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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2020

Weiterlesen lohnt sich - wird immer komplexer und tiefgründiger

Geteilt durch zwei
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"Geteilt durch zwei" von Barbara Kunrath ist ein kleiner literarischer Schatz.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Er ist unaufgeregt, nicht reißerisch. Dennoch entwickelt sich eine Spannung, die sich während ...

"Geteilt durch zwei" von Barbara Kunrath ist ein kleiner literarischer Schatz.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Er ist unaufgeregt, nicht reißerisch. Dennoch entwickelt sich eine Spannung, die sich während des Lesens konstant steigert. Dadurch fiel es immer schwerer das Buch aus der Hand zu legen. Mit jeder Seite wurde ich immer mehr in den Bann der Geschichte gezogen. Auch wenn die Geschichte hauptsächlich aus Sicht von Nadja geschrieben wird, habe ich einen guten Einblick in die Gefühle der anderen Charaktere erhalten.

Was mich besonders an dem Buch begeistert hat, ist, dass es so ruhig und eher unspektakulär beginnt und dann so spannend und emotional wird und mich überraschen konnte. Anfangs wirkt es eher wie eine oft in Film und Buch aufgegriffene "Verlorener-Zwilling-Geschichte". Dieser Eindruck wird aber schnell von den Ereignissen revidiert. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf, es gibt Episoden, in denen zurück geblickt wird und dabei überraschende Wendungen offengelegt werden, mit denen ich nie gerechnet hätte. Zudem werden auch die Emotionen der Charaktere, die große Komplexität von zwischenmenschlichen Beziehungen und der Einfluss von Erlebnissen, ob bewusst oder unbewusst, auf das spätere Leben und das eigene Ich immer deutlicher. "Manche Päckchen im Leben wiegen schwer. So schwer, dass wir sie kaum mehr ertragen können." Gerade dieser ungeschönte Blick, die Realitatsnähe, hat mir sehr gut gefallen. Dadurch gewann das Buch immer mehr an Tiefgang und konnte mich immer mehr überzeugen.

Wie bereits angesprochen, wird ein Großteil der Geschichte von Nadja selbst erzählt. Man merkt deutlich, dass sie innerlich zerrissen ist und ihr etwas fehlt. Als sie durch einen ungewöhnlichen Zufall ihre Schwester Pia kennenlernt, wird auch deutlich, woher dies rührt. "Sie war mein Zwilling. In jedem erdenklichen Sinn, auch im biologischen. Sie war mein Pendant, sie war die Lücke, die ich immer gefühlt und nie begriffen hatte." Bei beiden Zwillingen spürt man, dass ihr Leben tiefe Spuren hinterlassen hat. Auch die anderen Charaktere sind sehr komplex und interessant angelegt. Dabei waren sie zwar keineswegs sympathisch und nahbar, jedoch hat dies der Handlung keinen Abbruch getan. Vielmehr fügte es sich stimmig in das Gesamtbild ein.

"Geteilt durch zwei" von Barbara Kunrath ist ein Buch, das erst allmählich seinen Zauber entfaltet, dann aber sehr überzeugend ist. Empfehlen kann ich diesen Roman allen Lesern, die sich gern mit einer komplexen und tiefgründigen Familiegeschichte beschäftigen möchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2020

Spannender historischer Roman

Das weiße Gold der Hanse
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"Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin ist ein spannender historischer Roman voller interessanter zeitgenössischer Details.

Ich war neugierig auf das Buch, da ich bisher noch nicht viele historische ...

"Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin ist ein spannender historischer Roman voller interessanter zeitgenössischer Details.

Ich war neugierig auf das Buch, da ich bisher noch nicht viele historische Romane aus dieser Zeit gelesen habe. Anhand der Kurzbeschreibung war ich eher verhalten optimistisch. Nachdem ich jetzt jedoch das Buch gelesen habe, gefällt mir die Geschichte sehr gut. Es ist noch wesentlich spannender und mitreißender, als ich es erwartet hätte. Zudem empfinde ich es als sehr authentisch und zu der Zeit passend geschildert.
Wichtig zu wissen ist, dass sowohl Titel als auch Kurzbeschreibung eher irreführend sind. Beide geben den Schwerpunkt des Buches nicht ganz so gut wieder.

Die Sprache passt sehr gut zu der Zeit. Es werden Begriffe verwendet, die damals gebräuchlich waren, wodurch die Handlung gleich viel glaubwürdiger wird. Gut gefällt mir, dass auch die Beschreibungen so authentisch sind. Das Beleuchten mit Kerzen und Fackeln, die Essenszubereitung und die Lebensmittel, die Fortbewegung. Zudem gelingt es dem Autor einen konstanten Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Einige Passagen sind sehr humorvoll und bringen zum Schmunzeln, aber auch emotionale Momente bereichern das Lesen. Es ist ein leichtes sich in die Geschichte und die Zeit hineinzuversetzen

Das umfangreiche Zusatzmaterial begleitet bei Bedarf gut durch die Geschichte. Eine Besonderheit dieses Romans, geht sehr gut aus dem Zusatzmaterial hervor. Einige der beschriebenen Personen sind reale historische Persönlichkeiten. Auch werden tatsächlich stattgefundene historische Ereignisse aufgegriffen und mit fiktiven Elementen ergänzt. Das gefällt mir sehr gut.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Dabei gelingt die Verbindung der beiden Erzählstränge auf sehr charmante Weise. Auf die zurückliegende Zeit wird ein größere Schwerpunkt gesetzt, was auch daran liegt, dass hier die Ereignisse einen größeren Zeitraum umfassen und sehr brisant sind.

Die Charaktere sind sehr interessant und detailreich angelegt. Einige von ihnen sind abstoßend und unsympathisch, andere liebenswert und beeindruckend. Das damalige Leben war für die meisten wirklich beschwerlich. Die Eindrücke sind sehr intensiv. Besonders der Umgang mit Frauen ist erschreckend. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es teils heute noch so ist. Aber auch die Armut und die fehlende soziale Absicherung sind erschreckend. "So vieles im Leben kann uns zwingen, unsere Pläne zu ändern [...]." Das wird durch die vielen neuen Wendungen und die Eindrücke der Lebensumstände der Charaktere sehr eindrucksvoll deutlich.

Zum Ende hin gab es einige Schilderungen, die für mich nicht ganz schlüssig waren, dennoch haben die Aspekte nicht besonders gestört. Insgesamt hat mir "Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin gut gefallen, da die Geschichte spannend erzählt wird und so interessant über eine ganz andere Zeit berichtet. Für Leser, die sich für historische Romane begeistern, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Bezauberndes Kinderbuch!

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten
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"Käthe: Der Gorilla-Garten" von Simone Veenstra und Màriam Ben-Arab ist ein bezauberndes Kinderbuch mit toller Botschaft.

Das Cover und die Bilder sind einfach toll. Genau wie Käthes regenbogenbunte ...

"Käthe: Der Gorilla-Garten" von Simone Veenstra und Màriam Ben-Arab ist ein bezauberndes Kinderbuch mit toller Botschaft.

Das Cover und die Bilder sind einfach toll. Genau wie Käthes regenbogenbunte Stiefel strahlen die bunten Bilder Lebensfreude aus. Ich finde es immer gut, wenn die Bilder nicht perfekt und super detailliert sind. Sie wirken so, als ob ein Kind sie auch hätte zeichnen können und dennoch gibt es einiges lustiges und schönes zu entdecken. Da macht es großen Spaß die Bilder zusammen anzuschauen.

Auch der Schreibstil ist super, kein bisschen langweilig, nicht zu anspruchsvoll und sehr amüsant. Die fettgedruckten Lebensweisheiten der Oma sind eine schöne Besonderheit. "Ist die Stimmung mal im Keller, finde raus: Was macht sie heller?"
Die Anleitung für die bepflanzten Stiefel ist zudem eine sehr süße Idee und macht gute Stimmung. Ich sehe es schon vor mir, wie wir das nach dem Lesen auch mit einem alten Paar Schuhe machen.

Käthe ist ein neugieriges und aufgewecktes Mädchen, das ganz viele tolle und auch lehrreiche Erlebnisse macht. Sie zu begleiten ist kurzweilig und spannend. Die Eingewöhnung in ihr neues Zuhause wird ihr durch Amira und Theo etwas leichter gemacht. Genau wie Käthe sind auch diese beiden richtig sympathisch und helfen wichtige Aspekte zu vermitteln. Am witzigsten war der Dackel Ferdi, den Bauchweh plagt und dem Käthe verständnisvoll zu Hilfe eilt.
Bei all den liebevoll und interessant gestalteten Charakteren ist für jeden ein ganz eigener Liebling dabei.
Da es sich um Band 1 einer Reihe handelt, kann man sich schon jetzt auf ein Wiedersehen freuen.

"Käthe: Der Gorilla-Garten" von Simone Veenstra und Màriam Ben-Arab ist ein bezauberndes Buch, das großen Spaß beim gemeinsamen Vorlesen bereitet und dabei auch den Wert von Familie, Freundschaft, Offenheit, Zuhause und Umweltschutz vermittelt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2019

Hochemotional, tiefgründig und besonders

Die andere Seite von schwarz
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Die Idee hinter dem Roman "Die andere Seite von schwarz" von Mirjam Wicki
ist eine ganz besondere und zudem wird ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen. Ein absolut überzeugendes und lesenswertes Buch.

Auf ...

Die Idee hinter dem Roman "Die andere Seite von schwarz" von Mirjam Wicki
ist eine ganz besondere und zudem wird ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen. Ein absolut überzeugendes und lesenswertes Buch.

Auf diesen Roman aufmerksam und neugierig gemacht, hat mich die Idee, die Geschichte nach dem HappyEnd zu erzählen. Wie geht es für die Figuren weiter? Dazu passt der Schreibstil hervorragend. Für die Zeit, in der die Charaktere jung sind, wird mit Tagebuch-Einträgen gearbeitet. Das passt sehr gut zu der jungen Alexa und lockert das ganze auf. Neben diesen Einblicken in die Vergangenheit wird parallel nach und nach die weitere Entwicklung von Alexa und Ian auf herkömmliche Weise ohne Tagebuch-Einträge geschildert. Die beiden Handlungsstränge sind sehr detailliert, warmherzig und emotional beschrieben. Als Leser fällt es leicht in die Geschichte reinzufinden und sich schnell mit den handelnden Personen zu identifizieren. Besonders gut gefällt mir zudem, dass auch immer wieder auf die Grundidee zurück gekommen wird und Alexa ihre Geschichte der Autorin in einem Gespräch erzählt.
Einige Formulierungen waren für mich etwas ungewohnt. Zum Beispiel "an eine Party gehen". Ich kenne eher auf/zu eine/r Party gehen. Aber das war nicht weiter störend. .

Sehr gut gefällt mir, dass auf das Thema Jugenddepression eingegangen wird. Bisher kannte ich noch nicht viele Romane zu diesem Thema. Deshalb ist es umso wertvoller, diesen hier entdeckt zu haben. Mirjam Wicki gelingt es auf sehr einfühlsame, herzliche Weise an das Thema heranzuführen. Es wird nie angeklagt oder gemahnt. Stattdessen wird gezeigt, dass jeder ganz individuell mit dem Thema umgeht und die Ursachen oft sehr tief liegen können.

Die Charaktere sind komplex geschildert, haben ihre Eigenheiten und werden dadurch liebenswert und nahbar. Der Leser erhält einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der verschiedenen handelnden Personen.
Alexa ist ein sympathisches junges Mädchen mit einer großen Schwärmerei für Ian, die sie sogar dazu bringt, ihre gute Erziehung zu vergessen und ihrer geliebten Großmutter vor den Kopf zu stoßen. Nach einigen unbeschwerten Wochen während der Sommerferien wird jedoch schnell klar, dass Ian an Depressionen leidet. Mich hat die Beschreibung von Ians Depression sehr berührt und beeindruckt. "Es gab keine Worte für das Gefühl. Es gab überhaupt kein Gefühl. Es gab nur Schwere und Dunkelheit, die wie Nebelschwaden durch ihn hindurchflossen. [...] Es gab nur das undurchdringliche Nichts, das ihn nicht losliess." Das ist wirklich gut beschrieben.
Zu sehen, wie es den beiden, aber auch ihrem Umfeld, im Lauf der Jahre ergeht, ist sehr spannend und emotional - mal voller Glück auf der anderen Seite von schwarz und mal voller Wut, Angst und Trauer, voller Schwärze.

"Die andere Seite von schwarz" von Mirjam Wicki ist ein hochemotionaler Roman, der ein wichtiges Thema sehr gelungen aufgreift. Ich kann eine klare Leseempfehlung für alle aussprechen, die ein Buch mit Tiefgang suchen oder sich im Rahmen eines Romans mit dem Thema Jugenddepression befassen wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2019

Ganz besonderer Roman - klare Leseempfehlung

So weit der Himmel dich trägt
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Mitreißender und emotionaler Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht und dem die Familiengeschichte der Autorin zugrunde liegt. "Soweit der Himmel dich trägt" von Uta Baumeister ist ein gelungener und ...

Mitreißender und emotionaler Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht und dem die Familiengeschichte der Autorin zugrunde liegt. "Soweit der Himmel dich trägt" von Uta Baumeister ist ein gelungener und tief berührender Familienepos.

"Mit diesem Buch möchte ich den Opfern eine Stimme geben, damit sie niemals verstummen. Ich möchte Mut machen, niemals aufzugeben und das politische Geschehen im Land im Blick zu halten."
Dieses Ziel hat die Autorin sich selbst mit Verfassen ihres Romans gesetzt. Und dies ist ihr auch auf eindrucksvolle Weise gelungen.

Auf das Buch war ich schon sehr gespannt, weil ich es mag, wenn wahre Begebenheiten und Familiengeschichten der Handlung zugrunde liegen. Die Vorfreude wurde nicht enttäuscht, sondern noch übertroffen. Erzählstil und Schreibweise gefallen mir unglaublich gut. Es fällt leicht der Geschichte zu folgen. Von Beginn an fühlte ich mich emotional mit einbezogen und folgte gespannt den einzelnen Handlungssträngen. Durch die Überschriften mit Handlungsort und - zeit wurde die Erzählung gut strukturiert und es war immer klar, welche Geschichte gerade fortgeführt wird. Intensiviert wird die Erzählung an mancher Stelle durch eingearbeitete Briefe und Tagebuch-Auszüge. Diese sehr emotional verfassten Passagen geben der Handlung eine besondere Tiefe und sind sehr berührend. Einziger kleiner Kritikpunkt sind einige Rechtschreibfehler bzw. fehlende Wörter. Allerdings bin ich so von der Geschichte gefesselt gewesen, dass ich irgendwann schnell darüber hinweg gelesen habe.

Malin gefällt mir sehr gut. Sie ist eine beeindruckende junge Frau, die nach dem Tod ihres Großvaters von ihm nicht nur ein materielles, sondern vor allem auch ein immaterielles Erbe in Form von Briefen und Tagebücher erhält. Malin dabei zu begleiten, wie sie nach und nach ihre Familiengeschichte enthüllt, ist sehr emotional.

Maria, ihre Ur-Großmutter, ist ein eher ambivalenter Charakter. Sie wird nicht komplett sympathisch geschildert, sondern trifft vielmehr Entscheidungen, die nicht ganz nachvollziehbar sind. Je mehr man jedoch über ihr Leben erfährt, desto klarer sieht man. Richtig gut gefallen hat mir deshalb, dass so weit zurückgeblickt wird. Es ist schön und wichtig Marias Kindheit zu erleben, ihre Eltern Erna und Fritz kennenzulernen. Dadurch versteht man besser, wie sie zu dem Menschen geworden ist, den Malins Vater Ben später kennenlernt.

Gelungen finde ich auch, wie interessant und kompakt geschildert wird, wie Hitler an die Macht kommen konnte. Ich finde es krass, die allmähliche Entwicklung zu sehen. Der Hass und die Maßnahmen gegen jüdische Menschen wurde immer extremer - erschreckend. Gut vermittelt wird es durch die Darstellung von Elfriede, einer Nachbarin Marias. Besonders der folgende Satz hat mich sehr berührt: "Ben wurde bewusst, dass es Menschen wie Elfriede waren, die dem damaligen Rassenwahn zugeneigt waren und die Nazis für Helden hielten. Es mussten frustrierte Menschen gewesen sein, die ihr eigenes Schicksal nicht angenommen und andere für alles Schlechte verantwortlich gemacht hatten." "Es ist unvorstellbar, dass Menschen fähig sind, anderen aufgrund ihrer Religion auf grausamste Weise das Leben zu nehmen." Bis heute verstehe ich nicht ganz, wie es so weit kommen konnte. Umso mehr beeindrucken mich Erna und Fritz, die keine Freundschaft nur wegen Religion oder Politik aufgeben wollten und sich mutig für ihre jüdischen Freunde engagieren.

"So weit der Himmel dich trägt" von Uta Baumeister ist wirklich spannend, emotional und mitreißend. Ich bin sehr froh, auf das Buch aufmerksam geworden zu sein. Leider gehen Bücher ohne große Verlage immer ein bisschen unter und das wäre im diesem Fall ein großer Verlust gewesen. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere