfe von Sams Vater, wie sie den Fabelwesen helfen können. Diese können nur ihr wahres Ich wiederfinden, wenn sie ihre Namen wissen, die ihnen geraubt wurden. Das diese Aufgabe nicht ganz einfach sein wird, dürfte klar sein.

Kani und Sam, finden heraus, dass ihnen wahrscheinlich nur Thalia helfen kann und so trennen sich die Wege der beiden, auf der Suche nach ihr. Kani macht sich mit dem Asfura und Nushishan auf den Weg in die Wüste, um dort Thalia zu finden. Allerdings bemerkt Kani das sich auch in ihr etwas regt, was sie aber nicht benennen oder beurteilen kann und will.

Sam spielt weiterhin den Wächter von Paramythia und versucht dort Thalia zu finden. Allerdings wird er wiederum in ganz andere Dinge verwickelt.

Letztlich wird Thalia in der Wüste gefunden und die drei sind nicht begeistert, was sie zu hören bekommen bzw. was Kani über sich angedeutet wird. Das Leben welches sie geführt haben, bevor sie in die Bücher gesperrt wurden, war ein eher böses Leben.

Es weckt den Wunsch sich zu verändern und die anderen Fabelwesen aus ihrem Gefängnis zu befreien, koste es was es wolle.

Ich mochte diesen band schon lieber lesen, als den ersten, allerdings finde ich es wieder arg durcheinander erzählt. ich mag die Geschichte um Kani, aber die Geschichte um die vorhandene Sahira so gar nicht. Die Bücher klingen so vielversprechend, ich finde es Schade, das sie mich nicht so begeistern können, aber das ist manchmal einfach so.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Die Geheimnisse einer Stadt

Das Siegel von Rapgar
0

Der Titel klang wirklich vielversprechend, Geheimnisse die aufgedeckt werden müssen, mit einer gehörigen Portion Fantasy

Till er'Cartya, ein Nachfahre einer ehrwürdigen Luxor Familie, die magische Kräfte ...

Der Titel klang wirklich vielversprechend, Geheimnisse die aufgedeckt werden müssen, mit einer gehörigen Portion Fantasy

Till er'Cartya, ein Nachfahre einer ehrwürdigen Luxor Familie, die magische Kräfte besitzen, wird in einen Mord entwickelt, wieder mal. Der Düsterschlächter treibt sein Unwesen in Rapgar und Till wird immer wieder in diese Sache hineingezogen.
Er wurde bereits zu Unrecht, für den Mord an dem Schwiegersohn des Stadtfürsten verurteilt und hat einige Zeit im Bau und Kahn gesessen. Till kann sich nicht erklären wie es dazu kam und sinnt auf Rache.
Durch die Vorgeschichte, ist er für die Gendarmen natürlich ein perfekter Verdächtiger. Till kann sich aber aus sämtlichen Situationen wieder heraus winden.

Er hat Hilfe von seinen Freunden und Amnes (quasi Seelen die in Gegenständen festsitzen und zum Schutz da sind und alles besser wissen). Sind wirklich alle Freunde von Till, Personen auf die sich verlassen kann...?

Ich habe leider Schwierigkeiten mit dem Buch gehabt. Die Fantasie des Autors ist bemerkenswert, aber zu viel für mich. Ich kam mit den vielen Verschiedenen Völkern und entsprechenden Eigenschaften nicht gut klar und das Ende bzw. die Auflösung war dann leider sehr knapp zusammen gefasst. Während andere Dinge zu sehr ins Detail gingen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2018

Wie Luca Di Fulvio die Welt sieht

Als das Leben unsere Träume fand
0

Dies ist mein erstes Buch von diesem Autor und ich habe meine Probleme damit gehabt. Mich hat von Anfang sehr erschrocken wie er seine weiblichen Protagonistinnen leiden lässt. Mir kam tatsächlich öfter ...

Dies ist mein erstes Buch von diesem Autor und ich habe meine Probleme damit gehabt. Mich hat von Anfang sehr erschrocken wie er seine weiblichen Protagonistinnen leiden lässt. Mir kam tatsächlich öfter der Gedanke, ob der Autor ein Problem mit Frauen hat und dies in seinem Roman an ihnen auslässt.
Mir ist klar das die Ereignisse wie sie in diesem Buch beschrieben sind, so zum Teil auch gab bzw. leider statt fanden, dennoch konnte ich mit der Geschichte nicht viel anfangen.


Rosetta, die in ihrem Dorf, als zu dickköpfig gesehen wird, nur weil sie ihr geerbtes Land nicht an den Baron verkaufen will und es lieber versucht alleine zu bewirtschaften, wird von allen als Hure beschimpft und verspottet. Letztlich wird sie von drei Männern vergewaltigt und gibt auf und verlässt Italien in Richtung Argentinien. Natürlich wird sie von der Vergangenheit und dem Baron verfolgt.

Raechel, ist ein dreizehnjähriges Mädchen, das in einer jüdischen Gemeinde in Russland aufwächst. Ihr Vater bringt ihr das lesen bei und liebt sie sehr, was natürlich von der Stiefmutter nicht gut geheißen wird. Das Dorf wird überfallen und Raechal flieht zur Sociedad Israelita de Socorros Mutuos Varsovia Dies ist eine Gesellschaft, die junge jüdische Mädchen unter einem Vorwand nach Argentienen bringen, um dort ein neues besseres Leben zu leben. Allerdings entspricht dies nicht der Wahrheit, die Mädchen werden als Huren verkauft und leiden bereits auf der Überfahrt nach Argentinien. Nur Raehel wird verschont, weil sie so hässlich sein soll...

Rocco, ist der Sohn eines Mafioso, der allerdings mit der Mafia nichts zu tun haben möchte. Sein Traum ist es als Automechaniker zu arbeiten. Er bekommt Schwierigkeiten und wird vom Mafia Boss verschont und nach Argentinien geschickt, auf dem Schiff lernt er Rosetta kennen. Vor Ort in Argentinien verlieren die beiden sich aus den Augen, von da an sucht Rocco Rosetta überall...

In Argentinien beginnt letztlich der Kampf Gute Menschen gegen Böse Menschen. Das alles fand ich zu platt und hat mir nicht gefallen. Rocco kommt nahezu ohne jeglichen Kratzer durch das Buch, während die Quälerei der Mädchen und Frauen weitergeht. Somit hat sich meine Abneigung gegen dieses Buch bis zum Ende gehalten, auch wenn es sogar noch zu einem sehr stark inszenierten Happy End kam.

  • Cover
  • Emotionalität
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Spannung