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Veröffentlicht am 08.09.2020

Grandioses Finale

Feuerrache
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Die Schwestern Sara und Lina haben bereits in ihren jungen Jahren viel durchmachen müssen und versuchen nun nach dem Tod ihrer Mutter in Stockholm neuen Fuß zu fassen und die Vergangenheit hinter sich ...

Die Schwestern Sara und Lina haben bereits in ihren jungen Jahren viel durchmachen müssen und versuchen nun nach dem Tod ihrer Mutter in Stockholm neuen Fuß zu fassen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Allerdings hat sich Lina verändert und das Verhältnis der Beiden entfremdet sich immer mehr. Sara hat nun bei der Schwedischen Armee einen Job angenommen und ist binnen kürzester Zeit von der Poststelle in das Chefsekretariat beordert worden. Lina hingegen sollte eigentlich die Schule besuchen, doch es stellt sich heraus, dass sie wohl andere Wege eingeschlagen hat.

Es dauert auch nicht lange und die Merkwürdigkeiten fangen wieder an. Sara fühlt sich beobachtet und seltsame Dinge geschehen. Sie zweifelt an sich… vielleicht bildet sie sich auch nur alles ein. Aber
nach und nach häufen sich die Botschaften und die Bedrohungen fangen wieder an. Große Unterstützung erhält sie weiterhin durch ihre Freunde, doch die mysteriösen Mächte sind stark und haben überall und irgendwie in jedem ihre Fühler! Aber wer sind diese Leute und was hat Sara, was dieser Organisation schaden könnte?
Sara’s engste Freunde Sally und Andreas stehen ihr stets zur Seite und helfen ihr gemeinsam gegen die „BFV“ anzukämpfen! Es tauchen weitere Unterlagen auf und Sara will die Wahrheit öffentlich ans Licht zu bringen. Als sich herausstellt, dass auch noch Lina sich genau dieser Gruppe angeschlossen hat, ist Sara sogar bereit die gefundenen Unterlagen bzw. Aufschriebe ihres Vaters der BFV zu übergeben!

Es tauchen auch wieder alte „Freunde“ und Bekannte auf, bei denen Sara dachte, sie wären tot! Es stellt sich schnell heraus, dass es eine weitere Gruppe gibt: Der Widerstand! Beide Organisationen haben Interesse an dem gesammelten Material ihres Vaters. Sara weiß nicht mehr wem oder was sie glauben soll und wem sie überhaupt noch vertrauen kann!

Auch in diesem Buch nehmen die vielen Berichterstattungen und Presseartikel einen großen wichtigen informativen Teil der Story ein. Der Leser wird ausführlich über Verschwörungstheorien und politische Skandalen informiert! Der Schreibstil ist wie gewohnt wieder durchgehend flüssig und oftmals wird man mit den vielen Informationen und Theorien regelrecht überschüttet.
Doch nach und nach erklären sich diese Puzzleteile und am Ende wird man mit einem spannenden Finale gekrönt!

Wie die vorherigen Bände „Blutblume“ und „Scheintod“ wurde auch Band III mit einem interessanten Cover und einem farbigen Schnitt gestaltet!
Diese Triologie sollte unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da man als Leser sonst große Schwierigkeiten mit den vorherigen Ereignissen und Protagonisten hat.

Mein Fazit:
Band III der Widerstandstriologie, der mit einem spannenden und nervenaufreibenden Finale, angeknüpft an zeitgenössische Ereignisse, endet. Sympathische Hauptprotagonisten und ein flüssiger Schreibstil machen dieses Triologie zu einem Lesehighlight! Absolut 5 Sterne wert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Verhängnisvolle Affäre

Wer auf dich wartet
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Ich kannte den Vorgänger „Bis ihr sie findet nicht“ und hatte ohne Vorkenntnisse keinerlei Probleme hier den zweiten Fall von DCI Jonah Sheens verständlich zu lesen, da dieses Buch in sich komplett abgeschlossen ...

Ich kannte den Vorgänger „Bis ihr sie findet nicht“ und hatte ohne Vorkenntnisse keinerlei Probleme hier den zweiten Fall von DCI Jonah Sheens verständlich zu lesen, da dieses Buch in sich komplett abgeschlossen ist!
Die Story über den Tod von der Kunststudentin Zoe wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Bei Rückblicken in die letzten Monate Zoe’s vor ihrem Tod und den aktuellen Geschehnissen im Zuge der Ermittlungen lernen wir sowohl das Opfer als auch die Verdächtigen kennen.

Bei den Ermittlungen stellt man fest, dass Zoe eine beliebte und freundliche junge Frau war, die in ihrem Freundeskreis sehr geschätzt war. Wer also hatte Grund sie zu töten? Ich persönlich mochte Zoe nicht, denn durch die Perspektivwechsel zu ihrem Leben vor ihrem Tod und ihrem Verhalten konnte ich keine Sympathie zu ihr aufbauen. Durch die Rückblicke in die Geschehnisse davor meint man als Leser den Ermittlern voraus zu sein, doch trotz dieses Wissens tappt man um die Fragen des Täters immer wieder im Dunkeln. Dieses „auf die falsche Fährte führen“ hat die Autorin geschickt in ihre Story verpackt, die meiner Meinung nach noch mehr Dramatik und Psychospielchen hätte gebrauchen können…
Es gibt hier viele Verdächtige mit unterschiedlichen Motiven und ich hatte zur Mitte hin mal eine Vermutung, die sich dann zum Ende auch bestätigt hatte. Die Autorin ließ den Fall durchgehend rätselhaft und undurchschaubar erscheinen und ließ mich als Leserin mit den Ermittlern mitfiebern und immer wieder an meiner Vermutung zweifeln.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, klar und schnell lesbar. Die Hauptprotagonisten sind bildlich und charakterlich sehr gut dargestellt und man kann sich als Leser ein gutes Bild der einzelnen Personen machen.

Mein Fazit:
Ein packender Krimi, der durch die Perspektivwechsel geschickt auf falsche Fährten führt. Von mir gibt es hier 4 Sterne.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.09.2020

... enttäuschend!

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
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Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch, da hier eine große Promotionsaktion gestartet wurde.

Im schwarzen Umschlag verschickt erhielt meine Buchpost ein Puzzle mit 88 Teilen, einen Stadtplan von ...

Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch, da hier eine große Promotionsaktion gestartet wurde.

Im schwarzen Umschlag verschickt erhielt meine Buchpost ein Puzzle mit 88 Teilen, einen Stadtplan von London und Karten mit vielen Zitaten zum Jigsaw-Man. Coole Aktion, was die Neugierde entsprechend höher stufte. Somit lag das Buch nicht lange auf meinem SUB.

Ein sehr ansprechendes Cover und ein packender Klappentext erhoffte spannende Lesestunden.

Allerdings wurde ich hier enttäuscht, denn das Buch, welches von der Idee her perfekt für ein Jahreshighlight hätte werden können, war für mich persönlich eher enttäuschend!



Hauptschwerpunkt dieses Falls liegt ausschließlich in der Ermittlungsarbeit des Londoner Teams um die Protagonisten Henley, ihrem Partner Ramouter und ihren Kollegen. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den vielen Namen, da die Autorin ihre Charaktere sowohl beim Vornamen als auch beim Nachnamen benannte. Hier musste ich anfangs sehr konzentriert lesen, um den Überblick der vielen Mitarbeiter in diesem Ermittlerumfeld zu behalten. Auch tat ich mir mit der Vergangenheit von Henley schwer, die mit einem lebensbedrohlichen Angriff mit dem „Jigsaw Man“ zu kämpfen hat. Weil Not am Mann ist, muss diese wieder vom Schreibtisch in den Außendienst wechseln und trifft ausgerechnet auf einen Fall, der sie zu ihrem damaligen Angreifer führt….. Diese Art von Stories, dass Ermittler Verbindung zu den Tätern haben und diese aufeinandertreffen und die durch das Trauma entstandenen Eheprobleme gab es schon in vielen Thriller dieser Art, deshalb hatte ich das Gefühl, diesen Fall schon zu kennen.



Die Morde wurden bildlich brutal und blutrünstig dargestellt und sind eher nichts für schwache Gemüter. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und schnell zu lesen. Kurze Kapitel und „kleinere“ Cliffhanger machen das Buch alles in allem zu einer gut lesbaren Lektüre.

Allerdings fehlte mir persönlich der Flashmoment, vielleicht habe ich einfach schon zu viele ähnliche Plots gelesen oder die Idee des Buches wurde nicht richtig umgesetzt. Hätte die Autorin Kapitel über den „blutrünstigen“ Täter in die Story verpackt, wäre sicher mehr Spannung aufgekommen.



Mein Fazit:

Ein Buch, dass sich eher auf das Ermittlerteam konzentrierte. Wer allerdings gerne mit den Kommissaren ermittelt könnte hier Gefallen finden. Für mich persönlich war dieses Buch leider eher enttäuschend und ich für mich persönlich nur 2 Sterne wert.







  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Eher für Militärliebhaber

The Hunt - Die letzte Jagd
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Der Autor ist einer der bekanntesten Survivalisten und Abenteurer der Welt. Er verbrachte drei Jahre als Soldat in den britischen Spezialeinheiten und diente in der 21 SAS, der Special Air Service, einer ...

Der Autor ist einer der bekanntesten Survivalisten und Abenteurer der Welt. Er verbrachte drei Jahre als Soldat in den britischen Spezialeinheiten und diente in der 21 SAS, der Special Air Service, einer Spezialeinheit der British Army.
Somit besitzt er die besten Grundlagen, um hier eine Story rund um das Aufspüren von Kriegsverbrechern auf Papier zu bringen.
Bildlich dargestellte actionreiche Kampfszenen an unterschiedlichen Schauplätzen, blutig und brutal ist nichts für schwache Nerven!
Ich konnte mich nicht so richtig in diese Story einfinden und bekam auch keinen Bezug zu den Protagonisten. Da es sich um einen dritten Teil handelt, gehe ich von mangelnden Vorkenntnissen aus.

Mein Fazit:
Ein aktionreicher korrupter Thriller um Nachkommen von Offizieren des 2. Weltkrieges! Für Militärliebhaber sicher spannend und fesselnd. Für mich persönlich ist es leider nichts und ich gebe diesem Buch 3 Sterne.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2020

Band II der Hulda-Triologie

INSEL
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Der Charakter Hulda bleibt in Band 2 eher oberflächlich, so wie bereits in Band 1 tat ich mir schwer echte Sympathie für sie zu entwickeln. Das Geheimnis um den Tod ihrer Tochter und ihres Ehemanns lässt ...

Der Charakter Hulda bleibt in Band 2 eher oberflächlich, so wie bereits in Band 1 tat ich mir schwer echte Sympathie für sie zu entwickeln. Das Geheimnis um den Tod ihrer Tochter und ihres Ehemanns lässt den Leser hier völlig im Unwissen… aber da es sich ja um eine rückwärts erzählende Triologie handelt, gab es die Aufklärung hierfür bereits im ersten Teil „Dunkel“. Hulda begibt sich in diesem Band auf die Suche nach Ihrem Vater, diese Suche wird aber eher zur Randgeschichte.
In „Insel“ ermittelt Hulda in einem Mordfall auf einer abgelegenen Insel, in dem vier Freunde ein Anlass vor 10 Jahren als Anlass eines Treffens nehmen. Als jedoch Katja tot aufgefunden wird, stellt sich die Frage … war es überhaupt Selbstmord? Hulda ermittelt auf ihre Art und findet schnell Zusammenhänge zum damaligen Ereignis!

Der Schreibstil war wieder wie in Band 1 sehr fesselnd und bildlich geschrieben. Der Plot diesmal eher abgeschwächter und auch der Charakter von Hulda ist eher nicht mein Fall, trotz alledem schaffte es Jonasson mich auch hier wieder zu begeistern. Wie macht er das nur? Liegt es an den wechselnden Rückblicken in die Jahre 1987 und 1997 oder bin ich tief im Inneren doch ein „Hulda-Fan“? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie diese Triologie endet und warte sehnsüchtig auf den letzten Band „Nebel“ der im September erscheint!

Mein Fazit:
Eine rückwärtserzählenden Triologie, die mich aufgrund leichter Schwächen trotzdem fesselte und die Lektüre regelrecht verschlingen ließ. Ich vergebe hier wie bereits bei „Dunkel“ 4 Sterne.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere